VG WORT


Was den Komponisten die GEMA, ist den Wortautoren die Verwertungsgesellschaft WORT: Sie kassiert Honorare für sogenannte Zweitverwertungen urheberrechtlich geschützter Texte, die der einzelne Urheber aus rechtlichen und praktischen Gründen nicht selbst einfordern kann, und verteilt die Gelder als Tantiemen an Urheber und Verlage.

Zweitverwertungen sind z. B. Ausleihen in öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken, Fotokopien von urheberrechtlich geschützten Texten, private Mitschnitte von Radio- und Fernsehsendungen. Dementsprechend kassiert die VG WORT u. a. beim Staat (für die Bibliotheksausleihen), bei Herstellern und kommerziellen Betreibern von Kopiergeräten sowie bei Herstellern von Audio- und Videorecordern und den dazugehörigen Kassetten.

Die eingenommenen Gelder werden aufgrund von Ausleihermittlungen in Bibliotheken bzw. anhand von Meldungen der Verwerter oder der Autoren/Übersetzer selbst an Urheber und Verlage verteilt.

Voraussetzung dafür, daß die VG WORT - kostenfrei - die genannten Rechte für Sie wahrnimmt (und Ihnen dann alljährlich einen Scheck schickt), ist ein Wahrnehmungsvertrag, den Sie mit der VG WORT abschließen sollten, sobald Übersetzungen (oder eigene Texte) von Ihnen erschienen sind.

Näheres erfahren Sie bei der VG WORT, die auf Anfrage auch Merkblätter und Meldeformulare verschickt:

Verwertungsgesellschaft WORT
Goethestraße 49
80336 München
Tel. 089-514 12 0
Fax 089-514 12 58
www.vgwort.de