Paul-Celan-Preis 2008 an Ragni Maria Gschwend
Der vom Deutschen Literaturfonds jährlich vergebene Paul-Celan-Preis für herausragende Übersetzungen ins Deutsche geht in diesem Jahr an Ragni Maria Gschwend. Die in Immenstadt im Allgäu geborene und heute in Freiburg lebende 72-Jährige werde für ihr Gesamtwerk geehrt, begründete die Jury am Mittwoch ihre Wahl.
Der Paul-Celan-Preis wurde 1988 erstmals verliehen und ist mit 15 000 Euro dotiert. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an Nikolaus Stingl.
Zum Gesamtwerk der diesjährigen Preisträgerin gehören nach Angaben des Literaturfonds zahlreiche Übersetzungen aus dem Italienischen in den Bereichen Belletristik, Essayistik und Oper.
Der Paul-Celan-Preis wird im Rahmen der Frankfurter Buchmesse am Freitag, dem 17. Oktober 2008, um 18 Uhr in der Villa Bockenheimer Landstraße 102 in Frankfurt vergeben. Die Laudatio hält die Literaturwissenschaftlerin und Kulturjournalistin Lerke von Saalfeld.
(ddp, deutscher-literaturfonds.de)