Deutscher Übersetzerfonds


Vor dem Hintergrund der sozialen Situation der Übersetzer wurde am 12. September 1997 der Deutsche Übersetzerfonds e.V. gegründet. Sein Ziel ist es, die Kunst des Übersetzens zu fördern und damit der qualitätvollen Vermittlung fremder Literaturen ins Deutsche, der Sprachkultur und dem literarischen Leben zu dienen. Der Verein versteht sich als organisatorischer Rahmen für eine bundesweit tätige und im Sinne der Gemeinnützigkeit agierende Fördereinrichtung.

Seinen Zweck soll er insbesondere durch die Vergabe von Fördermitteln an Übersetzerinnen und Übersetzer erfüllen - in Form von Arbeitsstipendien, Reise- und Aufenthaltsstipendien sowie durch Unterstützung von Initiativen und Projekten, die der Entwicklung der Übersetzungskunst förderlich sind.

Der Deutsche Übersetzerfonds e.V. wird aus Mitteln des Bundes, der Kulturstiftung der Länder und Spendenmitteln finanziert.

Die Ausschreibung für die Arbeits- und Reisestipendien erfolgt zweimal jährlich Ende März und Ende September. Die Übersetzerinnen und Übersetzer müssen sich durch ihre bisherige Arbeit ausgewiesen haben. Über die Vergabe entscheidet eine fachkundige Jury. Die Höhe der einzelnen Stipendien bewegt sich zwischen 500 Euro und 7.000 Euro.

Als Gründungsmitglieder gehören ihm an:

• Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung e.V.
• Deutscher Literaturfonds e.V.
• Europäisches Übersetzer-Kollegium Straelen e.V.
• Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V.
• Kulturwerk deutscher Schriftsteller e.V.
• Literarisches Colloquium Berlin e.V.
• Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke e.V.
• Verwertungsgesellschaft Wort

Der ehrenamtliche Vorstand besteht aus den Übersetzern Thomas Brovot (Sprecher), Ulrich Blumenbach und Marie Luise Knott. Das Amt des Geschäftsführers hat Jürgen Jakob Becker vom Literarischen Colloquium Berlin (LCB) inne. Sitz des Deutschen Übersetzerfonds ist das LCB.

Deutscher Übersetzerfonds e.V.
c/o Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin

Tel.: 030/ 80 49 08 56
Fax: 030/ 80 49 08 57

Internet: http://www.uebersetzerfonds.de/
Email: mail@uebersetzerfonds.de


[ Vergaberichtlinien für Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds ]

[ Memorandum: "Neue Wege der Übersetzerförderung" ]

[ DÜF-Vademecum - Eine Handreichung für zaudernde Bewerber ]