Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung an Jacek St. Buras und Wolf Harranth
Musil-Haus Klagenfurt, 19. Juni 2005

Die Literaturabteilung des Bundeskanzleramtes vergibt jedes Jahr für besondere Leistungen auf dem Gebiet der literarischen Übersetzung einen Staatspreis für die Übersetzung von österreichischer Literatur in eine Fremdsprache und einen Staatspreis für die Übersetzung fremdsprachiger Literatur ins Deutsche.
Die Preisträger sind in diesem Jahr Jacek St. Buras und Wolf Harranth.

Jacek St. Buras, 1945 in Warschau geboren. 1997 bis 2004 Direktor des Polnischen Instituts Wien. Übersetzungen von Theaterstücken, Lyrik und Prosa zahlreicher österreichischer Autoren ins Polnische: u.a. Thomas Bernhard, Paul Celan, Peter Handke, Karl Kraus und Franz Werfel.

Wolf Harranth, 1941 in Wien geboren. Ab 1960 Lektor, Herausgeber und Verleger sowie Autor und Übersetzer. 1965 bis 2003 Mitarbeiter bei ORF/Radio Österreich International. Kurator des Dokumenta-tions-archivs Funkgeschichte. Übertragung u.a. von Rudyard Kipling, Mark Twain, Oscar Wilde, Lloyd Alexander, Patricia Wrightson und Malcolme Bosse ins Deutsche.