Preissegen für Werke von Yôko Ogawa

November 2004

Die Übersetzerinnen Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler wurden am 26. November im Japanischen Kulturinstitut in Köln mit dem Übersetzerpreis 2004 der Japan Foundation ausgezeichnet für die Übertragung der Erzählung „Schwimmbad im Regen“ von Yôko Ogawa, erschienen im Frühjahr 2004 bei Liebeskind. Der Preis wird seit 1999 für die besten Übersetzung aus dem Japanischen verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert.

Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler haben alle bislang bei Liebeskind erschienenen Werke von Yôko Ogawa übersetzt (die Romane „Hotel Iris“, „Der Ringfinger“ und „Liebe am Papierrand“ sowie den prämierten Erzählungsband „Schwimmbad im Regen“) und weitere japanische Autoren, darunter auch Haruki Murakami.

Für das Werk der schon vielfach ausgezeichneten Schriftstellerin Yôko Ogawa ist es in diesem Jahr bereits der dritte Preis. Im Februar 2004 erhielt sie den renommierten Yomiuri Literaturpreis in der Kategorie „Belletristik“ für ihren neuen Roman "Des Mathematikers geliebte Formel" (jap. "Hakase no aishita sushiki"). Kürzlich wurde ihr jüngster, ebenfalls noch nicht übersetzter Roman “Burial of Brahman” mit dem IZUMI Kyoka Preis ausgezeichnet. Liebeskind-Verleger Jürgen Kill freut sich über den Preissegen: „Diese Auszeichnungen bestätigen, dass uns mit der Entdeckung dieser Autorin ein literarischer Fund gelungen ist.“

Yôko Ogawa, 1962 in Okayama geboren, lebt mit ihrer Familie in Ashiya in der Präfektur Hyogo. Sie ist Autorin mehrerer Romane und zahlreicher Erzählungen und wurde bereits mehrfach für ihr Werk ausgezeichnet. Bei Liebeskind sind bislang in deutscher Übersetzung die Romane »Hotel Iris« und »Der Ringfinger« sowie der Erzählband »Schwimmbad im Regen« erschienen. Neu im Herbst 2004 erschienen ist ein weiterer Roman: »Liebe am Papierrand«.

Quelle: http://www.liebeskind.de/wDeutsch/start/news.asp

Die Frankfurter Buchmesse meldete:
Am gleichen Tag teilte das Japanische Kulturinstitut (The Japan Foundation) mit, dass die beiden in Frankfurt ansässigen Übersetzerinnen Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler für die Übersetzung eines Sachbuchs aus dem Japanischen mit dem Übersetzerpreis des Instituts ausgezeichnet wurden. Der jährliche Literatur-Preis werde jedes dritte Jahr für eine Sachbuch-Übersetzung vergeben. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung sei Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler für die deutsche Übersetzung des Buches SCHWIMMBAD IM REGEN von Ogawa Yoko verliehen worden.

Beigetragen von Susanne Bhagestani, Frankfurt