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Stevensons „Der Master von Ballantrae“ ist ein Lieblingsbuch für 2010. „ Dank der neuen Übersetzung von Melanie Walz wirkt das Buch absolut zeitlos, es ist wunderbar ausgestattet.“ Sebastian Hammelehle im Spiegel, 31.12.10: http://tinyurl.com/33kzzd4

Deutsche und indische Studenten übersetzen gemeinsam. „ Ein halbes Jahr soll es insgesamt dauern, bis die 120 Seiten des Romans ‚Tarpan’ von Shiv Murti übersetzt sind. Fast täglich gibt es Kolloquien, in denen Fortschritte und Probleme diskutiert werden.“ Kathrin Unterberg im Deutschlandfunk, 30.12.10: http://tinyurl.com/38t3tup

Ein Kinderbuch aus den Niederlanden. „Edward van de Vendel gehört (...) zu den niederländischen Autoren, die mit feinem Humor und Leichtigkeit ganz direkt über Gefühle schreiben können, ohne je sentimental zu werden. In Rolf Erdorf hat der Autor einen Übersetzer gefunden, der genau diesen Ton trifft.“ Hilde Elisabeth Menzel in der Süddeutschen Zeitung, 31.12.10: leider nicht online.

Angeblich unübersetzbare Gedichte Stéphane Mallarmés, übersetzt von Hans Staub und Anne Roehling. „Das gelingt bemerkenswert gut: Die Übersetzer bleiben durchweg enger am französischen Wortlaut als die Vorgänger und ahmen auch syntaktische Mehrdeutigkeiten nach.“ NZZ, 30.12.10: http://tinyurl.com/33s6tj7

Firma lässt Buch von Schülern übersetzen – ohne Bezahlung, versteht sich. „Mit dem Dank und der Übergabe der fertigen Buchexemplare verband er auch die Überreichung eines Geldbetrages als Anerkennung der Auftragsarbeit zur Verwendung am AEG.“ Augsburger Allgemeine, 29.12.10: http://tinyurl.com/3ym7k55

Ein Band mit einer zweisprachigen Auswahl aus den Gedichten von Gerald Stern. „Für dieses Wagnis hat man dem Verlag und insbesondere dem Übersetzer Thomas Pletzinger umso mehr zu danken, weil selbst für einige bekanntere Lyriker aus den Vereinigten Staaten ein solches literarisches Denkmal auf Deutsch noch immer aussteht.“ Jürgen Brôcan in der NZZ, 28.12.10: http://tinyurl.com/34bzuch

Isländisch-Übersetzer sind derzeit gefragt – Betty Wahl und Christoph Rech berichten von ihrer Arbeit. „ Die Übersetzerin hat die Chance erkannt: ‚Einmal im Leben, wenn überhaupt, ist das Land Buchmessenland, aus dessen Sprache man übersetzt.’“ Michelle Spillner in der Frankfurter Neuen Presse, 26.12.10: http://tinyurl.com/2wawp9h

Die Faszination von Dantes Göttlicher Komödie. „Was gleich zwei emeritierte Hochschullehrer zu dem kühnen Unterfangen trieb, sich nochmals den Schwierigkeiten einer Dante-Übersetzung zu stellen und sie – so gut es eben geht, und das heisst heute: in Prosa – zu lösen, ist schwer zu sagen.“ Franziska Meier in der NZZ, 24.12.10: http://tinyurl.com/32wkhlw

Kann man Fernsehhumor übersetzen? „Aus ‚Cheers’ wurde ‚Prost Helmut!’, Wirt Sam Malone tauften sie allen Ernstes in ‚Hubert Milbe’ um, seine Kollegin Diane Chambers wurde zu ‚Diane Zimmerlinde’, und die im Original umwerfenden Dialoge blieben ganz auf der Strecke.“ Christoph Dallach im Spiegel, 23.12.10: http://tinyurl.com/35fyl9h

Der griechische Kehlmann-Übersetzer Konstantinos Kosmas. „ Im besten Fall fischt man zwei, drei Wörter, die man unbedingt auch wiederfinden sollte. Aber den Rest kann man vielleicht auch umdichten. Das ist ja der Sinn auch des Übersetzers.“ Interview von Sabine Oelze, Deutsche Welle, 19.12.10: http://tinyurl.com/37l7to4

Eine Besprechung von Ernst Horsts Erika Fuchs-Biographie. „Lautmalereien zählten zu ihren Spezialitäten; typisch für die fuchsschen Übersetzungen ist es, dass sie die einfachen US-Texte in der deutschen Fassung kulturell etwas aufbrezelte.“ Volker Behrens im Hamburger Abendblatt, 16.12.10: http://tinyurl.com/37rhmd2

Über die Übersetzung von Daniel Kehlmanns „Vermessung der Welt“. „Kultur ließe sich niemals eins-zu-eins übersetzen, meint er (Kehlmann), deshalb sei die kreative Freiheit der Übersetzer gefragt.“ Sabine Oelze bei der Deutschen Welle, 16.12.10: http://tinyurl.com/39dslrm

Zum Tod des Anwalts, Schriftstellers und Fo-Übersetzers Peter O. Chotjewitz. „‚Guck mal, da kommt der Chotjewitz!’ So tuschelte man noch in den letzten Jahren gerne auf der Frankfurter Buchmesse, wenn der Autor mit seinen komischen Hüten, überkandidelten Glencheck-Anzügen und schillernden Westen vorbeistolzierte.“ Jan Süselbeck in der TAZ, 15.12.10: http://tinyurl.com/3af4wfc; „Der ganz große literarische Erfolg ist ihm versagt geblieben. Trotzdem darf er als einer der letzten umfassend historisch-literarisch gebildeten, noch dazu eng mit der italienischen Kultur verwobenen Autoren Deutschlands gelten.“ Tilman Krause in der Welt, 16.12.10: http://tinyurl.com/3xvve66

Die neue Übertragung von „Krieg und Frieden“. „Jetzt hat der Carl Hanser Verlag eine neue Übertragung von Barbara Conrad herausgebracht, von der man uneingeschränkt sagen kann, dass sie alle früheren Versionen in den Schatten stellt.“ Karlheinz Kasper im Neuen Deutschland, 11.12.10: http://tinyurl.com/37uy2pn

Türkische Verleger und Übersetzer Irfan Sanci freigesprochen. „Die International Publishers Association (IPA), die dem Prozess beiwohnte, hofft nun auf weitere Freisprüche für inhaftierte VerlegerInnen und eine signifikante Steigerung verlegerischer Freiheiten in der Türkei. Sanc? hatte aufgrund der von ihm verlegten Apollinaire-Übersetzung nach Artikel 226 TPC (Obszönität) bis zu neun Jahren Gefängnis zu befürchten.“ www.buecher.at, 10.12.10: http://tinyurl.com/3yhfjx4

Zum 100. Geburtstag von Fritz Koeniger. „Er war für die Dialogbücher von mehr als 200 deutschen Fassungen englischsprachiger sowie französischer und italienischer Spielfilme verantwortlich und gehört zu den herausragenden Autoren auf diesem Gebiet.“ Titel-Magazin, 09.12.10: http://tinyurl.com/34twgzl

Karl Bruckmaier hat John Lennon neu übersetzt. „Ich sagte, ich könnte es mir höchstens anschauen und das ein bisschen aufpimpen für das Jahr 2010, 2011, und so ist es dann auch geworden.“ Interview von Joachim Scholl im Deutschlandradio, 08.12.10: http://tinyurl.com/35rqkvb

„Die Wahrheit über Marie“ von Jean-Philippe Toussaint. „Keiner hätte diese Endlosschlaufe der Liebe bauschiger, straffer, knisternder, schärfer umzuschnüren vermocht als Joachim Unseld, Toussaints Übersetzer, Verleger und verlässlichster Zeuge in Deutschland.“ Joseph Hanimann in der Süddeutschen Zeitung, 08.12.10: leider nicht online

Grimmelshausen auf modern – jetzt auch als Hörbuch. „Reinhard Kaiser, einer der besten deutschen Übersetzer, hat den ‚Simplicissimus’ aus dem Deutsch des 17. Jahrhunderts in das der Gegenwart übertragen, und wie richtig oder falsch man das finden mag, Grimmelshausen ist aus der Welt der Philologen aufgetaucht.“ Stephan Speicher in der Süddeutschen Zeitung, 07.12.10: leider nicht online

Sachbuchrezensenten hinken oft noch hinterher, wenn es um Übersetzernennungen geht. Hier ein wohlgemeintes Beispiel zum Titel „Das Rosa Tiepolos“ von Roberto Calasso. „Calasso nutzt seine Schwärmerei zur minutiösen Beobachtung und bestechenden Beschreibung von Tiepolos Farben und Figuren; es steht ihm dafür eine raffinierte Sprache zur Verfügung - sie ist auch für den Übersetzer keine geringe Schwierigkeit, die aber glücklich gelöst worden ist.“ Der Übersetzer heißt Reimar Klein, wie man im Kleingedruckten liest. Hannelore Schlaffer in der Süddeutschen Zeitung, 07.12.10: leider nicht online

Mathias Énards großer Roman „Zone“. „In der Doppelbelichtung der heiter-bukolischen mediterranen Welt und ihrer verdrängten Gewaltgeschichte, die von Hannibal und Alexander über Napoleon bis zu Franco und Gaddafi reicht, vom Kurdenmassaker bis Guantanamo, liegt die schlagende Stärke dieses mit dunklem Furor geschriebenen Romans, dessen archaische Wucht die beiden Übersetzer Holger Fock und Sabine Müller wie mit einem Treibriemen ins Deutsche übertragen haben.“ Christopher Schmidt in der Süddeutschen Zeitung, 07.12.10: leider nicht online

Nachdenken über eine misslungene Titelübersetzung. „Zwar ist die Phrase ‚la vie sexuelle’ mit "Sexleben" überaus korrekt übersetzt. Doch ‚Das sexuelle Leben eines Islamisten in Paris’, wie dieser Roman auf Deutsch nun eben nicht heißt, hätte nicht nur weniger trashig geklungen, sondern zudem, was im Original sicherlich so beabsichtigt ist, deutlich verwiesen auf Catherine Millets Bekenntnisbestseller, der im Deutschen als ‚Das sexuelle Leben der Catherine M.’ bekannt ist.“ Nur Schade, dass die TAZ Übersetzerin Marlene Frucht nirgendwo aufführt. Katharina Granzin in der TAZ, 05.12.10: http://tinyurl.com/2fdqnm6

Über „Lindenstraße“, Anglizismen und Puh der Bär – ein Interview mit Harry Rowohlt. „Ich habe ihm gesagt, er kann mich mal am Arsch lecken, ich bin von Beruf belletristischer Übersetzer und nicht prominent und könnte mir gleichwohl mein Mittagessen selber zahlen.“ Interview von Bettina Steiner und Anna-Maria Wallner in der Presse, 04.12.10: http://tinyurl.com/2c6ltu7

Der Übersetzer Jens Seeling gründet einen Verlag – und zieht überraschend Erfolgskrimis an Land. „Mit Derek Nikitas und ‚Scheiterhaufen’ hat Jens Seeling den nächsten Treffer gelandet. Er hat offenbar das richtige Gespür. Was soll’s: Jetzt lese ich auch die Gedichte seines Vaters. Beide Bände. Und dieses Buch über Heidelberg.“ Kolja Mensing im Tagesspiegel, 04.12.10: http://tinyurl.com/37usp4a

Onlinebanking auf Kölsch. „Aber, Achtung: Die Sparkasse weist auf folgendes hin: ‚Sollten Sie Verständnisprobleme mit der kölschen Sprache haben, so wechseln Sie bitte zu Ihrer eigenen Sicherheit in unser hochdeutsches Banking.’“ Express, 02.12.10: http://tinyurl.com/33fygfu

Machado de Assis’ „Tagebuch des Abschieds“. „Als Abkomme afrikanischer Sklaven und einstmals leidenschaftlicher Partisan der Abolition musste er den Rassismus der neuen Republik sein Leben lang am eigenen Leibe spüren, wie Herausgeber Berthold Zilly, der zugleich als Übersetzer den Tonfall des Buches trefflich ins Deutsche übertragen hat, in seinem Nachwort zu Recht unterstreicht.“ Florian Borchmeyer in der FAZ, 02.12.10: leider nicht online

Andy Stantons Kinderbuch „Sie sind ein schlechter Mensch, Mr. Gum!“. „Und last but not least ist da noch Harry Rowohlt, der deutsche Übersetzer, zu nennen, der sich wieder als ein manchmal geradezu genialisch inspirierter Textgestalter erweist.“ Birgit Weidinger in der Süddeutschen Zeitung, 01.12.10, leider nicht online.

Und ein Blick hinter die Kulissen in einem Nachruf auf eine ehemalige „Micky Maus“-Chefredakteurin. „Dorit Kinkel, das derart von der Meisterin selbst anerkannte Double von Erika Fuchs, starb am 22. April 2010.“ Andreas Platthaus in der FAZ, 30.11.10: http://tinyurl.com/25vlubf

Eine nette Besprechung von Horst Ernsts Buch über Erika Fuchs. „Für Schriftstellerin Elke Heidenreich war die langjährige Micky-Maus-Chefredakteurin und Übersetzerin Erika Fuchs ‚die wichtigste Frau in meinem Leben’.“ ntv.de, 29.11.10: http://tinyurl.com/2wk4kne

Der “Luchs”-Preis geht an Maria Parr und ihre Übersetzerin Christel Hildebrandt. „Auch wenn die Übersetzerarbeit oft einsam mache, habe sie sich bei der Übersetzung des Kinderbuches von Maria Parr nie einsam gefühlt.“ CH auf The European Circle, 29.11.10: http://tinyurl.com/3863oz5

Rawi Hages zweiter Roman „Kakerlake“: „Auch diesmal hat sich Gregor Hens als Übersetzer erfolgreich der einmal wild ausschlagenden, dann wieder trotzig dürren Diktion Hages angenommen.“ Angela Schader in der NZZ, 27.11.10: http://tinyurl.com/3xa7e6b

Der arabischer Übersetzer von Herta Müller im Porträt. „Weil (Wahid) Nader selber schriftstellerisch tätig sei, könne er Müller und ihre poetische Sprache besser verstehen, meint der Magdeburger. Müllers Wortschöpfungen sind in keinem Wörterbuch zu finden.“ Grit Warnat in der Magdeburger Volksstimme, 25.11.10: http://tinyurl.com/3yebv2l

Manchmal überraschen Krimi-Kolumnen, die sonst nicht mit Übersetzernennungen glänzen. In diesem Fall durch das Ansprechen des einen aber nicht der anderen Übersetzer/in. „(…)‚London Boulevard’, (Ken) Bruens Meisterwerk aus dem Jahr 2001, das jetzt bei Suhrkamp als deutsche Erstausgabe erscheint. Zwar nicht von Harry Rowohlt, aber dennoch tadellos übersetzt.“ Nämlich von Conny Lösch, wie man im Kleingedruckten liest. Marcus Müntefering im Spiegel Online, 24.11.10: http://tinyurl.com/392hjvz

Ein Interview mit der Tolstoj-Übersetzerin Rosemarie Tietze. „Ich gehöre nicht zu den Pessimisten, die beim Übersetzen ewig über Verluste klagen – für mich ist das Glas immer halb voll. Und wie das Theaterspielen oder das Musizieren kann auch das Übersetzen regelrecht zur Sucht werden.“ Interview von Dirk Becker in den Potsdamer Neuesten Nachrichten, 24.11.10: http://tinyurl.com/38p2292

Mathias Énard: „Zone“. „Die Übersetzer Holger Fock und Sabine Müller haben diesem opulenten Werk ein deutsches Sprachgewand geschneidert, das geradezu tadellos sitzt.“ Jürgen Ritte in der NZZ, 24.11.10: http://tinyurl.com/34kn85k

Die Gedichte des R. S. Thomas, von Kevin Perryman übersetzt. „Die schön gestalteten, stets zweisprachigen Bände weisen Perryman als disziplinierten und ganz dem Text verpflichteten Übersetzer aus, der sich – obwohl oder gerade weil er auch selbst Gedichte schreibt – keine geschmeidige Glättung, keinen selbstgefälligen Ausfallschritt gestattet.“ Angela Schader in der NZZ, 24.11.10: http://tinyurl.com/2ce7pov

Wer hat’s erfunden? Eine kleine Sprachkritik an Colin McAdams Roman „Fall“. „McAdam und sein deutscher Übersetzer Eike Schönfeld fangen die Atmosphäre des Hauses und die Absolutheit der bedrückenden Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler gut ein, die sich fragen, warum sie 18 sind und in einem Etagenbett schlafen. Aber sprachlich geht leider vieles schief.“ Christophe Fricker im Tagesspiegel, 23.11.10: http://tinyurl.com/33ekuuf

Die Schriftstellerin Juli Zeh im Interview, auch über ihre Übersetzer. „Und dann schwärmt sie, was das für wunderbare gebildete Menschen seien, alle sträflich unterbezahlt, aber deswegen mache das eben nur jemand, der es aus Leidenschaft mache.“ Interview von Peter Ertle im Schwäbischen Tagblatt, 23.11.10: http://tinyurl.com/29z5m4n

Besprechung von Erri de Lucas "Der Tag vor dem Glück". "Die Übersetzung von Annette Kopetzki verwebt geschickt neapolitanische Tonfälle und Wortspiele, teils im Original, teils in ingeniösen Nachbildungen in den deutschen Text." Gustav Seibt in der Süddeutschen Zeitung, 22.11.10: leider nicht online

Der Münchener Thomas Merk über die Arbeit der Literaturübersetzer: „Ohne sie wäre der Lesegenuß von ausländischer Literatur für die meisten nicht möglich.“ Zum Nachhören im Münchener Kirchenradio, 22.11.10: http://tinyurl.com/327ju8u

Andreas Jandl und Frank Sievers brachten Gaétan Soucys „Die Unbefleckte Empfängnis“ ins Deutsche. „Die Übersetzer, die den nicht leicht anmutenden Text stimmig und inspiriert ins Deutsche brachten, haben einen gewichtigen Anteil daran, dass man sich bestens unterhalten fühlt.“ Thomas Laux in der Frankfurter Rundschau, 21.11.10: http://tinyurl.com/32o7rem

Aus dem Archiv – Paul Celan zum Thema Übersetzen. „ Ich übersetze weiter, ich übersetze für mich selbst, weil es mir Spaß macht, weil es mir Freude macht und weil es mich mit der eigenen Sprache vertrauter macht. Das gehört nun wieder zu dieser Sprachhygiene.“ Interview von Karl Schwedhelm in einem Beitrag von Helmut Böttiger im Deutschlandfunk, 20.11.10: http://tinyurl.com/2wymozw

Über Susanne Langes Antrittsrede als August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessorin an der FU Berlin. „Beim Übersetzen gehe es darum, ‚den richtigen Punkt zu finden zwischen dem eigenen und dem fremden Temperament', sagte Susanne Lange. Darum, nie mehr sein zu wollen als das Original erlaubt.“ Christine Boldt im Tagesspiegel, 20.11.10: http://tinyurl.com/2v9mlth

Und noch mehr Tolstoi – Übersetzerin Rosemarie Tietze schreibt über sein Leben und seinen Tod. Die Welt, 19.11.10: http://tinyurl.com/3339h3n

Auch das Deutschlandradio entdeckt Tolstoi mit Freude neu. „Barbara Conrad ist einem modernen Übersetzungsideal verpflichtet: Es komme nicht darauf an, es dem Leser bequem zu machen, sondern dem Autor so gerecht wie nur möglich zu werden.“ Wolfgang Schneider, 19.11.10: http://tinyurl.com/3yqohcg

Der Schauspieler Ulrich Noethen dagegen ist von Hermann Röhls Version angetan. „Mit leisem Lächeln fügt er nach einer Weile hinzu, dass er einige Wendungen, die den Lesefluss gestört hätten, leicht verändert hat, um die volle Aufmerksamkeit des Zuhörers zu gewinnen. Von zehn bis drei Uhr habe er täglich im Studio gesessen, um den Roman aufzunehmen.“ Jacques Schuster in der Welt, 19.11.10: http://tinyurl.com/32qoudy

Olga Martynova schwärmt von einem neuen „Krieg und Frieden“. „Barbara Conrad hat mit ihrem Vertrauen auf Satzbau und Sprachmelodie Tolstojs auf das richtige Pferd gesetzt: In ihrem Satz höre ich Tolstoj. Noch wichtiger als das: Ein tolstojscher »Anwesenheitseffekt« tritt auf: Tolstoj liest man nicht, Tolstoj halluziniert man!“ Die Zeit, 18.11.10: http://tinyurl.com/3xr5nqf

Was will man denn von einer Übersetzung? Natürlich das Unmögliche. „You would want it not to clank and whirr as it dutifully renders every single nuance, turning the text into the exposition of a novel rather than a novel itself. You would want it to provoke in you most of the same reactions as it would provoke in a French reader (though you would also want some sense of distance, and the pleasure of exploring a different world).“ Julian Barnes im London Review of Books, 18.11.10: http://tinyurl.com/3x7k393

Und die Süddeutsche Zeitung greift Julian Barnes' Artikel auch gleich auf. „Aber welcher Sorte Mensch man das Übersetzen überlassen sollte, bleibt eine offene Frage. Und vielleicht muss sie offen bleiben, damit gute Literatur ihre Blume entfalten kann wie ein guter Wein.“ Christopher Schmidt, 17.11.10: http://tinyurl.com/2dgaoq8

Erich Wolfgang Skwara schreibt Lyrik und Romane und übersetzte auch Flaubert. „Nun versteht sich Skwara weniger als Übersetzer denn als Schriftsteller, der sich gegenüber der Literatur, die er liebt, verpflichtet fühlt. Alles in allem geht es ihm darum, das Wesen eines Buches herauszukristallisieren.“ Heinz-Norbert Jocks im Deutschlandradio, 17.11.10: http://tinyurl.com/24t68xz

Die norwegische Autorin Maria Parr und ihre Übersetzerin Christel Hildebrandt gewinnen den LUCHS 2010. „Die Jury begründet ihre Entscheidung Maria Parr und Christel Hildebrandt mit dem LUCHS des Jahres auszuzeichnen mit der ‚bestechenden sprachlichen und erzählerischen Qualität' von ‚Sommersprossen auf den Knien'. Diese sei besonders bemerkenswert, weil im Kinderbuchbereich eine fast schon programmatische Lieblosigkeit dominiere.“ Buchreport, 15.11.10: http://tinyurl.com/388ozfn

In memoriam Swetlana Geier. Heinz Janisch im Österreichischen Rundfunk, 14.11.10: http://tinyurl.com/34zah87

Die Übersetzerin Karin von Schweder-Schreiner eröffnet eine Lesereihe in Gschwend. „Sie kennt (Lídia) Jorges Familie und die Landschaft ihrer Kindheit, die Farben, Düfte und Gerüche und kann diese Atmosphäre in ihre Übersetzungen einfließen lassen.“ Südwest-Presse, 13.11.10 – vorher – : http://tinyurl.com/3ye2yvf und am 16.11.10 hinterher: http://tinyurl.com/2wxgnbf

Ernst Horst huldigt in dem Buch „Nur keine Sentimentalitäten“ der Donald-Duck-Übersetzerin Erika Fuchs. „Er klopft die Übersetzungen in Bezug auf Essensgewohnheiten, Literaturzitate, Geografie und Geschlechterbeziehungen ab, weist auf Unterschiede zum Original hin, auf Parallelen in Fuchs' Biografie, gelegentliche Fehler und auch Fragwürdiges.“ Moritz Honert im Tagesspiegel, 13.11.10: http://tinyurl.com/36dfjud

Über den neapolitanischen Schriftsteller und Bibel-Übersetzer Erri de Luca. „Von ihnen lernte De Luca ‚die Kunst der Verdichtung, den lakonischen Ton, die extreme Kargheit, die seine Sprache unverkennbar machen', sagt seine Übersetzerin Annette Kopetzki.“ Peter Kammerer in der NZZ, 13.11.10: http://tinyurl.com/36kvxof (Merkwürdig: in der Besprechung seines neuesten Romans in derselben Ausgabe dagegen wird die Übersetzerin nicht genannt, dafür die „so eigentümlich knappe, karg-sinnliche Schreibweise“ gelobt.)

Kann man Dialekte übersetzen? „Eine besondere Erschwernis besteht darin, Soziolekte wiederzugeben. Ein schwarzer Rapper aus North Hollywood redet einfach anders als ein schwuler Weißer, der sich in Venice Beach sonnt; dabei wohnen doch beide in Los Angeles. Der Zustrom hispanischer und asiatischer Einwanderer fächert die Sprache in weitere Idiolekte auf, die in der Wiedergabe im Deutschen kaum nach ähnlichen gesellschaftlichen Schichten zu unterscheiden sind.“ Willi Winkler in der Süddeutschen Zeitung, 13.11.10: leider nicht online.

Bundestagspräsident Norbert Lammert übersetzt das „Vaterunser“. „Herausgekommen ist eine moderne Interpretation, die immer noch gleich endet. Amen.“ Hanno Jentzsch in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, 13.11.10: http://tinyurl.com/38o9zs9

Das Kreuz mit der Modernisierung bei der Pepys-Gesamtausgabe. „Lektüre mit Suchtgefahr. Zumal sich das in der Übersetzung von Arnd Kösling, Michael Haupt, Hans-Christian Oeser, Marcus Weigelt, Georg Deggerich und Martin Richter auch süffig liest. Zu süffig. Denn so hat Pepys nicht geschrieben.“ Edwin Baumgartner in der Wiener Zeitung, 12.11.10: http://tinyurl.com/326sbnq

Mehr zur Ausstellungen über tschechisch-deutsche Übersetzer in Tübingen. „Wer aber gab den Deutschen Zugang zum unsterblichen ‚Schwejk'? Wer übersetzte die Blüte der tschechischen Lyrik und Dramatik, wer wiederum die deutsche Moderne? In Prag war der entsagungsvolle Dienst des Übersetzers noch schwieriger als anderswo.“ Eva Kim-Frank in der Stuttgarter Zeitung, 12.11.10: http://tinyurl.com/27zxs75

Ein Mitschnitt von Harry Rowohlts Leipziger Poetik-Vorlesung. MDR, 11.11.10: http://tinyurl.com/24j3ogv

Der Russisch-Übersetzer Thomas Reschke im Gespräch. Deutschlandfunk, 09.11.10, als mp3: http://tinyurl.com/37dlka3 und als Interview: http://tinyurl.com/3ywc5l3

Haruki Murakamis „1Q84“. „...auch im Deutschen ist man von der Unart, Murakamis Texte ob ihres sprachlich weniger anspruchsvollen Stils rasch aus dem Englischen zu übersetzen, abgekommen. Ursula Gräfe zeigt mit ihrer stilsicheren Übersetzung, dass sich das lohnt: Schmucklos, unaufgeregt, dabei mit glasklaren Untertönen und treffsicheren Pointen kommt die lakonische, kühle Sprache Murakamis hervor.“ Isabella Pohl in Der Standard, 09.11.10: http://tinyurl.com/39maqgn

Nachrufe auf Swetlana Geier. Die Presse, 08.11.10: http://tinyurl.com/3ymctcu; Der Spiegel, 08.11.10: http://tinyurl.com/345t3av; Bettina Schulte in der Badischen Zeitung, 09.11.10: http://tinyurl.com/2gxytys; Elmar Krekeler in der Welt, 09.11.10: http://tinyurl.com/24nuhyw; Dirk Becker im Tagesspiegel, 10.11.10: http://tinyurl.com/2wnym2r; Urs Heftrig in der FAZ, 10.11.10: nicht online; Ulrich M. Schmid in der NZZ, 10.11.10: http://tinyurl.com/37gqtsx; Edwin Baumgartner in der Wiener Zeitung, 10.11.10: http://tinyurl.com/33bk8ww; Katharina Granzin in der TAZ, 10.11.10: http://tinyurl.com/36d4fco

Interview mit Rosemarie Tietze. „Sitze ich vor dem Original und arbeite, folge ich eigentlich keinen abstrakten Prinzipien, vielmehr geht es mir ganz handfest und unmittelbar darum: Was sehe, höre, entdecke ich in dieser Prosa?“ MDR Figaro, 08.11.10: http://tinyurl.com/2vxswtj - Tietze ist als Expertin zur Hand als Teil der Aktion „Figaro-Hörer lesen ‚Anna Karenina’“: http://tinyurl.com/3yryhza

Eine Ausstellung über Prag als Literaturstadt konzentriert sich auf Übersetzer als Mittler zwischen Tschechen und Deutschen. „Neben bekannten Namen wie Max Brod und Milena Jesenská erinnert die Schau auch an ‚große Persönlichkeiten, die immer im Schatten der berühmten Autoren standen’, sagte Josef Hlobil, tschechischer Generalkonsul in München.“ Dorothee Herrmann im Schwäbischen Tagblatt, 08.11.10: http://tinyurl.com/328sz6c

Samuel Pepys zu eingedeutscht? „In seinem mangelnden Respekt vor dem Text scheint sich das Übersetzerteam einig – aber wie viele Leser werden es merken?“ Werner von Koppenfels in der NZZ, 06.11.10: http://tinyurl.com/2vf2y9p

Vladimir Sorokins „23 000“. „ Der Übersetzer Andreas Tretner hat bei diesem Werk einiges geleistet, um das Erdmännchen-Kauderwelsch ins Deutsche zu bringen. (...) Schlimme Sache, aber doch ein Sprachspaß, zumindest für Leser, die Stilexperimente à la Joyce goutieren können.“ Wolfgang Schneider in der FAZ, 05.11.10: leider nicht online.

Zu Susanne Langes Antrittsvorlesung als August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessorim an der Freien Universität Berlin. „Ludwig Tieck mag seinem Helden Pirouetten in den Text geschrieben haben, die er im Original nicht getanzt hat. Aber die großen Übersetzungen sind auch deshalb groß, weil sie sich die Freiheiten Don Quijotes nehmen.“ Lothar Müller in der SZ, 04.11.10, leider nicht online.

Nachruf auf Toni Kienlechner. Süddeutsche Zeitung, 03.11.10: http://tinyurl.com/2v9svrd

Eine Journalistin über ihre Übersetzer im Nahen Osten. „Gute Übersetzer können einem das Leben erleichtern, in manchen Fällen retten. Oder sie verlieren ihres, und man behält seines. Mindestens zwei Übersetzer wurden in Afghanistan bereits umgebracht, während ihre Arbeitgeber, die Journalisten, überlebten.“ Antonia Rados in der Frankfurter Rundschau, 03.11.10: http://tinyurl.com/25y6t5t

Interview mit der Jiddisch-Expertin und Übersetzerin Dorothea Greve. „Und wie wir einen Shakespeare immer wieder neu übersetzen, müssen wir das auch bei jiddischer Literatur tun. Da fruchtet es auch nicht, wie es einige Übersetzer getan haben, die jiddische Struktur ins Deutsche zu übertragen.“ Interview von Petra Schellen in der TAZ, 31.10.10: http://tinyurl.com/3497d27

Zur Wichtigkeit der literarischen Übersetzer in Deutschland. „Dass 2010 eine übersetzungsferne Auszeichnung wie der Deutsche Nationalpreis an Karl Dedecius ging, ist ein weiteres Symptom für diese wachsende gesellschaftliche Anerkennung.“ Thomas Köster für das Goethe-Institut, Oktober 2010: http://tinyurl.com/2wvfczn

Eine vierbändige Anthologie chinesischer Klassiker. „Die bewegende, öfters indessen tragikomische Erzählung von der titelgebenden ‚Goldamsel' über Liebe und Treue, die Veränderlichkeit der Gefühle und die Anfälligkeit der Leidenschaft, die wie eine Boccaccio-Novelle beginnt und wie ein Anti-Märchen endet, ist jetzt in der glanzvollen Übersetzung des grossen Sinologen Wolfgang Bauer im dritten Band einer vierbändigen Sammlung chinesischer Klassiker zu lesen.“ Ludger Lütkehaus in der NZZ, 30.10.10: http://tinyurl.com/345anqu

Nelly Sachs, Peter Rühmkorf und die schwedische Lyrik. „Ganz perfekt hat sie es (das Schwedische) wohl nie beherrscht, aber solche Sprachfähigkeit macht nicht den Übersetzer aus.“ Herbert Wiesner in der Welt, 30.10.10: http://tinyurl.com/386escu

Mehr zu Ralph Dutlis mittelalterliche Lyrikübersetzungen. „Ein bisschen schmeichle es ihm, dass gleich nach der Veröffentlichung der ‚Fatrasien' das Gerücht aufkam, Dutli habe die „altfranzösischen Nonsens-Gedichte“ gefälscht.“ Schwäbisches Tagblatt, 30.10.10: http://tinyurl.com/36qzau8

Nonsens-Poesie aus dem Mittelalter. „Es ist der ansteckenden Begeisterung des Übersetzers Ralph Dutli zu verdanken, dass sich der Wallstein-Verlag auf das Wagnis einliess, die überlieferten Gedichte einer breiteren Öffentlichkeit in einer zweisprachigen und sehr schön aufgemachten Ausgabe zugänglich zu machen.“ Franziska Meier in der NZZ, 28.10.10: http://tinyurl.com/346dvtf

Horacio Quiroga wurde jetzt doppelt übersetzt, und zwar von Angelica Ammar und Roland Berens. „Wer mag, kann die deutschen Fassungen nun vergleichen; diejenigen Ammars sind knapper, strenger, eleganter, aber das ist Geschmackssache.“ Uwe Stolzmann in der NZZ, 27.10.10: http://tinyurl.com/2ulfpau

Apollinaire-Übersetzer Ismail Yerguz und sein Verleger Irfan Sanci vor einem türkischen Gericht. Der Spiegel, 26.10.10: http://tinyurl.com/38xv7h3

Zum Leben des Übersetzers Juri Elperin. „Ein Vortrag dieser Tage im Literaturhaus in der Fasanenstraße, Einladungen der Universitäten Magdeburg und Kiel zeigen das Interesse an dem großen alten Mann der Übersetzungskunst aus dem Russischen ins Deutsche.“ Ulli Rothfuss in der Welt am Sonntag, 24.10.10: leider nicht online.

Eine Ausstellung über die Arbeit von Rudolf Frank. „In der Schweiz arbeitete Rudolf Frank, trotz Verbots durch die Behörden, an Übersetzungen, deren Autorschaft er hinter geborgten Namen verbarg, bis ein neidischer schweizerischer Kollege ihn auffliegen ließ. Mitten im Krieg sollte Frank wegen dieses Verbrechens des Landes verwiesen werden, aber er wurde dann doch bloß interniert.“ Jens Brüning im Deutschlandradio Kultur, 22.10.10: http://tinyurl.com/39m4z6r

Reinhard Kaisers „Courage“-Übersetzung. „Plane Verständlichkeit schafft die Verzwicktheit beiseite. Gewinn oder Verlust - das ist hier die Frage.“ Hans-Jürgen Schings in der FAZ, 22.10.10: http://tinyurl.com/3xuls25

Julia Schoch erhält den André-Gide-Preis. „Die 36-jährige bekommt den Preis für die Übersetzung des Buches ‚La peau et les os' (‚Haut und Knochen', Suhrkamp-Verlag) von Georges Hyvernaud.“ Märkische Allgemeine, 21.10.10: http://tinyurl.com/3ykv4wu

Fritz Vogelgsang hat einen letzten Band von Antonio Machado übersetzt und herausgegeben. „Einige hübsche Formulierungen gelingen ihm dabei, so, wenn er die republikanischen Kämpfer beschreibt: ‚nicht eigentlich Soldaten, sondern Volk in Waffen'.“ Kersten Knipp in der NZZ, 16.10.10: http://tinyurl.com/33ynhbv

Ein Verriss einer Hergé-Analyse von Tom McCarthy. „Das steht wortwörtlich auch so im englischen Original, dem Übersetzer Andreas Leopold Hofbauer kann man also nur den Vorwurf machen, dass er das Geschwafel nicht lesbarer gemacht hat.“ Andreas Platthaus in der FAZ, 14.10.10: leider nicht online.

Ein neues Buch über Erika Fuchs von Ernst Horst. „Erika Fuchs war jahrzehntelang, von 1951 bis in die 1970er Jahre, die Übersetzerin der Disney-Comics ins Deutsche, und zwar die einzige, von allen Heften, und als solche hat sie eine ganze Generation von Kindern beeinflusst.“ Michael Freund im ORF, 13.10.10: http://tinyurl.com/3x2p4ad

Über Ulrike Draesner, das Übersetzen und das Übersetztwerden. „Wenn ich eine Metapher verwende, die sich nicht direkt in eine andere Sprache übertragen lässt, muss der Übersetzer eine adäquate Ausdrucksmöglichkeit finden. Mein Text verwandelt sich dann durch diese Übersetzung in etwas anderes, das wieder auf das Original zurückstrahlt.“ Renate Kohl-Wachter auf Belgieninfo.net, 12.10.10: http://tinyurl.com/2wpxea6

Andreas Jandl und Frank Sievert übersetzten Gaetan Soucys „The Immaculate Conception“. „Allerdings ist die Handschrift eines aussergewöhnlichen Autors auch hier schon spürbar – sei es im ambitiösen Entwurf, der Metaphysik und Erdenschwere, Surreales mit exakt Beobachtetem verschränken will, sei es in der Präzision und dem Farbenreichtum der Sprache, die das Übersetzerteam geschmeidig und elegant ins Deutsche gebracht hat.“ Angela Schrader in der NZZ, 12.10.10: http://tinyurl.com/3xwargy

Was macht die Japanisch-Übersetzerin Katja Cassing? „‚Wenn ich richtig in den Geschichten stecke, kann ich gar nicht so schnell schreiben, wie es in meinem Kopf rattert', erzählt Cassing, die bei ihren Übersetzungen schon einmal kurz darüber nachdachte, das Ende umzuschreiben.“ Carolin Nieder-Entgelmeier in der Neuen Westfälischen Zeitung, 12.10.10: http://tinyurl.com/32rk82r

Eine Reihe im Londoner Globe Theatre beleuchtet Shakespeares Einfluss auf die deutsche Kultur. „Deutsche Arbeiten, Übersetzungen und Inszenierungen trugen maßgeblich zur Verbreitung Shakespeares in Europa bei.“ Patrick Spotiswoode in Der Freitag, übernommen aus The Guardian und übersetzt von Holger Hütt, 11.10.10: http://tinyurl.com/34jv3ys

Das Neueste von Peter Carey. „Blutvoll, lebensprall, sprachmächtig sind seine Romane – Bernhard Robben hat diesen mit feinem Gespür für Wortreichtum, Ironie, Rhythmus übersetzt.“ Sylvia Staude in der Frankfurter Rundschau, 10.10.10: http://tinyurl.com/3abu28p

Eine Neuübersetzung aus dem Argentinischen. „Erich Hackl hat Rodolfo Walshs Tatsachenbericht über das Massaker von San Martín mindestens so akribisch übersetzt, wie Rodolfo Walsh ihn recherchiert hat und der Verlag hat ihm auch Raum gegeben, das Herzstück des Buches, den eigentlichen Bericht, um Aufsätze und Anmerkungen des Autors zu ergänzen.“ Florian Müller im ORF, 10.10.10: http://tinyurl.com/33twjq9

Die Tagebücher von Samuel Pepys nun vollständig auf deutsch. „Die Übersetzung ist von kleineren Macken abgesehen zuverlässig, und, wenn man bedenkt, dass fünf Übersetzer daran laboriert haben, erfreulich einheitlich und schön zu lesen.“ Marc Fabian Erdl in Der Freitag, 10.10.10: http://tinyurl.com/2v8nvxa

Interview mit dem Hispanist, Übersetzer und Musiker Roland Berens zum Thema argentinische Literatur. „ Es fehlten den Übersetzern Können und Kenntnisse über die eigentümlichen Gegebenheiten des lateinamerikanischen Landes. Dementsprechend war das Verlagsinteresse nicht besonders groß.“ Interview von Christine Jeske in der Mainpost, 08.10.10: http://tinyurl.com/3yb2nxh

Über den Translational Turn in den Kulturwissenschaften – ein Interview mit Doris Bachmann-Medick. „Aber wenn man gesellschaftliche Verhältnisse festschreibt wie es etwa Samuel Huntingtons ‚Clash of Civilisations' macht, bringt einen das auch nicht weiter. Ich bevorzuge eine konstruktivere Sichtweise von Kultur, die auf Übersetzbarkeit angelegt ist und nicht auf Unübersetzbarkeit.“ Interview von Lukas Wieselberg, ORF, 07.10.10: http://tinyurl.com/2uvcx8m Interessant.

„Barus Comics sind wegen ihres intensiven Gebrauchs von Argot oder Jugendjargon nicht leicht zu übersetzen, aber Uwe Löhmann hat für die Edition 52 einen guten Job gemacht.“ Andreas Platthaus im FAZ-Blog, 06.10.10: http://tinyurl.com/379oj47

Bjarte Breiteigs Erzählband „Von nun an“. „Die Übersetzung lässt sich vollkommen auf das Original ein - stellenweise ist sie ihm sogar etwas zu nah. Kein Wunder, der Übersetzer Bernhard Strobel ist selbst Autor.“ Peter Urban-Halle in der FAZ, 05.10.10: leider nicht online.

Peter Kultzen übersetzte „Sittenlehre“ von Martín Kohan. „Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Kultzen auch schon mal zwei Adjektive einsetzt, wo im Spanischen nur eines steht, dass er hier und da ein wenig hinzu erfindet oder kürzt. Wahrscheinlich passiert das, wenn man das Spanische mit einer gewissen Ausdrucksfreiheit in idiomatisches Deutsch verwandelt und damit genau das tut, was von einem souveränen Übersetzer gefordert wird.“ Paul Ingendaay in der FAZ, 02.10.10: http://tinyurl.com/2az9p3e

Harry Rowohlt hält Poetikvorlesung. „Rowohlts ‚Verdienst, darüber gibt es keinen Zweifel, liegt vor allem in den literarisch anspruchsvollen Übersetzungen. Sie sind selbst eine genuine literarische Leistung’, begründet DLL-Professor Josef Haslinger diese Wahl und betont die ‚zentrale Bedeutung’ der Übersetzer für die Gegenwartsliteratur, die sich kaum noch an nationalen Traditionen orientiere.“ jaf in der Leipziger Volkszeitung, 01.10.10: http://tinyurl.com/2ug4z47

Und noch ein Übersetzer kommt zu Wort – Ulrich Blumenbach zum Thema Geld. „Das Geld, das ich mit dem Literaturübersetzen verdiene, genügt nicht. Aber da bin ich nicht allein: Fast alle Übersetzer müssen noch etwas anderes machen, um sich quer subventionieren zu können.“ Interview von  Alexander Mühlauer und Hannah Wilhelm in der Süddeutschen Zeitung, 01.10.10: http://tinyurl.com/34wxfsf

Ingo Herzke kriegt drei Fotos! „Angefangen hat die Leidenschaft mit der schottischen Schriftstellerin Alison L. Kennedy, die Herzke während seines Studiums in Glasgow persönlich kennen lernte. Mit ihren Kurzgeschichten und Romanen fing seine Übersetzer-Karriere an.“ Janine Albrecht für Deutsche Welle, 30.09.10: http://tinyurl.com/2u8rcao

Ein Werkstattgespräch mit dem Übersetzer Nikolaus Stingl. „Den genauen Ton des Milieus zu treffen, ist jedoch heikel, da sich bei meiner Übersetzung immer wieder Anachronismen eingeschlichen haben. Worte wie ‚geil’ oder ‚cool’ waren in den sechziger Jahren im deutschen Sprachraum noch nicht eingeführt. ‚Stark’ sagte man damals immer, wenn man etwas besonders toll fand.“ Sven Ahnert in der NZZ, 30.09.10: http://tinyurl.com/2vtgwpa

Vielleicht ist es einfach egal. „Ist es ein Beispiel politisch korrekter Äquilibristik, wenn ein Buch, das einundzwanzig Männer und zwei Frauen aus Frankreich präsentieren möchte, deren Texte ausschließlich von Frauen übersetzen lässt, neun insgesamt?“ mbe in der FAZ, 30.09.10: http://tinyurl.com/2erf7sk

Die Übermacht der englischen Sprache in den USA – und der BRD. „‚Anstatt Literatur aus anderen Sprachen aufzunehmen, übertönt und überschreibt sie sie – sowohl in den USA als auch weltweit’, sagt (Esther) Allen. Ein Blick auf Deutschland gibt ihr recht: 87 Prozent der insgesamt 4.155 im letzten Jahr übersetzten Belletristiktitel gehen auf englischsprachige Originale zurück.“ Anna Gielas in der Zeit, 30.09.10: http://tinyurl.com/37pa7tg

Zu Holger Focks Übertragung von Mathias Énards „Zone“. „Die Übersetzer (sic) sind dafür zu bewundern, dass sie ins Deutsche übertragen haben, wie sich der Rhythmus der Eisenbahnschwellen in die Gedanken Servains einschreibt.“ Marie Schmidt in der Zeit, 30.09.10: leider nicht online.

Von der Kunst, literarische Graphic Novels zu übersetzen – ein Interview mit Kai Wilksen. „Grundsätzlich musste ich entscheiden: Wem halte ich die Treue – Kafka oder Corbeyran?“ jls in der Badischen Zeitung, 29.09.10: http://tinyurl.com/2ungylk

Lob für die Anthologie „Lissabon. Eine literarische Einladung“. „Die von der Übersetzerin Gaby Wurster getroffene Auswahl der Texte zeugt von ebensolchem Augenmaß wie die Komposition derselben in vorliegendem Band.“ Kai Agthe im Neuen Deutschland, 29.09.10: http://tinyurl.com/394kmf8

Auch die Süddeutsche Zeitung berichtete von den Europäischen Literaturtagen. „Von der Poesie sagt man zwar, sie vermöge selbst das Unsagbare auszudrücken, dennoch müssen die europäischen Literaturen, um sich etwaiger Gemeinsamkeiten bewusst werden zu können, zunächst über Sprachgrenzen hinweg zueinander finden. Dazu bedarf es versierter Übersetzer, die über den kulturellen Kontext dessen, was sie übersetzen, etwas zu sagen wissen.“ Hans Koch in der SZ, 29.09.10: leider nicht online.

Bei den Europäischen Literaturtagen wurde auch über die Rolle der Übersetzer geredet. O-Ton Ilja Trojanow: „Übersetzung ist eigentlich das Gleitmittel literarischer Rezeption.“ Kristina Pfoser im orf, 27.09.10: http://tinyurl.com/38zkqjj

Ein extremes Beispiel aus der Rubrik „Hobbyübersetzer“. „Der frühere evangelische Pfarrer Rudolf Paul hat in mehr als 25 Jahren die Bibel ins Schwäbische übersetzt.“ Katharina Tomaszewski in der Stuttgarter Zeitung, 27.09.10: http://tinyurl.com/2vem7mf

Den einen Rezensenten stören Austrizismen, den anderen allzu bundesdeutsches. „(Der) Roman ‚JR’, der die bizarren Auswüchse einer völlig entgleisten Finanzwelt beschreibt, weshalb wohl das Buch nun in einer überarbeiteten Übersetzung neu herausgebracht wurde, was ein Glücksfall ist. (...) der bundesdeutsche Slang der sehr guten Übersetzung mag für österreichische Ohren befremdlich klingen.“ Bernhard Fetz in Falter, 29.09.10: http://tinyurl.com/3433tbc

Pablo Tussets „Sakamura, Corrales und die lachenden Leichen“. „Einer wahrlich undankbaren Aufgabe hat sich der deutsche Übersetzer Ralph Amann mit großer Geschmeidigkeit unterzogen. Er ersinnt deutsche Äquivalente für unerträglich provinziellen Dialekt und die überaus einfallsreiche Kunst der Beschimpfung im europäischen Südwesten.“ Burkhard Müller in der Süddeutschen Zeitung, 27.09.10: leider nicht online.

Der abenteuerliche Karrierenweg des Denis Scheck. „Mit Mitte zwanzig hat er bereits 25 Bücher sowie unzählige Magazinartikel ins Deutsche übertragen.“ Stefan Locke in der FAS, 26.09.10: leider nicht online.

Barbara Conrad übersetzte „Krieg und Frieden“ neu und beließ viele Redepassagen im original-französischen. „Ein mutiger und begrüßenswerter Entschluss der Übersetzerin. Ihre Kollegin Marianne Kegel hatte es in der letzten deutschen Übersetzung vor über 50 Jahren noch nicht gewagt, dem deutschsprachigen Leser so viel Französisch zuzumuten.“ Brigitte van Kann im Deutschlandfunk, 26.09.10: http://tinyurl.com/3922rsq

Die Sammlerin der Presselinks zu ihrer Hegemann-Übersetzung. Jan Oberländer im Tagesspiegel, 26.09.10: http://tinyurl.com/27k4n72

Feridun Zaimoglu zu seiner Hamlet-Übersetzung. „Es klingt vielleicht etwas behämmert, aber ich muss mich verlassen. Ich muss Ophelia sein, denn ich kann mich nicht als der, der ich bin, als Zaimoglu, in der Nachahmung der Verzweiflung und des Wahnsinns versuchen.“ Interview von Friederike Gräff in der Tageszeitung, 26.09.10: http://tinyurl.com/389hsma

Rosemarie Tietze als mp3-Download. „Übersetzen darf nicht länger ein ‚kostspieliges Hobby’ sein, sondern ist eine Kunst, der wir Leser die Kenntnis der Weltliteratur verdanken.“ SWR2, 25.09.10: http://tinyurl.com/38r7agq

Roland Barthes nun endlich vollständig auf Deutsch. „Etwaige kulturelle Differenzen hätten sich schon damals durch entsprechende Anmerkungen des Übersetzers überwinden lassen können, wie sie für die jetzige Ausgabe der versierte Barthes-Übersetzer (und -Interpret) Horst Brühmann geliefert hat.“ Jochen Schimmang in der FAZ, 25.09.10: leider nicht online.

Ein schönes Lob für die Übersetzung gab es auch von Christoph Vormweg in der Sendung Passagen vom 24. 9.10 im WDR 3 (PDF): " (...) Mathias Énard hält die Episoden in der Schwebe, (...) er besticht durch einen direkten, ungeschminkt realistischen, im Tempo immer wieder variierten Ton, den Sabine Müller und Holger Fock hervorragend ins Deutsche übertragen haben."

Shakespeare-Sonnette, neu: „Ulrich Erckenbrecht hat hunderte Übersetzungen zusammengetragen und an die 200 davon in einem kleinen Band vorgelegt. Eine Fundgrube fürs vergleichende Lesen.“ awi in der Frankfurter Rundschau, 23.09.10: http://tinyurl.com/24ykbox

Auch das gibt es: Hobby-Übersetzer von Fernsehserien, „Subber“ genannt. „‚Von Rentnern über Informatiker und Hausfrauen bis hin zu Schülern sind bei uns eigentlich alle Alters- und Berufsgruppen vertreten’, sagt Angeldream, die mittlerweile zu den Administratoren von Subcentral gehört.“ Clemens Haug auf jetzt.de, 23.09.10: http://tinyurl.com/362tfzo

Zwei Übersetzer wollen den ungarischen Autor Bela Hamvas auf alle Fälle unter das Volk bringen. „Wer mag, kann das Projekt im Internet unterstützen: Dane und Altorjay haben sich ein Subskriptionsmodell ausgedacht, um auch ohne Großverlag im Rücken einen Klassiker der Moderne endlich ins Deutsche zu übersetzen.“ Uli Hufen im Deutschlandfunk, 23.09.10: http://tinyurl.com/39gxhum

Porträt der Übersetzerin Gerta Neuroth. „Die Breitscheider Spanisch-Lehrerin, die erst im Ruhestand 1996 am Werk von Rafael Arozarena mit der Übersetzertätigkeit begann, ist mittlerweile die erste Adresse, wenn es um die Übertragung der in mancher Hinsicht so speziellen und schwierigen Literatur der kanarischen Autoren ins Deutsche geht.“ Gisela Schöttler in der Rheinischen Post, 23.09.10: http://tinyurl.com/36wjjg2

Zum Internationalen Übersetzertag. „An diesem Tag soll ein Bewusstsein für die Bedeutung der Übersetzung in Vergangenheit und Gegenwart geweckt werden und darauf aufmerksam gemacht werden, wer hinter den Übersetzungen steht.“ www.buecher.at, 23.09.10: http://tinyurl.com/34yjlzv

Der neue Wodehouse. „‚One-Pint-Ickenham’ bewahrt in jeder Lebenslage einen kühlen Kopf und gibt so Übersetzer Thomas Schlachter die Gelegenheit, zu voller Form aufzulaufen: ‚Männer in der Blüte ihrer Jahre erleben gar nicht selten einen Nachsommer der Gefühle, in welchem Fall das Objekt ihres Schmachtens meist recht juvenilen Zuschnitts ist’, erklärt der Lord am Ende formvollendet, aber völlig aus der Luft gegriffen den Schlamassel, um seine eigene Haut zu retten. Das ist zwar Deutsch, aber so britisch formuliert, dass es nur von P.G. Wodehouse sein kann.“ chp in der Frankfurter Rundschau, 22.09.10: http://tinyurl.com/34edvs4

Eine Kritik an Zaimoglu/Senkels „Hamlet“-Übersetzung, die Gemüter bewegte. „Sie drehen Shakespeare durch ihre Wurstmaschine, und heraus kommt eine Sprache von comicblasenhafter Dürftigkeit, als hätte ein Hauptschüler bei einer Aufführung mitzuschreiben versucht.“ Alan Posener in der Welt, 20.09.10: http://tinyurl.com/284ypyl

Eine neue Flaubert-Übersetzung. „So wie nun Erich Wolfgang Skwara übersetzt, hat man ‚Bouvard und Pécuchet’ wahrscheinlich noch nicht gelesen. Es sollte eine ‚schnörkellose Neuübersetzung’ werden, das ist gelungen, sie ist zu schnörkellos.“ Peter Urban-Halle im Deutschlandradio Kultur, 20.09.10: http://tinyurl.com/26mxmbv

Feridun Zaimoglu und Günter Senkel übersetzen Hamlet neu. „ Originaltreue, also ‚ein banales Nachspielen des Textes’, ist nicht das, was Zaimoglu im Sinn hat: ‚Wir müssen stattdessen den Wahnsinn, den Irrsinn, die existenziellen Bedingungen auf die heutige Zeit übersetzen.’ Die Zeit, 19.09.10: http://tinyurl.com/2g3gjrb

Vor 100 Jahren wurde Curt Meyer-Clason geboren. „ Meyer-Clason übersetzte gut hundert Bücher, schrieb selber neben dem autobiografischen Roman Erzählungen, Essays und Reisetagebücher und leitete lange das Goethe-Institut in Lissabon.“ Christian Lindner im Deutschlandradio, 19.09.10: http://tinyurl.com/34zu8yu

Interview mit dem irischen Autor Ken Bruen. „Ich bin mit allen Übersetzern befreundet – das ist wirklich ungewöhnlich. Aber die Übersetzer arbeiten sehr hart und die Autoren ernten die Lorbeeren.“ Mareike Bannasch in der Kreiszeitung, 17.09.10: http://tinyurl.com/2wga55o

Die Übersetzerin Claudia Ott entdeckt zufällig die „kleine Schwester“ von „1001 Nacht“. „Jetzt hat sie sich von ihrer Stelle an der Erlanger Universität beurlauben lassen und mit dem Manesse Verlag einen Vertrag für die Übersetzung von 'Hundertundeine Nacht' abgeschlossen.“ Lothar Müller in der Süddeutschen Zeitung, 14.09.10: http://tinyurl.com/2wtujkq

Eine zu schnelle Übersetzung trifft den Falschen. „Trotzdem bekommt man unterwegs sehr schlechte Laune, jedenfalls wenn man ‚Freiheit’ in der deutschen Übersetzung liest. Weil zwei verschiedene Übersetzer am Werk waren, was an sich schon absurd ist. (...) Weil der Rowohlt-Verlag sich so unbedingt an den amerikanischen Franzen-Hype ankoppeln wollte, dass er den Erscheinungstermin noch einmal vorgezogen und die beiden an sich renommierten Übersetzer zu dieser Hochgeschwindigkeitsarbeit genötigt hat.“ Evelyn Roll in der Süddeutschen Zeitung, 14.09.10: leider nicht online.

Und hier ein paar weitere Stimmen zu „Cash“:

„Miriam Mandelkows deutsche Fassung steht zwar zwangsläufig ausserhalb des sprachlichen Echoraums, den das Original evoziert, doch kann einem der Hochseilakt der Übersetzerin deshalb umso mehr Respekt abnötigen – schräg und salopp, wo es passt, aber ohne je Form und Innenspannung zu verlieren.“ Angela Schader in der NZZ, 08.07.10: http://tinyurl.com/2w89oul

„Das lässt sich im Deutschen – ähnlich wie die Romane von Tom Wolfe – nicht nachbilden. Was Miriam Mandelkow in ihrer Übersetzung leistet, ist tadellos. Es sind trotzdem nur die Untertitel zu dem Anspielungsreichtum und den Sprachsubtilitäten des Originals. Der deutsche Richard Price ist ein sehr gutes Buch, aber kein weltliterarisches Ereignis.“ Ijoma Mangold in der Zeit, 24.06.10: http://tinyurl.com/32sft3e

„Was der Roman in der Übersetzung nicht transportieren kann, ist allerdings die kulturelle Feinstofflichkeit.“ Adrian Kreye in der Süddeutschen Zeitung (ohne Übersetzernennung), 04.06.10: http://tinyurl.com/3ydaj88

Der Lektor und Übersetzer Jochen Stremmel unterzieht die Richard-Price-Übersetzung „Cash“ einer grundlegenden Kritik – aber am Ende ist doch der Verlag schuld. „Miriam Mandelkows Fehler bewegen sich in einem vertretbaren Rahmen und wären von einem guten Lektor redigiert worden.“ Konkret 9/2010, nicht online.

Zu Monique Truongs „Bitter im Mund“. „Der Übersetzer Peter Torberg hält den deutschen Text so flüssig wie möglich und bringt für die synästhetischen Wortkombinationen eine erstaunliche Wendigkeit auf.“ Joseph Hanimann in der Süddeutschen Zeitung, 13.09.10: leider nicht online.

„Onkels Erwachen“ zum neuen Leben erweckt. „Hier ist nun der Übersetzer Thomas Schlachter zu preisen, der in seiner achten Wodehouse-Übertragung wieder ein untrügliches Gespür für den Sprachwitz und die idiomatische Stimmigkeit dieses Stils an den Tag legt.“ Werner von Koppenfels in der FAZ, 10.09.10: http://tinyurl.com/24zkt32

Dieter Ziethen und Yan Zhao übersetzten zusammen altchinesische Lyrik – und brachten die deutschen Versionen mit einem CD mit den Originalgedichten heraus. „Ich möchte die Menschen in Deutschland dafür sensibilisieren, was für eine alte Kultur China ist. Gerade in den knapp drei Jahrhunderten der Tang-Dynstie sind viele bedeutende und bis heute bekannte Gedichte entstanden, die eine sehr poetische und malerische Sprache auszeichnet.“ Interview mit René Gralla im Neuen Deutschland, 10.09.10: http://tinyurl.com/39ks7fs

Der Übersetzer Laszlo Kornitzer antwortet auf Kritik an seinen Brief an den verstorbenen Autor István Örkény zum Thema Antisemitismus. „Ich frage mich, ob es nicht vonseiten des für solche Äusserungen normalerweise sensibilisierten deutschsprachigen Lesers zu einem Sturm der Entrüstung gekommen wäre, hätte im Anhang keine Stellungnahme zu dieser Frage gestanden.“ Laszlo Kornitzer in der NZZ, 10.09.10: http://tinyurl.com/3yk7ol2

Der Eugen-Helmlé-Preisträger Olivier Le Lay im Interview. „Ich bin sehr arm. Ich brauche viel Zeit.“ Interview von Jochen Marmit in SR2, 08.09.10: http://tinyurl.com/2ahmfue

Ein versteckter Hinweis oder eine Kritikerin am Rand ihrer Kapazitäten? „Dass Franzens deutsche Übersetzer bis an den Rand ihrer Kapazitäten schufteten, darf man annehmen. Denn der Roman mit dem Titel Freiheit erscheint, eine Woche nachdem sein Blitz in den amerikanischen Buchmarkt fuhr, nun auf dem deutschen.“ Ursula März in der Zeit, 08.09.10: http://tinyurl.com/37ffrcv

Iris Radisch zur Franzen-Frage – nicht nur für Kritiker eine problematische Marketingkampagne. „Es ist also fast zeitgleich in Amerika und in Deutschland erschienen. Deswegen gibt es auch zwei Übersetzer, weil ein einziger Übersetzer hätte das überhaupt nicht geschafft, das so schnell ins Deutsche zu bringen. Auch da kann man fragen, muss das sein, muss ein Buch nicht aus einer Hand übersetzt werden, ist das denn gut, sich in einen solchen Zeitdruck zu begeben.“ Interview von Tobias Armbruster im Deutschlandfunk, 08.09.10: http://tinyurl.com/3ynq6jw

Manchmal sind die Kommentare auch mal einen Blick wert. Hier zum Thema Franzen-Übersetzung im Tagesspiegel vom 07.09.10: http://tinyurl.com/375dl7m

Ein Übersetzer kann auch ein literarischer Liebesbeweis sein, in diesem Fall für den jungen Amerikaner Philip Meyer. „Auch die Tatsache, dass Frank Heibert, der Übersetzer von Don DeLillo und Richard Ford, mit der deutschen Fassung betraut wurde, darf als eine Art Auszeichnung verstanden werden.“ Angela Schader in der NZZ, 07.09.10: http://tinyurl.com/3yenmye

Und was hat Jonathan Franzen von seinen Übersetzern gelernt? „Lassen Sie mich noch hinzufügen, was ich von einem der deutschen Übersetzer von ‚Freiheit’ gelernt habe: Das amerikanische Wort „competitive“, das wir allgemein benutzen, um einen Typus oder einen charakteristischen Zug zu beschreiben, hat im Deutschen kein direktes Äquivalent.“ Interview von Wieland Freund in der Welt, 06.09.10: http://tinyurl.com/3yl8pc8

Ein Interview mit dem Autor und Übersetzer Erich Hackl. „Zur Frankfurter Buchmesse präsentiert er sich mit dem Tatsachenbericht ‚Das Massaker von San Martín’ von Rodolfo Walsh auch wieder als exzellenter Übersetzer.“ Florian Müller im orf, 04.09.10: http://tinyurl.com/36rdq9q

Marcus Ingendaay und Klaus Modick übersetzten Willian Gaddis’ „JR“ neu. „Im Vergleich zum sprachlich äusserst verdichteten, öfters auf Interpunktionszeichen verzichtenden Original wirkte die Übersetzung vielerorts etwas stärker gegliedert und damit zugänglicher; der Vergleich mit der überarbeiteten Neufassung zeigt, dass dieser Ansatz in den gesprochenen Passagen weitgehend beibehalten, stellenweise sogar noch etwas vertieft wurde, während die Übersetzer in den wie mit fahrender Kamera eingefangenen beschreibenden Sequenzen da und dort eine Annäherung ans Original versuchten.“ Angela Schader in der NZZ, 04.09.10: http://tinyurl.com/34blf6q

Interview mit dem syrischen Übersetzer und Goethe-Medaillenträger Fuad Rifka. „Ich habe mehrfach einige Dichter angerufen, und Sie gefragt: Herr Soundso, was meinen Sie mit diesem Vers? Er erwiderte: ‚Herr Rifka, bitte, Sie müssen das entscheiden, was ich gemeint habe, das kann ich nicht mehr sagen, das Erlebnis ist schon vorbei. Ich kann dieses Erlebnis nie wieder gewinnen, Sie müssen das selbst entscheiden.’“ Rainer Traube auf qantara.de, 02.09.10: http://tinyurl.com/2vx9e3j

Ein Mann übersetzte Montaignes Gesamtwerk. „Hans Stilett, der bis dahin nur ein paar schmale und unspektakuläre Gedichtbände veröffentlicht hatte, wurde innerhalb weniger Monate zu einem erfolgreichen Autor; denn seine gilt als die beste Montaigne-Übersetzung. Weil sie den Renaissanceautor behutsam in gut lesbares Deutsch bringt, ohne zu verleugnen, dass man es mit einem Mann des 16. Jahrhunderts zu tun hat“. Hilmar Klute in der Süddeutschen Zeitung, 01.09.10: leider nicht online.

Tomás Eloy Martínez enttäuscht den Kritiker mit „Purgatorio“. „Wahrscheinlich waren auch das Lektorat und Übersetzer Peter Schwaar enttäuscht. Wie sonst wäre es zu erklären, dass der Roman unverständliche Sätze enthält (...), erstaunliche Bilder (...), misslungene Metaphern (...), begriffliche Fehler (...) und manch falschen Plural (...).“ Jörg Plath in der Frankfurter Rundschau, 01.09.10: http://tinyurl.com/34cbwa6

Faszinierend: Autorin Juli Zeh trifft ihre Übersetzer in Straelen. „Zeh, selbst Tochter einer Übersetzerin, sagt: ‚Übersetzen ist die Herausforderung, das Sprachverhalten zu erkennen und die Effekte zu transportieren.’“ Leslie Brook in der Rheinischen Post, 01.09.10: http://tinyurl.com/34s3nju

Mehr zu Juli Zeh in Straelen. „Juli Zeh trägt Cordhosen, einen Ringelpulli und knallgrüne Turnschuhe. Was natürlich nicht wichtig ist, aber viel über die lockere Arbeitsatmosphäre im ‚EÜK’ sagt.“ Britta Heidemann in Der Westen, 31.08.10: http://tinyurl.com/348fdkf

Und noch eine wohlbegründete Übersetzungskritik, diesmal von Lawrence Sternes „Empfindsame Reise“. „Michael Walter, der zu Recht gerühmte Übersetzer des ‚Tristram Shandy’, beweist erneut seine Sternesche Expertise in der Verbindung von Genauigkeit und Eleganz der Übertragung, in seinem Sinn für die seelischen Nuancen der Vorlage.“ Werner von Koppenfels in der NZZ. 31.08.10: http://tinyurl.com/364873n

Manchmal ist doch nicht der Übersetzer schuld. „Es sind nicht die Übersetzer, denen dieses Geplapper eines selbstverliebten Ärmelschoners anzulasten ist - was man hier liest, ist die Sprache John Grishams.“ Thomas Steinfeld in der Süddeutschen Zeitung, 30.08.10: http://tinyurl.com/36hjkj2

Der libanesische Übersetzer und Lyriker Fuad Rifka erhält die Goethe-Medaille. „Als ‚unerschütterlichen Anwalt und Fürsprecher der Poesie und des dichterischen Blicks auf die Welt’ würdigte der Autor und Übersetzer Stefan Weidner den libanesischen Preisträger Fuad Rifka.“ Frank Quilitzsch in der Thüringer Allgemeinen, 29.08.10: http://tinyurl.com/26g7op6

Hans Magnus Enzensberger übersetzte den amerikanischen Lyriker Stanley Moss. „Es ist nicht das erste Mal, dass wir Enzensberger Entdeckungen von Übersee verdanken, die sich sowohl für sein eigenes Schreiben als auch für die Literaturgeschichte als fruchtbar erwiesen.“ Jan Röhnert in der Tagesspiegel, 29.08.10: http://tinyurl.com/33f4xvu

Laszlo Kornitzers Übersetzerbrief an István Örkény fasziniert einen weiteren Kritiker. „Es kommt selten vor, dass ein Übersetzer seinen Text mit einer persönlichen Kritik am Autor veröffentlicht. Noch ungewöhnlicher ist es, wenn der Adressat bereits verstorben ist und gar nicht mehr reagieren kann.“ Ulrich M. Schmidt in der NZZ, 28.08.10: http://tinyurl.com/2uldrk5

Reinhard Kaiser gewinnt €25,000. „Kaiser erhält den Preis für seine herausragenden Leistungen als Übersetzer von Literatur und Sachbüchern, vor allem aus dem Englischen. Irene Dische, Sylvia Plath oder Richard Sennett gehören zu den von ihm übetragenen Autoren.“ Frankfurter Neue Presse, 27.08.10: http://tinyurl.com/35vsug5

Die Kritikerin Katharina Granzin überraschte neulich mit ihrem pointierten Kommentar zum Thema Übersetzungskritik. Hier bespricht sie Petra Hulovás Roman „Endstation Taiga“ - und setzt sich sehr tiefgehend mit der Übersetzung auseinander. „Dem Übersetzer Michael Stavaric ist es gelungen, einen Tonfall für diese Prosa zu finden, der sie in leichtem, gleitendem Fluss hält, und doch hätte man sie sich noch unauffälliger gewünscht. Eine übertriebene Anhänglichkeit an die tschechische Syntax führt oft zu seltsamen Wortstellungen und im Deutschen falschen Zeitgefügen; zahlreiche Austrizismen hemmen das Lesen.“ Katharina Granzin in der Frankfurter Rundschau, 27.08.10: http://tinyurl.com/3xqp2uw

Juli Zeh trifft ihre Übersetzer. BILD, 27.08.10: http://tinyurl.com/32xgvu4

Regisseur Peter Stein übersetzte „Ödipus auf Kolonos“ neu. „Die Strenge und die Schönheit dieser Übersetzung geben der düsteren Ballade eine auch heute wirksame Allgemeingültigkeit.“ Focus, 26.08.10: http://tinyurl.com/33a7nqe

Ein Anglist erklärt, warum das Übersetzen deutscher wissenschaftlicher Texte unheimlich schwierig ist. „Aus finanziellen Gründen erteilt man häufig Übersetzungsaufträge an deutsche Anglistikstudenten oder an englischsprachige Doktoranden, die über relativ gute Deutschkenntnisse verfügen. Diese Vorgehensweise rentiert sich jedoch nur in Ausnahmefällen, weil Übersetzungen, die von deutschen Studenten oder ausländischen Doktoranden angefertigt werden, im Normalfall sehr zu wünschen übrig lassen.“ Dirk Siepmann auf academics.de, August 2010: http://tinyurl.com/2uevjac

Zwei Bücher des Angola-Brasilianers José Eduardo Agualusa über Dichtung und Wahrheit in Afrika. „Und was für ein Glück, dass seine Romane einen so kunstvollen Übersetzer gefunden haben wie Michael Kegler.“ Kersten Knipp in der NZZ, 25.08.10: http://tinyurl.com/33t35wb

Ein Ingenieur, Hispanist, Blues-Liedermacher und Übersetzer bringt große Literatur aus Uruguay nach Deutschland. „Mehr als zwei Jahre hat der Verler Roland Berens an der Übersetzung und Edition von Horacio Quirogas Erzählungen gearbeitet.“ Stefan Brams in der Neuen Westfälischen, 24.08.10: http://tinyurl.com/32n8bh6

Shortlist für den Internationalen Literaturpreis des Haus der Kulturen der Welt bekannt gegeben. Buchmarkt, 23.08.10: http://tinyurl.com/2auvqap

Tolkiens „Die Legende von Sigurd und Gudrún“, übertragen von Hans-Ulrich Möhring. „In Möhrings Fassung herrscht ein klarer, mitunter recht flapsiger Ton, was Tolkiens Ansatz durchaus entspricht, und wo der Übersetzer, um den Stabreim zu erhalten, aus dem ‚silver salmon’ den ‚leckeren Lachs’ macht, bliebe Tolkiens Zustimmung wohl nicht aus.“ Tilman Spreckelsen in der FAZ, 23.08.10: mal wieder nicht online.

David Levithans „Das Wörterbuch des Liebenden“. „Der Übersetzer, Andreas Steinhöfel, der, wie man es jedem Übersetzer nur wünschen kann, im Klappentext als der gleichberechtigte Zweite erwähnt wird, hat es nicht gewagt, diesen englischen Reigen wirklich ins Deutsche herüberzuholen. Er begnügt sich mit der Rolle des schüchternen Souffleurs, der dem fettgedruckten Original eine magere deutsche Entsprechung beigesellt.“ Burkhard Müller in der Süddeutschen Zeitung, 21.08.10: leider nicht online.

Und der Übersetzer sprach auch das Hörbuch ein. „Steinhöfel macht seine Sache glänzend, und das nicht nur, weil es bei diesem amerikanisch geprägten Liebes-ABC nottut, das englische Wort, dem der jeweilige Eintrag gilt, korrekt auszusprechen (in deutschen Hörbüchern bekanntlich keine Selbstverständlichkeit), sondern weil Steinhöfel den mal jubelnden, mal lapidaren und mal verzweifelten Unterton des ‚Wörterbuchs’ fein zu nuancieren versteht, und so jenen Raum für eigene Assoziationen lässt, auf deren Reiz auch das Buch setzt.“ Felicitas von Lovenberg in der FAZ, 21.08.10: auch nicht online.

Michel de Certeau, übersetzt von Michael Lauble. „Seine Lieblingsinstrumente waren das Metonym und das Paradox. Das macht seine Texte für jeden Übersetzer zum Problem. Im Deutschen spricht man eine solche vieldeutige, metaphernverliebte Wissenschaftssprache nicht. Was im Französischen inspirierend sein mag, klingt hier leider oft nur dunkel, hölzern und gespreizt.“ Barbara Stollberg-Rilinger in der Süddeutschen Zeitung, 20.08.10: leider nicht online.

Immer weniger Bücher werden aus „kleineren“ Sprachen übersetzt. „ Spannend wird es bei dem dramatischen Verlust der ‚sonstigen’ Sprachen. Der ist erschreckend, obwohl trotz Institutionen wie dem ‚Weltempfänger’ der LitProm, der Übersetzungsförderung, internationaler Literaturfestivals und anderer infrastruktureller Maßnahmen es mit der Literatur aus kleinen Sprachen immer schlechter wird.“ Thomas Wörtche im Börsenblatt, 19.08.10: http://tinyurl.com/2g6386t

Eine Werkstatt für Übersetzer von Kinder- und Jugendbüchern aus dem Deutschen. „Die Übersetzung von Literatur für junge Leser ist oft sehr anspruchsvoll, wird aber nicht immer ernst genug genommen.“ Stuttgarter Wochenblatt, 19.08.10: http://tinyurl.com/3xuewtq

Eine Replik auf Burkhard Kroebers Goethe-Kritik. „ Und dazu stimmt die verkarstete, rauhe, felsig anmutende Sprache, in die er Manzonis Gedicht gebracht hat. Wo der Alte irrte, hatte er zuweilen eine Absicht.“ Gustav Seibt in der Süddeutschen Zeitung, 17.08.10: leider nicht online.

Interview mit Rainer Kaiser, Grimmelshausen-Übersetzer und -Kenner. „Wer sich bei Grimmelshausen um sein ‚Gewehr’ kümmert, dem geht es nicht um die langläufige Schusswaffe, die wir bei diesem Wort vor uns sehen, sondern um seine Rüstung oder Ausrüstung als Ganzes.“ Claus-Jürgen Göpfert in der Frankfurter Rundschau, 16.08.10: leider nicht online.

Porträt des Swift-Übersetzers Robert Schneebeli zum 90. Geburtstag. „ Kultur vermitteln so lautet bis heute sein Motto.“ Martin Meyer in der NZZ, 14.08.10: leider nicht online.

Huck Finn redet Allemanisch. „Der Verleger, Schriftsteller und Lehrer Wendelinus Wurth las in Offenburg aus seiner eigenen Übersetzung.“ Robert Ullmann in der Badischen Zeitung, 13.08.10: http://tinyurl.com/26xygfz

Amerika als kulturelle Provinz. Ein Interview mit dem Kulturjournalisten Friederich Mielke. „Amerika übersetzt wenig und wenn übersetzt wird - wie zurzeit das tatsächlich zunehmend geschieht -, wird kaum darüber berichtet.“ Katja Lückert im Deutschlandfunk, 08.08.10: http://tinyurl.com/36slnkl

Fallada-Fieber auf der Insel, mit Hilfe des Übersetzers Michael Hofmann. „Dreißig Jahre lang war Hans Fallada in Großbritannien völlig vergessen. Jetzt ist sein Roman ‚Jeder stirbt für sich allein’ dort so beliebt, dass er sogar im Supermarkt verkauft wird.“ Ob das wirklich ein Beweis ist, dass die britische Wahrnehmung der Hitlerjahre sich verändert hat? Gina Thomas in der FAZ, 06.08.10: http://tinyurl.com/22roptt

Michael Walter hat Lawrence Sternes „Sentimental Journey“ neu übersetzt und stellt das Buch in Berlin vor. „Die Übersetzung des ‚Tristram’ durch Michael Walter war selbst eine Meisterleistung. Sie wurde jetzt durch eine Neuübersetzung von Sternes unfertig gebliebenem Reisebuch ergänzt.“ Bruno Preisendörfer im Tagesspiegel, 04.08.10: http://tinyurl.com/367dwfe

Ein französischer Philosoph unterhält in Berlin. „Ja, lächelt Michel Serres, seine Bücher würden zuweilen etwas spät übersetzt. Aber das sei ein gutes Zeichen. Schnelle Übersetzungen seien bloß von vergänglichen Moden diktiert.“ Und zwar von Michael Bischoff, Elisa Barth und Alexandre Plank, und Gustav Roßler. Steffen Richter im Tagesspiegel, 02.08.10: http://tinyurl.com/2vf9dtn

Nach 42 Jahren erscheint Patrick Modianos „Place l'Etoile“ auf deutsch. „Fast alles, was er geschrieben hat, ist auch auf Deutsch verfügbar, und die Namen seiner Übersetzer, ob, wie jetzt, für ‚Place de l'Etoile’, Elisabeth Edl, oder früher, etwa für ‚La petite bijou’, Peter Handke, sind so klangvoll wie die Namen seiner deutschen Verleger: Suhrkamp oder Hanser.“ Jürgen Ritte im Deutschlandfunk, 01.08.10: http://tinyurl.com/34z2jsg

Christopher Isherwoods Jugenderinnerungen nun auf Deutsch. „Den Übersetzer Joachim Kalka kann man für sein Deutsch nur bewundern, auch als Herausgeber dient er mit klugem Vorwort und hilfreich knappem Kommentar dem Text.“ Jens Bisky in der Süddeutschen Zeitung, 31.07.10: leider nicht online.

Vielleicht sind die unvernetzten Kritiker die armen Schlucker? Eine streitbare Nachbetrachtung der Münchener Konferenz zum Thema Übersetzungskritik. „Die so nachdrücklich vorgebrachte Forderung nach mehr praktischer Übersetzungskompetenz bei der Kritikerschaft allerdings entbehrt nicht der Komik.“ Katharina Granzin in der Tageszeitung, 31.07.10: http://tinyurl.com/28bm4o3 (Die Sammlerin der Presselinks merkt allerdings einen rasanten Anstieg der sinnvollen Übersetzererwähungen seit besagter Konferenz. Weiter so, liebe arme Kritiker!)

Eine Übersetzerin bringt ihre Entdeckung an die Leser – Jean-Pierre Abrahams „Der Leuchtturm“. „Die Steirerin Ingeborg Waldinger hat den Roman in der Bretagne aufgestöbert, ein Exemplar aus dem Jahr 1967, sie hat Teile übersetzt, Verlegern angeboten - ein Dutzend Absagen folgte.“ Peter Pisa im Kurier, 30.07.10: http://tinyurl.com/38aomrc

Die Gedichte Bei Daos. „Dieses Lob nun aber muss auch geteilt werden. Mit dem Sinologen, Lyriker und Übersetzer Wolfgang Kubin, der es verstanden hat, zwei disparate Kulturen sprachlich so zusammenzuführen, dass ein gemeinsamer Imaginationsraum entsteht.“ Kurt Drawert in der FAZ, 30.07.10: leider nicht online.

Womit fängt man am Besten eine Besprechung an? Ja, mit dem Übersetzer-Kommentar! „Die Kommentare, die Gisbert Haefs seinen Borges-Übersetzungen hinzugefügt hat, wirken erfrischend in ihrer unakademischen Direktheit, die den Vorlieben, mitunter auch Zweifeln des Übersetzers Raum lassen und trotzdem die gebührende Zurückhaltung wahren.“ Leopold Federmair in der NZZ, 29.07.10: http://tinyurl.com/379xkhz

Porträt einer Nürnberger Übersetzerin. „‚Geld verdienen lässt sich nur mit Dolmetschen. Vom Bücherübersetzen kann man eigentlich nur leben, wenn man Harry Rowohlt heißt’, erklärt die 58-Jährige“ Ulrike Seeberger. Steffen Radlmaier in der Hilpolsteiner Zeitung, 29.07.10: http://tinyurl.com/35r4qqf

Porträt einer koreanischen Übersetzerin. „Dass sich die Werke von Goethe und Schiller oder moderner deutscher Autoren in Südkorea erstaunlich großer Beliebtheit erfreuen, ist nicht zuletzt das Verdienst der Lyrikerin Young-Ae Chon.“ Frank-Oliver Dochter in der Giessener Zeitung, 29.07.10: http://tinyurl.com/2uy2z2j

„Das Lagervolk“ von István Örkény, übersetzt und mit einem Brief an den verstorbenen Autor versehen von Laszlo Kornitzer. „Die Edition des Buches ist vorzüglich, vor allem hat der Übersetzer alle vorkommenden Personen der ungarischen Geschichte aufgeschlüsselt.“ Cornelius Hell im ORF, 28.07.10: http://tinyurl.com/2ujxafu

Auf einer Veranstaltung wurde Elmar Tophoven und Karl Krolows Übersetzung von Samuel Beckett diskutiert. „Schon der Titel, so die Französin Claudie Lambin, sei mit ‚Flötentöne’ zu harmonisch wiedergegeben. Der Originaltitel ‚Mirlitonnades’ nach einem Musikinstrument knirsche hingegen so wie von Beckett mit seinen Texten beabsichtigt.“ Augsburger Allgemeine, 28.07.10: http://tinyurl.com/36a6j2s

Die Gedichte Yang Lians. „Nicht zuletzt seinem unermüdlichen Mentor und Übersetzer Wolfgang Kubin ist es zu verdanken, dass die derzeit wichtigste Stimme chinesischer Lyrik hierzulande nicht unbekannt geblieben ist.“ Irmy Schweiger in der FAZ, 27.07.10: leider nicht online.

Eine Krimi-Kolumne, bei der die Übersetzer nicht zu kurz kommen. „Zwischenfrage: Wieso legen sich Übersetzer so selten Pseudonyme zu? Herr Rezensent, Contenance! Bitte weiter im Text!“ Andreas Ammer im Deutschlandfunk, 27.07.10: http://tinyurl.com/3ahaqnh

Peter Steins Ödipus auf Kolonos“-Übersetzung hält den Rezensenten wach. „Seine Übersetzung ist das eigentliche Ereignis des nahezu dreistündigen Abends, der entweder eine Pause oder ein paar Kürzungen gut vertragen hätte.“ Kleine Zeitung, 27.07.10: http://tinyurl.com/2w8bu8f

Der Theaterregisseur Peter Stein hat „Ödipus auf Kolonos“ neu übersetzt – und das Stück ist doch gar nicht langweilig, sagt er. „Sie sollten lieber meine Übersetzung lesen, dann hätten Sie es einfacher - zumindest beim Lesen des Textes.“ Interview von Volker Corsten in der FAZ, 26.07.10: http://tinyurl.com/35e35z2

Zur Entscheidung des OLG München. „Große Überraschungen brachte der Richterspruch für die Kontrahenten nicht mehr, möglicherweise aber Stoff für Verhandlungen zwischen Übersetzern und Verlegern. Ob es zu solchen Grundsatzgesprächen zwischen Verlegern und dem Verband der Literaturübersetzer (VdÜ) in der Gewerkschaft Verdi überhaupt noch einmal kommen wird, ist aber nach wie vor offen.“ Buchreport, 26.07.10: http://tinyurl.com/2vtmm7p

Preise an Hans-Christian Oeser und Christian Hansen. FOCUS, 26.07.10: http://tinyurl.com/3xereqm

Valeria Jäger, Uwe Kolbe und Alexander Sitzmann haben Georgi Gospodinov ins Deutsche übertragen. Die Übersetzer „machen nicht nur die vielen Einsprengsel aus der Alltagssprache hörbar, sondern auch die Kunst des Verses, eines Verses, der den Miniaturen Jan Skácels mindestens ebenso viel verdankt wie den amerikanischen Beat-Poeten.“ Nico Bleutge in der NZZ, 24.07.10: http://tinyurl.com/2wrf8dh

Schweizer Autoren werden nun ins Chinesische übersetzt. „Angesichts der kontinentalen Dimensionen Chinas und der Dominanz von Wirtschaftsthemen ist es erstaunlich, dass sich überhaupt eine nennenswerte Zahl chinesischer Leser für die kleine Schweiz, gar für jüngere Schweizer Literatur interessiert.“ Martin Ebel in der Tagesanzeiger, 22.07.10: http://tinyurl.com/2vrfhk2

Zur Unmöglichkeit einer Einheitsübersetzung des Korans. „Karimis experimentelle Übersetzung markiert dennoch für die Koranübersetzungen in deutscher Sprache einen entscheidenden Schritt: Die Übersetzung eines Muslims, der die Notwendigkeit einer deutschen Übersetzung erkennt und sich dabei bewusst ist, dass die aus islamischer Sicht nicht wegzudenkende Ästhetik des arabischen Textes unbedingt zum Vorschein gebracht werden muss.“ Michael Marx in der Rheinischen Merkur, 22.07.10: http://tinyurl.com/39sqa6x

Zu Hartmut Bobzins Koranübersetzung. „Das Vorhaben, die Vorteile von Paret und Rückert miteinander zu verbinden und zugleich beider Unzulänglichkeiten zu vermeiden, kommt einer Quadratur des Kreises gleich.“ Andreas Pflitsch im Tagesspiegel, 20.07.10: http://tinyurl.com/343xm6c

Ob Marcel-Reich-Ranicki den polnischen Lyriker Czeslaw Milosz schätzt? „...(W)er Milosz rühmt, sollte nicht vergessen, auch seine Übersetzer auf angemessene Weise zu analysieren und zu loben.“ (MRR vergisst allerdings, jene Übersetzer zu nennen. Es sind u.a. Roswitha Matwin-Buschmann, Maryla Reifenberg, Doreen Daume und Alfred Loepfe.) FAZ, 19.07.10: http://tinyurl.com/338nzde

Porträt des überzeugten Donaldisten und Übersetzers Erik Rastetter. „Rastetter interpretiert die Schussligkeiten der beliebtesten Ente der Welt und bringt sie zugespitzt zu Papier.“ Volker Knopf in der Stuttgarter Zeitung, 19.07.10: http://tinyurl.com/2vxd5vx

Das Goethe-Institut Magazin „Humboldt“ widmet sich dem Thema „Kultur der Übersetzung – Übersetzung der Kultur“ mit vielen interessanten Beiträgen, u.a. von Roger Willemsen, Marcelo Backes, Berthold Zilly, Herta Müller... Juli 2010: http://tinyurl.com/3xn5wyz

Eine Preisverleihung von Welt. „Die Wiener Autorin und literarische Übersetzerin Renate Lunzer wird am Samstagabend in Rom mit dem internationalen Kulturpreis ‚Premio Roma 2010' geehrt.“ Kleine Zeitung, 17.07.10: http://tinyurl.com/3995d9z

Der neue Paul Auster. „‚Ich bin im Seh.' Obwohl der orthografische Fehler des Erstklässlers nur auf Deutsch einen philosophischen Nebensinn erhält - im englischen Original schreibt Andy ‚Ime in the lake' -, spielt der deutsche Übersetzer Werner Schmitz damit subtil auf das Hauptmotiv des Romans an.“ Christopher Schmidt in der Süddeutschen Zeitung, 16.07.10: http://tinyurl.com/33u6cvt

Interessant: literarisches Übersetzen in und aus den Sprachen des ehemaligen Jugoslawiens mit Stefica Martic und Katharina Wolf-Grießhaber. „ Für die ‚BKS-Sprachen' aber hoffen beide, dass es sich so entwickeln möge wie zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz: ein gemeinsamer Sprach- und Literaturraum, ein Buchmarkt, mit regionalen Farben und Facetten.“ Ulrike Pfeil im Schwäbischen Tageblatt, 16.07.10: http://tinyurl.com/2w3ortd

Der nackte Übersetzer. „Der Mann, der Harry Rowohlt ist, geht vorbei. Sein Hintern hängt in Falten herunter, die Beine sind blau durchwoben, die Arme baumeln schrumpelig an den Schultern.“ Silke Burmester in der taz, 14.07.10: http://tinyurl.com/38bluj6

Mit Foto – ein Porträt des Salinger-Übersetzers Eike Schönfeld. „Übersetzer sind wie Kapitäne einer Fähre. Sie haben die Hand am Steuer, aber das Schiff haben sie nicht gebaut.“ Thomas Andre im Hamburger Abendblatt, 13.07.10: http://tinyurl.com/36jtr68

Mit Kostprobe – ein Porträt des Herodot-Übersetzers Walter Marg zum Hundertsten. „Marg gelang es hier, den novellistischen, scheinbar schlichten Stil Herodots im Deutschen einzufangen, ohne diesen als Märchenerzähler erscheinen zu lassen.“ Uwe Walter in der FAZ, 13.07.10: http://tinyurl.com/3xyxofn

Vladimir Sorokins „Ljod“-Trilogie. „‚Die Erd feucht sich für dich, wenn du sie bittst drum, ja woll. Wird gut sein zu dir, wenn dus rechte Gebet für sie findst, ganz im Stilln. Schniefst es heimelich in sie rein: Feucht Mammilein Erd, tu dich auf!' Man beachte, wie geschmeidig sich der Übersetzer Andreas Tretner solchen Extravaganzen hingibt.“ Judith von Sternburg in der Frankfurter Rundschau, 12.07.10: http://tinyurl.com/39clf8u

Die niederländische Autorin Ariella Kornmehl und ihre Übersetzerin Marianne Holberg lasen zusammen in Krefeld. „Kornmehl liest eine Seite aus dem Original, dann weiter einige Passagen aus der deutschen Fassung und man ist sich einig: ‚Der Übersetzer ist der neue Schreiber des Romans.'“ RP Online, 10.07.10: http://tinyurl.com/33eo6tj

Interview mit der Bachmannpreis-Jurorin und Übersetzerin Karin Fleischanderl. „Die Übersetzer sind Fußvolk im Literaturbetrieb. Es ist eine wichtige Arbeit, aber es fehlt das, was der Autor leisten muss, das Originale, deshalb ist der Übersetzer austauschbar. Ich wäre schon für eine realistische Wertschätzung dankbar.“ Isabella Pohl in der Standard, 04.07.10: http://tinyurl.com/32kno9h

Heinz-Rudolf Kunze als Übersetzer? Ein Interview. „Meine Übersetzungen sind ganz neu. Frank Günther, der mit seinen Shakespeare-Übersetzungen im Moment die Grundlage für viele Inszenierungen liefert, ist mir manchmal zu vorsichtig. Shakespeare war viel ordinärer.“ Olaf Neumann in den Nürnberger Nachrichten, 02.07.10: http://tinyurl.com/37fscj8

Porträt der israelischen Übersetzerin und Verlegerin Ilana Hammerman. „Nebst ihrer sehr angesehenen und preisgekrönten Arbeit als Übersetzerin von Werken von Nietzsche, Brecht und Handke, von Camus, Saint-Exupéry, Céline und Robbe-Grillet fand sie immer Zeit für den Kampf gegen die israelische Besatzung.“ Naomi Bubis in der NZZ, 29.06.10: http://tinyurl.com/3722cmc

Eine Tagung in München ging der Frage der Übersetzungskritik auf hohem Niveau nach. „Entsprechend prangen in den Rezensionen, (...) als beiläufiger Einschub oder plumpe Nachreichung, Adjektive wie ‚zupackend', ‚feinsinnig', ‚grossartig', ‚souverän', ‚luzid' oder gar ‚kongenial' – phrasenhafte Begriffe, von denen sich der Übersetzer seinerseits verschaukelt vorkommen muss, reflektieren sie doch kaum etwas von der ‚Operation am offenen Herzen' (Thomas Brovot), die seine Arbeit der Textübertragung darstellte.“ Davon könnte die Sammlerin der Presselinks ein Lied singen. Besprechungen, in denen die Arbeit der Übersetzer lediglich mit einem Pflichtadjektiv beschrieben wird, werden hier nicht aufgeführt. Andreas Breitenstein in der NZZ, 29.06.10: http://tinyurl.com/34copxo

Mehr zur Münchener Tagung. „Doch an der Tagung wurde zum Glück nicht nur lamentiert und gefordert, sondern auch nach Lösungen gesucht. Ein beliebter Vorschlag war der eines Übersetzer-Nachworts. Bei größeren Werken ist dies bereits üblich, doch eigentlich käme dem Kritiker (und auch dem Leser) eine Absichtserklärung des Übersetzers bei vielen Büchern entgegen. Fraglich ist allerdings, ob sich die Verlage die zusätzlichen Seiten leisten können und wollen.“ Lynn Scheurer in der Süddeutschen Zeitung, 29.06.10: leider nicht online.

Zum neuen „Kleinen Prinzen“. „Elisabeth Edl hat die frühere Fassung von Grete und Josef Leitgelb behutsam modernisiert und viele Zeitbezüge klarer und manche philosophische Intention des Autors besser verstehbar gemacht.“ Solveig Bach auf n-tv.de, 29.06.10: http://tinyurl.com/3x7w8zo

Argentinien und die Übersetzungen zur Buchmesse. „Buchmesse-Direktor Juergen Boos betonte, dass von den schon jetzt 200 Neuerscheinungen zur Messe, die ins Deutsche übersetzt wurden, sich ein Drittel mit der Aufarbeitung der Militärdiktatur beschäftigt.“ FOCUS, 28.06.10: http://tinyurl.com/2ur36db

Ein „neuer“ Tolkien wird von Hans-Ulrich Möhring übersetzt. Interessantes Interview mit dem Lektor Stephan Askani. „Dass die Balance zwischen wortgetreuer Übersetzung und Form freilich eine riesige Herausforderung war, belegt nicht zuletzt die Telefonrechnung der Gespräche zwischen Lektorat und Übersetzer. Die Arbeit von Hans-Ulrich Möhring ging dabei weit über einen gewöhnlichen Übersetzungsauftrag hinaus, sondern war nur mit sehr viel Engagement und Herzblut zu bewältigen.“ André Gand auf tolkien-buecher.de, 27.06.10: http://tinyurl.com/27va5wl

Michael Walter übersetze Lawrence Sternes „Sentimental Journey“ neu. „Walter möchte auch sprachlich der Zeit Sternes und seiner deutschen Zeitgenossen nahekommen. Doch verführt der Versuch, die Aura des Vergangenen zu erhalten, den Übersetzer dazu, eine falsche Patina aufzutragen.“ Heinz Schlaffer in der Süddeutschen Zeitung, 26.06.10: leider nicht online.

Karl Dedecius erhielt den Deutschen Nationalpreis. „Zwei deutsch-polnische Brückenbauer, der deutsche Übersetzer Karl Dedecius (89) und der ehemalige polnische Erzbischof Alfons Nossol (77), wurden gestern mit dem Nationalpreis 2010 der Deutschen Nationalstiftung ausgezeichnet.“ Maria Baufeld in der Welt, 24.06.10: http://tinyurl.com/2fsxdzw

Eine Mini-Übersetzungskritik zu Goethes Version von Manzonis Ode „Il Cinque Maggio“. „Goethes Übersetzung jedenfalls sei ‚exemplarisch misslungen', erklärt Kroeber.“ L.J. in der FAZ, 23.06.10: nur kostenpflichtig zu lesen (€2 für 238 Wörter): http://tinyurl.com/29gdflw

Brasilien – Ehrengast der Frankfurter Buchmesse im Jahr 2013 – hat mehr zu bieten als Fußball und Paulo Coelo. „‚Brasilianische Autoren werden in den letzten Jahren in Deutschland so gut wie nicht übersetzt. Hier gibt es natürlich einiges aufzuholen', erklärte Juergen Boos.“ hr online, 23.06.10: http://tinyurl.com/23lbg4j

Heinrich Eisterer und Nelleke van Maaren nahmen die österreichischen Staatspreise für literarische Übersetzungen entgegen. „Warum, das hat Festredner Hartmut Köhler am Sonntag im Rahmen seines Vortrages erklärt. Titel: Warum preisen wir das Übersetzen?.“ Kleine Zeitung, 21.06.10: http://tinyurl.com/2fjcj72

Zu Richard Prices „Cash“. „Vom S.Fischer-Verlag hat dann Miriam Mandelkow die ehrfurchtgebietende - und von ihr sehr gut gelöste - Aufgabe erhalten, all die umgangssprachlichen und Slang-Dialoge, die Rap-Reime, die manchmal äußerst verknappten Orts- und Personenschilderungen zu übersetzen.“ Sylvia Staude in der Frankfurter Rundschau, 18.06.10: http://tinyurl.com/2g2p2ys

Zu Hartmut Köhlers Neuübersetzung der „Göttlichen Komödie“. „Sie bringt alle Ingredienzien mit, um die übergrosse Scheu vor dem ‚Portalheiligen der abendländischen Kunst’ (Peter Weiss) wo nicht völlig zu nehmen, so doch in eine Form verständigen Respekts zu überführen.“ Barbara Kleiner in der Tagesanzeiger, 17.06.10: http://tinyurl.com/36d8dzn

Ijoma Mangold interviewte die Übersetzerin und Orientalistin zum Thema „1001 Nacht“, einen neuen Fund und den Einfluss der frühen Übersetzungen. DIE ZEIT, 16.06.10: http://tinyurl.com/35yszwt

Zweite Tübinger Übersetzerwoche lockt vom 20. Bis 27. Juni mit interessanten Teilnehmern. „Die Übersetzerwoche ist das öffentliche Bonbon des Projekts ‚Textabdrücke – literarisches Übersetzen’, das seit dem Sommersemester 2009 an der Uni Tübingen läuft.“ Ulrike Pfeil im Schwäbischen Tagblatt, 16.06.10: http://tinyurl.com/36hqpjk

Sabine Baumann gewinnt den Übersetzerpreis 2010 der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen für ihre Neuübersetzung des Romans ‚Eugen Onegin’ von Alexander Puschkin und die Übertragung des Puschkin-Kommentars von Vladimir Nabokov. „Die Jury wertete die Übersetzungen aus dem Russischen und dem amerikanischen Englisch als ‚Pioniertat’, wie das Europäische Übersetzer-Kollegium (EÜK) mitteilte.“ BILD, 15.06.10: http://tinyurl.com/32h54z3, Rheinische Post, 16.06.10: http://tinyurl.com/38tpuz3, FOCUS, 15.06.10: http://tinyurl.com/33e3ah2

Durs Grünbein und Christian Filips Über Pasolini-Übersetzungen beim Berliner Poesiefestival. „In der Aufführung selbst wurden dann auch Textstellen aus der mit mittelhochdeutschen Passagen angereicherten Neuübersetzung von Filips vorgetragen, was sich so anhörte: ‚Wir han uns geteuschet jm glawben / unmueglich sei der mentschen wandelen’.“ Andreas Resch in der taz, 15.06.10: leider nicht online.

Lutz Geldsetzer übersetze und kommentierte einen der Haupttexte der buddhistischen Tradition Nagarjunas „Die Lehre von der Mitte“. „Wer Nagarjuna liest, versteht ihn nicht. (...) Das hat, macht Geldsetzer deutlich, nichts mit Geheimniskrämerei oder dem Versuch der Begründung einer esoterischen Lehre zu tun, im Gegenteil: Nagarjuna versucht, klar zu sein.“ Arno Widmann in der Frankfurter Rundschau, 15.06.10: http://tinyurl.com/2vzr5t4

Die Übersetzer und Autoren Ilma Rakusa und Klaus Reichert gestalten eine gemeinsame Veranstaltung in Frankfurt. „ Beide verfügen sie über langjährige Erfahrung im Vermitteln fremder Literaturen - als Übersetzer.“ Claus-Jürgen Göpfert in der Frankfurter Rundschau, 15.06.10: http://tinyurl.com/32nml49

Ein Übersetzer mischt sich ein. In „Lagervolk“ schrieb der Ungar István Örkény auf, was ihm seine Mitgefangene im sowjetischen Kriegsgefangenenlager erzählten. „Außerdem wagt sich Örkény an das ‚äußerst heikle Thema’ der Judenfrage, und dieses Kapitel lässt den Übersetzer Laszlo Kornitzer einen wütenden Brief an den 1979 verstorbenen Autor schreiben.“ Jörg Plath in der Frankfurter Rundschau, 15.06.10: http://tinyurl.com/35jrxvv

In Wien wird Euripedes neu aufgeführt. Peter Handke hat die „Tragödie ‚Helena’ neu übersetzt: in silbengenaue, rhythmisierte Sprache samt kleinen verbalen Ausflügen in unsere Tage, solcher Art das ganz Alte mit der Gegenwart versöhnend.“ Ulrich Weinzierl in der Welt, 14.06.10: http://tinyurl.com/354opj4

Der Bieler Journalist, Autor und Übersetzer Marcel Schwander ist gestorben. „Ab 1974 tauchte er in die Seele der Romands - mit literarischen Übersetzungen. Dabei fühlte er sich wie ‚Alice im Wunderland’, die ‚durch den Spiegel geht, dabei sich selber und die andere Welt sieht’, sagte Marcel Schwander im Gespräch.“ Bieler Tagblatt, 14.06.10: http://tinyurl.com/3a7dml8

„Mit seiner kongenialen Übertragung von Jacques Chessex' ‚Portrait des Vaudois’ für die CH-Reihe gelang ihm der Durchbruch im Übersetzer-Geschäft (sofern hier von einem Geschäft gesprochen werden kann).“ Christophe Büchli in der NZZ, 16.06.10: leider nicht online.

Zum 70. Geburtstag von Mirjam Pressler. „Ein Buch, das von Mirjam Pressler aus dem Hebräischen, Niederländischen, Flämischen, aus dem Afrikaans oder dem Englischen übersetzt wurde- das kann man getrost zur Hand nehmen.“ Heinz Janisch im ORF, 13.06.10: http://tinyurl.com/33mxpt2

Der Gillhoff-Literaturpreis für Verdienste um die norddeutsche Kultur ging an den Ägypter Fathy Batah für seine Übertragung von Johannes Gillhoffs „Jürnjakob Swehn, der Amerikafahrer“. „Die Übersetzung war ein schwieriges Unterfangen, denn in Gillhoffs Roman gibt es viele plattdeutsche Textpassagen. Den hochdeutschen Text hat Batah ins Hocharabische übertragen, die plattdeutschen Stellen ins Ägyptische.“ NDR, 12.06.10: http://tinyurl.com/32a28fc

Porträt der Übersetzerin und Schriftstellerin Mirjam Pressler zum 70. Geburtstag, von ihrem Lektor geschrieben. „Ich selbst kann kein Hebräisch, darum zitiere ich einen denkwürdigen Satz von Marcel Reich-Ranicki, der im ‚Literarischen Quartett’ über Zeruya Shalevs erstes Buch ‚Liebesleben’ sagte: ‚Ich kann mir nicht vorstellen, dass es im Original so gut ist wie in dieser Übersetzung!’“ Frank Griesheimer in der Welt, 12.06.10: http://tinyurl.com/37aboq3

Über eine neue Prosaübersetzung der „Göttlichen Komödie“. „Der siebzigjährige Hartmut Köhler lehrte Romanistik in Trier, und die Übertragung von Dantes ‚Commedia’ ist sein Opus Magnum, für das im Ruhestand endlich die nötige Zeit blieb.“ Andreas Platthaus in der FAZ, 11.06.10: http://tinyurl.com/3amnel7

Eine neue deutsche „Odyssee“. „Ludwig Bernays bemüht sich nicht primär darum, den Sinn des griechischen Originals philologisch korrekt wiederzugeben, sondern strebt ‚eine klar verständliche Wiedergabe des Epos in heutigem Deutsch’ an.“ Hans-Albrecht Koch in der NZZ, 09.06.10: http://tinyurl.com/363lz89

Die Jugendbuchautorin und Übersetzerin Mirjam Pressler wird 70. „Mittlerweile hat sie mehr als 30 Kinder- und Jugendbücher verfasst und über 200 Bücher für Kinder und Erwachsene aus dem Niederländischen, Flämischen, Hebräischen, Jiddischen, Englischen und aus Afrikaans übersetzt.“ Hamburger Abendblatt, 07.06.10: http://tinyurl.com/3yyh97u

Katharina Diestelmeier übersetzte heimlich Stephenie Meyers neuesten Roman. „Wie sie die von Millionen Fans sehnsüchtig erwarteten rund 200 Seiten erreichten, will Diestelmeier nicht verraten.“ Nina Jerzy in der Freien Presse, 05.06.10: http://tinyurl.com/35r9p2t

Martin Mosebach und Michael Walter unterhielten sich in Frankfurt. „Walter, der seit mehr als 30 Jahren als freier Übersetzer aus dem Englischen übertragen hat und zuletzt für seine Neuübersetzung des ‚Tristram Shandy’ gelobt wurde, sprach von der Notwendigkeit, ‚in einen Groove zu kommen’, den Rhythmus des Textes zu erkennen und zu transportieren.“ Christoph Schroeder in der Frankfurter Rundschau, 03.06.10: http://tinyurl.com/2vgquk7

Landgericht München stärkt Übersetzern und anderen Kreativschaffenden den Rücken in Sachen „angemessene Vergütung“. „Auch wenn seit Vertragsschluss bereits mehr als drei Jahre vergangen sind, ist der Anspruch nicht unbedingt verjährt, meinen die Richter.“ Ilja Braun auf irights.info, 01.06.10: http://tinyurl.com/3y8mzzu

Isabel Bogdans Kolumne. Anglizismen? Pfft. Titel-Magazin, 31.05.10: http://tinyurl.com/27rnr5t

Jean-Luc Godard und die Untertitel. „‚Übersetzt nicht, lernt Sprachen’, sagte Godard zu Cohn-Bendit.“ Agnès Poirier im Freitag, übersetz von Holger Hütt, 26.05.10: http://tinyurl.com/2ws7q2n

Mark Twain und ein latenter Übersetzerstreit. „Das eigentliche Problem dieser Ausgabe aber ist die Übersetzung von ‚Huckleberry Finn’, die von falsch verstandenem Respekt der Vorlage gegenüber zeugt.“ Susanne Ostwald in der NZZ, 22.05.10: http://tinyurl.com/39ddstp

Eine Übersetzerin liest in Fürth. „Nein, nicht Ingeborg! Ingrid heißt sie, Ingrid Rein. Da wird man als Übersetzerin, von Berufs wegen ans Schattendasein gewöhnt, mal vor großem Publikum namentlich erwähnt und gelobt – und dann muss sich Ijoma Mangold, neben Amelie Fried der wenig glückhafte Moderator der ZDF-Sendung ‚Die Vorleser’, ausgerechnet versprechen! Das hat wehgetan.“ Wolf Ebersberger in der Nürnberger Zeitung, 20.05.10: http://tinyurl.com/35zq3nq

Wenn Übersetzer dichten. „Übersetzen ist eine besondere Art des Dichtens, in der Klaus Reichert sich als ein Meister erwiesen hat. Diese Meisterschaft schuldet er freilich seiner Begabung zur Selbstverleugnung.“ Hans-Herbert Räkel bespricht das Gedichtband „Das Gesicht in den Wolken“ in der Süddeutschen Zeitung, 19.05.10: leider nicht online.

Über Karl-Heinz von Rothenburg, der Asterix ins Lateinische übersetzt. „Am Anfang wurde Rothenburg vorgeworfen, er schreibe den gewitzten Stil des originalen Asterix in einfaches Küchenlatein um. Das traf den heute sechsundsiebzigjährigen evangelischen Theologen, und er wuchs mit der Herausforderung.“ Michael Hakenmüller in der FAZ, 19.05.10: leider nicht online.

Autoren aus Deutschland und der Türkei trafen sich in Istabul – und übersetzen sich gegenseitig. „Und klang nicht, was auf Deutsch forciert daherkam, auf Türkisch plötzlich unangestrengt – also gar besser?“ Joachim Güntner in der NZZ, 19.05.10: http://tinyurl.com/34wnmg4

Porträt von Anita Djafari, Mit-Begründerin der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika (litprom). „Als ihre wichtigste Aufgabe sieht sie an, ‚die Diskriminierung der Autorinnen und Autoren aus diesen Ländern aufzubrechen’.“ Claus-Jürgen Göpfert in der Frankfurter Rundschau, 18.05.10: http://tinyurl.com/2un4p2z

Eine Woche lang brachte das DRadio Wissen Beiträge über Literarisches Übersetzen als Studiengang. 17.05.10, Nachzuhören unter: http://tinyurl.com/35ea4x4

Preisrede für den Schweizer Autor, Essayist und Übersetzer Philippe Jaccottet – von seinem Übersetzer. „Wer übersetzt, weiss, dass gewisse Texte schwieriger übersetzbar sind als andere. Texte, die Reibung hervorrufen; die sich sträuben dagegen, in eine andere Sprache transferiert zu werden. Aber es gibt auch Texte – seltene, wunderbare –, bei denen sich während des Übersetzens alles zu fügen scheint.“ Fabio Pusterla in der NZZ, 15.05.10: http://tinyurl.com/34rnwa5

Kempener Schüler erfahren die Tücken der Übersetzungsarbeit. „‚Es war nicht einfach. Wir waren uns nie sicher, wie frei wir übersetzen durften beziehungsweise am Text bleiben mussten’, erinnert sich Clara Geuchen.“ Natascha Becker im RP Online, 13.05.10: http://tinyurl.com/3yz9ltn

Nelly Sachs und die Bedeutung der Übersetzung für ihr Schaffen. „Auf einmal half ihr diese neue Sprache auch, eine neue historische Erfahrung in Worte zu fassen.“ Carola Wiemers in Deutschlandradio, 12.05.10: http://tinyurl.com/3aam4cb

Ein Lob für Hartmut Bobzins Koranübersetzung. „ Doch genug der Fachsimpelei. Bobzins Übersetzung ist zuverlässig, sprachlich elegant, optisch hervorragend gestaltet - und nicht nur die Fachwelt und die interessierten Laien, sondern auch die deutsch lesenden Muslime werden diese Übersetzung zu schätzen wissen.“ Andreas Ismail Mohr in der Welt, 11.05.10: http://tinyurl.com/2g9trl8

Eine Ausstellung zum Thema Übersetzen wirft interessante Fragen auf. „ Doch was lesen wir überhaupt, wenn wir eine Übersetzung lesen?“ Manisha Jothady in der Wiener Zeitung, 11.05.10: http://tinyurl.com/338ylln

Henning Mankells Wallander kämpft gegen das Alter. „Die Sprache hat der Übersetzer Wolfgang Butt auf einer Ebene angesiedelt, die konsequent um Nüchternheit ringt, sehr schön, angesichts dieses Wirrwarrs.“ Susanne Mayer in der ZEIT, 06.05.10: http://tinyurl.com/34lr32k

Asterix-Übersetzer Michael F. Walz erzählt von seiner Arbeit. „Die flapsig-humoristische Auseinandersetzung mit geschichtlichen Themen auch im Deutschen zur Geltung zu bringen, ist eine übersetzerische Höchstleistung.“ Andrea Büchner im Südkurier, 06.05.10: http://tinyurl.com/2cp4wen

Porträt der Übersetzerin Bettina Münch. „Im kommenden Jahr ist sie zudem "Translator in Residence" im Europäischen Übersetzer-Kollegium in Straelen. Im was? Wo? Momentchen.“ Lia Venn in der Frankfurter Rundschau, 03.05.10: http://tinyurl.com/36osmtx

Der Übersetzer von Lewis Carroll, Robert Creeley, Charles Olson und William Shakespeare Klaus Reichert soff schon mal mit Paul Celan und hat die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt erhalten. „Celan hat russische Revolutionslieder gesungen und alle Strophen der Internationalen.“ Anne Lemhöfer in der Frankfurter Rundschau, 30.04.10: http://tinyurl.com/36z42he

Holger Hutt übersetzte Tim Parks' Plädoyer für mehr Anerkennung für Übersetzer. „Selbst zu schreiben kostet mich immer viel organisatorische Kraft und kreative Energie, aber einen Roman Satz für Satz zu übersetzen, erfordert die größere intellektuelle Anstrengung.“ Der Freitag, 28.04.10: http://tinyurl.com/3xv9k5s

Die Filmübersetzerin und Dolmetscherin Nadine Dönike stellt ihre Arbeit in Oberhausen vor. „Während die Wettbewerbsfilme laufen, sitzen immer zwei aus dem Team in einer abgedunkelten Kabine und lesen abwechselnd live den Text des Filmes vor, der dann per Kopfhörer eingespielt wird: ‚Im Idealfall sind’s die Filme, die man selbst vorher übersetzt hat, dann kennt man die Filme und kann sich schnell reinfinden.’“ Martina Nattermann in der NRZ, 29.04.10: http://tinyurl.com/34cw4qf

Zum deutsch-französische Autorentreffen in Berlin. „Alain Lance, der Übersetzer von Autoren wie Christa Wolf, Volker Braun und Ingo Schulze, klagte über den Rückgang der Literaturförderung, wovon auch der Transfer der deutschen Literatur nach Frankreich betroffen sei.“ Sieglinde Geisel in der NZZ, 29.04.10: http://tinyurl.com/33tl7kd

Josep Maria de Sagarras Barcelona-Roman „Privatsachen“, ein Klassiker der katalanischen Literatur, ist auf Deutsch erschienen – von Felice Balletta und Sven Limbeck übersetzt. „Die Übersetzung ins Deutsche hat ebenfalls den ironischen Ton des katalanischen Originals bewahren können.“ Walter Haubrich in der FAZ, 28.04.10: leider nicht online

Bald ist Argentinien Gastland der Frankfurter Buchmesse – wie kommt die deutsche Literatur dort an? „’Wo es Literatur und Philosophie gibt, da gibt es auch Übersetzungen’, sagt Alejandro Katz, Leiter des Verlags Adriana Hidalgo.“ Paul Ingendaay in der FAZ, 28.04.10: leider nicht online

Der russische Dichter Innokenti Annenski nun auch auf Deutsch. „Martina Jakobson, die in der verdienstvollen Edition Rugerup erstmals eine repräsentative Auswahl von Annenski-Gedichten auf Deutsch vorlegt, hatte nicht wenige Schwierigkeiten zu meistern.“ Ilma Rakusa in der NZZ, 27.04.10: http://tinyurl.com/3ysc7ef

"Da hat jemand monatelang dran gearbeitet, Ihr Pfeifen!" Isabel Bogdan im Titel-Magazin, 26.04.10: http://tinyurl.com/3x87rf4

Ein Podiumsgespräch zwischen Hanns Grössel und Peter Urban-Halle. „Wie zum Beispiel wird man bloß Übersetzer und entscheidet sich dann auch noch für eine Sprache wie das Dänische, das nicht eben sehr verbreitet ist?“ Susanne Ramm-Werber in der Badischen Zeitung, 26.04.10: http://tinyurl.com/23y5upu

Bremer „Albatros“ für David Grossman und seine Übersetzerin Anne Birkenhauer. „Ihre staunenswerte Übersetzung des ausgezeichneten Romans ist ihrerseits preiswürdig, weil sie nach Auffassung der Jury 'Nuancen und Farbenreichtum' in einer bestechend ‚souveränen Leistung' verbindet.“ Hendrik Werner im Weser-Kurier, 25.04.10: http://tinyurl.com/2deqcch

Übersetzer, Kritiker und Autoren aus Deutschland und Frankreich trafen sich in Berlin. „Auf Personen, Themen und gegenseitige Kenntnis kommt es an.“ Cornelius Wüllenkemper in der Süddeutschen Zeitung, 25.04.10: leider nicht online

Orientierung im neuen Überfluss der Koranübersetzungen. „Wer im Buchladen nach dem Koran fragt, steht vor dem Dutzend lieferbarer Ausgaben wie der sprichwörtliche Ochs vor dem Berg.“ Stefan Weidner in der FAZ, 24.04.10: http://tinyurl.com/37n9mww

Die rumänische Lyrikerin Ana Blandianas in zweifacher deutscher Übersetzung von Hans Bergel und Franz Hodjak. „Hans Bergel jedoch schafft es, mit seinen Übersetzungen der Gedichte Blandianas in knapper melodischer Sprache die Ursprungsatmosphäre ihrer Lyrik, jene melancholische Nachdenklichkeit und Präzision spürbarer zu machen.“ Katharina Kilzer in der Siebenbürgischen Zeitung, 23.04.10: http://tinyurl.com/3ah4lds

Vor fünf Jahren starb die Übersetzerin Erika Fuchs. „Da zieht der Geschäftsführer ein Mickey-Mouse-Heft aus der Schublade und fragt nach einer Übersetzung an.“ WDR, 22.04.10: http://tinyurl.com/36359fn

Friedhelm Rathjen hat ein Buch über Übersetzen geschrieben. „Gerade den manchmal kämpferischen Duktus der Argumentation, aber auch die in mehreren Beiträgen gegebene Möglichkeit zum Vergleich unterschiedlicher übersetzerischer Lösungsansätze darf der Leser durchaus als Herausforderung verstehen, das eigene Urteil an dem des Autors zu messen und zu schärfen.“ NZZ, 22.04.10: http://tinyurl.com/36xac6r

Zum deutsch-französischen Literaturaustausch. „Im Jahr 2008 wurden laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels 347 deutsche Bücher ins Französische übersetzt (umgekehrt etwas weniger).“ Katrin Hillgruber im Tagesdspiegel, 22.04.10: http://tinyurl.com/387lbyd

Mark Twains „Post aus Hawaii“ erstmals vollständig übersetzt. „Alexander Pechmann rückt als Herausgeber einiges gerade und macht als Übersetzer, wenn möglich, jeden Unsinn mit.“ Frankfurter Rundschau, 21.04.10: http://tinyurl.com/y6vyo2u

Was wird aus dem deutschen ins Arabische übersetzt und inwiefern muss man es ändern? „Die lyrische arabische Rose soll auch in einer deutschen Übersetzung duften.“ Silke Lode interviewt Mustafa al-Slaiman auf Qantara.de, 21.04.10: http://tinyurl.com/y346vwz

Friedrich Koch überträgt seit 2002 den Insektenforscher Jean-Henri Fabre. „Das französische Original und drei Lexika liegen auf dem Tisch, wenn er übersetzt, Papier und ein Füller, nichts weiter. Ungeglättet will er Fabre wiedergeben.“ Alexander Kissler in der Süddeutschen Zeitung, 20.04.10: http://tinyurl.com/y4hg4xl

Der österreichische Publizist, Schriftsteller und Übersetzer Martin Pollack erhält den Georg Dehio-Buchpreis 2010 für sein Gesamtwerk. „Als Herausgeber, Übersetzer und Vermittler hat uns Martin Pollack mit den Werken mehrerer Generationen von Autoren aus Polen und der Ukraine, aber auch aus Litauen und Belarus bekannt gemacht.“ Kleine Zeitung, 20.04.10: http://tinyurl.com/y3zz6mr

Gisela Perlet hat Tania Blixens „Jenseits von Afrika übersetzt – aus dem Dänischen. „Wer aus Tania Blixens Afrika-Buch zitieren will, muss es nun aus diesem tun.“ Peter Urban-Halle in der FAZ, 17.04.10: http://tinyurl.com/y3f72cn

Werner Schmitz erhält das erste Niedersächsische Stipendium für Übersetzer for Ian McEwans „Solar“. „Die Jury hob vor allem seine sprachliche Stilsicherheit und thematische Sorgfalt hervor.“ Hannover Zeitung, 17.04.10: http://tinyurl.com/y2c3qor

Der kurdische Übersetzer der „Satanischen Verse“ muss um sein Leben fürchten. „Barmak Behdad sagt, er habe sein Volk aufklären wollen, denn er sei überzeugt, die Geistlichen in Kurdistan hätten Salman Rushdies ‚Meisterwerk' nie gelesen.“ Süddeutsche Zeitung, 16.04.10: http://tinyurl.com/y39z37m

Darf ein Übersetzer John Donne modernisieren? Herausgeber und Übersetzer Wolfgang Held „will unbedingt Donnes oft unkonventionellen Ausdruck in saloppes Gegenwartsdeutsch übertragen. Und das misslingt gründlich.“ Florian Zimmer-Amrhein in der ZEIT, 15.04.10: leider nicht online.  

Schüler übersetzten Teile von „Lebenswertzeichen“, den Lebenserinnerungen des Holocaus-Überlebenden Max Stern, mit Heike Bergmann zusammen. „Dass deutsche Schüler mitgeholfen haben, seine Lebenserinnerungen in seine Muttersprache zu übertragen, ist für den 89-Jährigen ‚ein historischer Moment.'“ Werner Mett in der Schweriner Volkszeitung, 14.04.10: http://tinyurl.com/y6pkjh7

Sabine Baumann bekommt in diesem Jahr den mit 25 000 Euro dotierten Übersetzerpreis der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen. „Die modern anmutende Sprache besticht durch ihre distanzierte Lakonie.“ Die Welt, 14.04.10: http://tinyurl.com/y5hyp4a

Der Syrer Nabil Haffar und die Ägypterin Hala Ghoneim gewinnen den Deutsch-arabischen Übersetzer-Preis. „Bei der Verleihung der Preise im Rahmen der Leipziger Buchmesse konnte man die Begeisterung der beiden Preisträger für die deutsche Sprache und Literatur erleben.“ Axel von Ernst auf Qantara.de, 14.04.10: http://tinyurl.com/yyoxpue

Welche Rolle spielten Übersetzer in der arabischen Kafka-Rezeption? „Arabische Übersetzer veränderten Kafkas Text, so dass sein ‚zionistischer' Charakter unübersehbar wurde.“ Wolf Lepenies in der Welt, 13.04.10: http://tinyurl.com/y4u2xtt

"Sehr schön war auch die schon etwas ältere Kollegin, eine veritable Dame, stets tadellos gekleidet und frisiert, die einst den unvergessenen Satz „Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinem Waffenhändler“ sprach." Isabel Bogdan im Titel-Magazin, 11.04.10: http://tinyurl.com/2unf6kx

Piero Salabé übertrug Patrizia Cavallis Gedichte ins Deutsche. „Die wunderbar geglückten Übertragungen entwickeln denselben leichtfüssigen, rhythmischen Groove wie die italienischen Originale.“ Maike Albath in der NZZ, 08.04.10: http://tinyurl.com/y9d3mrc

Zu Hartmut Bobzins neuer Koranübertragung. „Bobzin will sich nicht von der Vorstellung einer islamischen Buchreligion analog zum Christentum und Judentum trennen.“ Stefan Weidner im Deutschlandradio, 06.04.10: http://tinyurl.com/yasxzbj

Ein Boom für Dantes „Göttliche Komödie“, u.a. eine Neuübersetzung von Hartmut Köhler. „Sobald sich bei Übersetzungen "das Gefühl des Reimzwangs" einstelle, seien diese schon unrettbar verloren.“ Hendrik Werner in der Welt, 03.04.10: http://tinyurl.com/y6wq2wk; „Dieser Übersetzer führt auch das Gespräch mit früheren Dante-Lesern und er zitiert zuweilen ältere Übertragungen, die zu anderen Lösungen kommen.“ Gustav Seibt in der Süddeutschen Zeitung, 03.04.10: http://tinyurl.com/ydyxfhw

Dorothea Grünzweig und Peter Waterhouse nähern sich Gerard Manley Hopkins an. „Hopkins' Sprache ist in ihrem Klang- und Bedeutungsreichtum derart straff strukturiert, dass eine Übersetzung grundsätzlich nur eine Annäherung sein kann.“ Jürgen Brôcan in der NZZ, 03.04.10: http://tinyurl.com/y58js7j

Andreas Nohls Neuübersetzung von „Tom Sawyer & Huckleberry Finn“. „Sie funktioniert auf Deutsch in jeder Wendung, ist dabei - besonders wichtig bei Mark Twain - idiomatisch sensibel, geschmackvoll und sie hielt jeder sprachlichen Genauigkeitsprüfung souverän stand.“ Stephan Wackwitz in der TAZ, 03.04.10: http://tinyurl.com/y9jm6d9.

Oft wird nur klischeebehaftete arabische Literatur ins Deutsche übersetzt „– abgesehen von einigen wenigen Büchern, die von engagierten Übersetzern und Agenturen auf den deutschen Buchmarkt gebracht würden.“ Kersten Knipp auf qantara.de, 02.04.10: http://tinyurl.com/yedtllk

Alice Munros Frühwerke werden von ihrer Stammübersetzerin Heidi Zerning übersetzt und vom kleinen Dörlemann Verlag herausgebracht. „Speziell sind die changierenden Leinenbuchdeckel, auf denen auch die Übersetzerin genannt wird.“ Rea Brändle in der WOZ, 01.04.10: http://tinyurl.com/ylqpler

Ein Schritt näher zum Museum für die Donald-Duck-Übersetzerin Erika Fuchs. „Sowohl der Ehapa-Verlag als auch Disney und viele andere Fachleute sind von der Museumsidee und dem dahinterliegenden Konzept begeistert.“ Bayerischer Rundfunk, 01.04.10: http://tinyurl.com/ybyk4nb

Roddy Doyles Jugendroman „Wildnis“. „Andreas Steinhöfel als Übersetzer ist ein Glücksfall für diesen Roman, den er mit offensichtlichem Vergnügen und besten Kenntnissen der aktuellen Jugendsprache brillant übersetzt hat.“ Hilde Elisabeth Menzel in der Süddeutschen Zeitung, 01.04.10: leider nicht online

Wie übersetzt man nun das F-Wort beim Film und Buch? „Wer sich dieser Tage das Drama ‚Precious’ über ein 16-jähriges Mädchen aus Harlem in der Originalfassung ansieht, wird darin eine ‚Fuck’-Tirade erleben, die in der Kinogeschichte ihresgleichen sucht und alles andere als ‚fucking funny’ ist.“ Heinrich Oehmsen im Hamburger Abendblatt, 30.03.10: http://tinyurl.com/yc7anzx

Eine Neuübersetzung von Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ durch Elisabeth Edl. „Man soll bei einer Neuübersetzung auch nicht auf Teufel komm raus alles ‚anders’ machen wollen, manche Sätze kann man einfach nicht verbessern.“ Judith Kubitschek auf evangelisch.de, 30.03.10: http://tinyurl.com/yds4xpx

Besuch bei der Übersetzerin Swetlana Geier. „Man muss sich immer wieder vor Augen halten, dass die Frau, die dem deutschen Leser den bislang klarsten, werkgetreusten Dostojewski geschenkt hat, eine Russin ist.“ Friedemann Kohler in der Südwest Presse, 29.03.10: http://tinyurl.com/ye6lfqk

Übersetzungs-Preisträger Ulrich Blumenbach wuchs in Lüneburg auf. „Alles Übersetzen ist autobiografisch.“ Hamburger Abendblatt, 29.03.10 (kostenpflichtig): http://tinyurl.com/ykdc4z3

Der Übersetzer, Autor und Schausäufer Harry Rowohlt wurde 65. Am schönsten würdigt ihn der Bayerische Rundfunk am 27.03.10: http://tinyurl.com/yhvr5bb ; auch Christian Maintz in der TAZ, 26.03.10: http://tinyurl.com/yga9x5u ; Thomas Kurtenbach in der Frankfurter Neue Presse, 26.03.10: http://tinyurl.com/yh98tcr .

Über die Kunst der Übersetzung von Jon Fosse. „Auch wenn Fosses Stücke nicht metrisch gebunden sind, zählt Schmidt-Henkel die Silben, muss er ‚auf Rhythmus und Sprechbarkeit achten'.“ Sandra Krämer in der NZZ, 27.03.10: http://tinyurl.com/yc8dxlg

Ein Gedichtband mit zurückhaltendem Übersetzer. „In Kevin Perryman hat R. S. Thomas einen kongenialen Übersetzer und Verleger gefunden.“ Angela Schader in der NZZ, 25.03.10: http://tinyurl.com/ykbc7lv

Der Übersetzer polnischer Literatur Karl Dedecius wird mit dem Deutschen Nationalpreis geehrt. „Die Vereinigung Europas könne nur gelingen, wenn sich das historisch belastete Verhältnis zu Polen ebenso festige wie das zu Frankreich.“ Insa Gall in der Welt, 25.03.10: http://tinyurl.com/yeftmz4

Übersetzer übersieht falsche Jahresangabe! „Aus unerfindlichen Gründen fiel dieser haarsträubende Fehler offenbar weder den Lektoren noch dem Übersetzer auf, und auch kein Rezensent scheint bisher darüber gestolpert zu sein.“ Sven Felix Kellerhoff in der Welt, 25.03.10: http://tinyurl.com/ya6pkqf

Wer brachte die Beat-Literatur nach Deutschland? „ [Michael] Kellner, der seit 1975 in Hamburg lebt, hat sie alle übersetzt, verlegt, Lesungen organisiert.“ Mark-Christian von Busse in HNA Online, 24.03.10: http://tinyurl.com/ye2emjv

Interview mit Marius von Mayenburg, der „Othello“ in vier Wochen für die Schaubühne übersetzte. „Es geht darum, beim Übersetzen schon die Inszenierung zu denken.“ Barbara Behrendt auf Kultiversum, 23.03.10: http://tinyurl.com/yaw739t

Portrait der Berner Literaturübersetzerin Barbara Schaefer. „Ich muss die Autorinnen und Autoren mögen, die ich übersetze. Entweder kenne ich sie persönlich, oder ich habe mich wie bei Tschechow intensiv mit ihnen befasst und sie so schätzen gelernt.“ Alexander Sury in Der Bund, 22.03.10: http://tinyurl.com/ybxbbar

Koran-Übersetzungen und -Interpretationen boomen. „So viel Koran in Deutschland war nie.“ Stefan Wild in der Frankfurter Rundschau, 23.03.10: http://tinyurl.com/ybacqyu

Zu Tomasz Rózyckis streng riechendem Buch „Zwölf Stationen“. „Dem wunderbaren Übersetzer Olaf Kühl ist es zu danken, dass dieses Buch auch im Deutschen seine vielfältigen Aromen voll entfalten kann.“ Judith Leister in der NZZ, 23.03.10: http://tinyurl.com/yjetchv

Interview mit Islamwissenschaftler Hartmut Bobzin über die Sprache des Koran. „Manche Stellen habe ich ungern übersetzt.“ Hartmut Kistenfeger im Focus, 22.03.10: leider nicht online

Zu Hartmut Bobzins Koran-Übersetzung. „Jeder Übersetzer braucht eine dreifache Portion Tollkühnheit, um den Koran zu übersetzen.“ Stefan Wild in der Frankfurter Rundschau, 22.03.10: http://tinyurl.com/yzncys8

"Die passende Übersetzung wird also (meistens) irgendwo zwischen „Nehmen Sie doch bitte Platz“ und „Pflanz dich“ liegen." Isabel Bogdan im Titel-Magazin, 21.03.10: http://tinyurl.com/2vhm3nu

Impressionen von der Leipziger Buchmesse. „Hier sprach Christian Hansen, Übersetzer von Roberto Bolaños Romanriesen ‚2666' (Hanser) aus dem Spanischen, einen Satz für den Zitatenschatz: ‚Der Autor erfindet den Text. Ich muss den Autor erfinden.' Leben könne man davon selbstredend nicht.“ Judith von Sternburg in der Frankfurter Rundschau, 21.03.10: http://tinyurl.com/ykdlww4

Der Europäische Übersetzerpreis Offenburg 2010 geht an Hanns Gössel und Peter Urban-Halle; die Laudatio hält Siegfried Lenz. „‚Übersetzen bedeutet Grenzen überschreiten. Einen solch noblen Preis zu vergeben an einen literarischen Übersetzer bedeutet, Grenzüberschreitungen zu belohnen', hat Siegfried Lenz (...) seine Berufung kommentiert.“ Badische Zeitung, 21.03.10: http://tinyurl.com/yj8624j

Vom Vormittag zum Nachmittag im Leben von Tom Sawyer. Der neue Übersetzer „Andreas Nohl wollte nicht klüger sein, als es Mark Twain damals war.“ Peter Pisa im Kurier, 20.03.10: http://tinyurl.com/yhtoh4v

Zu Ingrid Reins Neuübersetzung des „Bildnis von Dorian Gray“. „Ingrid Rein hat das Werk nicht nur neu übersetzt, sondern auch mit einem Kommentar versehen – ohne allerdings jede erläuterungsbedürftige Stelle zu berücksichtigen.“ Rolf Löchel auf literaturkritik.de, 20.03.10: http://tinyurl.com/yl6weqn

Interview mit dem Leipziger Übersetzungs-Preisträger Ulrich Blumenbach. „Das Grimmsche Wörterbuch hat manchmal geholfen. Das älteste Wort, das ich verwendete, war aus dem frühen 18. Jahrhundert.“ David Hugendick in der ZEIT, 19.03.10: http://tinyurl.com/yauwj7o

Der britische Hebel-Kenner und -Übersetzer John Hibberd in Lörrach. „Die Entscheidung für die beste englischsprachige Übersetzung für von Hebel häufig verwendete Wörter wie ‚Hausfreund' und ‚Wirtshaus' dauerten oft Tage, so Hibberd.“ Claudia Gabler in der Badischen Zeitung, 19.03.10: http://tinyurl.com/yk5wbac

Tom Drury: "Das Ende des Vandalismus". „Es darf (...) als Glücksfall dieser deutschen Ausgabe gefeiert werden, dass mit Gerhard Falkner und Nora Matocza zwei Übersetzer wieder am Werk waren, die (...) genau die richtig kargen Worte gefunden haben.“ Tobias Döring in der FAZ, 19.03.10: leider nicht online

Matthias Göritz und Uda Strätling haben Nicholson Bakers Roman „Der Anthologist“ übersetzt. „Sie geben dem Eigenbrötler, Kauz und Raunzer Chowder die richtige Stimme, so wie auch manchem Vers.“ Jochen Jung in der ZEIT, 18.03.10: leider nicht online

Nikolaj Kljuev: Ausgewählte Gedichte. „Hartmut Löffel ist das Wagnis eingegangen und legt erstmals eine rund dreissig Gedichte umfassende Auswahl aus Kljujews umfangreichem poetischem Œuvre in einer zweisprachigen Ausgabe vor.“ Ilma Rakusa in der NZZ, 18.03.10: leider nicht online

Der Geburtstag des deutschen Schriftstellers und Übersetzers Hans Wollschläger. Christoph Vormweg im WDR, 17.03.10: http://tinyurl.com/yhpzejd

Interview mit dem Beat-Literatur-Übersetzer und Autor Carl Weissner. „Ich hatte eigentlich vor, Jazzpianist zu werden. Aber ich war zu faul zum Üben.“ Frank Schäfer in der ZEIT, 16.03.10: http://tinyurl.com/yab8pmu

Zum neuen „Huckleberry Finn“. „Ein Jahr hat Andreas Nohl an dieser Übersetzung gearbeitet, ist Wort für Wort, Satz für Satz durch die vielen Seiten des Originals gegangen.“ Sybille Schiller in der Augsburger Allgemeinen, 17.03.10: http://tinyurl.com/yks5lhf

Der deutsch-italienische Übersetzerpreis geht in diesem Jahr an Bice Rinaldi und Stefano Zangrando. Süddeutsche Zeitung, 17.03.10: http://tinyurl.com/y9fnso7 ; Presseerklärung der Bundesregierung: http://tinyurl.com/yhpzejd

Zu Juan Gabriel Vásquez' „Die Informanten“. „Schriftsteller wie Mario Vargas Llosa, John Banville und Colm Tóibín haben den 2004 im Original erschienenen Roman euphorisch gelobt, und in Susanne Langes musikalischer Übersetzung versteht auch der deutsche Leser, wieso.“ Paul Ingendaay in der FAZ, 17.03.10: http://tinyurl.com/yeja39j

Erinnerungen an die Kritikerin Hilde Spiel, die auch Tom Stoppard übersetzte. „ G eradezu skrupelhaft war sie als eine Übersetzerin aus dem Englischen, obwohl das Englische längst ihre zweite Muttersprache geworden war.“ Julian Schütting in Die Presse, 13.03.10: http://tinyurl.com/y982has

Zur Neuübersetzung von „Huckleberry Finn“ von Andreas Nohl. „Revolutionär an Mark Twains Geschichten war, so erklärt es Andreas Nohl in seinem sehr genauen Nachwort, wie hier Alltagssprache und Slang in die Literatur einfuhren.“ Tobias Rüther in der FAS, 14.03.10: http://tinyurl.com/yguua6m

Bericht zum Übersetzertag im LCB. „Oft bieten Klassikerübersetzungen einen weitaus besseren Zugang zum Werk als das Original.“ Katharina Teutsch in der FAZ, 09.03.10: leider nicht online

Zur Neuübersetzung von „Anna Karenina“. „Nach 50 Jahren hat Rosemarie Tietze eine Neuübersetzung gewagt und dabei nicht alles anders, aber sehr vieles besser gemacht.“ Elmar Krekeler in der Welt, 13.03.10: http://tiny.cc/KuJPX

Christian Hansen zum unterschätzten Beruf des Literaturübersetzers. „Wenn wir von Weltliteratur reden, reden wir von übersetzter Literatur.“ Nadine Wojcik bei Deutsche Welle, 12.03.10: http://tiny.cc/gQlNX

Zu Ulrich Blumenbachs DF Wallace-Version. „Seit William Gaddis' ‚JR' ins Deutsche gebracht wurde, hat kein Übersetzer aus dem Englischen mehr vor einer solchen Aufgabe gestanden und sie derart bravourös gelöst.“ Wieland Freund in der Welt, 13.03.10: http://tiny.cc/xjFGC

Der New Yorker Übersetzer mit dem prägnanten Namen Peter Wortmann weilt in Berlin. „Ich fühle mich kulturell und sprachlich verwirrt, wuchs zwischen Österreichisch-Deutsch und New York-Englisch auf.“ Jörg Kotterba in der Märkischen Oderzeitung, 12.03.10: http://tiny.cc/ZMNlX

Die Korrespondenz zwischen Paul Amman und Romain Rolland wurde veröffentlicht. „Schon bald galt Amann als einer der wichtigsten Übersetzer französischer Literatur ins Deutsche.“ Frank-Rutger Hausman in der Süddeutschen Zeitung, 12.03.10: http://tiny.cc/02VAj

Der Übersetzer Wolfgang Butt stellt die von ihm übersetzten Krimis vor. „Außerdem gewährt er dem interessierten Publikum ganz spezielle Einblicke in seine Tätigkeit als Krimiübersetzer.“ Anita Vrcic im Foerdeflüsterer, 11.03.10: http://tiny.cc/dwfsG und 13.03.10: http://tiny.cc/OK46Z

Hinrich Schmidt-Henkel über Google Translate. „Literarischen Übersetzern droht kein Ungemach.“ Daniel Lenz in Buchreport, 10.03.10: http://tiny.cc/Rvlks

Wie werde ich Übersetzerin? „Cornelia Holfelder von der Tann hat 34 Jahre als literarische Übersetzerin von amerikanischer und englischer Belletristik auf dem Buckel.“ Friederike Grasshoff in Fudder, 08.03.10: http://tiny.cc/P5r9n

On translating Infinite Jest. „Blumenbach eventually received more feedback than translators traditionally ever have.“ Amanda DaMarco in Publishing Perspectives, 04.03.10: http://tiny.cc/tukua

Die allererste Kolumne der Übersetzerin Isabel Bogdan. „Übersetzen ist ebenfalls eine darstellende Kunst.“ Titel Magazin, 08.03.10: http://tiny.cc/SdA9Q

Ein Bericht zum Übersetzertag im Literarischen Colloquium Berlin. „Das - ein gefährliches Wort – ‚Gefühl' des Neu-Übersetzers für den adäquaten Ton ist ein Standbein seiner Arbeit.“ Florian Kessler in der Süddeutschen Zeitung, 08.03.10: leider nicht online.

Der Übersetzer Reinhard Kaiser feiert seinen 60. Geburtstag. „Augenblicklich arbeitet Kaiser wieder an Grimmelshausens barocken Sprachfluten.“ Florian Balker in der FAS, 07.03.10, kostenpflichtig: http://tiny.cc/dYtPK

Nicholson Bakers Roman „Der Anthologist“. „So sehr Chowders Kreuzzug eine Donquichotterie ist, so hoch muss man die Meisterleistung der beiden Übersetzer Matthias Göritz und Uda Strätling veranschlagen.“ Christopher Schmidt in der Süddeutschen Zeitung, 06.03.10: leider nicht online.

Interview mit dem Koran-Übersetzer Hartmut Bobzin. „Man kann als Übersetzer einen Text nicht leichter machen, aber ich habe versucht, den Einstieg in den Koran zu erleichtern, wie das eben verantwortbar ist.“ Bernd Noack in der Roth-Hilpolsteiner Volkszeitung, 06.03.10: http://tiny.cc/xTZbr

Manfred Allié hat Stings Songtexte übersetzt. „Dieser formale Zwang führt nicht selten zu großen inhaltlichen Freiheiten.“ Georg Klein in der Süddeutschen Zeitung, 05.03.10: leider nicht online.

Übersetzer Andreas Nohl über die Neuauflage der Tom-Sawyer-Romane. „Mir kam es darauf an, eine Sprache zu wählen - also jetzt in den Dialogen -, die für den heutigen Leser sich plausibel und überzeugend, das heißt glaubwürdig liest.“ Deutschlandradio Kultur, 05.03.10: http://tiny.cc/m6xrf

Swetlana Geier im Stuttgarter Literaturhaus. „‚Ich bin glücklich', sagt sie, ‚dass ich nicht Zahnärztin geworden bin. Oder irgendetwas Nützliches'.“ Thomas Morawitzki in der Suttgarter Zeitung. 04.03.10: http://tiny.cc/wtp6S

Paul Wühr übersetzt Francis Thompsons „Himmelhund“. „Hier übersetzt ein Dichter, der sein ganzes Leben lang Verse schreiben wollte wie die des Dichters, die er überträgt.“ Manfred Pfister in der Rheinischen Merkur, 04.03.10: http://tiny.cc/IGMye

Nicht-kommerzielle Übersetzungen im Internet verhindern nicht die Veröffentlichung von Cory Doctorows neuem Roman. „Uwe-Michael Gutzschhahn, der das Buch für den Verlag aus dem Englischen übertragen hat, war froh, bei all den Fachbegriffen nachschauen zu können, wie der Amateurkollege aus dem Internet sie übersetzt hat.“ Fridtjof Küchemann in der FAZ, 02.03.10: http://tiny.cc/H0jJc

Rezension des Films „Die Frau mit den fünf Elefanten“. „Der Vorschlag, einen Dokumentarfilm über eine Übersetzerin zu drehen, klingt da fast wie ein Scherz.“ Thomas Klingenmaier in der Stuttgarter Zeitung, 02.03.10: http://tiny.cc/FMNYK

Ein Übersetzer meldet sich zu Wort. „Warum ich Artur Domoslawskis Enthüllungsbiografie über Ryszard Kapuscinski nicht übersetzen will.“ Martin Pollack in der NZZ, 02.03.10: http://tiny.cc/p459F

Preisgekrönte Übersetzerin Zsuzsanne Gahse liest Nachdichtungen aus dem Ungarischen. Junge Schriftsteller „sollten viel lesen und übersetzen, auch vom Deutschen ins Deutsche.“ Meike Reuter in der Leonsberger Kreiszeitung, 01.03.10: http://tiny.cc/Pwv8m

Ein Frankfurter Kolloquium über Roberto Bolaño mit seinen Übersetzern. „Nein, Bolaño wäre gar nicht glücklich gewesen.“ Andreas Platthaus in der FAZ, 27.02.10: leider nicht online

Schriftstellerin Anne Weber übersetzt auch die eigenen Bücher. „Sich selbst in eine andere Sprache zu übertragen, das ist ziemlich unerbittlich. Man merkt an kleinen Einzelheiten, wo die Schwächen sind.“ Sascha Lehnartz in der Welt, 27.02.10: http://tiny.cc/n68fI

Astrid Philipsen, Cornelia Marks und André Schinkel haben den bosnischen Dichter Hadzem Hajdarevic übersetzt. „...die zuweilen unglücklichen deutschen Reime klappern zusätzlich mitten ins Bild. Vielleicht ist es sogar gut, dass es die Übersetzer trotzdem versucht haben“. Ralf Julke in der Leipziger Internet Zeitung, 26.02.10: http://tiny.cc/YQTew

Zu Philip Ardaghs neuem Buch „Geschichten aus Bad Dreckskaff. Herr Urxl und das Glitzerdings“. „Rowohlt versteht Ardaghs Ausdrucksweise offenbar, als wäre es seine eigene, und erfindet die unmöglichsten Wortwitze neu.“ Juliks Pohle in der Welt, 26.02.10: http://tiny.cc/y3nUb

Dorothea Grünzweig übersetzt Gerard Manley Hopkins. „Man kann in ihrer Übersetzung eine Art Trialog hören zwischen Hopkins, ihr und anderen deutschen Übersetzern.“ Elmar Schenkel in der FAZ, 24.02.10: leider nicht online

Zsuzsanna Gahses Dresdener Poetik-Dozentur im Rückblick. „Jedes Wort ist eine Übersetzung, jede Erzählung, auch die Nacherzählung . . .“ Hansjörg Graf in der NZZ, 24.02.10: leider nicht online

Interview mit Zsuzsanna Gahse. „Übersetzen ist auch Training für das eigene Schreiben, das eigene Denken.“ Dieter Langhart in der Thurgauer Zeiting, 24.02.10: http://tiny.cc/8Bh6g

Laudatio zum LUCHS des Jahres 2009 für Meg Rosoff und Brigitte Jakobeit. „...es kommt mir so vor, als ob Brigitte Jakobeit eine kongeniale Übersetzerin jener Zwischenlagen des Schicksals ist, dieser zurückgenommenen Tonlagen, die sich uns umso nachdrücklicher einprägen, weil sie so leise daherkommen.“ Susanne Mayer in DER ZEIT, 23.02.10: http://tiny.cc/1AOhV

Ungarisch-Übersetzerin Zsuzsanna Gahse gewinnt Johann-Heinrich-Voss-Preis. „Gahse sei ‚eine der wichtigsten literarischen Übersetzerinnen aus dieser Sprache'.“ Der Standard, 23.02.10: http://tiny.cc/P1Xh2 ; BILD, 23.02.10: http://tiny.cc/lAggD

Zu Frank Heiberts neuer Don DeLillo Übersetzung. „Grundsätzlich hat der Übersetzer einen spröden, eleganten Ton gewählt, der zu dieser Meditation über die Verletzlichkeit gut passt“. Elke Schmitter im Spiegel, 22.02.10: leider nicht online

Ein deutsch-französisches Literaturfest. „Während des dreitägigen Festes sprechen deutsche und französische Kritiker, Verleger, Lektoren und Übersetzer zudem über Fragen der Literaturvermittlung.“ Märkische Oderzeitung, 22.02.10: http://tiny.cc/fcDNz

Übersetzertagung in Chur. „Der so genannte ‚Big Shot' bei der Churer Ausgabe von ‚4+1' sei der ‚Sprachweltreisende' und Autor Raoul Schrott.“ Südostschweiz.ch, 19.02.10: http://tiny.cc/TI1dZ

Vom Lesen und Verstehen heiliger Bücher. „Stellen wir uns versuchsweise einmal eine Welt ohne Übersetzung vor.“ Stefan Weidner in der Rheinischen Merkur, 18.02.10: http://tiny.cc/ZI9Ik

Zu Stephen Weissmans Chaplin-Biographie. „Der Aufbau-Verlag würdigt, ungewöhnlich genug, im Klappentext die Übersetzerin, Ulrike Seeberger, ausdrücklicher Erwähnung.“ Daniel Krause auf Literaturkritik.de, 18.02.10: http://tiny.cc/se1EO

Über Freud-Übersetzungen in Frankreich und die „anale Struktur“ des deutschen Nebensatzes. „Die Debatte zwischen den französischen Gralshütern der Psychoanalyse und einer eher literarisch-philosophischen Übertragung dürfte in Paris noch lange wogen.“ Stefan Brändle in Der Standard, 16.02.10: http://tiny.cc/MRu5J

Interview mit der „Anna Karenina“-Übersetzerin Rosemarie Tietze. „Ich habe mich beeilt und das Ganze in etwas über zwei Jahren geschafft.“ Johanna Adórjan in der FAZ, 15.02.10: http://tiny.cc/yIrue

Max und Moritz nun endlich auf chinesisch. „Lu Yuan, dem Übersetzer, (...) ist es gelungen, den traditionellen chinesischen Siebensilbenstil beizubehalten.“ Volkmar Heuer-Strathmann in der Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung, 12.02.10: http://tiny.cc/6dvkB

Ahmad Milad Karimi präsentierte seine neue Koran-Übersetzung. „Wie löst man den Widerspruch? Ahmad Milad Karimi hat seinen Weg gefunden, er spürt der Schönheit des für ihn besonderen Buches nach – ähnlich wie bei einem Rilke-Gedicht.“ Anja Bochtler in der Badischen Zeitung, 12.02.10: http://tiny.cc/BCmHi

Die schwedische Übersetzerin Aimée Delblanc recherchiert derzeit für ihre Übertragung von Uwe Tellkamps „Der Turm“ an Originalschauplätzen in Dresden. „Zuweilen fühlt sie sich wie in der Schule, wenn sie in den langen und schachteligen Sätzen nach Subjekt und Prädikat suchen muss, wie sie sagt.“ Romy Richter in der Freien Presse, 09.02.10: http://tiny.cc/9IrJt

Hanns Grössel und Peter Urban-Halle erhalten den Europäischen Übersetzerpreis der Stadt Offenburg. „Die wichtige Arbeit der Übersetzer sei gesellschaftlich noch zu wenig anerkannt.“ Ralf Burgmeier in der Badischen Zeitung, 09.02.10: http://tiny.cc/RTU04

Zu Alan Pauls "Die Vergangenheit". Des Autors „Hypotaxen (stellen) jeden Rekord in den Schatten und den Übersetzer Christian Hansen auf eine harte Probe, die er bravourös meistert.“ Florian Borchmeyer in der FAZ, 08.02.10: leider nicht online.

Nach „Simplicissimus“ knüpft sich eine Übersetzerin die Bibel vor. „ Alle Geschichten der Weltliteratur seien schon im Alten Testament enthalten, sagte Sybil Gräfin Schönfeldt.“ Niona Finkernagel in der Main-Spitze, 08.02.10: http://tiny.cc/uW9yU

Zum 100. Geburtstag des 2005 gestorbenen Kunstwissenschaftler, Schriftsteller und Übersetzer Kurt Leonhard. „Tatsächlich gehörte Leonhard in der Nachkriegszeit auch zu den wichtigsten Vermittlern französischer Literatur und Theoriebildung.“ Martin Mezger in der Esslinger Zeitung, 08.02.10: http://tiny.cc/dRJGZ

Leicht ist das nicht – Schimmelpfennig „übersetzt“ The White Album. „ Es ist unklar, ob das lustig sein soll oder ob Schimmelpfennig jetzt bei dem Schlagerproduzenten Ralph Siegel anheuern will.“ Christian Gampert im Deutschlandfunk, 07.02.10: http://tiny.cc/CW8Gw

Musical-Texter Michael Kunze sieht sich eigentlich nicht als Übersetzer. „‚Das ist eine Knobelei’, beschreibt er den Arbeitsprozess. ‚Ich versuche, wenn ich adaptiere, ein Lied noch einmal zu schreiben, und zwar so, wie es der Autor geschrieben hätte, wenn er die Sprache könnte’, betont Kunze.“ Maren Giese in Der Westen, 07.02.10: http://tiny.cc/fsmKp

Besprechung von Jaume Cabrés „Senyoria“. „Dennoch ist nicht nachzuvollziehen, warum Kirsten Brandt bei der Übertragung ins Deutsche ganze Absätze und einmal anderthalb komplette Seiten einfach ausgelassen hat.“ Annika Müller in der FAZ, 04.02.10: http://tiny.cc/oh8nl

Vladimir Nabokovs Puschkin-Edition in Sabine Baumanns deutscher Übersetzung. „Die Sprödigkeit, die die deutsche Fassung durch den Verzicht auf Vers und Reim gewinnt, tut dem Text dabei gut.“ Mark-Georg Dehrmann bei Literaturkritik.de, 03.02.10: http://tiny.cc/6DJ2y

Zu Roddy Doyles „Wildnis“. „Man stellt sich vor, mit welchem Vergnügen sein Übersetzer Andreas Steinhöfel, der in dieser Disziplin schon mit den eigenen Rico-Romanen brilliert hat, sich der Albernheiten, der Feinheiten von Jugendsprache, angenommen hat: Coo-hool!“ Susanne Mayer in der ZEIT, 03.02.10: http://tiny.cc/o2CC2

Zu Joaquim M. Machado de Assis: „Tagebuch des Abschieds“. „Berthold Zilly hat als erfahrener Übersetzer von portugiesisch- und spanischsprachiger Literatur der vorletzten Jahrhundertwende die bisher beste Übersetzung eines Romans von Machado de Assis geliefert.“ Thomas Sträter in der NZZ, 30.01.10: http://tiny.cc/gL0me

Übersetzer Eike Schönfeld zum Tod von J.D: Salinger. Was kommt an Unveröffentlichtem auf uns zu? „Man kann was erwarten. Aber was, das weiß niemand.“ BILD, 29.01.10: http://tiny.cc/PCQnk

Stefan Weidner bespricht eine Neuübersetzung von Edward Saids „Orientalismus“. „Oft werden die Sätze rundweg unverständlich, und nur noch das Original hilft, um die Übersetzung zu entziffern.“ Qantara.de, 28.01.10: http://tiny.cc/JwWs9

Mehr vom Tschechow-Übersetzer. „Peter Urban verspricht: Er werde nicht ruhen, bevor der ganze Tschechow zu lesen sei.“ Ö1 Mittagsjournal, ORF, 30.01.10: http://tiny.cc/Ms1sh

Die Wirkung von schlechten Übersetzungen. „In Deutschland galt Tschechow allerdings lange als unspielbar, weiß Tschechow-Experte (und Übersetzer) Peter Urban.“ FOCUS, 29.01.10: http://tiny.cc/mj9XR

Mal was anderes: Musicalübersetzer. „New Yorker Musicalprofi Stephen Schwartz (...) findet die deutsche Fassung von Michael Kunze (Songtexte) und Ruth Deny (Dialoge) angeblich sogar besser als seine eigene.“ Klaus Stübler in der Dorstener Zeitung, 28.01.10: http://tiny.cc/eF1dX; „Viele Wörter seien im Stück „aufgebauscht, stärker gemacht”, sagt Übersetzerin Deny.“ Helen Sibum in Der Westen, 28.01.10: http://tiny.cc/jbstJ

Besprechungen vom Film „Die Frau mit den fünf Elefanten“ über Swetlana Geier. Alexander Christoph im Märkischen Allgemeinen, 28.01.10: http://tiny.cc/Ac3KF; Hamburger Abendblatt, 28.01.10: http://tiny.cc/FoKAR; Elmar Krekeler in der Welt, 28.01.10: http://tiny.cc/q0F0o; Silvia Hallensleben im Tagesspiegel, 28.01.10: http://tiny.cc/jd7BA; Hans Gerold in den Westfälischen Nachrichten, 30.01.10: http://tiny.cc/ugm08

Interview mit dem Übersetzer Peter Urban zum Thema Tschechow. Friedemann Kohler in der Münsterländischen Volkszeitung, 28.01.10: http://tiny.cc/umQ2

Eine Nabokov-Puschkin-Veranstaltung mit der Übersetzerin Sabine Baumann. „Ihm ging es dabei nicht nur um Exaktheit, Botanik, Spleens und Haltung.“ Judith von Sternburg in der Frankfurter Rundschau, 27.01.10: http://tiny.cc/zKLXl

Die schwedische Übersetzerin Aimée Delblanc arbeitet in Dresden an der Übersetzung des Romans „Der Turm“ von Uwe Tellkamp. „Sie wolle ein «Gefühl für die Lokalität bekommen» und sich auch mit Tellkamp treffen.“ Open Report, 27.01.10: http://tiny.cc/cYnps Auch BILD: http://tiny.cc/I6cro und Hertener Allgemeine: http://tiny.cc/HEjKR

Jetzt sind die Rechte an Freuds Werke frei – und die Franzosen streiten darüber, wie man sie übersetzen soll. „Worin sollte der Übersetzer Freuds mehr versiert sein: in der Psychoanalyse oder im Deutschen?“ Burkhard Müller in der Süddeutschen Zeitung, 27.01.10: leider nicht online.

Schriftsteller, Lektoren und Übersetzer teilen sich Räume bei Adler & Söhne. „Anders als im Leipziger Café können sich die Schriftsteller bei Adler & Söhne auch mit Lektoren und Übersetzern austauschen, und die Lektoren und Übersetzer mit ihnen.“ Tobias Becker im Spiegel, 25.01.10: leider nicht online.

Zur Rezeption von Anton Tschechow. „Einem Übersetzer wie Peter Urban ist es zu verdanken, dass Tschechows Werk uns so klar und direkt anspricht.“ Rüdiger Schaper im Tagesspiegel, 24.01.10: http://tiny.cc/GqqS7

Jan de Leeuw: „Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus“. „Was also tun mit einem Roman, der sich nicht in eine Schublade zwängen und sich nicht einsperren lässt, und der mit allen Ecken und Kanten, Tragik und Komik, Drunter und Drüber von Rolf Erdorf adäquat schräg, poetisch, mit unbändiger Lust am Unsinn einfallsreich, kurz: glänzend übersetzt ist?“ Christine Knödler in der Welt, 23.01.10: http://tiny.cc/5fPTg

John Cheevers Kurzgeschichten besprochen. „Dem Übersetzer Thomas Gunkel, der die vielstimmigen Valeurs von Cheevers elegischem und zuweilen tückischem Ton behutsam ins Deutsche einfängt, gebührt entschiedenes Lob.“ Andrea Köhler in der NZZ, 23.01.10: http://tiny.cc/vbbGO

Interview mit der Russisch-Übersetzerin Swetlana Geier. „ Deutschland behandelt seine Übersetzer ähnlich schlecht wie die Krankenpfleger.“ Raoul Löbbert und Andreas Öhler in der Rheinischen Merkur, 21.01.10: http://tiny.cc/UVR2I

Zu Hubert Haddads „Falastin“. „Dass sich die stille Behutsamkeit von Haddads Sprache so unaufdringlich und doch eingängig vermittelt, ist nicht zuletzt das Verdienst der Übersetzerin Katja Meintel.“ Mannheimer Morgen, 20.01.10:
http://tiny.cc/J3siF

Der unvergessliche Kurt Leonhard, Autor, Lyriker, Kunstwissenschaftler, Übersetzer, Herausgeber und Wegbereiter junger Kunst und Literatur. „Literatur braucht Entdecker“. Esslinger Zeitung, 20.01.10:
http://tiny.cc/mQY9n

Niklas Holzberg im Interview mit Jürgen König zu seiner Neuübersetzung von „ Lysistrate“. Deutschlandradio Kultur, 19.01.10:
http://tiny.cc/6E5ia

Übersetzerin Marion Graf erhält Ehrengabe des Gottfried-Keller-Preises. Der Standard, 19.01.10:
http://tiny.cc/cSIT3

Über mundartliche Übersetzungen von Asterix bis... „I mach halt mei Gymnastik, und wenn i hupf, dann kumm i nauf bis zum Arsch mit meine Fiaß.“ Hendrik Werner in der Welt, 19.01.10:
http://tiny.cc/WEWAV

Die Lyrik Pablo Nerudas wird neu aufgelegt. „Die Vielfalt der (deutschen) Stimmen ist nun Vor- und Nachteil zugleich.“ Uwe Stolzmann im Neuen Deutschland, 18.01.10:
http://tiny.cc/nFdnl

Simplicissimus Deutsch im Radio. „Reinhard Kaisers Übersetzung wurde „als ‚kleines Wunder des Literaturbetriebs’ (Der Spiegel) gefeiert. Die Frankfurter Rundschau lobte die ‚mannhafte’ und ‘grandiose Übersetzung’ als ‚Großtat’.“ hr2 | Die Lesung | 18.1.-24.2.2010 | 9:30 u. 15:05:
http://tiny.cc/H6brd

Über Hans Günter Holls neue Übertragung von Edward Saids „Orientalismus“. „Für eine Neuübersetzung ist die vorliegende von atemberaubender Nachlässigkeit.“ Stefan Weidner in der Süddeutschen Zeitung, 16.01.10: leider nicht online.

Der Übersetzer als Entdecker. „Harry Rowohlt, das deutsche Schauspieler-, Schriftsteller- und Übersetzer-Original - man denke nur an seine Flann-O'Brien-Übertragungen - ist auf einen irischen Schriftsteller erster Klasse gestoßen.“ Gerhard Moser im ORF, 15.01.10:
http://tiny.cc/d3u3a

Besprechung von „Die Frau mit den fünf Elefanten“. „Vadim Jendreykos Dokumentarfilm über die seit 65 Jahren in Freiburg lebende Dostojewskij-Übersetzerin ist eine Reise in die Vergangenheit: gedanklich zuerst und dann tatsächlich.“ Bettina Schulte in der Badischen Zeitung, 15.01.10:
http://tiny.cc/SOOz4

Stephan Enters „Spiel“. „Die Übersetzung von Christiane Kuby trifft genau den Ton des Originals.“ Volker Mühleis im Deutschlandfunk, 13.01.10:
http://tiny.cc/AFIL

Warum wurde „Der Menschenfeind“ zum zwölften Mal ins Deutsche übersetzt? „Rainer Kirsch sich nicht gescheut, seine Version der Molièreschen Komödie als das zu bezeichnen, was sie ist: eine Nachdichtung.“ Gerhard Schewe im Neuen Deutschland, 12.01.10:
http://tiny.cc/T29ze

Zu Michael Walters Neuübersetzung von Virginia Woolfs „Night and Day“. „ A ll das, was dieses Buch auch sprachlich auszeichnet - Witz und Ironie, Denkschärfe und Prägnanz, Lust am Fabulieren und eine gelegentlich verwegene Ausdrucksweise - ist nun adäquater wiedergegeben.“ Renate Wiggershaus in der Frankfurter Rundschau, 11.01.10:
http://tiny.cc/HV1UG

Interview mit dem Albanisch-Übersetzer Joachim Röhm. „Manche Übersetzer tauschen sich gern aus, während ich eher ein Eigenbrötler bin, der vor allem auf Intuition baut und sich ausgesprochen ungern in die Arbeit hineinreden lässt.“ Michael Martens in der FAZ, 09.01.10: leider nicht online.

Über den ungerechten Umgang mit Stephen King. „Weder hatte (...) das Lektorat des Originalverlages noch der Übersetzer Wulf Bergner die Zeit, ordentlich zu arbeiten, und das merkt man dem Text dann doch allzu oft an.“ Jörg Sundermeier in der taz, 08.01.10:
http://tiny.cc/qOC8n

Übersetzer als Literaturvermittler. „Es war der Doyen der Übersetzer aus dem Tschechischen, Franz-Peter Künzel, der (...) dem Publikum erstmals zwei Texte von Petr Šiktanc vorgestellt hatte.“ Volker Strebel auf Literaturkritik.de, 07.01.10:
http://tiny.cc/0luec

PEN verurteilt Verhaftung des iranischen Hesse-Übersetzers Reza Najafi. „Als Autor, Übersetzer und Literaturkritiker sei Najafi (...) immer für die Freiheit des Wortes eingetreten.“ Borkener Zeitung, 08.01.10: http://tiny.cc/YEvwa

Wer hat Stephenie Meyers Werk auf die Hitliste der Bibliothek geholfen? „Für dessen Erfolg im deutschsprachigen Raum ist maßgeblich die Brühler Übersetzerin Sylke Hachmeister verantwortlich.“ Kölner Stadt-Anzeiger, 06.01.10:
http://tiny.cc/SqSbV

Nachrufe auf die Schriftstellerin und Übersetzerin Gisela Kraft: Tilman Krause in der Welt, 07.01.10: http://tiny.cc/CkYt6 ; Lothar Müller in der Süddeutschen Zeitung, 07.01.10: http://tiny.cc/JVGnm ; Naumburger Tageblatt, 07.01.10: http://tiny.cc/8FdeC ; Matthias Biskupek in der Thüringischen Allgemeinen, 05.01.10: http://tiny.cc/CT2fL und im Neuen Deutschland, 06.01.10: http://tiny.cc/OQvUV, o.A. in der ZEIT, 05.01.10: http://tiny.cc/sZq8x

Wie „kleine“ Sprachen ohne Übersetzer das Leben verlieren. „Ein Übersetzer muß selbst Schriftsteller sein, mindestens ein durchschnittlicher, er muß die ‚main d’un écrivain’ haben.“ Hansgeorg Hermann in der Jungen Welt, 06.01.10:
http://tiny.cc/Ig3qW

Besprechung von Dostojewskis „Der Spieler“. „Hier wurde nicht ein alter Text geliftet - vielmehr zeigt er sich dank der Übersetzung von Swetlana Geier in der Frische, die ihm zukommt.“ Wolfgang Schneider im Deutschlandradio Kultur, 05.01.10:
http://tiny.cc/9o246

Porträt eines Seefahrt-Spezialisten. „Inzwischen hat Uwe D. Minge rund 60 Bücher übersetzt. ‚Pro Jahr schaffe ich etwa zwei’, sagt er.“ Judith Meisner in der Märkischen Allgemeinen, 04.01.10:
http://tiny.cc/x5YJS

Übersetzer Frank Günther zur Frage: Wer war Shakespeare wirklich? „Für Günther, der bislang rund 30 Schauspiele übersetzt, jetzt noch ein paar Königsdramen und die Sonette vor sich hat, ist dieser Gelehrtenstreit irrelevant.“ Bernd Noack in den Nürnberger Nachrichten, 02.01.10:
http://tiny.cc/4vYmA

Zu Nabokovs „Eugene Onegin“-Übersetzung, jetzt auch in deutsch. „Die gewaltige Arbeit an Kommentar und Übersetzung dauerte 15 Jahre und wurde von Nabokov selbst als Schreibzimmer-Heldentat bezeichnet.“ Olga Martynova im Tagesspiegel, 31.12.09:
http://tiny.cc/3gW1k

Über eine „gescheiterte Übersetzung“ der Liebesgedichte Rumis von Ali Ghazanfari. „Zeigte sich nicht durchgehend die Biederkeit des Übersetzers!“ Gustav Falke in der FAZ, 31.12.09: leider nicht online.

Interview mit der Übersetzerin Bärbel Schnell. „Vom Erlös der ersten Übersetzung habe ich mein erstes Pferd gekauft; Krösus bin ich aber noch nicht geworden.“ Hans D. Peschken in der Rheinischen Post, 31.12.09:
http://tiny.cc/Wxa6L

Über Leonhard Cohens Debütroman „Das Lieblingsspiel“. „Woher Cohen kam, als er sich zum ersten Mal als Romancier versuchte, das merkt man viel eher in der Neuübersetzung von Gregor Hens.“ Hans-Peter Kunisch im Tagesspiegel, 27.12.09:
http://tiny.cc/FTK9

Und was macht Übersetzer Reinhard Kaiser zu Weihnachten? „Zwar gebe es heute Abend auch bei ihnen ein Festprogramm, zu dem Geschenke und der Besuch bei der Schwester gehörten, danach aber werde wieder gearbeitet.“ Florian Balke und André Weikard in der FAZ, 24.12.09:
http://tiny.cc/X2NC9

Besprechung von Reinhard Kaisers neuem „Simplicissimus“. „ Dem bedeutendsten Barockroman des germanistischen Lesekanons, der modernem Sprachgefühl langsam zu entgleiten droht, wurde mit der Übertragung in zeitgemäßes Deutsch neues Leben eingehaucht.“ Alois Pumhösel in der Standard, 24.12.09:
http://tiny.cc/oaTac

Zur Neuübersetzung von „Anna Karenina“. Rosemarie Tietzes „sorgfältig formuliertes Deutsch ist stilistisch auf der Höhe des 21. Jahrhunderts, berücksichtigt aber auch die Terminologie des 19. Jahrhunderts.“ Ulrich M. Schmidt in der NZZ, 24.12.09:
http://tiny.cc/cdPhn

Zu Jürgen Brôcans vollständiger Übersetzung von Walt Whitman’s „Grasblätter“. „Das ist eine große Leistung.“ Andreas Puff-Trojan im ORF, ohne Datum:
http://tiny.cc/mcFLn

Übersetzer Gabriel Haefs übersetzt Übersetzer Neil Smith. „Lässig beschwingt und melancholisch ach so wahr.“ Armgaard Seegers im Hamburger Abendblatt, 22.12.09:
http://tiny.cc/OPTC9

Kein GEZ für Computer: „Ein Gericht hat Rundfunkgebühren für Computer mit Internetanschluss als unzulässig bezeichnet.“ Achim Sawall auf Golem.de, 22.12.09:
http://tiny.cc/h6Cmu

Promi-Besprechung von Roberto Bolanos „2666“. Christian Hansen „hat Bolaños rasch dahineilende Sätze in ein sehr gelenkiges Deutsch überführt und sich vor affigen Floskeln gehütet.“ Sibylle Lewitscharoff in Die Welt, 19.12.09:
http://tiny.cc/ALuGx

Der Deutsch-Polnische Preis 2009 geht an den deutschen Literaturübersetzer Karl Dedecius und die polnische Literaturübersetzerin Malgorzata Lukasiewicz. Echo-Online, 16.12.09:
http://tiny.cc/CE4dQ

Zu geplanten Neuübersetzungen der Werke Faulkners von Susanne Höbel und Helmut Frielinghaus: „Lasst die Übersetzer also loslegen. Und keine Sorge: Die Leser werden schon folgen.“ Richard Kämmerling in der FAZ, 17.12.09: leider nicht online.

Die Übersetzerin Karin Wolff kommt ins Goldene Buch der Stadt Frankfurt/Oder. „Vor allem aber sollte man nicht immer nur auf sich selbst schauen, sondern müsse neugierig auf die Nachbarn sein.“ Märkische Oderzeitung, 17.12.09:
http://tiny.cc/H6juS

Über ein deutsches Band des polnischen Priesterdichters Jan Twardkowski, übersetzt von Godehard Schramm. „ Noch schwerer als zu dichten, ist es wohl, Gedichte zu übersetzen, ihre Botschaft zu verstehen und gleichzeitig ihre Klangfarbe zu retten.“ Nürnberger Zeitung, 18.12.09:
http://tiny.cc/Go6yi

Mini-Interview mit Altphilologe Niklas Holzberg, 63, über seine Übersetzung der Komödie "Lysistrate" von Aristophanes. „Der Lektor war begeistert. Sex sells.“ DER SPIEGEL, 7.12.09: leider nicht online.

Zu Rosemarie Tietzes Neuübersetzung von „Anna Karenina“. „Es gibt funkelnde Funde wie »Karaffinen-Damen« (statt »in Likörflaschen verwandelte Frauen«), temperamentvolle Umgangssprachlichkeit (»heda!«) und lustvolle Anschaulichkeit.“ Ilma Rakusa in der ZEIT, 10.12.09:
http://tiny.cc/qmmCN

Über das Nichtertragen des Nichtverstehens. „Wir Übersetzer sind hingegen die Erzfeinde, die professionellen Vernichter des Nichtverstehens.“ Stefan Weidners Antrittsrede zur August-Wilhelm-Schlegel-Gastprofessur am Peter-Szondi-Institut der FU Berlin in der Frankfurter Rundschau, 11.12.09:  http://tiny.cc/nUHsB

Besprechung einer zweisprachigen Ausgabe von Gedichten Mahmoud Darwishs. „Hätte der Übersetzer Adel Karasholi den Band also "Backgammon" nennen sollen?“ Burkhard Müller in der Süddeutschen Zeitung, 14.12.09: leider nicht online.

Zu Neuübersetzungen von Montaignes Essays von Hans Stillet und Helmut Knufmann. „Die Bemühung um mehr Akkuratesse merkt man der Übersetzung nicht an: der Text fließt in natürlichem Duktus sprachlicher Vollendung, der Essay wirkt in jeder Zeile frisch und kraftvoll.“ Lewis Gropp im Deutschlandfunk, 14.12.09: http://tiny.cc/c4gqZ

Zu Klaus Hoffers Übersetzung von Lydia Davis' „Das Ende der Geschichte“. „Auch nimmt es der Übersetzer mit der Kausalität nicht sehr genau.“ Reinhard Helling in der FAZ, 15.12.09: leider nicht online.

Über die Shakespeare-Übersetzungen B.K. Tragelehns. „Shakespeare, dekretierten Müller und Tragelehn übrigens, könne man nur in der DDR übersetzen. Man versteht warum.“ Peter Michalzik in der Frankfurter Rundschau, 16.12.09:
http://tiny.cc/SdQdi

Die Helden hinter den literarischen Kloppern „Unendlicher Spaß“ und „2666“. „Zu den unergründlichen Phänomenen der Schöpfung zählen neben dem Meer, dem öffentlichen Personen-Nahverkehr und der italienischen Küche ohne Zweifel: die erwähnten literarischen Übersetzer, denen ein Denkmal gebaut werden muss.“ Christian Zaschke in der Süddeutschen Zeitung, 16.12.09: leider nicht online.

Interview mit dem polnischen Lyriker und Übersetzer Andrzej Kopacki. „Man muss verstehen, dass die Übersetzung – das ist eine These, die ich aufstelle – eine literarische Gattung ist, vergleichbar mit Theater.“ Marius Külzer auf WebMoritz.de, 6.12.09:
http://tiny.cc/F7ScZ

Wiener Projekt lässt Jura Soyfers „Vagabundenlied“ in 32 Sprachen übersetzen: „Das machte es auch so spannend, das Lied in andere Sprachen und also Kulturen zu übertragen, darunter in Chinesisch, Georgisch, Arabisch. Oder Kabardinisch. Oder Balkarisch.“ Josef Kirchengast, Der Standard, 7.12.09: http://tiny.cc/NzLEP

Ausführliche Besprechung von Tristan Egolfs „Kornwolf“ und seiner Übersetzung. „Wesentlichen Anteil daran hat die Übersetzung von Frank Heibert.“ Burkhard Müller in der SZ, 7.12.08: nicht online

Zum überraschenden Erfolg von David Foster Wallaces „Unendlicher Spaß“ in Deutschland. „Malchow is unequivocal about Blumenbach’s work: ‚The quintessential reason [for Infinite Jest's success] beyond all the other factors was the outstanding quality of the translation.’“ Amanda DeMarco in Publishing Perspectives, 9.12.09:
http://tiny.cc/GsyUW

Schauspieler Felix von Manteuffel liest „Simplicissimus“. „Seine grandiose Lesung, vom Hessischen Rundfunk produziert und als Hörbuch bei Eichborn erschienen, macht auch die herausragende Übersetzerleistung Reinhard Kaisers deutlich.“ Jürgen Lentes in der Frankfurter Rundschau, 10.12.09:
http://tiny.cc/ckTwq

Die Übersetzerin Swetlana Geier organisiert eine Tagung zum Thema Andrej Sinjawskij. „Die Frau mit den fünf Elefanten, wie Swetlana Geier in einem Film von Vadim Jendreyko genannt wird, hat deutschen Lesern nicht nur eine neue Sicht auf die Romane Dostojewskijs ermöglicht.“ Badische Nachrichten, 10.12.09:
http://tiny.cc/mm0zW

Ilja Braun im Interview mit Kathrin Schröter zum Urteil des Bundesgerichtshofs in Sachen "angemessene Vergütung" für Literaturübersetzer. WDR 5, Funkhaus Europa, Piazza 7. Oktober 2009:
Medium: MP3
Der Beitrag kann hier nachgehört oder mit Rechts-Klick auf diesen MP3-Link heruntergeladen werden.

Shakespeare-Sonette übersetzt in einer neuen Sammlung, von China nach Peru: “Besonders hervorzuheben bleibt in diesem Zusammenhang der sehr weite Begriff von Übersetzung, der dem gesamten Projekt zugrunde liegt und der Shakespeares Wirkung bis heute auf fabelhafte Weise widerspiegelt.” Christiane Weidenfeld in der Rheinischen Merkur, 3.12.09:
http://tiny.cc/CcxZ7

Türkische Autoren und ihre Übersetzer in Bamberg: “Stellvertretend für sie sprach Barbara Yurtdas über die inhaltlichen wie finanziellen Probleme literarischer Übersetzer aus dem Türkischen, deren Arbeit auch kaum geschätzt werde.” Wolfgang Günther Lerch in der FAZ, 4.12.09:
http://tiny.cc/HKy9B
(kostenpflichtig)

Mehr zu den Tücken der türkischen Literatur in Deutschland, mit der Übersetzerin Monika Carbe: „ ‘ Bilderwelt' wäre die wörtliche Übersetzung für 'Resimli Dünya' - so der Titel im Original. Der Schweizer Amman Verlag titelte ‚Turbane in Venedig'.“ Mely Kiyak in der Frankfurter Rundschau, 4.12.09:
http://tiny.cc/yrjbv

Deutch-Polnischer Preis an die polnische Literaturübersetzerin Malgorzata Lukasiewicz und den deutschen Literaturübersetzer Karl Dedecius: “Beide haben sich durch ihre Übersetzer- und Herausgebertätigkeit um die Verbreitung der deutschen Literatur in Polen und der polnischen Literatur in Deutschland verdient gemacht.” Auswärtiges Amt, 4.12.09:
http://tiny.cc/VDTGv

Franzen und Kehlmann übersetzen Karl Kraus, halten aber in Tübingen mit Details zurück: „Für all diejenigen wiederum, die vor allem wegen der angekündigten Übersetzungsarbeit gekommen waren, bot der Abend – nichts: Es gab keine Übersetzungsbeispiele.“ Peter Ertle im Schwäbischen Tagblatt, 5.12.09: http://tiny.cc/9byWV

Zum 95. Geburtstag des Übersetzers, Essayisten und Kritikers Friedhelm Kemp: „Wen die französische Literatur in ihren Bann zieht, der merkt bald, wie oft er dabei die Wege Friedhelm Kemps kreuzt.“ Helmut Mayer in der FAZ, 5.12.09:
http://tiny.cc/wSIwS (kostenpflichtig)

Rosemarie Tietzes Neuübersetzung von Anna Karenina: “Viel mehr als frühere Übersetzer, die fast ausnahmslos männlich waren, hat Rosemarie Tietze den Figuren auf den Mund und in die Seele geschaut, Fassungen des Romans verglichen und sich möglichst strikt ans Original gehalten.” Sabine Berking in der FAZ Literaturbeilage, 27.11.09 (nicht online)

Remmidemmi bei Othello: “Frank-Patrick Steckel hat die von Tochter Jette und der Dramaturgie erarbeitete Fassung des Shakespeares-Klassikers derart furios übersetzt, dass auch Kennern schier die Ohren klingeln.” Michael Laages, Deutschlandfunk 28.11.09: 
http://tiny.cc/CgwzH

Terezia Mora und Jan Wagner übersetzen AL Kennedy und Robert Robinson unter dem Titel re:action : “Ungeachtet der Anklänge und Zitate erschienen Moras Beschreibungen im direkten Vergleich mit Kennedys pointenbewusstem Text als mäanderndes Lamento ohne Zielrichtung.” Wolfgang Schneider in der FAZ, 30.11.09:
http://tiny.cc/EVwNw
(kostenpflichtig)

Mehr zum Thema re:action : “Mit einem Wort: Robertson berührte die Herzen, Wagner glänzte als souveräner Meister seiner Kunst.” Eva Behrendt in der taz, 30.11.09:
http://tiny.cc/UN1hN

Leonid Dobycin, verschwundener Schriftsteller: “Peter Urban jedoch, einer der herausragenden Kenner und Übersetzer der russischen Literatur, geht dabei hin und wieder zu weit.” Christoph Schröder in Spiegel Online, 30.11.09:
http://tiny.cc/DLvB7

Nabokovs Übersetzung von Eugene Onegin, aus dem Englischen von Sabine Baumann: “Vorbildlicher, als es hier geschehen ist, kann man mit einem Buch als Übersetzerin kaum umgehen.” Andreas Platthaus, FAZ, 2.12.09:
http://tiny.cc/KCRLm

FAZ, 28.11.2009, "Auf der Suche nach der Gräte der mageren Wahrheit" - Andreas Platthaus würdigt Sabine Baumanns Übersetzung von Vladimir Nabokovs Übersetzung von Alexander Puschkins "Eugen Onegin":
http://tinyurl.com/yemtr2t

ORF, 27.11.2009, Das Buch der Woche: Peter Manseau, "Bibliothek der unerfüllten Träume", übersetzt von Karin Razum - in diesem Roman spielt das Übersetzen eine zentrale Rolle:
http://oe1.orf.at/highlights/147179.html

Echo, 26.11.2009, "Sie trifft den rechten Ton" - Porträt der Übersetzerin Renate Schmidgall:
http://www.echo-online.de/nachrichten/kunstundkultur/art1161,433657

Gelnhäuser Tageblatt, 26.11.2009, "Der moderne Simplicissimus" - Bericht über die Lesung von Reinhard Kaiser in der Grimmelshausen-Buchhandlung:
http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/lokales/kultur/7933173.htm

Mainpost, 26.11.2009, "Wer dem Moses Hörner aufsetzte" - über folgenschwere Missverständnisse bei Bibelübersetzungen:
http://tinyurl.com/yjkgt52

Kölnische Rundschau, 26.11.2009, "Auf du und du mit Bella und Edward" - Bericht über Sylke Hachmeister, die unter anderem die Romane von Stephenie Meyer übersetzt:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1259057428086.shtml

Freitag, 24.11.2009, "Gebeugt vor Gott" - Interview mit Ahmad Milad Karimi, der den Koran neu übersetzt hat:
http://www.freitag.de/kultur/0946-koran-uebersetzung-interview

NZZ, 24.11.2009, "Sehnsucht nach dem wahren Leben" - Ilma Rakusa rezensiert "Dunckler Enthusiasmo", Christian Filips Übertragung von Pier Paolo Pasolinis Friaulischen Gedichten:
http://tinyurl.com/yh5f3kv

Potsdamer Neueste Nachrichten, 24.11.2009, "Ein Mount Everest der Literatur" - Interview mit dem Übersetzer Ulrich Blumenbach über David Foster Wallaces Roman "Unendlicher Spaß":
http://www.pnn.de/potsdam-kultur/238554/

MDR, 22.11.2009, "Der Eremit aus der Achtermannstraße" - Porträt des Übersetzers und Bulgaristen Norbert Randow:
http://www.mdr.de/mdr-figaro/literatur/6873568.html

Die Welt, 21.11.2009, "Ist es klug, der Welt sein Herz zu zeigen?" - Debra Skerra bespricht Anna Bergmanns Hamburger Inszenierung von Oscar Wildes Komödie "Ernst sein ist alles" in der deutschen Fassung von Elfriede Jelinek (auf Grundlage der Übersetzung von Karin Rausch):
http://tinyurl.com/ycgbrbu

NZZ, 21.11.2009, "Beschützer des jiddischen Wortes" - Stefana Sabin stellt das Werk des Wilnaer Dichters Abraham Sutzkever vor, von Hubert Witt herausgegeben und übersetzt:
http://tinyurl.com/y9lskdg

FAZ, 20.11.2009, "Vom Zuhören der Steine" - Joseph Hanimann über Atiq Rahimis Roman "Stein der Geduld" in Lis Künzlis Übersetzung:
http://tinyurl.com/yctzyd2

FAZ, 20.11.2009, "Der Kassenarzt der Vorhölle" - Wolfgang Schneider rezensiert Michael Kellners Neuübersetzung von William S. Burroughs Klassiker "Naked Lunch":
http://tinyurl.com/yk728x6

NZZ, 19.11.2009, "Übersetzungsarbeit als Schule des Lebens" - Bettina Spoerri bespricht den Dokumentarfilm "Die Frau mit den fünf Elefanten", ein Porträt der Übersetzerin Swetlana Geier:
http://tinyurl.com/yllhpe9

Deutschlandfunk, 19.11.2009, Martin Sander rezensiert Wlodzimierz Nowaks literarische Reportagen "Die Nacht von Wildenhagen", denen Übersetzerin Joanna Manc "auch auf Deutsch den rechten Klang verschafft":
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1072835/

Echo online, 18.11.2009, "Sprache als Schmerz und Schock" - über die polnische Autorin Dorota Maslowska, mit einem ausführlichen Zitat ihres Übersetzers Olaf Kühl:
http://www.echo-online.de/nachrichten/kunstundkultur/art1161,367461

Deutschlandradio Kultur, 17.11.2009, "Lange Rede, großer Sinn" - Edelgard Abenstein bespricht Alan Pauls' Roman "Die Vergangenheit", dessen Held Übersetzer ist, und würdigt die deutsche Übersetzung von Christian Hansen:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1070702/

Badische Zeitung, 17.11.2009, Interview mit Reinhard Kaiser anlässlich seiner Ehrung mit dem erstmalig vergebenen Grimmelshausen-Sonderpreis für literarische Übersetzungen:
http://tinyurl.com/yjlpspl

ORF, 16.11.2009, "Aus ´Gehen` wird ´Ausgehen`" - über Barbi Markovic' sehr gegenwärtige Neuinterpretation von Thomas Bernhardts Erzählung "Gehen" aus dem Jahr 1971, aus dem Serbischen "genial" (rück-)übersetzt von Mascha Dabic:
http://fm4.orf.at/stories/1631099/

TAZ, 14.11.2009, "Das Leben ist Schmerz" - Katharina Granzin rezensiert Quim Monzós Erzählband "Tausend Trottel" und preist die Leistung seiner seiner "offenbar großartigen Übersetzerin" Monika Lübcke:
http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/das-leben-ist-schmerz/

Tagesspiegel, 14.11.2009, "Je exotischer, desto besser" - Stefan Weidner tritt die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung an der Berliner FU an:
http://tinyurl.com/yzurjfu

Literaturkritik, 11.11.2009, Olaf Müller über eine Neuausgabe des "Orlando Innamorato", nacherzählt und kommentiert von Florian Mehltretter unter Verwendung der Übersetzung von Johann Diederich Gries:
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=13638

Deutschlandfunk, 09.11.2009, "Reisender wider Willen" - Beatrix Langner über Imre Kertész' Briefe an die Kritikerin und Übersetzerin Eva Haldiman, von Kristin Schwamm aus dem Ungarischen übersetzt:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1066649/

Literaturkritik, 09.11.2009, "Fahrt ins Blaue" - Malte Dreyer äußert sich kritisch zu Kurt Steinmanns Neuübersetzung von Homers "Odyssee":
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=13618

Titel-Magazin, 09.11.2009, "Eine Brücke ins Neuland" - Carl Wilhelm Macke rezensiert die neue Ausgabe der Literaturzeitschrift Akzente, in der u.a. Gedichte des serbischen Lyrikers Milan Djordjevic in deutscher Übersetzung zu entdecken sind:
http://tinyurl.com/yjczmft

www.buecher.at , 09.11.2009, Interview mit den beiden Folio-Verlegern zum 15-jährigen Bestehen ihres Verlags und zur Rolle des Übersetzers Klaus Detlef Olof als Mittler:
http://tinyurl.com/yjc6jqy

NZZ am Sonntag, 08.11.2009, "Literarische Bruchstücke" - Andreas Isenschmid geht mit der deutschen Übersetzung von Vladimir Nabokovs Romanfragment "Das Modell für Laura" hart ins Gericht:
http://tinyurl.com/yhj8hqs

Die Welt, 07.11.2009, Taschenbücher der Woche: Lyrik - Dorothea von Törne bespricht neue Gedichtbände von Patrizia Cavalli, Valzyna Mort und Arielle Greenberg in deutscher Übersetzung:
http://tinyurl.com/yj5nklr

FAZ, 06.11.2009, "Als ausgeladener Gast bei einem Begräbnis" - Markus Gasser über Vladimir Nabokovs Romanfragment "Das Modell für Laura" in deutscher Übersetzung:
http://tinyurl.com/y96cy8f

Deutschlandradio Kultur, 05.11.2009, "Ein literarisches Naturtalent" - Marius Meller bespricht Reif Larsens Debütroman "Die Karte meiner Träume" in der "geschmeidigen Übersetzung" von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié:
http://www.dradio.de/dkultur/ sendungen/kritik/1064323/

Titel-Magazin, 05.11.2009, "Liebe in Zeiten des Krieges" - Christopher Franz empfiehlt den Comic-Band "Mattéo" von Jean Pierre Gibrat, "bestens ins Deutsche übersetzt" von Eckart Schott:
http://tinyurl.com/ycl39nf

NZZ, 05.11.2009, "Was von der Liebe übrig blieb" - Kersten Knipp bespricht den Roman "Die Vergangenheit" des Argentiniers Alan Pauls und preist die übersetzerische Kraft von Christian Hansen:
http://tinyurl.com/ylgs5dx

Stuttgarter Nachrichten, 05.11.2009, "Der kleine Prinz spricht Deutsch" - Interview mit Elisabeth Edl aus Anlass ihrer Neuübersetzung von Saint-Exupérys Klassiker:
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/2263352

Deutschlandfunk, 04.11.2009, "Bauernmelodram aus dem kommunistischen China" - Ursula März bespricht Eileen Changs Roman "Das Reispflanzerlied" in der Neuübersetzung von Susanne Hornfeck:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1063583/

Buchmarkt, 04.11.2009, Der LUCHS 2009 geht an Meg Rosoff und ihre Übersetzerin Brigitte Jakobeit für den Jugendroman "Damals das Meer":
http://tinyurl.com/yghyc23

Nürnberger Nachrichten, 04.11.2009, über den Erlanger Forscher Hartmut Bobzin, dessen Koranübersetzung im Frühjahr 2010 erscheinen soll:
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1116267&kat=27

Kölner Stadt-Anzeiger, 04.11.2009, "Der deutsche Biss kommt aus Brühl" - Porträt von Sylke Hachmeister, die unter anderem die Vampirromane von Stephenie Meyer übersetzt:
http://www.ksta.de/html/artikel/1256136964965.shtml

NZZ, 03.11.2009, "Tritt fassen im Tohuwabohu" - Ilma Rakusa bespricht zwei neue Erzählungsbände des ukrainischen Autors Serhij Zhadan und würdigt die Leistung seiner Übersetzer Juri Durkot, Sabine Stöhr und Claudia Dathe:
http://tinyurl.com/yeyv9tf

FAZ, 02.11.2009, "Die Welt muss uns ein Rätsel bleiben" - Katharina Teutsch genießt den Simplicissimus "in der umsichtigen Restaurierung" von Reinhard Kaiser:
http://tinyurl.com/ylqelhx

Freitag, 02.11.2009, "Dunkler Enthusiasmo" - Bettina Hartz rezensiert Christian Filips "atemberaubende Übersetzung" von Pasolinis "Friulanischen Gedichten":
http://tinyurl.com/yko9cx2

Der Standard, 02.11.2009, über Swetlana Geiers voraussichtlich letzte Dostojewski-Übersetzung, "Aufzeichnungen aus einem toten Hause":
http://tinyurl.com/yjtrxz6

Tagesspiegel, 01.11.2009, "Speit die toten Städte wieder her" - Ernst Piper über Hubert Witts "vorzügliche" Übersetzung des großen jiddischen Dichters Abraham Sutzkever ins Deutsche:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Abraham-Sutzkever;art138,2937894

Tagesspiegel, 01.11.2009, "Neun mal neun Rätsel" - Gregor Dotzauer über Rainald Simons Neuübertragung des Daodejing:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/art138,2937898

Frankfurter Rundschau, 31.10.2009, "Liebhaber der Poesie" - Egon Ammann zum Tode Fritz Vogelgsangs:
http://tinyurl.com/yzlw5cb

Die Presse, 30.10.2009, "Niemand ist mein Name" - Hans Raimund schreibt über seine Erfahrungen als literarischer Grenzgänger:
http://tinyurl.com/yekh2nn

Deutschlandfunk, 29.10.2009, "Gelungene Neuübersetzung" - Brigitte van Kann über Rosemarie Tietzes Übertragung von Lew Tolstois Roman "Anna Karenina":
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1060121/

Die Zeit, 29.10.2009, "Nur der Irre überlebt in der irren Welt" - Ulrich Greiner über Reinhard Kaisers neue Fassung des Simplicissimus:
http://www.zeit.de/2009/45/L-B-Simplicissimus

Frankfurter Rundschau, 29.10.2009, "Die fliegende Kathedrale" - Judith von Sternburg über eine Lesung mit Mircea Cartarescu und seinem Übersetzer Gerhardt Csejka im Literaturhaus Frankfurt:
http://tinyurl.com/yb27sor

Buchmarkt, 29.10.2009, über einen Abend mit Egon Ammann und dem Autor und Übersetzer Ralph Dutli in Frankfurt:
http://tinyurl.com/yfb3ahb

TAZ, 29.10.2009, "Die spinnen, die Römer!" - Interview mit der langjährigen Asterix-Übersetzerin Gudrun Penndorf:
http://tinyurl.com/ygvekpp

Der Westen, 29.10.2009, "Hömma Ollen, gut gehalten" - Reinhard Stratenwerth und Claus Sprick übertragen Asterix ins Ruhrdeutsche:
http://tinyurl.com/yzg8f55

Deutschlandradio Kultur, 29.10.2009, Interview mit der Asterix-Übersetzerin Gudrun Penndorf:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1060082/

Die Welt, 28.10.2009, "Wie Asterix und Obelix Deutsch lernten" - Interview mit Gudrun Penndorf, deren Übertragung der ersten 29 Asterix-Bände "als ein Meisterstück gilt":
http://tinyurl.com/yjdpa6q

Deutschlandradio Kultur, 28.10.2009, "Deutsche Sprache, schwere Sprache" - Zé do Rock spricht über seine Kreationen Kauderdeutsch, Ultradeutsch und Siegfriedisch:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/profil/1058638/

Ruhrnachrichten, 27.10.2009, Interview mit dem Comic-Übersetzer Klaus Jöken, der auch den neuen Asterix-Band übertragen hat:
http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/exklusiv/awdo/art1546,713341

NZZ, 27.10.2009, "Zwischen Himmel und Hölle" - Martin Zähringer über Volker Oldenburgs Übersetzung von Dinaw Mengestus Debütroman "Zum Wiedersehen der Sterne":
http://tinyurl.com/y9owf9a

Deutschlandradio Kultur, 26.10.2009, "Hier spricht der Dichter" - Gerd Brendel zum zehnjährigen Bestehen des polyglotten Internetportals "Lyrikline.org":
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1058150/

FAZ, 26.10.2009, "Genesis-Genese" - Andreas Platthaus über Robert Crumbs Bibelcomic und die Tücken im Umgang mit den vielen verschiedenen Bibelübersetzungen:
http://tinyurl.com/yf96m87

Titel-Magazin, 26.10.2009, "Dinger, die vom Himmel fallen" - Brigitte Helbling über Alexander Sitzmanns geglückte deutsche Übersetzung von Alex Popovs Erzählband "Für Fortgeschrittene":
http://tinyurl.com/yewj4dh

Titel-Magazin, 26.10.2009, Carl Wilhelm Macke würdigt David Albaharis neuen Roman "Ludvig" und die Leistung seiner "exzellenten" Stammübersetzer Mirjana und Klaus Wittmann:
http://tinyurl.com/y8cxlj7

Glanz und Elend, Oktober 2009, "Die Alexander-Portnoy-Show" - Thomas Hummitzsch über Werner Schmitz' Neuübersetzung von Philip Roths Klassiker "Portnoys Beschwerden":
http://www.glanzundelend.de/Artikel/portnoy.htm

Tagesspiegel, 25.10.2009, "Internationale der Dichter" - Michale Braun gratuliert dem Internetportal "lyrikline.org", in dem 600 Poeten in 50 Sprachen (Original und Übersetzungen) zu finden sind, zum zehnten Geburtstag:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/lyrikline-org;art138,2931871

Tagesspiegel, 25.10.2009, "Das große Geheimnis bleibt" - über den Dichter und Übersetzer Stefan George:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/art138,2931825

Tagesspiegel, 24.10.2009, "Endstation Gähnsucht" - über eine Berliner Neuinszenierung von Eugene O'Neills "Ein Mond für die Beladenen" in der Übersetzung von Marianne Wentzel:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/art772,2931119

Frankfurter Rundschau, 24.10.2009, "Von den Schönhandelnden" - Arno Widmann über zwei neue Ausgaben des Koran in deutscher Übersetzung:
http://tinyurl.com/ygh25rw

FAZ, 23.10.2009, "Getrennt sinnieren, vereint klagen" - Joseph Hanimann bespricht Romain Garys Roman "Die Liebe einer Frau" in der "überarbeiteten Erstübersetzung von Helmut Kossodo" (in den bibliografischen Angaben wird Leon Scholsky als Übersetzer genannt):
http://tinyurl.com/yfdkqg9

FAZ, 23.10.2009, "Klatsch auf höchstem Niveau" - Jürgen Kaube empfiehlt Henry James' Erzählband "Benvolio" in der deutschen Erstübersetzung von Ingrid Rein:
http://tinyurl.com/yhqoq6x

Deutsche Welle, 23.10.2009, Thomas Böhm schreibt in seiner Kolumne aus dem Lesealltag über Übersetzungen:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4815538,00.html

Deutschlandfunk, 22.10.2009, Stefan Weidner bespricht den Roman "Teheran Revolutionsstraße" von Amir Hassan Cheheltan, der im Iran nicht erscheinen kann und nun auf Deutsch vorliegt, in der "meisterhaften Übersetzung" von Susanne Baghestani:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1055635/

Deutschlandradio Kultur, 22.10.2009, "Gefährlicher Widerstand" - Katharina Borchardt über Mo Yans Roman "Die Sandelholzstrafe" in der "exzellenten deutschen Übersetzung" von Karin Betz:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1055091/

Mainpost, 21.10.2009, zum 50. Geburtstag von Asterix und Obelix und zur Übersetzung von Sprechblasen ins Mainfränkische:
http://tinyurl.com/yfp48kr

NZZ, 20.10.2009, "Glasklar gesehen" - Jürgen Brocan über John Updikes letzten Gedichtband "Endpunkt" in der Übersetzung von Susanne Höbel und Helmut Frielinghaus:
http://tinyurl.com/yh3p2g4

NZZ, 20.10.2009, "Erniedrigung eines Dienstmädchens" - Jörg Plath bespricht Péter Nádas Erzähldebüt "Die Bibel" von 1962 in der deutschen Erstübersetzung von Ruth Futaky:
http://tinyurl.com/ykbk2fv

Lyrikzeitung, 20.10.2009, über Neu- und Erstübersetzungen Pasolinis und Christian Filips Übertragung der Dialektgedichte:
http://lyrikzeitung.wordpress.com/category/europa/italien/

FAZ, 17.10.2009, "Im Kopf sind Chinesen anarchisch" - Katharina Teutsch über die Dolmetscher und Übersetzer der Messe:
http://tinyurl.com/ylqbxzb

Börsenblatt, 17.10.2009, "Das Chinesische kennt fantasievollere Flüche" - über die Verleihung der Übersetzerpreise der Rowohlt-Stiftung an Ulrich Blumenbach, Monika Motsch und Alissa Walser: http://www.boersenblatt.net/343729/

News, 16.10.2009, "Wir denken immer noch schwarz-weiß" - Interview mit dem Sinologen und Übersetzer Wolfgang Kubin:
http://www.news.de/medien/855028640/wir-denken-immer-noch-schwarz-weiss/1/

NZZ, 16.10.2009, "Menschen und Tangenten" - Thomas Laux über Jean Rolins Paris-Roman "Boulevard Ney" in der "durchweg makellosen" Übersetzung von Holger Fock:
http://tinyurl.com/yfrma76

Die Zeit, 15.10.2009, "Der Reichtum, die Fülle und die Herrlichkeit des alten China" - der Sinologe Wolfgang Kubin über die vier Auswahlbände chinesischer Kulturgeschichte, die in deutscher Übersetzung bei Fischer erscheinen:
http://www.zeit.de/2009/42/L-B-Tab-China-Kubin

Frankfurter Rundschau, 15.10.2009, "Überirdische Bestseller" - Sebastian A. Anders über die deutsche Blitzübersetzung von Dan Browns neuem Roman:
http://tinyurl.com/yfqohf6

Deutschlandradio Kultur, 14.10.2009, "Wolken in Kisten verpacken" - der Sinologe und Germanist Frank Meinshausen spricht über die Schwierigkeiten beim Übersetzen aus dem Chinesischen:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1050972/

TAZ, 12.10.2009, "Viermal pro Jahr die Kante geben" - Ralf Sotschek interviewt den Übersetzer Harry Rowohlt:
http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/viermal-pro-jahr-die-kante-geben/

Deutschlandradio Kultur, 12.10.2009, "Philologischer Totentanz" - Wolfang Schneider über Roberto Bolanos Roman "2666", den Christian Hansen "vorzüglich übersetzt" hat:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1049338/

ORF, 12.10.2009, Europäischer Literaturtag in der Steiermark - über die Rolle der Übersetzer als "Einbürgerungsbehörde":
http://oe1.orf.at/inforadio/113970.html?filter=5

Tagesspiegel, 11.10.2009, "Steinmanns Odyssee" - Porträt des Altphilologen und Homer-Übersetzers Kurt Steinmann:
http://tinyurl.com/yzrfwxr

Die Welt, 10.10.2009, "Frankfurter Favoriten V" - dazu gehört auch Reinhard Kaisers Übersetzung des Simplicissimus:
http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article4795504/Frankfurter-Favoriten-V.html

TAZ, 09.10.2009, "Schuften fürs Zauberbuch" - Über die Entstehung der neuen, erstmals vollständigen deutschen Ausgabe von Walt Whitmans "Leaves of Grass" in der Übersetzung von Jürgen Brocan:
http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/wie-ein-buch-entsteht/

Die Zeit, 08.10.2009, "Dan Brown und das Geheimnis der 43.000 PKW" - Andrea Hünniger über das Erscheinen der deutschen Übersetzung von Dan Browns neuem Roman "The lost Symbol":
http://www.zeit.de/kultur/literatur/2009-10/dan-brown

NDR, 07.10.2008 (!), Porträt von Nikolaus Stingl, der unter anderem Thomas Pynchon, D.H. Lawrence, John Irving und Henry James übersetzt hat:
http://www.ndrinfo.de/kultur/berufe102.html

Deutschlandradio, 01.10.2009, "Es gibt keine definitive Übersetzung des Korans" - Stefan Weidner im Gespräch mit Liane von Billerbeck:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1043548/

Deutschlandfunk, 01.10.2009, Sabine Peters über Abraham Sutzkevers Chronik "Wilner Ghetto 1941-1944" und seinen Gedichtband "Gesänge vom Meer des Todes", die der Ammann Verlag in Zusammenarbeit mit dem Jiddisch-Übersetzer Hubert Witt publiziert:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1043516/

Börsenblatt, 01.10.2009, Bericht (inklusive Bildstrecke) über die Verleihung des Internationalen Literaturpreises an Daniel Alarcón und seine Übersetzerin Friederike Meltendorf:
http://www.boersenblatt.net/341078/

Deutschlandfunk, 30.09.2009, "Metaphernarmut und emotionale Kargheit" - Peter Urban-Halle bespricht den Roman "Ein schöner Ort" von Kjell Askildsen und würdigt die Übersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1042363/

Deutschlandfunk, 30.09.2009, "Ungereimtheiten des Schicksal" - Agnes Hüfner bespricht den Roman "Himmel und Hölle" von Jón Kalman Stefánsson und lässt auch dessen Übersetzer Karl-Ludwig Wetzig zu Wort kommen:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1042337/

Deutschlandradio, 30.09.2009, "Von Teutsch zu Deutsch" - Gespräch mit dem Grimmelshausen-Übersetzer Reinhard Kaiser:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/09/30/drk_20090930_0911_3423ad1f.mp3

TAZ, 30.09.2009, "Man muss den Ton treffen" - Interview mit der Hamburger Übersetzerin Annette Kopetzki zum Hieronymustag:
http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/?dig=2009/09/30/a0130&cHash=b06af4a48d

Buchmarkt, 30.09.2009, Meldung zum Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher, der dieses Jahr an Patricia McCormick und ihre Übersetzerin Alexandra Ernst geht:
http://tinyurl.com/yauxzod

Radio Bremen, 30.09.2009, ein Gespräch mit der Übersetzerin Ina Kronenberger zum Internationalen Übersetzertag:
http://www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/kultur_journal/kulturjournal614.html

Badische Zeitung, 29.09.2009, "Das Thema Geld in der Literatur" - zum Internationalen Übersetzertag in Freiburg: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/das-thema-geld-in-der-literatur--20144316.html

Schaffhauser Nachrichten, 29.09.2009, "Übersetzen ist eine Form zu atmen" - Eine Begegnung mit der Übersetzerin Swetlana Geier:
http://www2.shn.ch/index.php?page=archivdetail&rub=news&detail=266347

NZZ, 29.09.2009, "Warten auf den Zauberkünstler" - Angela Schade über die neuen Erzählungen von A. L. Kennedy in der "feinhörigen" Übersetzung von Ingo Herzke:
http://tinyurl.com/yc9xx82

Deutsche Welle, 28.09.2009, "Die neue Weltliteratur heißt ´Global Literature`" - zum Internationalen Literaturpreis, der vom Berliner Haus der Kulturen der Welt dieses Jahr zum ersten Mal ausgelobt wurde:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4730436,00.html

Allgemeine Zeitung, 21.09.2009, Viola Bolduan über "Reinhard Kaiser im Werkstattgespräch mit Grimmelshausen":
http://www.allgemeine-zeitung.de/region/rheingau/geisenheim/7502310.htm

Frankfurter Rundschau, 19.09.2009, Yaak Karsunke rezensiert "Die große Welt", der neue Roman von Column McCann, in der "ausgezeichneten Übersetzung" von Dirk van Gunsteren:
http://tinyurl.com/ybau6w6

NZZ, 19.09.2009, "Der amerikanische Kreis der Hölle" - Jürgen Brocan über Michael Kellners Neuübersetzung von William S. Burroughs' Klassiker "Naked Lunch":
http://tinyurl.com/ybuzoft

NZZ, 19.09.2009, "Am Rand des Dämonischen" - Roman Bucheli über die Neuausgabe alter Übersetzungen von Erzählungen des rätoromanischen Autors Cla Biert:
http://tinyurl.com/y94v52c

Der Tagesspiegel, 18.09.2009, "Beeil dich, Nacht, geh schnell vorbei" - Gregor Dotzauer über Neuerscheinungen von Pier Paolo Pasolini in den Übersetzungen von Christian Filips, Annette Kopetzki und Theresia Prammer:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/Pier-Paolo-Pasolini;art772,2902376

Spiegel online, 16.09.2009, Ulrich Baron preist T Coopers neuen Roman "Beaufort" und dessen Übersetzerin Brigitte Jakobeit:
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,649187,00.html

Deutschlandfunk, 16.09.2009, "Prägnant und schön in der französischen Fassung" - Gernot Krämer über Texte von Antoine de Saint-Exupéry, die zum ersten Mal auf Deutsch erscheinen:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1034932/

TAZ, 12.9.2009, "Eine Welt, gesegnet mit nichts" - Eva-Christina Meier bespricht die deutsche Übersetzung des letzten Romans von Roberto Bolano, "2666":
http://tinyurl.com/qyvgzj

Neue Zürcher Zeitung, 12.09.2009, "Enzyklopädie der Zerstörung" - Andreas Breitenstein über Roberto Bolanos Opus Magnum "2666" in der "herkulischen" Übersetzung von Christian Hansen:
http://tinyurl.com/o5d4r6

Neue Zürcher Zeitung, 12.09.2009, "Lauschen, denken, dienen" - ein Beitrag der renommierten Übersetzerin Christa Schuenke zur Rubrik "Mein Stil":
http://tinyurl.com/kw6s7z

Börsenblatt, 09.09.2009, "Das ist eine Literatur ohne festen Wohnsitz" - Interview mit Sigrid Löffler zum Internationalen Literaturpreis:
http://www.boersenblatt.net/338610/

Deutschlandfunk, 08.09.2009, Karla Hielscher bespricht Marina Rumjanzewas Kulturgeschichte "Auf der Datscha", die auch eine kleine literarische Anthologie mit etlichen deutschen Erstveröffentlichungen enthält: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1030413/

Spiegel Online, 08.09.2009, "Zehn Wahrheiten von... Ulrich Blumenbach" - der Übersetzer stellt sich den Fragen von Klaus Brinkbäumer:
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,646947,00.html

Deutsch-Chinesisches Kulturnetz, September 2009, "Der Übersetzer in ´Klammern`" - Vortrag von Wolfgang Kubin, Professor für Sinologie, Universität Bonn:
http://www.de-cn.net/mag/lit/de4847519.htm?code=pekkn0909

Literaturen, September 2009, "Auf der Jagd nach dem weißen Wal" - ein Essay von Stephan Wackwitz über David Foster Wallaces Roman "Unendlicher Spaß":
http://tinyurl.com/ntaavx

Deutschlandfunk, 06.09.2009, "Vorschlaghammer der US-Literatur" - Gregor Dotzauer über die deutsche Übersetzung von David Foster Wallaces "Unendlicher Spaß":
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1028407

Deutsche Welle, 06.09.2009, "Wer ist eigentlich Pittiplatsch - oder wie übersetzt man DDR?" - Uwe Tellkamp trifft im Europäischen Übersetzerkollegium Straelen auf seine Übersetzer:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4632383,00.html

Die Welt, 05.09.2009, "Literatur + Krankheit = Krankheit" - Marko Martin preist Roberto Bolanos nachgelassenen Roman "2666", "berückend übersetzt" von Christian Hansen:
http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article4467344/Literatur-Krankheit-Krankheit.html

Tagesspiegel, 04.09.2009, Bekanntgabe der Shortlist zum Internationalen Literaturpreis, mit dem ein herausragendes Werk der Gegenwartsliteratur und dessen deutsche Übersetzung gewürdigt werden sollen:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/Internationaler-Literaturpreis;art772,2891071

Deutschlandradio Kultur, 02.09.2009, "Celans einsame Jahre" - über Jean Daives Buch "Unter der Kuppel - Erinnerungen an Paul Celan", das bei Urs Engeler in deutscher Übersetzung erschienen ist:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1026550/

Badische Zeitung, 02.09.2009, "Rhythmus und Poesie" - über die neue Koranübersetzung von Ahmad Milad Karimi:
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/kultur/rhythmus-und-poesie--19005705.html

Wiesbadener Tagblatt, 01.09.2009, "Kultur im Netz. Lyrik läuft um die Welt" - über das internationale lyrikline.org-Projekt der Berliner Literaturwerkstatt:
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/kultur/literatur/7341474.htm

Titel Magazin, 29.08.2009, "Shit happens" - Klaus Kamberger geißelt die schlampige übersetzte und schlampig lektorierte Übersetzung von Donna Andrews neuem Krimi "Böse Vögel lassen Federn" (Bastei Lübbe Verlag):
http://www.titel-magazin.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=8435

Tagesspiegel, 30.08.2009, "Halluzinationen unterm Mikroskop" - der russische Schriftsteller Oleg Jurjew über die Erzählkunst von Iwan Bunin, der in neuer Übersetzung bei Dörlemann erscheint:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Oleg-Jurjew;art138,2886440

Die Welt, 27.08.2009, "Hier ist ein Weltbuch wiederzuentdecken" - Uwe Wittstock im Gespräch mit dem Übersetzer Reinhard Kaiser:
http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4406871/Hier-ist-ein-Weltbuch-wiederzuentdecken.html

Potsdamer Neueste Nachrichten, 25.08.2009, Gespräch mit dem Puschkin-Übersetzer und Slawisten Rolf-Dietrich Keil:
http://www.pnn.de/potsdam-kultur/208934/

Süddeutsche Zeitung, 24.08.2009, Porträt des Laurence-Sterne-Übersetzers Michael Walter:
http://www.sueddeutsche.de/q5i38T/3017838/Michael-Walter.html

Deutschlandradio Kultur, 24.08.2009, Lutz Bunk bespricht David Foster Wallaces Roman "Unendlicher Spaß":
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1020131/

Süddeutsche Zeitung, 22.08.2009, "Hydroponisches Marihuana" - Alex Rühle über David Foster Wallaces Roman "Unendlicher Spaß" in deutscher Übersetzung:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/608/485039/text/

Neue Zürcher Zeitung, 22.08.2009, "Ein Himalaja aus Zivilisationsmüll" - Angela Schader über David Foster Wallaces Roman "Unendlicher Spaß" in deutscher Übersetzung:
http://tinyurl.com/m2pr96

TAZ, 22.08.2009, "Das Irrenhaus ist unsere Welt" - Ekkehard Knörer über David Foster Wallaces Roman "Unendlicher Spaß" in deutscher Übersetzung:
http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/das-irrenhaus-ist-unsere-welt/

FAZ, 21.08.2009, "Granit statt Illusion" - Marica Bodrožic über Eva Hesses Übersetzung von Robinson Jeffers' Gedichtband "Die Zeit, die da kommt":
http://tinyurl.com/mxlcr9

Die Welt, 21.08.2009, "Das Falsche richtig übersetzen" - Ulrich Blumenbach über seine Arbeit am Roman "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace:
http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4366834/Das-Falsche-richtig-uebersetzen.html

Tagesspiegel, 21.08.2009, "Macht und Mitleid" - Gerrit Bartels über die Romane von Saul Bellow in neuen Übersetzungen von Eike Schönfeld und Henning Ahrens:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Saul-Bellow;art138,2878524

Frankfurter Rundschau, 18.08.2009, "Simplicissimus Deutsch" - Christian Thomas über die Buchpremiere von Reinhard Kaisers Übertragung in Gelnhausen:
http://tinyurl.com/nq4za2

FAZ, 18.08.2009, "Die Ausweitung der Literatursprache" - Ulrich Blumenbach schreibt über seine Erfahrungen beim Übersetzen von David Foster Wallaces Roman "Infinite Jest":
http://tinyurl.com/km4qxb

Frankfurter Rundschau, 15.08.2009, "Blackscheißer Schlachtsbank" - Bericht über Reinhard Kaiser und seine Übertragung des Simplicissimus in gegenwärtiges Deutsch:
http://tinyurl.com/nptbgb

Nürnberger Zeitung, 14.08.2009, Interview mit Reinhard Kaiser über seine Neufassung des Simplicissimus: http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1069735&kat=49

Cicero, 12.08.2009, "Grimmelshausen 2.0 - grandios!" - Alois Weimer über Reinhard Kaisers Übertragung des Simplicissimus in gegenwärtiges Deutsch:
http://www.cicero.de/259.php?kol_id=10932

Basler Zeitung, 11.08.2009, "Wer einen Jahrhundertroman übersetzt, entdeckt die Welt" - Martin Halter über Ulrich Blumenbach und seine Übersetzung von David Foster Wallace:
http://tinyurl.com/qmbmdl

Der Spiegel, 10.08.2009, "Wer schreiben will, muss leben" - Klaus Brinkbäumer über David Foster Wallace und seinen deutschen Übersetzer Ulrich Blumenbach:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,641795,00.html

Deutschlandradio Kultur, 10.08.2009, über Michael Kellners Neuübersetzung von William S. Burroughs "Naked Lunch":
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1014116/

FAZ, 08.08.2009, "Der Jäger mit dem Tierblick" - Wolfgang Schneider über zwei Neuübersetzungen Knut Hamsuns:
http://tinyurl.com/ng2lz3

Die Welt, 08.08.2009, "Jetzt kann man Grimmelshausen wieder verstehen" - Thomas Schmid über Reinhard Kaisers Übersetzung des Simplicissimus in gegenwärtiges Deutsch:
http://tinyurl.com/nhtm4u

Ostthüringer Zeitung, 07.08.2009, Tatjana Mehner porträtiert die Übersetzerin Ursula Blank-Sangmeister:
http://tinyurl.com/lckfcd

Die Zeit/DPA, 07.08.2009, "Die Globalisierung der Kinderbücher" - Thomas Maier berichtet von einer internationalen Konferenz zum Thema Kinder- und Jugendbuch in Frankfurt:
http://tinyurl.com/newun3

Der Westen, 07.08.2009, "Filmtitel auf Deutsch für Fortgeschrittene" - Frank Preuß sammelt Beispiele für geglückte und weniger geglückte Filmtitelübersetzungen:
http://tinyurl.com/lecc2w

Die Zeit, 06.08.2009, "Scharfzüngig und zärtlich" - Katharina Hagena preist Andrea Otts Neuübersetzung von Jane Austens Roman "Northanger Abbey":
http://www.zeit.de/2009/33/L-SM-Austen

Deutschlandfunk, 05.08.2009, "Von Troja nach Rom" - Peter Urban-Halle über zwei Neuübersetzungen der "Aeneis" von Vergil:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1011643/

FAZ, 01.08.2009, Monika Osberghaus würdigt die Kunst von Birgitta Kicherer, die schwedische Kinder- und Jugendliteratur ins Deutsche übersetzt:
http://tinyurl.com/nejjcm

NZZ, 31.07.2009, Karlheinz Stierle bedauert, dass Eugène Sues "Geheimnisse von Paris" nicht neu übersetzt, sondern vom Insel-Verlag nur neu aufgelegt wurden:
http://tinyurl.com/luu4j5

Die Zeit, 30.07.2009, Video: Der Übersetzer Harry Rowohlt stellt sich den Fragen der Zeit Online-Community:
http://www.zeit.de/video/player?videoID=200907309078b9

Der Tagesspiegel, 26.07.2009, über die märchenhaften Novellen des chinesischen Erzählers Pu Sung-ling, die in der Übersetzung von Wassilij Alexejew zum "geheimen russischen Klassiker" wurden:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/art138,2856652

FAZ, 24.07.2009, Volker Weidermann über die Taschenbuch-Neuausgabe und die deutsche Übersetzung von Tom Wolfes Reisebericht "Der Electric Kool-Aid Acid Test":
http://tinyurl.com/mq7or3

Neue Zürcher Zeitung, 22.07.2009, Bernhard Lang über das griechische Alte Testament in deutscher Übersetzung, "Ein wörtliches Vergnügen":
http://tinyurl.com/kk6oqp

Radio-Beitrag mephisto97.6, 21.07.2009, Moderator Ulf Walther im Gespräch mit der Projektleiterin Fayçal Hamouda:"Übersetzer in Aktion" (Workshop deutsche und arabische Übersetzer in Leipzig):
http://tinyurl.com/lxodcj

Budapester Zeitung, 20.07.2009, Alice Müller über Clemens Prinz' Übersetzung des zweiten Bandes von Sándor Márais Tagebüchern:
http://tinyurl.com/ksq69x

Die Welt, 17.07.2009, Christian Kracht erzählt Ulf Poschardt vom freien Umgang seiner ersten russischen Übersetzerin mit der Vorlage:
http://tinyurl.com/n2cq4a

Deutschlandfunk, 10.07.2009, "Sprache als Vermittler" - Lerke von Saalfeld über das Buch des Übersetzers und Simultandolmetscher Jürgen Stähle:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/997299

Frankfurter Rundschau, 08.07.2009, Yaak Karsunke über Joachim Kalkas Übersetzung eines Boxkampf-Buches von A.J. Liebling:
http://tinyurl.com/l44ujj

Innovationsreport, 08.07.2009, Friederike Meyer zu Tittingdorf über eine DFG-Studie zu Übersetzungen:
http://tinyurl.com/nhar3h

Hamburger Abendblatt, 04.07.2009, Joachim Mischke über Ulrich Blumenbach und seine Übersetzung von David Foster Wallaces Roman "Infinite Jest":
http://tinyurl.com/myjpah

Titel-Magazin, 04.07.2009, Übersetzungskritik von Klaus Kamberger:
http://tinyurl.com/mfgunn

Frankfurter Rundschau, 03.07.2009, Harry Nutt zu Günter-Grass-Übersetzungen:
http://tinyurl.com/lnwzo8

Allgemeine Zeitung Mainz, 03.07.2009, zur Lesungsreihe „Poesie der Nachbarn“:
http://tinyurl.com/mepl75

www.goethe.de, 29.06.2009, Peter Michalzik zur Mülheimer Übersetzerwerkstatt:
http://www.goethe.de/kue/the/thm/iub/de4722944.htm

Financial Times Deutschland, 29.06.2009, zu Übersetzungsproblemen im Vatikan:
http://tinyurl.com/nsar9l  

Der Falter, 24.06.2009, zum Tode der Übersetzerin Angela Praesent:
http://tinyurl.com/mvmlv7  

Die Welt, 24.06.2009, zum Tod der Übersetzerin Angela Praesent:
http://tinyurl.com/lftdxo

Die Presse, 20.06.2009, Portrait des Übersetzers Kurt Steinmann, von Erwin Koch:
http://tinyurl.com/nt3src

Verlag Kiepenheuer & Witsch, 18.06.2009, Pressemitteilung zum Hieronymus-Ring:
http://tinyurl.com/lt5bsc

Süddeutsche Zeitung, 15.06.2009, Almut Siefert zur Verleihung des Münchner Übersetzerpreises an Rudolf Hermstein:
http://tinyurl.com/knluum

Buchmarkt, 14.06.2009, Hieronymus-Ring an Ulrich Blumenbach:
http://tinyurl.com/krzgkd

Thüringische Landeszeitung, 09.06.2009, Frank Quilitzsch über die sich gegenseitig übersetzenden Lyriker Wulf Kirsten und Kim Kwang-Kyu:
http://tinyurl.com/loln27

Spiegel Online, 09.06.2009, Christoph Gunkel interviewt Nikolaus Fuchs, den Sohn der Donald-Duck-Übersetzerin:
http://tinyurl.com/lzq7su

Tagesspiegel, 07.06.2009, zur Thomas-Wolfe-Neuübersetzung von Irma Wehrli:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/art138,2816449

Radio Bremen, Nordwestradio, Kulturjournal, 05.06.2009, 18.10 Uhr, Hans-Heinrich Obuch im Gespräch mit Übersetzerin Claudia Steinitz zur Jahrestagung in Wolfenbüttel:
http://tinyurl.com/ogqxce

Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton, 05.06.2009, 11.51 Uhr: Jürgen König im Gespräch mit Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel zur Jahrestagung in Wolfenbüttel:
Medium: MP3
Der Beitrag (5''57) kann hier nachgehört oder mit Rechts-Klick auf diesen MP3-Link heruntergeladen werden.

ZEITjung, 04.06.2009, Portrait des Übersetzers Peretz Kidron, von Benjamin Rosendahl:
http://www.zeitjung.de/PROBEZEIT/artikel_detail,3080,Der-Uebersetzer.html

Mannheimer Morgen, 03.06.2009, Ulrich Rüdenauer über die Neuübersetzung von William S. Burroughs’ Roman „Naked Lunch“:
http://www.morgenweb.de/freizeit/buecher/20090603_srv0000004186658.html

Die Presse, 31.05.2009, Veronika Schmidt über Lyrikübersetzungen:
http://diepresse.com/home/science/dissertation/483500/index.do

Die Welt, 28.05.2009, FK über Harry Rowohlt:
http://www.welt.de/die-welt/article3817254/Glucksen-in-dunkelster-Komplizenschaft.html

ZEITjung.de, 25.05.2009, Lost in translation, von Benjamin Rosendahl:
http://www.zeitjung.de/PROBEZEIT/artikel_detail,2974.html

Darmstädter Echo, 22.05.2009, zur Verleihung des Karl-Dedecius-Preises an Renate Schmidgall und Ryszard Wojnakowski:
http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=750359

newsclick.de, 15.05.2009, Helmut Berthold stellt Lessing als Übersetzer vor, von Susanne Beyer:
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2164/artid/10329714

Freie Presse Chemnitz, 12.05.2009, Interview mit Übersetzer Thomas Eichhorn zur Verleihung des Reiner-Kunze-Preises:
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/KULTUR/1505879.html

Handelsblatt, 11.05.2009, Olaf Storbeck über die Keynes-Neuübersetzung von Jürgen Kromphardt (mit Link zu ausführlichem Vergleich von alter und neuer Übersetzung):
http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/der-keynes-versteher;2267088;0

Schwäbische Zeitung, 09.05.2009, Portrait des Shakespeare-Übersetzers Frank Günther, von chv:
http://www.szon.de/lokales/tettnang/stadt/200905090121.html

Deutsche Welle, DW-World.de, 08.05.2009, über Ingo Schulze in Straelen, von Nina Funke-Kaiser:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4234040,00.html

Buchreport, 29.04.2009, Ingo Schulze trifft seine Übersetzer:
http://tinyurl.com/da8dzt

Süddeutsche Zeitung, 17.04.2009, Andreas Dorschel über von Wolfgang Kubin angefertigte Übersetzungen der Lyrik von Bei Dao:
http://www.sueddeutsche.de/552385/929/2848051/Gluehende-Kohlen.html

DeutschlandRadio, Radiofeuilleton, 15.04.2009: Portrait der Übersetzerin Conny Lösch, von Dirk Schneider:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/profil/948916/

Bayerischer Rundfunk, BR 2, Eins zu Eins, 08.04.2009, Achim Bogdahn im Gespräch mit Harry Rowohlt:
http://tinyurl.com/dere32

Medium: MP3
Der Beitrag (40''49) kann hier nachgehört oder mit Rechts-Klick auf diesen MP3-Link heruntergeladen werden.

Zwei Übersetzungen von Gogols „Tote Seelen“ kommen neu heraus. „Die Übersetzerin (Vera Bischitzky) versucht auch jene Gogolismen beizubehalten, die gewöhnlich ‚verbessert’ werden, von den Wiederholungen, Tautologien, eigenartigen Sprachschöpfungen bis hin zur politischen Unkorrektheit.“ Reinhard Lauer in der FAZ, 04.04.09: http://tinyurl.com/yd2xyq4

Frankfurter Rundschau, 01.04.2009, Ina Hartwig über die Suche nach dem Übersetzer Isak Grünberg:
http://tinyurl.com/dxq6h3

Cicero, Nr. 04/2009 (April): Portrait des Übersetzers Eike Schönfeld, von Sophie Diesselhorst:
http://www.cicero.de/97.php?item=3619

NZZ, 30.03.2009, über zwei neue Gogol-Übersetzungen, von Birgit Veit:
http://tinyurl.com/dzfxfy

Zu Vera Bitschitzkys Neuübersetzung von Gogols „Tote Seelen“. „Sie hat eine maßvoll moderne und doch eng an der Vorlage orientierte Sprache gewählt - mit all den Eigenheiten, Auffälligkeiten und Vorlieben, die Gogols Sprache ausmachen.“ Olga Hochweis im Deutschlandradio Kultur, 27.03.09: http://tinyurl.com/d7wzy7

Lange Besprechung der Neuübersetzung von Gogols „Tote Seelen“. Thomas Rothschild im Freitag, 26.03.09: http://tinyurl.com/y23z3jy

Literaturnachrichten. Frühjahr 2009. Brigitte Große berichtet aus ihrer Werkstatt.
http://www.litprom.de/literaturnachrichten

Die Welt. 22.03. 2009: Hellmuth Karasek: Übersetzen von Raymond Chandler
http://tinyurl.com/c8waj5

Gogols „Tote Seelen“ in der Neuübersetzung von Vera Bischitzky. „Für eine Vielzahl veralteter Gegenstände fand sie deutsche Entsprechungen und grub Rezepte für Speisen aus, die im heutigen Russland nicht mehr existieren.“ Barbara Kerneck in der taz, 21.03.09: http://tinyurl.com/ygszwnn

Bundesregierung. 16.03.2009, Übersetzerpreise -- Italienische Literatur
http://tinyurl.com/c7v8np

Leipziger Internet-Zeitung. 15.03.2009. Shakespeares Sonette, neu übersetzt
http://tinyurl.com/c9ptn8

Kulturreferat der Stadt München. 13.03.2009. Übersetzerpreis an Rudolf Hermstein
http://tinyurl.com/c7ax85

Junge Welt. 11.03.2009. Literatur aus Südosteuropa
http://www.jungewelt.de/2009/03-11/022.php

Welt-Online.06.03.2009. Stanislaw Jerzy Lec
http://tinyurl.com/6tdvh2

Echo-Münster. 05.03.2009. Niederländisch-Deutsch
www.echo-muenster.de/node/49512

Informationsdienst Wissenschaft. 05.03.2009. Neue Bibelübersetzung
http://idw-online.de/pages/de/news303931

Leipziger Internet-Zeitung, 04.03.2009. Latein in Übersetzungen
http://tinyurl.com/cbrf7q

Studiengang Türkisch in Mainz-Germersheim. 02.03.2009
http://www.dailynet.de/BildungTraining/36684.php

Schwäbische Zeitung, 02. 03. 2009, Tom Waits
http://www.szon.de/lokales/lindau/region/200903020054.html

Hessischer Rundfunk Online, 27.02.2009, über die älteste erhaltene illustrierte Handschrift des Neuen Testaments in deutscher Sprache: http://tinyurl.com/cnp7ru

Schwäbische Zeitung, 27.02.2009: Übersetzerin Isolde Asai erhält JaDe-Preis:
http://www.szon.de/lokales/biberach/region/200902270136.html

jesus.ch, 26.02.2009, zur Basis-Bibel-Übersetzung für Jugendliche:
http://tinyurl.com/bbten4

Märkische Allgemeine, 25.02.2009: Portrait des Übersetzers Bernhard Robben, von Celina Aniol:
http://tinyurl.com/dlgbzd

Mindener Tageblatt, 21.02.2009, Portrait der Übersetzerin Sylke Hachmeister:
http://tinyurl.com/b3s765
 

Kunst+Kultur, Nr. 01/09, Jg. 16, Feb. 2009 zu Preisen für Übersetzer:
http://www.kunstundkultur-online.de/literaten.html
 

Deutschlandfunk, Büchermarkt, 18.02.2009, Portrait der Übersetzerin Margitt Lehbert, von Nils Kahlefendt:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/921801/
 

FAZ, 17.02.2009, über Übersetzungen innerhalb verschiedener in Indien verbreiteter Sprachen, von Martin Kämpchen:
http://tinyurl.com/atgdeq
 

Badische Zeitung, 10.02.2209, Portrait der Le-Clézio-Übersetzerin Beate Thill:
http://tinyurl.com/cuork3
 

Jesus.de, 06.02.2009, Übersetzung soll zur vollständigen Bibel werden:
http://tinyurl.com/d6tudp
 

Buchmesse Newsletter, 03.02.2009, Interview mit Georges-Arthur Goldschmidt:
http://tinyurl.com/b2wh42

Es gibt mittlerweile sechzehn Übersetzungen von Gogols „Tote Seelen“. Ein Werkstattbericht der jüngsten Übersetzerin, Vera Bischitzky auf Patmos.de, Januar 2009: http://tinyurl.com/y96ahv5

Märkische Allgemeine, 31.01.2009, zu Antje Rávic Strubels Neuübersetzung von Joan Didion:
http://tinyurl.com/bk9dfw

Hamburger Abendblatt, 29.01.2009, Armgard Seegers über Maria Carlsson, die Übersetzerin von John Updike:
http://www.abendblatt.de/daten/2009/01/29/1028358.html

Die Welt, 28.01.2009, zum Übersetzen heiliger Texte, von Gernot Facius:
http://tinyurl.com/ch7l74

dpa, 25.01.2009, Übersetzer im Gespräch mit Günter Grass, von Eva-Maria Mester:
http://tinyurl.com/c36e6f

Die Welt, 25.01.2009, über die neue deutsche Bibel-Übersetzung, von Edgar S. Hasse:
http://tinyurl.com/aavagb

junge Welt, 24.01.2009, Thomas Wagner interviewt Übersetzer Raoul Schrott über dessen Homer-Übersetzung:
http://www.jungewelt.de/2009/01-24/001.php

HL live, 17.01.2009: Günter Grass trifft sich mit seinen Übersetzern, von Jutta Junge:
http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=49836

Deutschlandfunk, 12.01.2009: Interview von Beatrix Novy mit Übersetzer Harry Rowohlt:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/903158/

Schweriner Volkszeitung, 12.01.2009: „Günter Grass trifft Übersetzer“:
http://tinyurl.com/8lemfo

Deutschlandfunk, Kulturfragen, 11.01.2009, 17.05 Uhr: Karin Fischer im Gespräch mit Foster-Wallace-Übersetzer Ulrich Blumenbach:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturfragen/902211/

Ad-Hoc-News, 10.01.2009: über Asterix auf Plattdeutsch:
http://tinyurl.com/9xgat8

Financial Times Deutschland, 05.01.2009: Portrait Hans Riethmayer, Chef des Online-Wörterbuchs LEO, von Kathrin Werner:
http://tinyurl.com/8zoym7

Wiener Zeitung, 31.12.2008, über Falschübersetzungen in Filmen, von Robert Sedlaczek:
http://tinyurl.com/78xxwy

news.de, 22.12.2008, über Online-Translators, von Anja Guhlan:
http://tinyurl.com/78qgof

hr2 Kultur, „Doppelkopf“, 17.12.2008, 12.05 Uhr: Thomas Plaul im Gespräch mit Übersetzer Hans-Christian Oeser:
http://tinyurl.com/4ro3ne [MP3-Stream]

Schleswig-Holsteinische Landeszeitung, 13.12.2008, Übersetzen als Ein-Mann-Betrieb:
http://tinyurl.com/5t35ra

Kathnews, 11.12.2008: Korrekte Übersetzung der Wandlungsworte gefordert:
http://www.kathnews.de/content/index.php/2008/12/11/korrekte-ubersetzung-gefordert

ORF, Ö1, 09.12.2008, 09.30 Uhr: Radiokolleg: Dasselbe mit anderen Worten:
http://oe1.orf.at/programm/2008120917201.html

Frankfurter Rundschau, 03.12.2008, zur Don-Quijote-Neuübersetzung von Susanne Lange, von Yaak Karsunke:
http://tinyurl.com/5v93up

Zollern-Alb-Kurier, 02.12.2008, über Patricia H. Stanleys Übersetzung von Volker Jehles „Ulrike“ ins Englische:
http://tinyurl.com/5uqhfa

DRS 1, „Treffpunkt“ 02.12.2008, 09.05-11.00 Uhr: „Alles und mehr zum Übersetzen“:
http://tinyurl.com/6oftbz

Die Welt, 01.11.2008, zu Hans Stiletts Montaigne-Kommentar, von Martin Ebel:
http://tinyurl.com/562s5f

Mallorca-Zeitung, 30.10.2008, zur Don-Quijote-Neuübersetzung von Susanne Lange:
http://tinyurl.com/68g39j

Die Welt, 30.10.2008, Interview mit der Übersetzerin Beate Klöckner, von Matthias Heine:
http://tinyurl.com/58gcrp

Newsletter Frankfurter Buchmesse, 19.10.2008:
http://tinyurl.com/5noufk

ZDF Buchmesse Frankfurt 2008, 17.10.2008, zur Janosch-Übersetzung von Samim Çagri Ocakli ins Türkische, von Su Celensü:
http://tinyurl.com/636yen

FAZ, 15.10.2008, zur Homer-Neuübersetzung von Raoul Schrott:
http://tinyurl.com/6xoqhc

FAZ, 15.10.2008, zur Don-Quijote-Neuübersetzung von Susanne Lange:
http://tinyurl.com/6eznh7

NZZ, 14.10.2008, Portrait der Übersetzers Thomas Schlachter, von Thomas Hermann:
http://tinyurl.com/4wdln8

HR2, „Doppel-Kopf“, 14.10.2008, 12.05 Uhr: Der Türkisch-Übersetzer Cornelius Bischoff am Tisch mit Sabine Baumann:
http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=9902&key=standard_document_35430960
Medium: MP3
Der Beitrag (44''16) kann hier nachgehört oder mit Rechts-Klick auf diesen MP3-Link heruntergeladen werden.

Esslinger Zeitung, 11.10.2008, Portrait Swetlana Geier, von Fee Isabelle Lingnau:
http://www.ez-online.de/ueberregional/kultur/kultur/Artikel1873421.cfm

FR, 09.10.2008, zu den Übersetzungen der Werke Otfried Preußlers, von Katia Meyer-Tien:
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/magazin/1610950_Preussler-und-die-Welt.html

NDR Kultur, 07.10.2008, Portrait des Übersetzers Nikolaus Stingl, von Dortje Harders:
http://www.ndrinfo.de/kultur/berufe102.html

Die Welt, 30.09.2008
Zum Internationalen Tag des Übersetzers, von Alexander Kluy:
http://www.welt.de/welt_print/article2510931/Internationaler-Tag-des-Uebersetzens.html

NZZ, 26.09.2008:
Zum Mangel an Übersetzern in den Niederlanden:
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/vernachlaessigte_uebersetzungskultur_1.922209.html

FAZ, 20.09.2008, zur Don-Quijote-Neuübersetzung von Susanne Lange, von Paul Ingendaay:
http://tinyurl.com/4oym3j

Süddeutsche Zeitung, 19.09.2008, Portrait Ulrich Blumenbach, von Alex Rühle:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/16/310942/text/

mattrubinstein.com.au, 03.08.2008, Blog des Autors über seinen Roman, der von einem Übersetzer handelt, „dessen ganze Leidenschaft der Suche nach dem perfekten Wort gilt“ (laut Klappentext): http://mattrubinstein.com.au/

 

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