Freundeskreis zur internationalen Förderung
literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V.
11. Juli 2005
Der Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis,
der in diesem Jahr für die herausragende Übersetzung
einer Biographie ins Deutsche ausgeschrieben war, geht an
Petra Willim
für ihre Übersetzung des Buches „Sartre.
Der Philosoph des 20. Jahrhunderts“ (Carl Hanser Verlag
2002) von Bernard-Henry Lévy (Le Siècle de Sartre).
Nach dem Urteil der Jury zeichnet sich die Übersetzung
durch Kreativität, souveräne Genauigkeit und Geschick
bei Problemlösungen aus. Nicht zuletzt ist die Bändigung
des temperamentvollen Textes das Verdienst der Übersetzerin.
Verliehen wird der Preis voraussichtlich am 26. Oktober
2005 in der Wieland-Stadt Biberach an der Riss.
Der nach Christoph Martin Wieland benannte und mit 12 000
Euro dotierte Preis wird vom „Freundeskreis zur internationalen
Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen
e.V.“ alle zwei Jahre für wechselnde Gattungen
ausgeschrieben. Finanziert wird er durch das Ministerium für
Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Bisherige Preisträger waren Fritz Vogelgsang, Heinz Riedt,
Klaus Reichert, Karl Dedecius, Gerd Henniger, Renate Orth-Gutmann,
Holger Fliessbach, Birgitta Kicherer, Berthold Zilly, Christa
Schuenke, Maja Pflug, Frank Günther und Anke Caroline
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