Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e. V.

Der Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis 2010 geht an

Vera Bischitzky

für ihre Übersetzung von Gogols Roman "Tote Seelen" (Artemis und Winkler 2009).

Aus der Begründung der Preisrichter: "Mustergültig entdeckt Vera Bischitzky die Konturen dieses Meisterwerks des russischen Klassikers, sie findet eine präzise und elegante Sprache, die das Werk für die Gegenwart neu erschließt und seinen Humor zum Leuchten bringt."

Die Verleihung des Preises findet am 12. Juni 2010 im Rahmen der alljährlichen Tagung des Verbands deutschsprachiger Übersetzer (VdÜ) in Wolfenbüttel statt.

Der mit 12.000 Euro dotierte Helmut-M.-Braem-Preis wird seit 1978 jedes zweite Jahr ausgeschrieben; die Preissumme stellen jeweils zur Hälfte der „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“ und der „Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen“ zur Verfügung.

Die bisherigen Preisträger waren Traugott König, Peter Urban, Eva Moldenhauer, Toni Kienlechner, Karin Kersten, Wilfried Böhringer, Karin Graf, Verena Reichel, Susanne Lange, Dieter E.Zimmer, Maralde Meyer-Minnemann, Marcus Ingendaay, Maria Carlsson, Helga van Beuningen, Manfred Allié und Michael Walter.