| Österreichischer Staatspreis 2006
Elisabeth Edl erhält den Österreichischen
Staatspreis für literarische Übersetzer 2006. Sie
wird für ihre Übersetzungen von Prosa und Lyrik
aus der französischen Sprache ausgezeichnet, darunter
Werke von Julien Green, Philippe Jaccottet, Patrick Modiano,
und Simone Weil. 2004 publizierte sie ihre hochgelobte Neuausgabe
von Stendhals „Rot und Schwarz“. Zuletzt hat Elisabeth
Edl bereits den Hieronymus-Ring des Verbands deutscher Übersetzer
(2004) und den Johann-Heinrich-Voß-Preis der Deutschen
Akademie für Sprache und Dichtung (2005) erhalten.
Den Staatspreis für Übersetzung aus der deutschen
Sprache erhält der estnische Übersetzer Mati
Sirkel; er übertrug u.a. Werke von Heinrich Böll,
Thomas Bernhard, Elias Canetti, Peter Handke und Rainer Maria
Rilke.
Die Preisverleihung erfolgt am Sonntag, dem 18. Juni 2006,
im Robert Musil-Haus, Klagenfurt.
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