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Presseberichte zum Thema Übersetzung
verlinkt. Die Verweise sind aufgeteilt in
zwei Rubriken:

Siehe auch Übersetzer und ihre Arbeit

Siehe auch Berufspolitisches Presse-Echo

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Übersetzer und ihre Arbeit. Berichte und Portraits in der Presse

Stand 20.01.2012:

Nachrufe auf Curt Meyer-Clason in der FAZ, 19.01.12 (leider nicht online); die Welt (Tilman Spengler), 20.01.12: http://tinyurl.com/7w8cdjp

Jürgen Brocan übersetzte Clayton Eshleman. „Hier muss der Übersetzer den Bedeutungsspielraum verengen, und manchmal verirrt er sich dabei in den kavernösen Windungen der Vorlage wie Tom Sawyer und Becky Thatcher in ihrer Höhle.“ Werner von Koppenfels in der NZZ, 19.01.12: http://tinyurl.com/89ddlpr

Sherwood Anderson gemeinfrei. „Diesem großen Werk der amerikanischen Moderne tut das keinen Abbruch, die Übersetzer wird es trotzdem und zurecht schmerzen, dass sie sich Konkurrenz machen. Es fällt jedenfalls schwer, sich zwischen den beiden neuen deutschen Ausgaben zu entscheiden: der des renommierten Übersetzers Eike Schönfeld und der des Schriftstellers Mirko Bonné.“ Manuela Reichard im Deutschlandradio Kultur, 17.01.12: http://tinyurl.com/7umhco4

Porträt Frank Günther. „Es ist eine harte Geduldsprobe - mit sich selbst, allen verfügbaren Nachschlagewerken und dem Originaltext. Frank Günther besteht sie seit beinahe 40 Jahren.“ Viola Bolduan in der Allgemeinen Zeitung, 14.01.12: http://tinyurl.com/8xm9vqk

Quellenvergleich bei „Haus der Löcher“ von Nicholson Baker. „Allein die Synonyme für das männliche Geschlechtsorgan sind mitteilenswert: ‚seedstick’, ‚piece of badness’, ‚Malcolm Gladwell’. Eike Schönfeld, der Übersetzer, schreibt: ‚Schwengel’, ‚pochender Höllenhund’, ‚ein großes Stück Ungezogenheit’ - nur der ‚Malcolm Gladwell’ bleibt ein Malcolm Gladwell.“ Hannes Stein in der Welt, 14.01.12: http://tinyurl.com/7spt42l

Ulrich Wickert im Gespräch mit Erika Tophoven. „Noch immer, sagt sie, habe sie sein "Kiki peut le faire" ("Kiki - das heißt Erika - kann es machen") im Ohr, das Beckett immer dann sagte, wenn es ein neues Werk zu übersetzen gab.“ NDR Kultur, 08.01.12: http://tinyurl.com/6w7mb5h

Sherwood Anderson, von Mirko Bonné und Eike Schönfeld übersetzt. „Soeben sind zwei Neuübersetzungen von ihm erschienen. Beide sind lesenswert und kommen dem Original so nahe, wie das möglich ist beim Übertragen vom konzisen, direkten, schlanken Englisch ins gewölbtere und aufwendigere Deutsche. Aus den Übersetzungen, die beide der Präzision und Knappheit verschrieben sind, hört man sogar Andersons Sprachmelodie durch.“ Thomas Schmid in der Welt, 07.01.12: http://tinyurl.com/6tvf7fd

„Die Verschwörung der Idioten“ von John Kennedy Toole. „Mit einer gelungenen Neuübersetzung aus der Feder von Alex Capus wird er jetzt, nachdem er viele Jahre komplett vergriffen war, erneut auf Deutsch zugänglich. Verlag und Übersetzer kann man dazu nur gratulieren.“ Klaus Birnstiel in der FAZ, 05.01.12: http://tinyurl.com/7j6xkjd

Ein bisschen Lob. „Einen Geistesfürsten wie Eco, der zugleich Bestsellerautor, akademische Koryphäe und politisch-moralisches Gewissen der Nation ist, könnte Deutschland gut gebrauchen. Auch deshalb hat Eco, von Italien abgesehen, sein treuestes Publikum - und mit Burkhart Kroeber seinen besten und klügsten Übersetzer - nördlich der Alpen.“ FAZ, 05.01.12: http://tinyurl.com/6nv5zlc

„Der Tunnel“ von William H. Gass. „Zu loben ist im Übrigen die Übersetzung Nikolaus Stingls: Er saß Jahre an ihr. Von der Wolllust des englischen Originals geht nichts verloren.“ Thomas Andre im Hamburger Abendblatt, 03.01.12: http://tinyurl.com/6ssmhmp

Ist Henning Ahrens an Safran Foer reich geworden? „Leider habe ich damals einen nachteiligen Vertrag unterschrieben. Der Verlag hat mich zum Beispiel gebeten, auf die Rechte am Taschenbuch zu verzichten, aber erst das Taschenbuch verkaufte sich richtig gut. Ich habe mich damals dummerweise darauf eingelassen. Da war ich zu naiv und zu nett.“ Interview von Ilka Kreutzträger in der taz, 01.01.12: http://tinyurl.com/6lwcfcz

Fritz Senn lobt Wodehouse-Neuübersetzungen. „Gerade auch darum attestiert Senn den weitum gepriesenen Übersetzungen von Thomas Schlachter hohe Qualität. Bei Vergleichen mit dem Original staune er, welche Nuancen Schlachter aus dem Deutschen zu kitzeln vermöge.“ Thomas Hermann in der NZZ, 31.12.11: http://tinyurl.com/6obnhf4

Wo tut man die ganzen Bücher hin, wenn zwei (ehemalige) Übersetzer ihre Bibliotheken vereinigen? „Eine Bibliothek aus Liebe“. Daniel Schreiber im Cicero, 31.12.11: http://tinyurl.com/752c4wq

Ambrose G.H. Pratt: „Menura“. „Rainer G. Schmidt, der Herausgeber dieses von ihm selbst mit viel Gespür für schöne Wendungen übersetzten Bands, lässt Pratts einfühlsamen Sätzen einen fast ebenso langen Appendix folgen, den er „Leierschwanz-Facetten“ nennt: erläuternde Stellungnahmen zu bestimmten Aspekten, die überholt oder von Pratt nicht ganz richtig dargestellt sind.“ Anja Hirsch in der FAZ, 29.12.11: http://tinyurl.com/7qlz8nt

William H. Gass – und warum nicht mal eine Besprechung mit der Qualität der Übersetzung anfangen? „Der Tunnel ist nicht nur das Opus magnum des Autors, sondern auch seines Übersetzers. Nikolaus Stingl ist das Kunststück gelungen, dem Werk auf den über tausend Seiten der deutschen Fassung seinen Atem zu belassen. Wo möglich, übersetzt er wörtlich, oft bis in die Assonanzen, wo nicht, bleibt er dem Original treu, indem er es neu erfindet.“ Sieglinde Geisel in der Zeit, 28.12.11: http://tinyurl.com/7drdqc2

Souvestre & Allain: „Fantômas. Ein Zug verschwindet“. „Die Übersetzerin Lea Rachwitz hat den grellen, schwülstigen Stil des Originals zum Glück nicht geglättet.“ Martin Halter im Tagesanzeiger, 28.12.11: http://tinyurl.com/7wxub4g

Julian Barnes: „Vom Ende einer Geschichte“. „Und dann ist da dieser spezifisch Barnes’sche ironische Grundton, den die deutsche Übersetzerin Gertraude Krueger einmal mehr bewundernswert gut getroffen hat.“ Thomas Bodmer im Tagesanzeiger, 28.12.11: http://tinyurl.com/8yqnd2r

Österreichische Staatspreise vergeben. „Die vom Unterrichtsministerium vergebenen Staatspreise für literarische Übersetzung 2011 gehen an Ljubomir Iliev aus Bulgarien und den österreichischen Übersetzer Leopold Federmair.“ Der Standard, 28.12.11: http://tinyurl.com/7xarc48

Kurt Flasch übersetzte Dante neu. „‚Mein Dante spricht klar. Er schreibt, um verstanden zu werden’, fügt Flasch apodiktisch hinzu. Bleibt die Frage, ob Flaschs Dante und der Dante der Commedia dieselbe Sprache sprechen. Denn was für Flasch eine Folge erklärbarer Sätze ist, ist bei Dante eine Fügung von unerhörter Konzentration, in der Welt und Werk sich durchdringen.“ Karlheinz Stierle in der Zeit, 25.12.11: http://tinyurl.com/ctkl43f

Und Karlheinz Stierle übersetzte Petraca neu. „Stierle hat nun versucht, den Versbau und die Reimstruktur der Gedichte des "Canzoniere" in seiner Übersetzung beizubehalten. Das geht vielleicht manchmal auf Kosten der Verständlichkeit hinsichtlich eines Gegenwartsdeutsch, doch bleibt damit das unnachahmliche "Flair" der Petrarca'schen Poesie erhalten.“ Andreas Puff-Trojan im ORF, 25.12.11: http://tinyurl.com/6s3pfov

Porträt des Sachbuch-Übersetzers Sebastian Vogel – mit strittiger Aussage. „Die Haare schon recht grau, er trägt eine unauffällige Brille, strahlt große Höflichkeit aus, und er spricht nicht oft über seinen Beruf, denn Übersetzer sind keine Stars und wohl auch nicht dafür geschaffen.“ Kathrin Zinkant im Freitag, 25.12.11: http://tinyurl.com/832weys

Wollene Weihnachtskugeln dank Susanne Dahmann! „Wer das Buch ‚Julekuler’ übersetzen will, muss nicht nur Norwegisch, sondern auch die Strickschrift verstehen. So heißt es in der Grundanleitung gegen Ende: ‚40.RD: 1 rechte M, 2M zusstr, 1 rechte M str*, von*bis*noch 3xwdh.’“ Astrid Killinger in den Stuttgarter Nachrichten, 24.12.11: http://tinyurl.com/7ssuxta

Italo Svevos Klassiker „Zenos Gewissen“. „Vor einigen Jahren erschien bei Zweitausendeins eine Neuübersetzung von Barbara Kleiner, die sich erfolgreich darum bemühte, die Eigenheiten von Svevos Stil beizubehalten und dem Text dadurch auch auf formaler Ebene eine größere Vielschichtigkeit zu verleihen.“ Ulrich Rüdenauer im Tagesspiegel, 24.12.11: http://tinyurl.com/7f69ry3

Vaclav Havels Übersetzer Joachim Bruss. „Ich habe mir damals überlegen müssen, schreibe ich jetzt meinen Namen darunter oder schreibe ich meinen Namen nicht darunter. Ich habe mich entschieden, das mit meinem Namen veröffentlichen zu lassen, und es ist mir trotzdem nie etwas passiert.“ Interview von Markéta Kachlíková, Radio Prag, 23.12.11: http://tinyurl.com/7noeghv

Über Axel Montes korrigierende Übersetzung von Charles Dickens. „Solches Werk zu tun, steht einem Übersetzer, auch nach Auschwitz, nicht zu. Wenn ihm ein Text tendenziell gegen den Strich geht, kann er nur eines machen: die Übersetzung verweigern. Den Autor zu korrigieren, ist unzulässig.“ Edwin Baumgartner in der Wiener Zeitung, 22.12.11: http://tinyurl.com/75wlky2

Noch was über „durchgesehene“ ältere Übersetzungen, diesmal von Carsten McCullers. „Die Übersetzungen von Richard Moering, Elisabeth Schnack und Susanna Rademacher sind durch die Bank ein rundes halbes Jahrhundert alt, so alt eben wie die deutsche Erstausgabe. Zwar spricht der Verlag davon, sie seien „überarbeitet“ worden; dennoch stehen sie nicht auf der Höhe heutiger Standards. Man hätte die altgedienten Karossen nicht reparieren, sondern auswechseln sollen.“ Burkhard Müller in der SZ, 20.12.11: http://tinyurl.com/6uwr3ou

Larry Kramers 1978er Roman „Schwuchteln“ fand endlich seinen Weg ins Deutsche. „Die deutsche Übersetzung von Peter Peschke - übrigens ein begnadeter Vorleser - ist bestens gelungen. Er hat klugerweise auf eine deutsche Wortwahl der 70er Jahre verzichtet. Dennoch bedauerlich, dass er einige Redewendungen aus dem Englischen wortgleich übernommen hat, um den Wortwitz in der nächsten Zeile zu erzwingen.“ Angelo Algieri auf queer.de, 18.12.11: http://tinyurl.com/cv3ftew

Anna Giese übersetzte Ibn Khaldûns „Die Muqaddima“. „Umso überraschter wird der Leser sein, wie verständlich Ibn Khaldûn schreibt, wie nah uns der Autor aus dem 14. Jahrhundert sprachlich kommt, wie prägnant der gelehrte Beobachter des arabisch-islamischen Lebens in Wüste und Städten Nordafrikas vieles formuliert, was uns auch heute noch beschäftigt. Das ist die Leistung der Übersetzerin, die einen biblisch anmutenden Erzählstil mit der nüchternen Wortwahl der Moderne verbindet.“ Ernst Rommeney im Deutschlandradio Kultur, 18.12.11: http://tinyurl.com/86mxsdb

Ein Pariser ABC. „Van Dis lädt in seinem originellen ABC dazu ein, Paris auf ungewöhnliche Art zu entdecken, und Übersetzerin Marlene Müller-Haas ist es genial gelungen, die Überschriften zu den Kapiteln so zu übersetzen, dass das ABC auch noch auf Deutsch stimmt.“ Rolf Brockschmidt im Tagesspiegel, 18.12.11: http://tinyurl.com/7q39p6c

Zu den durchgesehenen 50er-Jahre-Übersetzungen von Henry Miller. „Hier wird auch die generelle Krux deutscher Übersetzungen aus dem Amerikanischen sichtbar: Die Amerikaner wollen das nackte Leben. Die Deutschen wollen Grammatik.“ Robin Detje im Cicero, 17.12.11: http://tinyurl.com/d9dgqz9

Eine interessante Geldquelle für eine Theaterübersetzung. „‚Wir sind dem Lions-Club sehr dankbar, denn wir können im Rahmen unserer normalen Produktionen solche zusätzlichen Kosten wie eine Übersetzung keinesfalls aufbringen’, so Blömer. Als Übersetzerin konnte Johanna Wais gewonnen werden. Sie ist Literaturübersetzerin und hat unter anderem auch mit dem T.a.F. Bühnenerfahrung sammeln können.“ Christel R. Radix in Der Westen, 16.12.11: http://tinyurl.com/7zureyn

Denis Scheck über Frank Günther. Druckfrisch, ARD, 28.11.11: http://tinyurl.com/d7gbqpe

Donnerwetter!’-Moderatorin Janine Strahl-Oesterreich übersetzt gerade die Biografie von Egon-Olsen-Darsteller Ove Sprogøe. Wie das kam, erzählte die 52-Jährige im Interview mit SUPERillu.“ Interview von Bärbel Beuchler, 28.11.11: http://tinyurl.com/76e7oqs

Ein neuer Don Winslow. „Und immer wieder Wortspiele, die den Job der wackeren Übersetzerin Conny Lösch sicher nicht einfacher gemacht haben. Manchmal entzieht sie sich eines Problems, indem sie einfach das Original übernimmt. "Chon hat keine attitude, er hat batitude", heißt es schon auf der ersten Seite. Das ist in Ordnung, denn hier zählt vor allem der Rhythmus.“ Joachim Feldmann in der Welt, 26.11.11: http://tinyurl.com/c4pwofx

Neues von DFW. „Ulrich Blumenbachs Übersetzung ist nicht nur brillant, sondern eine sprachschöpferische Leistung von eigenem Witz.“ Paul Ingendaay in der FAZ, 23.11.11: http://tinyurl.com/d4h9wu7

Beschwören die schnelleren Übersetzungswege eine glattere, globalisierte Literatur herauf? Tim Parks meint, ja. Allerdings sind seine Beispiele recht dürftig. Interview von Liane von Billerbeck im Deutschlandradio Kultur, 25.11.11: http://tinyurl.com/cerl9k9

Roland Emmerich gegen Frank Günther. Ein Streitgespräch über... na? Shakespeare. Die Welt, 23.11.11: http://tinyurl.com/7v7zgsl

Über den 2006 verstorbenen Ivar Combrinck, Simpsons-Übersetzer: „Für die Arbeit an "Die Simpsons" lebte Combrinck die Hälfte des Jahres in den USA. Pro Folge brauchte er durchschnittlich einen Tag für die Übersetzung.“ Andreas Cüppers in der Rheinischen Post, 22.11.11: http://tinyurl.com/csf8rwm

Alexander Nitzberg nahm sich Daniil Charms vor. „Wenn man diese Übersetzung mit den bisher erschienenen vergleicht, springen die Texte mit neuem Schwung gleich ins Auge bzw. ins Ohr - Texte orientiert am Klang, am gesprochenen Wort, an der rhythmischen Bewegung.“ Ruth Halle im ORF, 21.11.11: http://tinyurl.com/6tc4cmr

Vor 30 Jahren übersetzte Klaus Budzinski Carlo Goldonis Komödie „Il Molière“ neu. Jetzt wird sie zum ersten Mal gespielt. „Und es gelang ihm eine Übersetzung, die den Witz der Knittelverse pointiert ins Deutsche überträgt und dabei eine sensationell moderne, direkte und freche Sprache spricht.“ Cornelia Hentschel im Südkurier, 21.11.11: http://tinyurl.com/72qcyu2

Der Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau geht in diesem Jahr an einen Übersetzer. „Reinhard Kaiser habe den ‚Mut gehabt, aus altem in neues Deutsch zu übersetzen’, sagt Jury-Mitglied Professor Ralph-Rainer Wuthenow.“ Wiebke Rannenberg in der Frankfurter Rundschau, 18.11.11: http://tinyurl.com/cv5yh4a

Ein Film über den China-kundigen Übersetzer Richard Wilhelm. „Mit seinen behutsamen Übertragungen ins Deutsche legte Wilhelm die Fundamente zur Verständigung zwischen China und dem Westen.“ Steffen Richter in der Zeit, 16.11.11: http://tinyurl.com/76kqwv6

Bei Radio Bremen kann man die Nachrichten auch auf Latein lesen. „Beim Übersetzen bemühe sich die Redaktion um möglichst eingängige Formulierungen ‚auch für solche Leute, die nur das Kleine Latinum haben’, sagt Kogel.“ Eckhard Stengel im Tagesspiegel, 15.11.11: http://tinyurl.com/brfqz87

Das Poesiefestival Latinale. „ Doch wie werden Gedichte eigentlich übersetzt? Sind Botschaft oder Rhythmus wichtiger? Nur wegen des Klangs hat Timo Berger, der 2006 Mitgründer des seither jährlich stattfindenden Festivals ist, aus einem Brot im Spanischen eine Mandarine im Deutschen gemacht.“ Werner Schwerter in der Rheinischen Post, 15.11.11: http://tinyurl.com/7ydygqg

Philippe Claudels deutsche Übersetzerin organisierte eine Ausstellung in Klingenberg. „Michaela Heinz, einfühlsame Übersetzerin und unermüdliche ‚Werbetrommel’ für die Werke Claudels in Deutschland, hat in ihrem umfangreichem Programm der ‚Neun Tage für Philippe Claudel’ sieben Künstler mit ihrer Begeisterung angesteckt und sie zur Auseinandersetzung mit den Romanen des französischen Schriftstellers, Filmemachers und Dramaturgen motiviert.“ Heinz Linduschka im Main-Echo, 15.11.11: http://tinyurl.com/827u3ak

Zweisprachige eBooks gefälligst? Denn Übersetzer sind bekanntlich Fälscher... „Das Münchner Startup Doppeltext will allen an Originalliteratur Interessierten einen Weg bieten, ihr Bedürfnis zu stillen, ohne mit aus mangelnden Sprachkenntnissen resultierenden frustrierenden Erlebnissen umgehen zu müssen.“ Martin Weigert auf netzwertig.com, 14.11.11: http://tinyurl.com/7sn3voc

HipHopper übersetzen sich gegenseitig. „Wenn ich eins zu eins übernehme, was Diana Avella aus Kolumbien rappt, denkt man hier, ich hab einen an der Klatsche.“ Torsten Landsberg im Freitag, 12.11.11: http://tinyurl.com/d8xv84w (Video: http://tinyurl.com/7qj3sol)

Evgenij Samjatin: "Wir." „Weniger gut ist, wie das Buch daher kommt: Es dürfte sich herumgesprochen haben, dass bei übersetzten Werken der Übersetzer zu nennen ist, ganz gleich, ob er unbekannt, alt oder gar schon tot ist. (...) Von wem stammt diese Übersetzung, wo wurde sie zuerst gedruckt, hat jemand sie überarbeitet? Man erfährt es nicht.“ Brigitte van Kann im Deutschlandfunk, 11.11.11: http://tinyurl.com/6qbzfc8

Karl Dedecius: „Meine polnische Bibliothek“. „Dass der unermüdliche Übersetzer, Herausgeber und Vermittler polnischer Literatur mit jedem Buch die zentrale Erfahrung der Kindheit und Jugend wiederzugewinnen sucht, trat niemals so deutlich hervor wie in seiner neuesten Anthologie.“ Jörg Plath in der FAZ, 11.11.11: http://tinyurl.com/78jqdcb

Nina Hagen zum Thema. „Es lassen sich ja nicht alle Songs gut vom Englischen ins Deutsche übersetzen. Oft klingt das ziemlich bekloppt.“ Interview von Jakob Biazza im Focus, 11.11.11: http://tinyurl.com/d9doqjo

Der Schriftsteller Alex Capus übersetzt (und hat ein Restaurant). „Der Verlag hat mich angesprochen, weil ich vor Jahren schon mal so einen vergessenen Kultautor, John Fante, übersetzt hatte. Ich kannte das Buch: ein toller Roman, den hätte ich vielleicht gerne selbst geschrieben. Deshalb habe ich zugesagt.“ Interview von Gunter Blank in der Sonntags-Zeitung, 06.11.11: http://tinyurl.com/d2b3f8c

„Vom Übersetzen. Ein Porträt der Übersetzer Mirjana und Klaus Wittmann (Paul-Celan-Preis 2011).“ Ursula Rütten in ORF, 06.11.11: http://tinyurl.com/74febol

Computerlinguist Kevin Knight „übersetzt“ verschlüsselte Geheimschrift. „‚Es gibt eine enge Verbindung zwischen Übersetzungen und klassischer Kryptographie’, sagt Knight. Während bei der Verschlüsselung Buchstaben ersetzt und vertauscht werden, sind es bei der Sprache Wörter oder komplette Sätze. Nichtssagende Begriffe sind dabei mindestens so häufig wie irreführende Symbole in einem Zeichencode.“ Alexander Stirn in der Süddeutschen Zeitung, 04.11.11: http://tinyurl.com/6l4kgvt

Vor zehn Jahren starb der vor allem in den Achtzigerjahren gefeierte Schriftsteller in Berlin. „Als Shakespare-Übersetzer wuchs Thomas Brasch zur epochalen Figur; jenseits allen Filmens, aller Stücke- und Romanschreiberei - viele tausend Seiten liegen ungedruckt im Archiv, das er der Akademie vermachte.“ Reinhard Wengierek in der Welt, 02.11.11: http://tinyurl.com/7kl5rb5

Freiburger Bücherfrauen feiern ihr 20jähriges mit Karen Nölle. Anja Bochtler in der Badischen Zeitung, 02.11.11: http://tinyurl.com/8944wpe

Frank Günther zur Earl-of-Oxford-Theorie. „Günther arbeitet seit den 1970er-Jahren an der Übersetzung von Shakespeare. Vermutlich in zwei Jahren wird er das gesamte Werk ins Deutsche übertragen haben. Seiner Ansicht nach ist die Autorschaft Shakespeares historisch gut belegt.“ Deutschlandradio Kultur, 31.10.11: http://tinyurl.com/6qjv4qg

Verleger Ragip Zarakolu in Istanbul verhaftet. Die Welt, 31.10.11: http://tinyurl.com/6x9zydg

Hans Pleschinsky übersetzte Emmanuel von Croÿ. „‚Die Übersetzung und das Entdecken von Büchern ist die charmantere Arbeit’, sagt der Münchner Romancier über seinen Wechsel zwischen Gegenwartsfiktion und Frankreichs glorreicher Vergangenheit: ‚Da das Französische mir liegt, der Stoff unendlich reich ist, hat sich das immer wieder ergeben. Es ist für mich jedes Mal wie eine arbeitsame, aber große Urlaubsreise.’“ Katrin Hillgruber im Tagesspiegel, 29.10.11: http://tinyurl.com/3m8tqy6

Shakespeare-Übersetzer Frank Günther über die Faszination des großen Unbekannten. „Das Phänomen Shakespeare liegt ja gerade darin, dass er als Person in seinen eigenen Stücken vollständig verschwindet.“ Interview von Jean-Martin Büttner im Tagesanzeiger, 29.10.11: http://tinyurl.com/5uhqsd8

Umberto Eco: Der Friedhof in Prag. Aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber. „Ob es um Details in Pariser Gassen, peinliche Manifestationen ethnischer Vorurteile oder penible Auflistungen alchimistischer wie kulinarischer Rezepte geht – diese deutsche Fassung vermeidet es, den ‚rebellischen Text’ des Schriftstellers ‚in das Gefängnis der normalen Sprache zu sperren’, um mit Ortega y Gasset zu sprechen.“ Christoph Gutknecht in der Jüdischen Allgemeinen, 27.10.11: http://tinyurl.com/3tz3mc8

Wer kommt eigentlich nach dem Comic-Übersetzer? Der Letterer! „Das sogenannte Lettering, die Nische, in der sich Rehm einen Namen gemacht hat, bekommt wenig öffentliche Aufmerksamkeit – auch wenn sie für den Comic mindestens so wichtig ist wie eine gute Synchronisierung für ausländische Kinofilme.“ Lars von Törne im Tagesspiegel, 26.10.11: http://tinyurl.com/453udrd

Wolf Biermann wagt sich unter die Übersetzer. „Welche Ausdrücke gibt es für diesen speziellen männlichen Zustand im Deutschen, gibt es einen oder gar mehrere Frauennamen, die sich darauf reimen könnten? Er macht Vorschläge, verwirft sie, verwirft auch einen Vorschlag aus den Zuhörerreihen – und präsentiert schließlich unter brüllendem Gelächter die Lösung: ‚Denk ich an Margareta, dann steht’a, dann steht’a …’“ Robert Ullmann in der Badischen Zeitung, 24.10.11: http://tinyurl.com/6f4uguq; „Schade: Kein fremdsprachiges Originalgedicht hat den Weg in das Buch gefunden. Schön: Die Lieder sind mit Noten und Begleitakkorden versehen.“ Stefan Grund in der Welt, 24.10.11: http://tinyurl.com/5rovkd7

Rosemarie Tietze hat ein Heimspiel. „Die Oberkircherin Tietze, die ihr heimatliches Standbein nie aufgegeben hat, ist Übersetzerin aus Passion. Mit der Gründung eines Übersetzerfonds hat sie viel für die Kollegen getan, ebenso wie sie gerne ihr Wissen und ihre Erfahrung lehrend weitergegeben hat.“ Susanne Ramm-Weber in der Badischen Zeitung, 21.10.11: http://tinyurl.com/6ddovog; und Karin Steinebrunner ebenda, 24.10.11: http://tinyurl.com/6gzjx4x

Wenn sich eine Übersetzerin mit ihrer Autorin gut versteht, ist das für deren literarische Produktion ein Glücksfall. „So wie die deutsche Skandinavistin Coletta Bürling mit der isländischen Schriftstellerin Steinunn Sigurdardóttir über ein Vierteljahrhundert freundschaftlich verbunden ist.“ Rheinische Post, 21.10.11: http://tinyurl.com/4457v66

Alles typisch deutsch beim Deutschen Jugendbuchpreis – außer... „Wenigstens der Sonderpreis setzte einen internationalen Akzent mit der Auszeichnung für den Übersetzer Tobias Scheffel, dem die Neufassung von ‚Barbapapa’ und die Übertragung der Bücher von Aude-Marie Murail zu danken ist.“ Roswitha Budeus-Budde in der Süddeutschen Zeitung, 18.10.11: http://tinyurl.com/6hwcvsy

Man erinnert die Übersetzerin und Autorin Hilde Spiel. „ Hilde Spiel ist Übersetzerin im buchstäblichen Sinn und im übertragenen, im edelsten gewesen: Sie brachte den Briten die kontinentale und den deutschen Lesern die englische Literatur und Wesensart nahe - und klärte sie alle über sich selbst auf.“ Ulrich Weinzierl in der Welt, 15.10.11: http://tinyurl.com/3ron2lr; Ulf Heise in der Märkischen Allgemeinen, 15.10.11: http://tinyurl.com/5ulgd64

Ein dreisprachiges Theaterstück von Simon Stephens arbeitet mit Übersetzungen (und Übertitelungen). „Das Spannende an dem Stück ist ja, dass alle permanent übersetzen. Ein Gedanke in Deutsch wird auf Englisch übersetzt, ein Este nimmt ihn in Englisch auf und muss ihn zurückübersetzen.“ Michael Stadler in der Münchener Abendzeitung, 14.10.11: http://tinyurl.com/3v6we8h

Porträt von Olaf Kühl, August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessor für Poetik der Übersetzung. "Er hätte sich zurücklehnen und sein Beamtendasein genießen können. Doch Kühl, der mit einer Polin verheiratet ist und deren gemeinsame Kinder in Polen leben, arbeitet parallel dazu bis heute als Übersetzer." Jan Hambura im Tagesspiegel, 15.10.11: http://tinyurl.com/6feao64

Das Staatsschauspiel Stuttgart kreuzt Homer mit Berichten von Soldaten aus Afghanistan. "Die Übersetzung von Schrott ist rhythmisch sehr süffig. Und er wechselt auch mal zur wörtlichen Rede. Das ist gut für das Theater." Armin Friedl in den Stuttgarter Nachrichten, 14.10.11: http://tinyurl.com/64qjyxn

Über den Weltempfang. "Die Literaturübersetzer - ohne sie gäbe es keine Weltliteratur. Und in dem Sinne auch keine internationale Buchmesse. Etwas versteckt präsentieren sie ihre Arbeit auf dem weltgrößten Branchentreffen." Nadine Wojcik für Deutsche Welle, 16.10.11: http://tinyurl.com/5u6aso8

Thomas Esser berichtet von den Saga-Übersetzungen. Doch trotz aller Sorgfalt stoßen die Übersetzer auch an Grenzen. ‚Es gibt Textstellen', sagt Thomas Esser, ‚die bleiben schleierhaft.' Mal lässt sich eine Metapher nach Jahrhunderten nicht mehr aufschlüsseln, mal ist eine Handschrift unlesbar. ‚Wir weisen den Leser an solchen Stellen in einer Anmerkung auf die Probleme hin', sagt Esser. Sebastian Pantel im Südkurier, 14.10.11: http://tinyurl.com/5spktlf

Christian Lux, Übersetzer und Verleger – von Lyrik. "Christian Lux zeigt, wie es auch mit weniger als 5000 Euro geht: Man benötigt eine gute Projektidee und den richtigen Partner. Den fand er in Annette Kühn, einer Studienfreundin und seiner heutigen Frau. Beide begeisterten sich für Literatur, amerikanische Lyrik insbesondere. Lux übersetzt sie sogar selbst. Sie stellten fest, dass diese bisher nicht auf Deutsch erschienen ist. Sogar die großen Namen der US-Lyrikszene, darunter Pulitzerpreisträger, verlegte bisher niemand." Elisabeth Böker in der Frankfurter Rundschau, 14.10.11: http://tinyurl.com/5teqksl

Ein Überblick über Übersetztes und nicht-Übersetztes aus dem Isländischen. "Eins fällt auf: Die isländische Grammatik ist der deutschen eng verwandt, es gibt nur noch ein paar Fälle mehr, und es gibt indirekte Rede und Konjunktive und all diese schönen Dinge. Aber so ungefähr die Hälfte der Leute, die heutzutage aus dem Isländischen übersetzen, handelt nach der Devise ‚Nieder mit der Diktatur des Konjunktivs!' und kennt offenbar keine andere Verbform als ‚würde'." Gabriele Haefs im Jungle World, 13.10.11: http://tinyurl.com/5vfovu7

Porträt der Isländisch-Übersetzerin Betty Wahl, die eine recht fromme Hoffnung hegt. "Betty Wahl hofft, dass diese vielen deutschsprachigen Neuerscheinungen eines endlich auflösen: die hartnäckigen Klischees über Island. ‚So die Wortverbindung Land aus Feuer und Eis. Man kann ja keinen Reiseführer auch nur von Ferne angucken, ohne dass da drauf irgendwas von Feuer und Eis gefaselt wird. Oder wenn man erwähnt, dass man sich mit der alten isländischen Literatur beschäftigt, besteht da immer so das Klischee, es ginge um - in Anführungszeichen - Elfen und Trolle, was auch immer das genau sein mag.'" Nadine Wojcik im Deutschlandradio Kultur, 13.10.11: http://tinyurl.com/3nqrc4g

Arnulf Krause übersetzte die Ältere Edda. "Mein Ziel war es, den Text so wort- und sinngetreu wie möglich ins Deutsche zu übertragen. Das verstand ich auch als eine Entideologisierung." Interview von Uta Trinks in der Freien Presse, 13.10.11: http://tinyurl.com/6z4w8sf

"Exercises in Translatability" – Kunst über das Übersetzen in Stockholm. Schöne Fotos im Monopol, 12.10.11: http://tinyurl.com/6dbheqo

Rosemarie Tietze las im Kulturzentrum Schloss Bonndorf. "Einleuchtend zeigte die gelernte Rednerin anhand von beispielhaften Textpassagen, wie effektiv Tolstoi mit prosaischen Stilmitteln jongliert und wie malerisch und detailliert der russische Autor seiner Anna Karenina und seinen anderen Protagonisten im Buch Leben einhaucht." Sira Huwiler im Südkurier, 12.10.11: http://tinyurl.com/62ts2wc

William H. Gass wühlt in seinem monumentalen Roman "Der Tunnel" ordentlich im Dreck. "Nach einigem Hin und Her hat Rowohlt die deutsche Übersetzung gestemmt und mit dem an Thomas Pynchon erprobten Nikolaus Stingl auch den richtigen Mann für die Aufgabe gefunden. Dem Übersetzer ist nicht nur zu seiner Leistung zu gratulieren, er ist durchaus auch zu bemitleiden." Sebastian Fasthuber im Falter, 12.10.11: http://tinyurl.com/6egqzeh

John Le Carré zum Thema "Die verfluchten Deutschen!" "Und dann die Fragen der deutschen Übersetzerin, mindestens genauso lästig: ‚Könnte der Autor bitte erklären, wie folgender Satz gemeint ist?' Natürlich kann ich! Aber ich muss nicht! Ich bin ein Genie. Und was ist sie? Eine Übersetzerin. Und wenn ich den Brief bis dahin nicht in tausend Stücke zerrissen habe und mich herablasse, einen widerwilligen Blick auf den angeprangerten Satz zu werfen, was sehe ich? Sie hat recht." David Cornwell im Tagesspiegel, 11.10.11: http://tinyurl.com/6l6ywzr

Roberto Bolano: Das dritte Reich, aus dem Spanischen von Christian Hansen. "Als deutschen Roman kann man "Das Dritte Reich" dennoch nicht bezeichnen, dafür ist die Übersetzung häufig zu nah am spanischen Original, etwa wenn sie Sätze mit ‚Wahr ist, dass' beginnen lässt." Süddeutsche Zeitung, 11.10.11: http://tinyurl.com/6dggsdj

Matthias Énard: Erzähl ihnen von Schlachten, Königen und Elefanten, aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller. "Das Ergebnis überzeugt, zumal die Übersetzer die Zurückhaltung der Erzählmittel, die Üppigkeit der Darstellung, die fragile Phantastik der spekulativen Satzkonstruktionen vortrefflich nachgestellt haben." Süddeutsche Zeitung, 11.10.11: http://tinyurl.com/6yya65z

Figuren hinter dem Gastlandauftritt Islands an der Frankfurter Buchmesse. "Seit mehr als zwei Jahren steht ihr Berufsleben im Zeichen der Island-Buchmesse. Mal waren die Übersetzungen ‚ein wahres Fest', mal war der Stress fast übermächtig, berichtet Betty Wahl: ‚Ich sag mir dann immer: Schlafen kann ich nach der Buchmesse.'" Frankfurter Rundschau, 10.10.11: http://tinyurl.com/636crm3

Javier Fernández de Castro: "In Erinnerung an einen vorzüglichen Wein". Aus dem Spanischen von Timo Berger. "Selten hat man zudem eine derartige Gemütlichkeit verspürt, wie sie de Castro und sein Übersetzer Timo Berger kraft der Sprache erzeugen, wenn die ulkigen Helden sich im Auto oder in einer Schäferhütte vor dem Sturm schützen und dabei schlemmen." FAZ, 08.10.11 (kostenpflichtig): http://tinyurl.com/5teomuj

Kristof Magnusson übersetzte auch eine Saga. "Beim Übersetzen muss man sich schon mehr anstrengen als bei modernen Texten, aber das ist kein Vergleich zu dem Mittelhochdeutschen, wo man es fasst mit einer anderen Sprache zu tun hat." Interview von Tobias Schwartz in der Märkischen Allgemeinen, 08.10.11: http://tinyurl.com/69574a6

Hubert Seelow übersetzt Halldór Laxness. "Ich habe mich bei der Neuübersetzung der Laxness-Texte eng an das Original gehalten. Ich finde, man darf einem Buch, das aus dem Isländischen übersetzt wurde, dies auch anmerken. Man sollte gewisse Rauheiten durchaus bewahren." Interview von Adelbert Reif im Standard, 07.10.11: http://tinyurl.com/6kjry42

Hanns Grössel zum Thema Tranströmer. "Das übersetzt man möglichst so, wie es da steht. Lyrik besteht wie Prosa nur aus Wörtern." Interview von Dominik Reinle im WDR, 06.10.11: http://tinyurl.com/6yyz4yg

Eine ausgiebige Kritik an Klaus Hoffers Übersetzung von Lydia Davis. "Allerdings ist die Übersetzung gerade deshalb auch eine schwierige Aufgabe - während Davis viele kulturelle Aspekte konnotiert, müssen sie im Deutschen bezeichnet und oft genug erklärt werden." Lennart Laberenz in der taz, 06.10.11: http://tinyurl.com/6l3zc4f

Zum Thema Tomas Tranströmer. "‚In der Tiefe des Bodens gleitet meine Seele, schweigend wie ein Komet', heißt es darin in der deutschen Übersetzung von Hanns Grössel, dem es neben Nelly Sachs zu verdanken ist, dass fast alle Werke Tranströmers auch auf deutsch erhältlich sind." Jan Ehlert bei Tagesschau.de, 06.10.11: http://tinyurl.com/6d9g3fp

"Mit seiner Neuübersetzung von Dantes ‚Göttlicher Komödie' hat Kurt Flasch die Türen geöffnet, eines der ganz großen Wunderwerke der Poesie neu zu entdecken." Frank Hertweck im FAZ, 05.10.11: http://tinyurl.com/5urd83p

Edward St Aubyn: "Zu guter Letzt". Aus dem Englischen von Sabine Hübner. "Die vorliegende Übertragung aus der Feder einer bewährten Übersetzerin weist viele schöne Partien auf, aber auch ein paar Schattenseiten, die den Zeitdruck spüren lassen, unter dem sie entstanden ist: lexikalische Unschärfen, eingedickte Prosa, verwässerte Pointen." FAZ, 05.10.11 (kostenpflichtig): http://tinyurl.com/3cyj2cu

Isaac Rosa hat seine Längen. "In ‚Das Reich der Angst' malt der 1974 geborene Rosa mit bösem Blick eine kleinbürgerliche Mausefalle, und sein sprachmächtiger Übersetzer Luis Ruby zeigt sich ganz auf der Höhe seiner erbarmungslosen Logik." Paul Ingendaay im FAZ, 05.10.11: http://tinyurl.com/6flmp3j

Elvira Willems klärte Schüler über den Übersetzerberuf auf. "‚Ich sage es gleich vorweg: Meine Arbeit ist immer gleich und ziemlich einsam. Denn ich bin meist den ganzen Tag an meinem Schreibtisch mit den Büchern alleine', berichtete Willems, die gerade an einem historischen Roman arbeitet und auch die Fantasy-Serie "Das Buch der Schatten" von Cate Tiernan aus dem Englischen übersetzt hat." Nicole Jost in der Frankfurter Neuen Presse, 29.09.11: leider nicht online.

Der Lyx-Verlag stellt zwei Übersetzer vor. "Da ich für mich den Begriff ‚leidenschaftlich-erfinderischer Chaot' beanspruchen würde, reden wir definitiv von Kreativität – die Methodik ist sicherlich vonnöten, aber ich würde mich diesem Wort nicht unterordnen wollen." Michaela Link und Marcel Bülles im Interview, September 2011: http://tinyurl.com/6xtmovv

Die Welt würdigt den Hieronymustag etwas spät und etwas flapsig. „Schade, dass der Internationale Übersetzertag nicht täglich gefeiert wird, sondern bloß jährlich. Ein einziger Tag kann kaum kompensieren, was die Übersetzer an den übrigen 364 Tagen durchmachen.“ Konstantin Richter in der Welt am Sonntag, 02.10.11: http://tinyurl.com/3nyun6y

Umberto Eco stellt seinen neuen Roman in Mailand vor. „Ecos Hochachtung vor der Exaktheit seiner Übersetzer und Ausleger (zumal der baltischen) ist schwer zu überbieten, seit er im Vorjahr eine überarbeitete Version von ‚Der Name der Rose’ herausbrachte.“ Dirk Schümer in der FAZ, 01.10.11: http://tinyurl.com/3edj6vh

Brigitte Döbert und Übersetzer aus anderen Branchen sind die stillen Helfer der Globalisierung. „Manchmal ist da einfach Hass. ‚Hass auf den Autor, sein Buch und die ganze Welt’, sagt Brigitte Döbert. Dann lacht sie.“ ntv zum Internationalen Übersetzertag, 30.09.11: http://tinyurl.com/3nnf9mo

Gaby Hartel übersetzt Samuel Beckett und gab ein Band über seine Film-, Fernseh- und Videoarbeiten mit heraus. Interview von Dieter Kassel, Deutschlandradio Kultur, 29.09.11: http://tinyurl.com/5skfgfk

Juri Elperin lockerte in Minden auf. „Übersetzer hätten eine Brückenfunktion und sie würden praktisch als Übersetzer, Linguist und Philologe gleichzeitig arbeiten, dieses solle jeder bedenken, der ein Werk eines ausländischen Schriftstellers in den Händen halte.“ Volker Knickmeyer im Mindener Tageblatt, 27.09.11: http://tinyurl.com/63le6qb

Antonio Munoz Molina: „Die Nacht der Erinnerungen“. „Dass man überhaupt durchkommt, liegt am heimlichen Helden, dem Übersetzer Willi Zurbrüggen. Er bringt das Kunststück fertig, auch noch die überflüssigsten Sätze in ein geschmeidiges, elegantes, modernes Deutsch zu bringen, wie man es sogar bei Schriftstellern selten findet. Nie stellt sich der Eindruck ein, hier läse man die Übersetzung aus einer fernen Sprache.“ Heinrich v. Berenberg in der Welt, 24.09.11: http://tinyurl.com/6e2phat

Übersetzergemeinschaft und Literaturhaus in Wien feiern gemeinsam Geburtstag. „Hier sind wir sichtbar geworden, hier kann man zu uns kommen, hier haben wir Anerkennung als Teil der österreichischen Literatur gefunden.“ ORF, 21.09.11: http://tinyurl.com/69snbdd

Burkhard Kroeber bekommt den mit 12 000 Euro dotierten Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis in Biberach an der Riß. BILD, 21.09.11: http://tinyurl.com/3fv7q7e

30 Jahre ÜbersetzerInnengemeinschaft in Österreich. Ein Interview mit Geschäftsführerin Brigitte Rapp. „Auf der Agenda stehen Empfehlungen zum Umgang mit E-Book-Rechten, Maßnahmen zur Verbesserung der Sichtbarkeit von ÜbersetzerInnen und Übersetzungen, die Frage von Qualitätsbewusstsein und Qualitätssicherung in der Übersetzung, und im Rahmen des Kulturrat Österreich die Weiterentwicklung des Sozialrechts und das Urhebervertragsrecht.“ Interview von Bettina Führer auf buecher.at, 19.09.11: http://tinyurl.com/623t97f

Der Übersetzer Karl-Ludwig Wetzig stellte einen noch lebenden isländischen Autor vor, und zwar Jón Kalman Stefánsson. „Mit dieser bilingualen Einlage ließen der Autor und sein Übersetzer Karl-Ludwig Wetzig zugleich die Schönheit der isländischen Sprache auf ihr Publikum wirken, in der sich Träume und Pragmatismus eben nicht ausschließen.“ Uta Biestmann-Kotte in der Neuen Osnabrücker Zeitung, 16.09.11: http://tinyurl.com/6l97qfj

Ein wissenschaftlicher Kongress zur Rolle des Übersetzers. „Übersetzen ist weit mehr, als Wörter von Sprache zu Sprache zu schieben. Es ist auch das Erklären von Zusammenhängen und Hintergründen für ein bestimmtes Publikum. Das macht den Beruf so schwierig, weil der Übersetzer wissen muss, was er voraussetzen kann: Was weiß ein Engländer über Apfelstrudel?“ Leonhard Steinmann in der Wiener Zeitung, 17.09.11: http://tinyurl.com/5skr2ps

Jacques Chessex: „Der Schädel des Marquis de Sade“. „Stefan Zweifel verstand und kannte, was er zu übersetzen hatte. Er nahm sich viele Freiheiten heraus – und er legt eine Nachdichtung ohne falsche Scham vor, geprägt von seinem wortschöpferischen und eigenwilligen Sprachbewusstsein.“ Jürg Altwegg in der FAZ, 16.09.11: http://tinyurl.com/5t8gj4m

Und warum wurden die Islandsagas neu übersetzt? Interview mit Arthúr Björgvin Bollason. „Und auch wenn die Herausgeber Philologen sind, die sozusagen abchecken, dass alles mit rechten Dingen zugeht, so sind die meisten Übersetzer, keine Philologen, sondern literarisch begabte Leute, die dafür Sorgen wollen, dass die Texte gut lesbar werden. Das ist sehr, sehr wichtig.“ Gabriela Schaaf für Deutsche Welle, 13.09.11: http://tinyurl.com/6b8yhaz

Der Gastlandauftritt Islands wirft ihren Schatten voraus, hauptsächlich in Form von Sagarezensionen. „Die bei allen Unterschieden durchgehend flüssig übersetzten Texte lassen bei Orts- und Personennamen das Original durchscheinen, indem genuin isländische Buchstaben nicht durch deutsche Letternkombinationen ersetzt werden, und man kann sich unschwer vorstellen, welche Mühe es gekostet haben mag, sich auf editorische Richtlinien zu einigen und sie auch durchzusetzen.“ Tilman Spreckelsen in der FAZ, 12.09.11: http://tinyurl.com/67mppe8

Mehr zur Neuübersetzung der isländischen Sagas unter Klaus Böldl. „Finanziell unterstützt von der Kunststiftung des Landes Nordrhein-Westfalen, ist dabei eine gut verständliche Übersetzung für ein allgemeines Publikum herausgekommen, wie es sie bisher noch nicht gegeben hat.“ Gabriela Schaaf für Deutsche Welle, 09.09.11: http://tinyurl.com/6xg7dn6

Eldad Stobetzki übersetzt, prüft und stellt hebräische Literatur vor. „Ich finde es auch schön, wenn es in Büchern mal eine Sexszene gibt.“ Annette Kanis in der Jüdischen Allgemeinen, 08.09.11: http://tinyurl.com/69j46l6

Interview mit Frank Günther. „Als Günther sich in den 1970er-Jahren einschloss und in einem zweiwöchigen Kraftakt das erste Drama übersetzte, fällte er methodische Entscheidungen, an denen er bis heute festgehalten hat.“ Deutschlandradio Kultur, 08.09.11: http://tinyurl.com/5r48eyc

Interview mit Klaus Böldl. „Herr Böldl, wie tollkühn muss man sein, mittelalterliche Texte aus Island neu zu übersetzen und auf den deutschen Buchmarkt zu bringen?“ Neue Westfälische, 06.09.11: http://tinyurl.com/6klhwpe

Der slowenische Autor Franjo Frančič. „Übersetzer Erwin Köstler, der ein kluges Nachwort schrieb, verweist auf die Nähe zur Musik, auf Motive, Repetition und Variation.“ Uwe Stolzmann in der NZZ, 03.09.11: http://tinyurl.com/3okmcyp

Ist man denn als Übersetzerin vor allem Frau? „Frau Adatepe ist Freie Autorin, Übersetzerin und Turkologin – und eine Frau. Zu der maskulinen Erzählwelt Uyurkulaks ist ihre Übersetzung durch eine Frau an diesem Abend zumindest ein Ansatz, einen femininen Aspekt zu ergänzen – auch wenn der sich intratextuell nicht wiederfindet.“ Britta Koth in Unser Lübeck, 01.09.11: http://tinyurl.com/43rplde

13 Übersetzer arbeiteten an einer jugendgerechten Bibel. „Die Vorgabe, höchstens 16 Wörter pro Satz, wurde in der Regel eingehalten.“ Filder Zeitung, 30.08.11: http://tinyurl.com/3os8ph2

Der 60. Geburtstag des Micki-Maus Hefts bietet Gelegenheit, Erika Fuchs zu huldigen. „Auch an sich selbst, ihre Mitarbeiter und Nachfolger stellte sie hohe Anforderungen: ‚Man kann gar nicht gebildet genug sein, um Comics zu übersetzen.’“ ORF, 28.08.11: http://tinyurl.com/44yc9wd

Der unberühmte Übersetzer. Zum Tode des Philologen Dietrich Ebener. Uwe Walter im FAZ-Blog, 29.08.11: http://tinyurl.com/3e9hbyk

Shakespeare ins Plattdeutsche? Nicht ganz leicht für Hartmut Cyriacks und Peter Nissen vom Ohnesorg-Theater. „‚Inhaltlich ist eigentlich immer alles klar, aber die Reimworte machen Probleme’, stöhnen beide über eine Übersetzung, die noch nicht abgeschlossen ist.“ Monika Nellissen in der Welt, 24.08.11: http://tinyurl.com/3egqt5e; „‚Unsere bisher schwierigste und schönste Aufgabe’, sagen die beiden unisono. Fast ein ganzes Jahr haben sie mit Unterbrechungen daran herumgebastelt.“ Klaus Witzeling im Hamburger Abendblatt, 26.08.11: http://tinyurl.com/3mlc9rd

Henry Roth: „Ein Amerikaner“. „Zum Glück hat die Übersetzerin Heide Sommer diesen Sound auch in der deutschen Fassung gut getroffen: diese Mischung aus leger Flapsigem und exquisit Pathetischem, aus Grüblerischem und Ekstatischem, aus altertümlichem Beschreiben und hochmodernem Psychologisieren.“ Burkhard Müller-Ullrich im Deutschlandfunk, 14.08.11: http://tinyurl.com/3fxvzqw

Mehr Übersetzer-Nachworte bei der Lyrik! Iain Galbraith, Jan Wagner und Claudia Sinnig im Vergleich. Andreas Wirthensohn in der Wiener Zeitung, 12.08.11: http://tinyurl.com/3s5hbtw

Interview mit der Asterix-Übersetzerin Gudrun Penndorf. „ Eine französische Übersetzerkollegin hatte an einem verregneten Sonntag, als wir zusammen in Schwabing saßen, Asterix-Comics mitgebracht und die deutsch-französische Clique bog sich vor Lachen. Ich dachte nur ‚Oh oh, dazu muss man aber gut Französisch können', nicht ahnend, dass wenig später der Auftrag auf mich zukommen würde.“ Interview von Katharina Klöber in Der Westen, 11.08.11: http://tinyurl.com/429oth8

Porträt des Dante-Übersetzers Hartmut Köhler. „Er gilt als Spezialist für schwierige Fälle, in die man sich richtig reinknien muss. ‚Leichte Texte lohnen die Arbeit nicht', sagt er mit einem Lächeln, das so viel Selbstbewusstsein wie Selbstironie verrät.“ Dieter Lintz im Trierer Volksfreund, 06.08.11: http://tinyurl.com/3c3ns2m

Interview mit dem Shakespeare-Übersetzer Frank Günther. „Der Mehrwert des Blankverses besteht darin, dass die relative Formlosigkeit eines Prosasatzes eine musikalische Struktur bekommt. Es gibt mehr Möglichkeiten, den Sinn eines Satzes zu verstehen, wenn er über ein Metrum läuft. Denn der Sinn ist ja nicht nur eine rational-semantische Angelegenheit, die Klänge und Rhythmen der Sprache öffnen Deutungsmöglichkeiten für die emotionale Lage, für die Haltung einer Figur, für ihren subtextuellen Unterleib. Der Blankvers ist eine Trägerwelle, auf der ein Gedanke reitet.“ Süddeutsche Zeitung, 06.08.11: leider nicht online

Kurzes Porträt der Übersetzerin Sabine Mangold. „ Japanisch-Übersetzungen seien ‚Knochenarbeit', sagt Mangold. Zwei bis drei Stunden sitze sie an einer Seite. Die Struktur des Japanischen sei komplex, außerdem müsse sie viel nachschlagen.“ ang in der Märkischen Allgemeinen, 05.08.11: http://tinyurl.com/3n8gre2

Gedichte von Simon Armitage auf Deutsch. „In den besten Gedichten der deutschen Auswahl, die Jan Wagner kundig zusammengestellt und mit viel Gespür für die Feinheiten und sprachlichen Tücken übersetzt hat, entwickelt Armitage Bilder von grosser Zugänglichkeit, die eine doppelbödige Tiefe besitzen.“ Jürgen Brôcan in der NZZ, 04.08.11: http://tinyurl.com/3s3kbsw

Endlich ein Roman von Andrzej Bart auf Deutsch. „Dass die ‚Fliegenfängerfabrik' nun auf Deutsch erscheint – als erster von Barts Romanen –, ist Albrecht Lempp zu verdanken. Das Übersetzen sei sein Hobby, sagt der gebürtige Stuttgarter.“ Katrin Hillgruber in der Frankfurter Rundschau, 03.08.11: http://tinyurl.com/3o9az9k

Porträt der Übersetzerin Cristine Heinzius. „Nun plant sie, saarländische Übersetzer zu einem Erfahrungsaustausch zusammenzubringen – angeregt durch das Übersetzerforum, zu dem die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse im Mai eingeladen hatte.“ Alexandra Raetzer in der Saarbrücker Zeitung, 02.08.11: http://tinyurl.com/3dmfx6q

Noch ein Interview mit Javier Marías. „ Wie in der Musik: Die Partitur bleibt gleich. Und doch ist es ein Unterschied, ob Glenn Gould oder Vladimir Horowitz das Musikstück interpretieren.“ Interview von Andrea Schurian in der Presse, 31.07.11: http://tinyurl.com/42jdchz

Cees Nooteboom: „Schiffstagebuch. Ein Buch von fernen Reisen.“ „Helga von Beuningen hat einmal mehr ein Buch von Cees Nooteboom so flüssig übersetzt, dass man nicht merkt, dass das Buch im Original in einer anderen als deutschen Sprache geschrieben wurde.“ Hajo Steinert im Deutschlandfunk, 31.07.11: http://tinyurl.com/3qtemup

Interview mit Javier Marías. „Übersetzen ist die beste Schule für einen Autor, noch besser als Lektüre, eine privilegierte Art des Lesens und Schreibens. Wenn man Sterne, Conrad, Nabokov oder Faulkner akzeptabel in die eigene Sprache übertragen kann, hat man viel geleistet.“ Interview von Norbert Mayer in der Presse, 30.07.11: http://tinyurl.com/4yycncx

Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur an den spanischen Autor und Übersetzer Javier Marías. „ Mit 20 hat er seinen ersten Roman fertig. Gleichzeitig verdient er sein Geld, indem er für den Onkel, einen Filmregisseur, Dracula-Drehbücher übersetzt.“ Stefan Gmünder im Standard, 29.07.11: http://tinyurl.com/3ef39fq

Saarbrückerin Svenja Becker trifft als literarische Übersetzerin den Ton renommierter Autoren. „Nach der sprachlich größten Herausforderung ihrer bisherigen Übersetzer-Karriere befragt, nennt Svenja Becker Juan Carlos Onetti, der neben Jorge Luis Borges zu einem der Klassiker der lateinamerikanischen Literatur gehört, in Europa aber, so Becker, leider (noch) nicht die ihm gebührende Beachtung gefunden habe.“ Alexandra Raetzer in der Saarbrücker Zeitung, 24.07.11: http://tinyurl.com/3rrq6tv

Zu Andreas Nohls Stevenson-Übersetzung. „ Das ist auch der Eindruck, den die Übersetzung hinterlässt - frisch, elegant, zugleich stürmisch und mitreißend.“ Thomas Strünkelnberg im Nordkurier, 23.07.11: http://tinyurl.com/3gncp9t

Claudia Sinnig übersetzte litauische Lyrik. „In der Übersetzung finden sich auch einige weniger glückliche Formulierungen, doch im Grunde gelingt es ihr, Texte zu kreieren, denen der Drive, die vorwärtsdrängende Dynamik des Originals eigen ist und die bei all den komplexen syntaktischen Bezügen eine musikalische Leichtigkeit haben, der man sich lesend gern überlässt.“ Cornelisu Hell im Standard, 23.07.11: http://tinyurl.com/4xdvuof

Eine Buchbesprechung mit Übersetzerin-O-Ton – Joanna Bator: „Sandberg“, aus dem Polnischen von Esther Kinsky. „Das sei der besondere Mut gewesen, den sie als Übersetzerin in diesem Buch habe aufbringen müssen, sagt sie.“ Marie Luise Knott im Deutschlandfunk, 22.07.11: http://tinyurl.com/44g3agg

Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung an Elke Erb. Buecher.at, 22.07.11: http://tinyurl.com/42tq84s

Zu Andreas Tretners preisgekrönter Schischkin-Übersetzung. „Er hat für jeden russischen Topf einen deutschen Deckel gefunden, auch für die vielen Redewendungen, Merksätze und verballhornten Volksweisheiten, die dafür sorgen, dass in diesem Roman das komische Sprachregister nicht zu kurz kommt.“ Lothar Müller in der Süddeutschen Zeitung, 20.07.11: http://tinyurl.com/3np68dn

Gary Shteyngarts „Super Sad True Love Story“. „Dass es ein englisches Original dieses Romans gibt, lässt sich bei der Lektüre ansonsten vollständig vergessen, so gewandt jongliert der Übersetzer Ingo Herzke mit den verschiedenen Sprachebenen, bringt Einwanderer-Englisch, Jugendsprache, Behördenjargon und dazu Lennys Old-School-Gebildeten-Idiom überzeugend und sprachgewitzt in deutsche Pendants.“ Katharina Granzin in der NZZ, 20.07.11: http://tinyurl.com/3elrq73

Die Webseite Literabel stellt belarussische Literatur vor. „In Deutschland gebe es nur eine Handvoll Übersetzer aus dem Belarussischen. ‚Die meisten von ihnen sind auf unserer Seite vorgestellt’, sagt Thomas Weiler.“ Olga Kapustina für die Deutsche Welle, 18.07.11: http://tinyurl.com/3bo88dm

Salinger-Übersetzer im Gespräch. „Es dauert bis zum Jahr 2003, bis der Übersetzer Eike Schönfeld Caulfield auch im Deutschen seine drastische Sprache zurückgibt.“ Solveig Bach für n-tv, 16.07.11: http://tinyurl.com/6ggytd8

Eine Kritik an Andreas Nohls Stevenson-Übersetzung. „Und so richtig, im sprachlichen Sinne, die Übertragung auch ist, so sehr verschiebt sie den Akzent vom Litaneihaften der Vorlage ( and . . . and . . . and) zugunsten eines dramatischeren Satzbaus und schmückt zudem die schlichten Sätze romantisch aus.“ Thomas Steinfeld in der SZ, 13.07.11: http://tinyurl.com/3hq8o74

„Im Gehäus der russischen Literatur lebt der Übersetzer Peter Urban. Nicht nur bestehen die Wände seines Hauses aus russischen Büchern, auch seine Arbeit macht er so.“ FAZ, 11.07.11, kostenpflichtig: http://tinyurl.com/6bcaxlt

Ein persönlicher Nachruf auf den Comic-Übersetzer Kai Wilksen. „Wilksen verband ein begnadetes Sprachgefühl mit einem enormen Weltwissen. Sein Credo war: ‚Einer guten Übersetzung merkt man nicht an, dass sie eine Übersetzung ist.’ Außerdem war er einer der wenigen Verrückten, die die Zeichen innerhalb einer Sprechblase zählen um dann nach dem Übersetzen auf dieselbe Zeichenanzahl zu kommen.“ Klaus Schikowski im Tagesspiegel, 10.07.11: http://tinyurl.com/6zsaz8h

Tanizaki Jun'ichir?s Essays, wohl eine der wichtigsten Auskunftsquellen über das japanische Wesen. „Tanizakis Essays „Lob des Schattens“, „Lob der Meisterschaft“ und „Liebe und Sinnlichkeit“ wurden von Eduard Klopfenstein vorbildlich übersetzt und erläutert.“ Leopold Federmair in der Presse, 09.07.11: http://tinyurl.com/3w3h9qv

Spotlight auf Alice Munro. „Auch Karen Nölle, rund 20 Jahre jünger als Alice Munro, hat sich für einen Aufbruch entschieden: weg von der Uni, hinein in ein Leben als selbstständige Übersetzerin, Lektorin und Herausgeberin, um weibliche Stimmen in der Literatur zu entdecken.“ Anne Ipsen und Daniela Kletzke im Deutschlandfunk, 09.07.11: http://tinyurl.com/63eakdn

Zur Verleihung des Stuttgarter Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur-und-Übersetzerpreises. „Claudia Ott hingegen entschuldigte sich in diesem Gespräch (...) dem Dichter gegenüber viel zu oft für ihre wissenschaftliche Haltung, ihre sachlichen Einwände - und hätte solche Bescheidenheit doch gar nicht nötig gehabt.“ Hannelore Schlaffer in der Stuttgarter Zeitung, 08.07.11: http://tinyurl.com/44tys3k

„Mit ‚Ein Tag auf dem Robert-Walser-Pfad’ hat sich der 1959 (drei Jahre nach Walsers Tod im Schnee) in Adana geborene Autor, Lektor und Übersetzer Cemal Ener auf die Spuren von Walsers Spaziergängen in Herisau begeben und dort typisch Walserisches (wie etwa den Zusammenhang von Schreiben und Spuren verwischen), Überraschendes (wie die Abwesenheit von Weite in der Schweiz) und auch einige Verbindungen in die Türkei (ein aus Istanbul importiertes Mineralwasser) entdeckt.“ als. in der NZZ, 07.07.11: http://tinyurl.com/4x57lkx

Berufsbilder für Slawisten. „Den Beruf des literarischen Übersetzers würde man aus rein ökonomischen Gesichtspunkten als brotlose Kunst bezeichnen. Trotzdem liebt Benjamin Voelkel, was er tut.“ Andrea Lueg im Deutschlandradio, 08.07.11: http://tinyurl.com/6l3yywp

Paul-Celan-Preis für Übersetzer-Ehepaar. „Den mit 15 000 Euro dotierten Paul-Celan-Preis für eine herausragende Übersetzung ins Deutsche erhält in diesem Jahr das Ehepaar Mirjana und Klaus Wittmann.“ BILD, 06.07.11: http://tinyurl.com/6hfwy7b

Der Übersetzer und Comicliebhaber Kai Wilksen ist gestorben. „Zwar nur als einer von dreien, aber es war ein Signal, dass die Jury nicht nur die beiden Franzosen Emile Bravo und Jean Regnaud für den von ihnen geschriebenen und gezeichneten Comic ‚Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen’ auszeichnete, sondern auch ihren deutschen Übersetzer.“ FAZ, 05.07.11, kostenpflichtig: http://tinyurl.com/442pgx6

Interview mit Johann Strutz, der neue Träger des österreichischen Staatspreises für literarische Übersetzer. „Jetzt haben wir noch ein Rind. Und mit dem spreche ich slowenisch. In der alten Sprache, wie man sagt.“ Interview von Uschi Loigge, 02.07.11: http://tinyurl.com/6fa5hcg

Der Autor und Übersetzer Hans-Georg Lenzen wird neunzig. „Zwei große Bucherfolge werden auf immer mit dem Namen von Hans-Georg Lenzen verbunden sein, zwei Klassiker und Dauerbrenner auf dem Buchmarkt: die Bilderbuchgeschichten von ‚Onkel Tobi' und die Übersetzung des ‚Kleinen Nick' von Goscinny/Sempé.“ bud in der SZ, 02.07.11: http://tinyurl.com/5txokkf

Über Georges-Arthur Goldschmidt. „Eher zufällig, zunächst auch wenig willig kam Goldschmidt auf Anregung seines Verlegers zum sensiblen Geschäft der ‚Traduction' – mittlerweile hat er mit Übertragungen von Goethe, Nietzsche, Benjamin, Kafka, Stifter und Handke längst einen Maßstab für die deutsch-französische Übersetzerkunst gesetzt.“ René Freudenthal in der Badischen Zeitung, 01.07.11: http://tinyurl.com/66o8tx8

Terézia Mora mit dem mit 25.000 Euro dotierten Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW geehrt. RBB, 30.06.11: http://tinyurl.com/5v9wq28

Hans Magnus Enzensberger las übersetzte Gedichte. „‚Übersetzen heisst, mit solchen Heimsuchungen umzugehen. Wer sich damit befasst, belohnt sich selbst – der Übersetzter ist also kein Märtyrer, sondern ein brüderlicher Egoist, der sich nimmt, was er brauchen kann', hielt Enzensberger fest.“ Dorothee Vögeli in der NZZ, 27.06.11: http://tinyurl.com/6hhpefj

„Ohne. Ende. Leben.“ von Libba Bray. „Siggi Seuß hat mit seiner Übertragung – das ist sicher das bessere Wort als Übersetzung – aus dem Amerikanischen sicher dazu beigetragen, dass sich „Ohne. Ende. Leben.“ einfach so weg liest.“ Hubert Herbert in der Main Post, 26.06.11: http://tinyurl.com/5tkc2dx

Andreas Nohl übersetzte Robert Louis Stevenson. „Die vorliegende ‚St. Ives'-Ausgabe mit ihrem großartigen Sprachwitz lässt sie alle vergessen. Möglich scheint sogar, dass die Übersetzung das englische Original übertrifft.“ Johannes Bruggaler in der Kreiszeitung, 25.06.11: http://tinyurl.com/69yhz8m

Andreas Tretner und Michail Schischkin im Gespräch. „Wir konnten besonders schwierige, heikle Dinge immer diskutieren. Aber reingeredet hat er mir nicht.“ Interview von Ekkehard Knörer im Freitag, 24.06.11: http://tinyurl.com/5w57s3h

Der koreanische Autor Kim Kwang Kyu übersetzt auch Lyrik aus dem Deutschen. „Obwohl die deutsche und die koreanische Sprache sehr verschieden sind, habe ich versucht, die besondere Färbung jedes Gedichts zu bewahren.“ Interview von Hoo Nam Seelmann in der NZZ, 23.06.11: http://tinyurl.com/69uh7o4

Jacques Chessex: „Der Schädel des Marquis de Sade“. „Eine Sprache, deren Bildhaftigkeit sich langsam lesend auskosten lässt - im übrigen in genialer Übersetzung von Sade-Übersetzer Stefan Zweifel.“ Katrin Schumacher im Deutschlandradio Kultur, 22.06.11: http://tinyurl.com/6zcko89

Eine Voss'sche Übersetzung der 1001 Nacht. „that ihnen da einen freimüthigen sehr lebhaften Vorschlag.“ Christian H. Meier in der NZZ, 22.06.11: http://tinyurl.com/5wqbxqt

Mehr zum Dreamteam Tretner/Schischkin. „Die eigene Sprache ausloten und trotzdem den Klang des Originals treffen – für Andreas Tretner die Essenz einer guten Übersetzung und zugleich die größte Herausforderung.“ Aygül Cizmecioglu für Deutsche Welle, 21.06.11: http://tinyurl.com/66y3aw7

John Burnside: „Lügen über meinen Vater“. „Der Übersetzer Bernhard Robben hat Burnsides Satzschleifen in ein mal dunkel raunendes, dann wieder zwischen „Hitze und Licht“ flirrendes Deutsch verwandelt.“ Nico Bleutge in der SZ, 18.06.11: leider nicht online Maryse Condé: „Victoire“. „So liest sich ihr Werk unterhaltsam und lehrreich, nicht zuletzt dank eines glänzenden Übersetzers.“ – namens Peter Trier. Joseph Hanimann in der FAZ, 17.06.11: http://tinyurl.com/6hzebyu

Karl Dedecius erhält Ehrendoktorwürde. „Mit seinen Übersetzungen polnischer Literatur ins Deutsche leistete Dedecius nach Auffassung der Viadrina einen ‚wesentlichen Beitrag zur deutsch-polnischen Verständigung'.“ Die Welt, 17.06.11: http://tinyurl.com/6ebu3cl; „Doch Dedecius, der sich einen Positivisten nennt, will die Literatur nicht aufgeben und beginnt, die Gedichte anderer zu schreiben, sie zu übersetzen.“ Uwe Stiehler in der Märkischen Oderzeitung, 17.06.11: http://tinyurl.com/6e5nd5v

Autor, Übersetzer und auch noch halber Isländer – was will man mehr? Ein Interview mit Kristof Magnusson. „Man könnte es sich vielleicht so vorstellen, als würde man auf Helgoland heute noch Mittelhochdeutsch sprechen.“ Interview von Gabriela Schaaf für Deutsche Welle, 17.06.11: http://tinyurl.com/6cwoynv

Michail Schischkins nun preisgekrönter Roman „Venushaar“. „Dank der Anmerkungen des Übersetzers Andreas Tretner erfahren auch slawistisch nicht vorgebildete LeserInnen, aus welch reichem Fundus sich der Autor bediente, und wie sehr es im Text von Anspielungen, Zitaten und skurrilen Details wimmelt.“ Eva Pfister in der WOZ, 16.06.11: http://tinyurl.com/6fm5aof

Goethe-Medaille für die koreanische Lyrikerin und Übersetzerin Young-Ae Chon. „ Sie hat unter anderem Gedichte von Goethe, aber auch Lyrik und andere Werke von zeitgenössischen Schriftstellern wie Reiner Kunze und Christa Wolf ins Koreanische übersetzt.“ MDR, 16.06.11: http://tinyurl.com/6gkgaq3

Übersetzerin und Literaturwissenschaftlerin Elena Messner über Literaturen aus dem Ex-Jugoslawien und was davon übersetzt wird. „Der deutschsprachige Markt und die Medien haben ein fast perverses, voyeuristisches Interesse an Kriegstexten an den Tag gelegt.“ Kleine Zeitung, 16.06.11: http://tinyurl.com/6j4s99m

Jean Starobinski: „Wege der Poesie“. „Ausgehend von dieser Erfahrung sind es ganz verschiedene poetische Wege, auf denen die Welt zur Sprache kommt und auf denen der Autor diesem Prozess nachspürt, dabei begleitet von seinem Übersetzer Horst Günther, der wie schon so oft auch hier der Diktion und dem Sprachduktus Starobinskis eine authentische deutsche Entsprechung verleiht.“ NZZ, 16.06.11: http://tinyurl.com/5rg5gfa

Studierende texten Untertitel. „Der Andrang bei dem Projekt jedenfalls ist beachtlich, wohl auch deshalb: Literaturübersetzer haben es nicht immer leicht, Jobs zu finden. Da aber auch hierzulande mehr und mehr Filme mit Untertiteln auf den Markt kommen, und selbst Fernseh-Zuschauer die Sprache wählen können, haben etliche Übersetzer wohl in dieser Branche eine Zukunft – allerdings ganz ohne die glamourösen Seiten des Filmgeschäfts.“ Ute Rasch in Der Westen, 14.06.11: http://tinyurl.com/684r872

Internationaler Literaturpreis an Andreas Tretner und Michail Schischkin. Der Standard, 15.06.11: http://tinyurl.com/5wk8ocp; Gudrun Stegen bei der Deutschen Welle, 15.06.11: http://tinyurl.com/6724344

Hédi Kaddour über seine Übersetzerin Grete Osterwald. „Ich arbeite sehr gerne mit ihr, weil sie nicht nur Übersetzerin ist, sondern auch Lektorin und Revisorin. Sie hat einen bemerkenswerten Sinn für den Rhythmus und vertritt zugleich die hohen Ansprüche der traditionellen deutschen Philologie.“ Christoph Vormweg im Deutschlandfunk, 14.06.11: http://tinyurl.com/5sefgjt

Georgi Gospodinov: „Kleines morgendliches Verbrechen.“ A. d. Bulgarischen von Valeria Jäger, Uwe Kolbe und Alexander Sitzmann. „Doch die Übersetzer, gleich drei an der Zahl, haben Gospodinovs Sprache in ein geschmeidiges Deutsch verwandelt.“ Nico Bleutge im Tagesspiegel, 11.06.11: http://tinyurl.com/5wrr3ww

Sven Sellmer – Übersetzer und polnischer Superpapa. „‚In unserer Familie streben wir eine partnerschaftliche Rollenteilung an.’ Die Hausarbeit teilt sich der Deutsche deshalb mit seiner polnischen Ehefrau, ebenso wie die Erziehung. Paul Flückiger im Tagesspiegel, 12.06.11: http://tinyurl.com/6xoav3k

Henry Roth, „Ein Amerikaner“. „Zu danken ist dieses literarische Ereignis vor allem der Übersetzerin Heide Sommer, die sich von der ersten Stunde an für die Publikation der nunmehr fünfbändigen romanhaften Autobiographie ‚Mercy of a Rude Stream’ in Deutschland eingesetzt hat. Auch wenn man ihren Übersetzungsentscheidungen nicht immer zustimmen möchte: Ihr gebührt das höchste Lob.“ Andreas Nohl in der FAZ, 12.06.11: http://tinyurl.com/3wha2ge

Harry R. aus H. im Interview. „Ich hab jetzt 168 Bücher übersetzt und die ersten 50 hab ich genommen, was kam, und danach wurde ich dann, wie der Hamburger sagt, ‚krüüsch’ - wählerisch.“ Interview von Conny Crumbach im WDR, 10.06.11: http://tinyurl.com/642rqtx

Wie arbeitet der Comic-Übersetzer Marc-Oliver Frisch? „Der Reiz beim Übersetzen besteht für mich darin, erst mal zu sehen, wie der Originaltext funktioniert und was er genau sagt, und das dann wiederum selbst in einer anderen Sprache anzuwenden. Ob's mein Traumberuf ist, weiß ich nicht, aber wenn ich damit Geld verdienen kann, find ich das schon ziemlich klasse.“ Fudder.de, 09.06.11: http://tinyurl.com/64pczuv

„Bestseller-Übersetzer“ Bernhard Robben stellt seine Arbeit in Fehrbellin vor. „‚Ich wollte einfach nur das vorstellen, woran ich zuletzt gearbeitet habe’, sagt Robben. Das macht der Mann, der sonst oft mit den bekanntesten Autoren der Welt in ganz Deutschland unterwegs ist, Jahr für Jahr.“ Celina Aniol in der Märkischen Allgemeinen, 08.06.11: http://tinyurl.com/6fvygl4

Olaf Kühl wird August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessor für Poetik der Übersetzung. Süddeutsche Zeitung, 07.06.11: http://tinyurl.com/675my5g

Die Übersetzerin und Autorin Barbara Frischmuth wird 70. „Die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen spiegelt sich in ihren Übersetzerarbeiten und in ihrem eigenen umfangreichen Werk ebenso wieder wie in ihren internationalen Kontakten.“ Kleine Zeitung, 06.06.11: http://tinyurl.com/6xm4b6d

Zu William Gibsons neuestem Roman. „Gear-queer, nennen das die Agenturleute. Gibsons deutsche Übersetzer, Hannes und Sara Riffel, haben dafür das schöne Wort ‚ausrüstungsgeil’ geprägt.“ Ulrich Gutmair in der TAZ, 06.06.11: http://tinyurl.com/69hog6g

Die Geheimnisse des Vatikans, von einer Übersetzerin mit enthüllt. „Und wenn es dabei ums Kriminalistische geht, erzählt der Autor am spannendsten – unterstützt von der Übersetzerin Sabine Heymann, die die deutsche Fassung gegenüber dem italienischen Original mit zusätzlichen Anmerkungen und vielen nützlichen Ergänzungen versehen hat.“ Peter von Becker im Tagesspiegel, 05.06.11: http://tinyurl.com/6b6fqff

Die Schwierigkeiten, aus dem kreolischen Französisch zu übersetzen. „Das französische Wort ‚failles’ dagegen deckt ein semantisches Feld ab, das von der geologischen Bruchzone bis zum persönlichen Versagen reicht – ein für die Übersetzerin Jutta Himmelreich schier unlösbares Problem.“ Hans Christoph Buch in der FAZ, 03.06.11: http://tinyurl.com/65zwaad

Stéphane Hessel hat ein ganz besonderes Verhältnis zu seinem deutschen Übersetzer. „...Mein Buch wurde von dem Sohn von Eugen Kogon, Michael Kogon übersetzt. Eugen Kogon ist der Deutsche, der in Buchenwald war und mir doch das Leben gerettet hat. Das war ein ganz außerordentlicher Glücksmoment, und sein Sohn hat mein Buch, mein Gedichtbuch, meine Trilingologie, sehr gemocht, und er hat sie übersetzt.“ Interview von Tanya Lieske im Deutschlandfunk, 02.06.11: http://tinyurl.com/6glgoqh

Persischer Übersetzer und Autor Houshang Asadi mit dem Human Rights Book Award ausgezeichnet. Arnold Schnötzinger im orf, 01.06.11: http://tinyurl.com/5ujblnh

Juan José Arreola, „Der Jahrmarkt“. „Dem Übersetzer Georg Oswald ist es vorzüglich gelungen, die vielen Stimmen des ‚Jahrmarkts’ im Deutschen hörbar zu machen.“ Karl-Markus Gauß im Falter, 25.05.11: http://tinyurl.com/6bvyx3q

Die ersten Tagore-Übersetzungen direkt aus dem Bengalischen. „Und Martin Kämpchen, so redlich er sich müht und alle Abweichungen in den Anmerkungen angibt, von der Muse geküsst ist er nicht.“ Bettina Hartz auf kultiversum.de, 30.05.11: http://tinyurl.com/3khoplx

Karl Dedecius als provokanter Kenner und talentierter Übersetzer polnischer Literatur. Abelbert Reif im Standard, 27.05.11: http://tinyurl.com/448yxsy

Wenn die spanischsprachige Autorin auch noch deutsch versteht, hat die Übersetzerin Kirsten Brandt Ärger! „‚Es war auch Stress für sie, denn sonst können die Autoren, deren Bücher sie übersetzt, das Ergebnis ja nicht selbst lesen’, sagt Rosa Ribas, um anzufügen, dass man sich ausgezeichnet verstehe.“ Anja Baumgart-Pietsch im Wiesbadener Kurier, 27.05.11: http://tinyurl.com/3ds5sxy

Oft werden Übersetzer in Sachbuchkritiken außen vor gelassen. Hier mal nicht – es geht um das Buch „Revolutionen auf dem Rasen. Eine Geschichte der Fußballtaktik“ von Jonathan Wilson. „Der Übersetzer Markus Montz erläutert sorgfältig nationale sprachliche Besonderheiten, wie etwa die Differenzen von ‚Trainer’, ‚Manager’ und ‚Coach’, oder gibt Erklärungen zur englischen Populärkultur, sofern sie zum Verständnis des Textes erforderlich sind.“ Martin Krauss in der Jungle World, 26.05.11: http://tinyurl.com/44ubah2

Bruno Schulz, neu übersetzt (und ein interessanter Fall von Ghost-Translating). „Nun liegt er (‚Das Sanatorium zur Sanduhr’) in der Neuübersetzung von Doreen Daume vor, die für ihre Arbeit grosses Lob verdient.“ Marta Kijowksa in der NZZ, 26.05.11: http://tinyurl.com/4xj5gnb

Eine seltene Ehre. „Mit Uwe-Michael Gutzschhahn wird in diesem Jahr auch ein Übersetzer mit dem Katholischen Jugendpreis ausgezeichnet.“ Aurelia Plieschke auf domradio.de, 23.05.11: http://tinyurl.com/44nq8ky

Der Übersetzer und Islamwissenschaftler Hartmut Bobzin erhielt den Friedrich-Rückert-Preis. Mathias Wiedemann in der Main Post, 22.05.11: http://tinyurl.com/3hyjn8f

Eine Besprechung von Emmanuelle Bayamack-Tams Roman „Die Prinzessin von.“ „Unverständlich ist jedoch das geringe Augenmerk, das der Qualität der Übersetzung geschenkt wurde.“ Georg Renöckl in der NZZ, 21.05.11: http://tinyurl.com/42noqx7

Immer mal wieder: Übersetzer im Bild. „Die Berlinerin Esther Kinsky und der Warschauer Ryszard Turczyn sind mit dem Karl-Dedecius-Preis 2011 für polnische und deutsche Übersetzer ausgezeichnet worden.“ BILD, 20.05.11: http://tinyurl.com/3hx7zqf

Klaus Dedecius ist neunzig geworden. „Die vermeintliche Sprachbarriere, der virtuelle Stacheldrahtverhau aus Zischlauten, Nasalen und Palatalen. Doch ihretwegen hat Gott die Übersetzer geschaffen.“ Gerhard Gnauck in der Welt, 20.05.11: http://tinyurl.com/3dtbztf; „Ein Politiker hat ihn einmal den ‚Brückenbauer par excellence’ genannt.“ Hessischer Rundfunk, 20.05.11: http://tinyurl.com/3ss7dcr; „Er führte polnische Dichter und Denker in den deutschen Diskurs ein und trug in die Gegenrichtung viel zur Aufhellung des Deutschenbildes der von Krieg und Stalinismus traumatisierten polnischen Gesellschaft bei.“ Thomas Urban in der SZ, 20.05.11: http://tinyurl.com/3gw8n22

Zum Tod des arabischen Lyrikers und Übersetzers Fuad Rifka. „Der Übersetzer Stefan Weidner, der 2002 mit ‚Das Tal der Rituale’ eine eindrückliche Selektion aus Rifkas Alterslyrik auf Deutsch vorgelegt hat, weist im Nachwort auf das Paradox hin, dass man bei der Lektüre der Originaltexte glaube, ‚Hölderlin auf Arabisch’ zu lesen, dass die deutsche Fassung dann aber denkbar fern von dessen ausgreifendem Stil liege.“ Angela Schader in der NZZ, 19.05.11: http://tinyurl.com/3wadvaj

In London übersetzte der britische Dramatiker Simon Stephens Jon Fosse. „Sicher ist Stephens' Einsatz der Gepflogenheit britischer Theater zu verdanken, gemäss der alles Ausländische derzeit in englischsprachigen ‚Bearbeitungen’ zu sehen ist – eine Praxis, die von der sprachlichen Einebnung und Angleichung an die Umgangssprache bis zur Änderung ganzer Dramenschlüsse reichen kann.“ Marion Löhndorf in der NZZ, 17.05.11: http://tinyurl.com/3l6b78u

Der Frankfurter Philosophieprofessor Axel Honneth über die abnehmende Relevanz der deutschen Sprache in der Wissenschaft. „Manchmal ist es so, dass Übersetzungen einen heilsamen Effekt haben, weil sie dazu zwingen, einen Gedankengang sich möglichst elementar klarzumachen. Die Neudeutungen Hegels aus dem englischsprachigen Feld haben eine extrem heilsame Wirkung.“ Financial Time Deutschland, 16.05.11: http://tinyurl.com/3f9q3l9

Die Nominierungen für den Internationalen Literaturpreis. Aygül Cizmecioglu für Deutsche Welle, 16.05.11: http://tinyurl.com/3qs2llh; und ein schöner Hintergrundbericht mit Porträt einer ehemaligen Preisträgerin, Friederike Meltendorf. „Eine junge Frau mit langen, braunen Haaren, die in ihrem Hamburger Büro, akribisch Seite für Seite Literatur aus dem Russischen und Englischen übersetzt.“ Aygül Cizmecioglu für Deutsche Welle, 17.05.11: http://tinyurl.com/42rl9bc

Warum, fragt sich die Presselinkssammlerin – ohne ihn selbst live erlebt zu haben – erntet Harry Rowohlt immer so überbordendes Lob? „Schmalhans und Prahlhans kann man auch nicht übersetzen. Nur Rowohlt kann es. Dass er Unübersetzbares übersetzen kann, ist in einer Magister- und einer Staatsexamensarbeit belegt. Wenn es ihm mal richtig dreckig geht, liest er - in stiller Selbstergötzung - erst die eine, dann die andere Arbeit.“ Eva Prase in der Freien Zeitung, 06.05.11: http://tinyurl.com/5uv2xmw

Über Tagore und seine Übersetzerinnen. „Eine übergroße Verehrung des beharrlich als ‚Meister’ angeredeten Dichters bricht sich Bahn, der mit religiösen Versatzstücken bedacht und überhöht wird. Höhepunkt ist ein Brief anlässlich des Besuchs Tagores bei dem Ehepaar, als sich Helene Meyer-Franck mit Maria von Bethanien, die Jesus erwartet, vergleicht, und hofft, dass der Dichter ihr Haus ‚heiligen’ werde.“ Thomas Meissner in der FAZ, 05.05.11: http://tinyurl.com/6xfzera

Anfänger Leo Schmidt durfte Bud Spencers Autobiographie übertragen. „‚Es gibt zwar jede Menge an italienischen Übersetzern, doch keiner kannte sich mit den vermeintlich so trivialen Bud-Spencer-Filmen aus’, berichtet der 34-Jährige augenzwinkernd.“ Martin Reitmeier im Wochenblatt, 03.05.11: http://tinyurl.com/6dmnvcf

Eine neue „Medea“ aus der Übersetzerfeder von Paul Dräger. „Dräger übersetzt die Sprechverse in Iamben, die Chorpassagen in Anapästen, und bemüht sich um eine ‚möglichste Beachtung der Wortstellung des Originals, der Semantik und der Stilistik’. Das ergibt einen sperrigen Text, der sich als Vorlage für eine Aufführung wohl weniger eignet als zur aufmerksamen Lektüre.“ Uwe Walter in der FAZ, 02.05.11: http://tinyurl.com/5tuu6uo

RL Stevensons „St. Ives“ ist auf Deutsch gut geworden. „Das ist nicht zuletzt Andreas Nohl zu verdanken, der das Buch nicht nur meisterhaft übersetzt hat, sondern auch dessen Genese beschreibt und einen Entstehungsbericht von Stevensons Witwe beifügt.“ Peter Zander in der Welt, 01.05.11: http://tinyurl.com/5tnamna

Kurzgeschichten von Paula Fox. „Hochachtung vor Karen Nölle und Hans-Ulrich Möhring, die den Stories von Paula Fox im Deutschen eine Eleganz und Authentizität mitgeben, als wären sie von einer Muttersprachlerin geschrieben.“ Lars Grote in der Märkischen Allgemeinen, 30.04.11: http://tinyurl.com/6edr7k3

Eine gewagte These anhand der „Mister Gum“-Serie. „Sprachverspielte Kinderbücher wie dieses liest man am besten in der Originalsprache. Es sei denn, Harry Rowohlt übersetzt sie.“ Frauke Adrians in der Thüringer Allgemeinen, 30.04.11: http://tinyurl.com/6fmappj

Siebenundzwanzig Übersetzer wagten sich an John Ashbery. „Ob ein ‚Mottled Tuesday’ wohl ein ‚melierter Dienstag’ (Uljana Wolf), ein ‚gefleckter Dienstag’ (Iain Galbraith) oder ein ‚durchwachsener Dienstag’ (Marcus Roloff) ist?“ Dorothea von Törne in der Welt, 30.04.11: http://tinyurl.com/5r6mcpp

Tübinger Übersetzertage unter dem Titel „Fremde Fracht“. „In dem Begriff ‚Fracht’, sagt die Slavistik-Professorin Schamma Schahadat, stecke schon die Vorstellung, dass auf dem Weg von einer Sprache in die andere etwas verloren gehen, aber auch hinzukommen kann.“ Ulrike Pfeil im Schwäbischen Tagblatt, 29.04.11: http://tinyurl.com/6kzo5f2

Späte Würdigung durch die FAZ erhält Johann Heinrich Voß’ Teilübersetzung von „Tausend und eine Nacht“ aus dem Französischen. „ Brotarbeit hin oder her, Voßens Sprache ist eine Entdeckung, ein orientalisches Fest. Es gibt kaum einen Satz in diesem Buch, in dem nicht eine sprachliche Wendung entzückt. Herrliches, herrliches Deutsch!“ Michael Maar in der FAZ, 26.04.11: http://tinyurl.com/6yup5jk

Eine Ausstellung zeigt Haikus auf Japanisch und Deutsch. „Gemeinsam haben Christiane Wartenberg und Masko Iso es aber geschafft, die Texte ins Deutsche zu bringen. Und sind mit den Texten zufrieden. Das Papier auf denen die Haikus gedruckt sind, ist von den Künstlerinnen handgeschöpft.“ Brigitte Stock in der Märkischen Oderzeitung, 23.04.11: http://tinyurl.com/62jbgaa

Anhand eines Hörbuchs zwei Dostojewski-Übersetzungen verglichen. „Auf meinen Knien lag die alte, von Hermann Röhl übertragene Ausgabe aus dem Insel Verlag, Satz für Satz ließ sich so prüfen, wie das Silber dieser Prosa zu neuem Glanz aufpoliert wurde.“ Jens Sparschuh im Tagesspiegel, 23.04.11: http://tinyurl.com/668e2lh

Ein interessanter Beitrag darüber, wie Bibelübersetzungen oft in gewisser Weise zum Original werden. „Die fortgesetzte Arbeit an Bibelübersetzungen, insbesondere an solchen die für den kirchlichen und gottesdienstlichen Gebrauch zugelassen sind, zeigt zugleich, wie sehr Bibelübersetzungen konfessionelle Identitäten prägen und symbolisieren.“ Ulrich Körtner im ORF, 22.04.11: http://tinyurl.com/3rpaede

Michail Schischkin schreibt über die Leiden eines Dolmetschers. „ Diese Vielfalt des Stils präzise zu erfassen, ist eine enorme Leistung des Übersetzers Andreas Tretner.“ Karla Hielscher im Deutschlandfunk, 21.04.11: http://tinyurl.com/6yj2ame

Mehr zum Straelener Grass-Workshop. „ Damals widersprach ihm der Niederländer Jan Gielkens: ‚Was übersetzbar sei oder nicht, habe immer noch der Übersetzer zu beurteilen, nicht der Autor.’“ Alexandra Scherzle für Deutsche Welle, 21.04.11: http://tinyurl.com/62by6sk

Iain Galbraith übersetzte John Burnsides Gedichte. „Seine Übersetzung setzt bisweilen eigenwillige Akzente, wenn sie durch intensivierte Wortwahl einen deutlich höheren Ton anschlägt (...); dabei kommt sie gar zu kreativen Ausweitungen im vertrauten deutschen Wortschatz (...). Immer aber zeigen die deutschen Nachdichtungen untrügliches Gespür für Assonanzen wie für rhythmische Raffinesse. “ Tobias Döring in der FAZ, 20.04.11: http://tinyurl.com/6x89ear

Griechischer Poet diskutiert mit seinen Übersetzerinnen. „ Die Übersetzerinnen sind neben Dimitroulia-Kohlhaas die Marburger Archäologin Dr. Lore Frey sowie die pensionierten Lehrerinnen Dr. Sunhilt Rieckhoff und Heidi Lauer. Die Idee zu diesem Werk entstand 2004 in einem Seminar für neugriechische Literatur – eine Abteilung der Klassischen Philologie der Philipps-Universität.“ Anna Ntemiris in der Oberhessischen Presse, 20.04.11: http://tinyurl.com/6lcyscq

Koreanische Gedichte von Hans-Jürgen Zaborowski übersetzt. „Ko Un und Dr. Zaborowski sind Freunde geworden, vor vielen Jahren schon. Und genau deshalb sprühen die kleinen Gedichte auch in der Übersetzung vor Energie.“ Petra Hackert in der Nassauischen Neuen Presse, 20.04.11: http://tinyurl.com/6cuughr

Hans-Christian Oeser brachte D.H. Lawrences „Sons and Lovers“ erstmal vollständig ins Deutsche. „Aber die neue Übersetzung sorgt dafür, dass auch das Frühwerk jetzt seinen Goldstreif erhält.“ Andreas Platthaus in der FAZ, 20.04.11: http://tinyurl.com/62pf3vo

Die Chinesin Han Yan übersetzt und erklärt Schweizer Literatur. „‚Im aufstrebenden China wurde man schräg angeschaut, wenn man sich ausschliesslich mit Literatur beschäftigte’, sagt sie, ‚und erst noch mit deutscher.’“ Regula Tanner in der Basler Zeitung, 17.04.11: http://tinyurl.com/66pnjj8

Ulrich Sinn übersetzte Aristophanes fürs Theater. „Immer wieder arbeitet der Übersetzer mit Anspielungen auf heute bekannte Zitate aus der Literatur, etwa von Goethe, Schiiler und Rilke.“ Ralph Heringlehner in der Main Post, 17.04.11: http://tinyurl.com/6yvotsj

Bruno Schulz neu auf Deutsch, diesmal direkt aus dem Polnischen übersetzt. „Wer also eine genaue Fassung sucht, stellenweise luzide bis zu höchster sprachlicher Präzision und dennoch akademisch richtig, der lese die neue Übersetzung von Doreen Daume. Wer aber einen Blick in geheimnisvolle Räume werfen möchte, in die Maschinenräume der modernen Zeit sozusagen, der lese Josef Hahn.“ Irina Liebmann in der Welt, 16.04.11: http://tinyurl.com/3vvxdws

Beate Rausch und Alexander Nitzberg übersetzten Daniil Charms neu, im Schatten von Peter Urban. „Die nun erscheinende Neuübersetzung von Charms’ Werken ist keine Pionierleistung, die hat Peter Urban erbracht; aber sie ist eine Revolution – nämlich eine gegen Urban.“ Edwin Baumgartner in der Wiener Zeitung, 12.04.11: http://tinyurl.com/6e9xzy2

Die Tolstoi-Übersetzerin las in Münster. „Rosemarie Tietze ist zwar des Jägerlateins nicht kundig, doch gibt ja das Internet den Balzlaut der Schnepfe preis.“ Arndt Zinkant in den Westfälischen Nachrichten, 12.04.11: http://tinyurl.com/6adyx6e

Die Übersetzerin Kirsten Brandt erklärte ihren Beruf in Offenbach. „Übersetzer litten darunter, ‚dass wir unsichtbar sind und sein wollen’, sagte Brandt. Man werde oft bloß an Fehlern bemerkt oder gelte als ‚verhinderter Schriftsteller’.“ Markus Terhan in der Offenbach-Post, 09.04.11: http://tinyurl.com/3sqmnhb

Ein Essay zum Thema Don Quijote. „Nach wenigen Seiten Lektüre in ihrer Übersetzung des geistvollen Hidalgos wird der Leser mit mir übereinstimmen, dass ihre Übertragung uns in den Bann schlägt. Susanne Lange bewahrt nicht nur den Glanz und den Witz des Originals, sie erinnert, was uns deutschsprachige Autoren der Gegenwart oft vergessen machen: dass die deutsche Sprache den Reichtum einer Weltliteratur wiedergeben kann, wenn sie die Höhe ihrer eigenen Möglichkeiten erreicht.“ Fritz Rudolf Fries im Neuen Deutschland, 09.04.11: http://tinyurl.com/3n3e54e

US-Militär bastelt an C3PO-Nachbau. „Sowohl zwischenmenschliche Übersetzung soll möglich sein als auch die zwischen Mensch und Maschine - etwa um Anwendungen wie E- Mails oder auch Microsoft Excel bedienen zu können.“ Die Krone, 06.04.11: http://tinyurl.com/3ghtmud

Wirtschaftsjurist übersetzt Vergil. „ Und plötzlich erscheint es folgerichtig, dass ein Jurist in seinem Beruf das Rüstzeug für eine solche, wie er selbst sagt, ‚Puzzle-Arbeit’ erworben hat, denn auch bei der Auslegung von Patenten zählt jedes einzelne Wort.“ Barbara Steingiesser in der Rheinischen Post, 05.04.11: http://tinyurl.com/3zyk9b4

Zum Thema Literaturkritik und Neuübersetzungen. „ Gerade diese Distanz wird aber in einer aktualisierenden Neuübersetzung mal mehr, mal weniger getilgt. Sie täuscht eine sprachliche Zeitgenossenschaft vor, die das Buch gar nicht mehr hat.“ Frank Schäfer in der Jungen Welt, 02.04.11: http://tinyurl.com/42qexkw

Rapper übersetzen sich gegenseitig. „Irgendwann stand Diederichsen im großen Saal des HKW, und ihm fielen die Übersetzerkabinen oberhalb der Ränge auf, die aus der Zeit stammen, als der Fünfziger-Jahre-Bau noch Berlins Kongresshalle war. ‚Da dachte ich: Das ist genau das, was wir brauchen. In jeder Kabine könnte ein Rapper sitzen, der das, was auf der Bühne passiert, in seine Sprache bringt - und das Publikum kann mit Headsets zwischen den Sprachen wählen.’“ Christoph Twickel im Spiegel, 02.04.11: http://tinyurl.com/43kujtj

Markus Trapp sagt’s deutlich im Kommentarfeld. „ Wenn sich Fokke Joel schon so freut, dass Orphan Pamuks Werk endlich aus dem Türkischen ins Deutsche übertragen wurde, wäre es doch das Mindeste, auch den Übersetzer - wenn schon nicht zu behandeln, so doch wenigstens – zu nennen. Ich hole das hier gerne nach, vielleicht wird es ja noch im Artikel ergänzt: Es ist Gerhard Meier, an dessen Worte sich der Rezensent und hoffentlich viele Leser der deutschen Ausgabe erfreuen.“ Rezension von Fokke Joel im Freitag, 31.03.11: http://tinyurl.com/4xxyj9y

Interview mit der früheren Comic-Übersetzerin Gudrun Penndorf. „ Vor 30 Jahren fingen zum Beispiel viele Menschen an zu joggen. Ich wollte beim Übersetzen auch Methusalix, den greisen Opi im gallischen Dorf, joggen lassen. Aber der Verlag meinte: Wer weiß, ob man später noch weiß, was joggen ist.“ Kindernetz in der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung, 30.03.11: http://tinyurl.com/3j3f4mw

Porträt des Isländisch-Übersetzers Gerd Kreutzer. „Die große Nähe zu den Schriftstellern ist nicht ungewöhnlich für einen Übersetzer. Tief taucht Kreutzer ein in die Werke mit subtilen Interpretationen, die widerspiegeln, wie sehr er Island und seine Menschen über das Wort wahrnimmt.“ Gisela Schwarz im Kölner Stadtanzeiger, 29.03.11: http://tinyurl.com/3oe5gnd

Karl-Dedecius-Preis an Esther Kinsky und Ryszard Turczyn. „Die Jury war besonders davon beeindruckt, wie Esther Kinsky es in ihren Übersetzungen gelang, der stilistischen Individualität sehr unterschiedlicher Autoren Ausdruck zu verleihen.“ Deutsches Polen-Institut, 28.03.11: http://tinyurl.com/6ceak6o

Die Gefahr der schnellen Übersetzungspraxis am Beispiel des 1997er Romans von Suelette Dreyfus und Julian Assange, „Gleich fünf Übersetzer hat der Verlag Haffmans & Tolkemitt verpflichtet, um "Underground" ins Deutsche zu übertragen - und das Ergebnis eher flüchtig lektoriert.“ Oskar Piegsa im Spiegel, 27.03.11: http://tinyurl.com/5wysfjo

Interview mit Orhan Pamuk. „Natürlich wünscht sich jeder Autor, dass seine Bücher in der ihm eigenen Sprache gelesen werden. Aber wenn ihr Deutsch besser ist, und mein Vertrauen in die Übersetzungen ist endlos, dann ist nichts Falsches daran, das Buch auf Deutsch zu lesen.“ Interview von Rosen Tayfur in Der Westen, 25.03.11: http://tinyurl.com/5vkaeyb

Gabriele Hefs stellte den schwedischen Krimiautor Johan Theorin vor. „Lesungen, die von Gabriele Haefs moderiert werden, sind einfach ein Vergnügen.“ Frank Keil in der Welt, 25.03.11: http://tinyurl.com/6ktyzwz

Porträt der Übersetzerin Vera Saudková – die Nichte Franz Kafkas. „In der Zeit der Normalisierung nach dem Ende des Prager Frühlings haben unter ihrem Namen Übersetzer publiziert, die Arbeitsverbot hatten.“ Alena Wagnerová in der FAZ, 25.03.11: http://tinyurl.com/6etxjea

Für andere setzt die Komische Oper mit ihren türkischen Übersetzungen ein wichtiges Zeichen. „Ein türkischer Opernliebhaber wird im Zweifelsfall auch die wichtige Opernsprache Deutsch beherrschen. Aber seit Thilo Sarrazin und andere Zahlenfetischisten die türkischstämmigen Bürger mit Nützlichkeitsrechnungen entsubjektiviert haben, sind solche Gesten wichtig.“ Deniz Baspinar in der Zeit, 25.03.11: http://tinyurl.com/6kds2g7

Die BZ scheint den Sinn von türkischen Übersetzungen in der Komischen Oper nicht recht zu begreifen. „Und Tickets gibt's künftig beim Gemüsehändler.“ lh in der BZ, 22.03.11: http://tinyurl.com/68zz4zk

Der Übersetzer Uwe-Michael Gutzschhahn und der australische Autor Morris Gleitzmann erhalten den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis der Deutschen Bischofskonferenz. Domradio.de, 22.03.11: http://tinyurl.com/6xn4wo3 ; Die Berliner Literaturkritik, 24.03.11: http://tinyurl.com/5vfxj9d

Porträt der Hamburger Übersetzerin Gabriele Haefs. „Tatsächlich aber schreibt die Frau auch beleidigte Briefe. Beispielsweise wenn wieder mal ein Rezensent ihren Namen als Übersetzerin unterschlagen hat. ‚Dann bin ich stocksauer', sagt sie.“ Martina Goy in der Welt, 20.03.11: http://tinyurl.com/6g8gpe7

Über das Verstehen und das Übersetzen. „Ich liebte und liebe Gorjans Übersetzung von Musils Roman, ich liebte und liebe das deutsche Original, ich hüte Erlebnisse, die mir diese Texte bescherten, ohne je die Verschiedenheit dieser Erlebnisse zu hinterfragen oder mich damit zu beschäftigen.“ Dževad Karahasan in der Presse, 19.03.11: http://tinyurl.com/62zcmu2

Martin Pollacks Rede zum Preis zur Europäischen Verständigung. „Weil wir zu wenig wissen, zu wenig lesen, weil zu wenig übersetzt wird, weil die meisten Verlage zu wenig wagen, weil es noch mehr Förderungen brauchte, es gibt zahlreiche Gründe, warum die Situation so ist, wie sie ist, nämlich unbefriedigend.“ Der Standard, 19.03.11: http://tinyurl.com/6yvk9h8

Ulrich Blumenbachs neue Version von „On the Road“ – sehr genau besprochen. „Viel genauer und rhythmisch aufgeladener als in früheren Übersetzungen kommt der Roman daher, jugendlich übermütig und zwischen Lebensfreude und tiefer Traurigkeit oszillierend.“ Jürgen Brocan in der NZZ, 19.03.11: http://tinyurl.com/6dt67bk

Clemens Meyer übersetzte Hundegedichte. „Literarische Texte zu übersetzen, ist eines der schwierigsten Dinge, die man machen kann, da habe ich größten Respekt vor“, schildert der Autor, der schon seit dem Morgen von einem Messetermin zum nächsten gehetzt war, mit derbem sächsischen Akzent. news.de, 18.03.11: http://tinyurl.com/5wx3fv6

Interview mit dem serbischen Autor und Übersetzer David Albahari. „Übersetzen ist eine großartige Gelegenheit, die Geheimnisse eines anderen Autors zu erfahren. Denn wenn man ihn übersetzt, muss man versuchen, die Welt durch seine Augen zu sehen. In anderen Worten: Man muss dieser Autor werden, muss wie er denken und wie er mit Worten umgehen.„ Interview von Wolf Ebersberger in der Nürnberger Zeitung, 18.03.11: http://tinyurl.com/646n3a8

Preis der Leipziger Buchmesse an Barbara Conrad für „Krieg und Frieden“. „Die Jury: Barbara Conrad habe die bislang beste Übersetzung des Romans vorgelegt und sei Tolstoi näher gekommen als alle anderen Übersetzer.“ Buchreport, 17.03.11: http://tinyurl.com/6gsdvq4

David Vanns „Im Schatten des Vaters“. „...aber dafür ist das Buch hervorragend übersetzt.“ – Und zwar von Miriam Mandelkow, die man ruhig mit Namen hätte nennen können. Dirk Knipphals in der TAZ, 17.03.11: http://tinyurl.com/6dggohg

Der beste Artikel zum Thema Grass' ‚Grimms Wörter'. „Wahrscheinlich freut sich Günter Grass aus zwei Gründen: erstens hat er recht gehabt; und zweitens attestiert das Scheitern der Übersetzer seinem Werk etwas ungeheuer Einmaliges; schließlich hat man sich ja selbst an ‚Finnegans Wake' von Joyce gewagt.“ Lothar Schroeder in der Rheinischen Post, 16.03.11: http://tinyurl.com/6e2tdyr

Schüler besuchten Grass & Co. im Straelener Übersetzer-Kollegium. „Laura Kramps (19) wollte von Grass wissen, was er von Anglizismen halte. Die seien natürlich schrecklich, sagte der Schriftsteller, und seien auch für die englische Sprache nicht gut.“

Günter Grass trifft sich mit Übersetzern in Straelen; hält sein neuestes Buch für kaum übersetzbar. „Die Übersetzer sollten sich den Text ‚auf individuelle Weise aneignen'.“ BILD, 15.03.11: http://tinyurl.com/62knqd2 ; „Oili Suominen aus Finnland kapituliert. Sie hat Grimms Märchen und mehr als ein Dutzend Werke von Grass ins Finnische übersetzt. Nun gibt sie auf.“ news.de, 15.03.11: http://tinyurl.com/5vupy5r ; Kölnische Rundschau, 15.03.11: http://tinyurl.com/66m4gu8

Huffington Post entdeckt Übersetzer. „I will go back through all my hundreds of reviews of the past three-plus years and make sure that the translators of each foreign tome are acknowledged for their hard -- and largely hidden -- work.“ Nina Sankovich in der Huffington Post, 10.03.11: http://tinyurl.com/5twpk8l

Welche serbischen Autoren werden übersetzt? „Sämtliche der zwölf für das Frühjahrsprogramm übersetzten serbischen Romane stammen ausschließlich von männlichen Autoren der älteren und mittelalten Generation.“ Doris Akrap in der taz, 14.03.11: http://tinyurl.com/5v3vx9t

Terézia Mora erhält NRW-Übersetzerpreis. Börsenblatt, 13.03.11: http://tinyurl.com/63mxnj3; „Moras Übersetzung von Péter Esterházys Debüt vermittele auf mitreißende Weise das literarische Abenteurertum des ungarischen Schriftstellers, hieß es zur Begründung.“ Rheinische Post, 14.03.11: http://tinyurl.com/6kd7loh

Und der Preis für Internationale Poesie geht an den US-Amerikaner Ben Lerner und seinen deutschen Übersetzer Steffen Popp. „Das große Thema des Lyrikertreffens ‚Wie übersetzt man Lyrik?’ wird auch in einer Ausstellung thematisiert.“ Sabine Müller in der Münsterschen Zeitung, 09.03.11: http://tinyurl.com/6j85jjw

Mehr zum Lyrikertreffen in Münster. „Da ohne Übersetzer die Weltkarte der Poesie voller weißer Flecken wäre, steht das Übersetzen ausdrücklich im Mittelpunkt des Lyrikertreffens.“ Sandra Peter in den Westfälischen Nachrichten, 09.03.11: http://tinyurl.com/4qzcnn2

Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur und Ernst-Jandl-Preis für Lyrik an zwei übersetzende Autoren verliehen: Javier Marias und Peter Waterhouse. Der Standard, 09.03.11: http://tinyurl.com/6hp8mak

Die Bibel ins Jula übersetzt. „Die Idee, Schriften nur aus einem bestimmten Interesse heraus zu entwickeln, wie etwa zur Verbreitung der Bibel, sieht der Münchner Sprachwissenschaftler Wolfgang Schulze kritisch: ‚Hiermit greift man in die bestehenden kulturellen Traditionen ein.’“ Joelle Verreet in n-tv, 09.03.11: http://tinyurl.com/5vozevh; fast wortgleich in der Welt, 10.03.11: http://tinyurl.com/6867ax7

Rosemarie Tietze stellte ihre Arbeit im Literarischen Zentrum Göttingen vor. „Letztlich scheut sich Tietze auch nicht auf einer Druckseite zwölf Mal das Wort ‚sagen’ zu verwenden, anstatt jedes mal ein Synonym zu bemühen. Zutage gefördert hat sie damit unter anderem die Wiederholung als eines der wichtigsten stilprägenden Mittel Tolstois.“ Anna Kleimann im Göttinger Tageblatt, 08.03.11: http://tinyurl.com/5tq5u94

Der kürzlich verstorbene Schweizer Guido Schmidlin übersetzte Mario Luzi. „Schmidlin, ein Freund von Luzi und eng mit dem Werk vertraut, liefert eine einfühlsame und präzise Übersetzung. Mitunter ist die Treue zu den grammatikalischen Strukturen des Originals etwas übertrieben, vor allem bei Gerundivkonstruktionen, die im Italienischen schwebend wirken, im Deutschen aber eine eigentümliche Schwere bekommen.“ Maike Albath in der NZZ, 09.03.11: http://tinyurl.com/6glzapc

Erster Usedomer Literaturpreis an die tschechische Autorin Radka Denemarková und deren Übersetzerin Eva Profousová. Insel-Usedom.net, 07.03.11: http://tinyurl.com/5tlgo85

Nachrufe auf den Übersetzer Friedhelm Kemp. „Wenn Deutschland bereits ein Verhältnis zu Saint-John Perse besaß, als dieser überraschend 1960 den Literaturnobelpreis erhielt, dann war das Friedhelm Kemp zu verdanken.“ Tilman Krause in der Welt, 08.03.11: http://tinyurl.com/68eofqn; Carl Wilhem Macke im CulturMag, 07.03.11: http://tinyurl.com/6ynb6jz; Wolfgang Matz im Deutschlandradio, 07.03.11: http://tinyurl.com/66yoklu

Ein Interview mit dem Melville-Übersetzer Friedhelm Rathjen. „Die Behauptung der ‚Unlesbarkeit’ ist allerdings schon durch den großen Erfolg der Hörbuchfassung von Christian Brückner, unter anderem die Synchronstimme von Robert de Niro, widerlegt worden.“ Interview von Ulla Heyne in der Kreiszeitung, 05.03.11: http://tinyurl.com/5tzev5e

John Ashbery, übersetzt von deutschen Lyrikern. „Die knapp fünf Dutzend Gedichte aus ‚A worldly country’ erscheinen nicht nur zweisprachig, sondern in je zwei bis sechs unterschiedlichen deutschen Versionen; nur gelegentlich steht eine Übersetzung mal allein.“ Tobias Döring in der FAZ, 04.03.11: http://tinyurl.com/48upoh8

Julika Brandestini, Barbara Kleiner und Maja Pflug mit dem Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis geehrt. Europe Online, 03.03.11: http://tinyurl.com/6x27mon; Bundesregierung.de, 02.03.11: http://tinyurl.com/5ujwv5q

Rodolfo Walsh: Ein schwarzer Tag für die Gerechtigkeit. „Ein Lob gebührt an dieser Stelle dem Übersetzer Lutz Kliche, denn die Geschichten sind nicht nur stilistisch schön zu lesen. Ihm ist es auch gelungen, pointierte Wendungen treffend ins Deutsche zu übersetzen.“ Sven Schaller in Quetzal, 28.02.11: http://tinyurl.com/69z7a3v

Übersetzerpreise für Johann Strutz und Adan Kovacsics. Strutz „widme sich dabei ‚vor allem dem Pianissimo der sogenannten „kleinen Literaturen Europas“’, so die Begründung der Jury.“ ORF, 28.02.11: http://tinyurl.com/64ela2r

Preis an den reifen, bekloppten Harry. „Rowohlt sei ‚ein Naturereignis - unwiderstehlich, überwältigend und bekloppt.’ Seine Lorbeeren verdiente sich der gebürtige Hamburger vor allem mit literarischen Übersetzungen.“ Die Welt, 25.02.11: http://tinyurl.com/6jb66oc

Über waghalsige Verlage. „‚Poetry is what's lost in translation’, hat Ashbery einmal selbstironisch bemerkt. Es gehört zum ästhetischen Ehrgeiz von ‚luxbooks’, dieses pessimistische Diktum zu widerlegen.“ Michael Braun in der NZZ, 26.02.11: http://tinyurl.com/4suuapl

Eine ungewöhnliche Veranstaltung stellte in München Übersetzungen vor. „Ein großer Prozentsatz aller Neuerscheinungen liegt den deutschen Lesern in Übersetzungen vor, oft so gut gemacht, dass diese künstlerische Arbeit gar nicht mehr wahrgenommen wird.“ Kulturkurier.de, 24.02.11: http://tinyurl.com/6d2cn6m#

Auszeichungen für Frank Günther und Feliu Formosa. Buecher.at, 22.02.11: http://tinyurl.com/624b8lg

Juan Gelmans Gedichte. „ Die Übersetzer sind also gefordert, wohl auch überfordert – die berühmte ‚Unübersetzbarkeit’, der unweigerliche Verlust von Bedeutungsschichten.“ Leopold Federmair in der NZZ, 22.02.11: http://tinyurl.com/6c6a9ru

Colson Whiteheads Pubertätserinnerungen fehlten im Deutschen das „aus“. „ Warum der für die Übersetzung von Pynchons ‚Mason and Dixon’ mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnete Nikolaus Stingl hier nicht die Option der wörtlichen Übersetzung gewählt hat und schlicht: "Seit wann bist du heraußen" an den Anfang des Textes setzte, ist nicht nachvollziehbar.“ Sabine Nikolay im ORF, 20.02.11: http://tinyurl.com/6kcrtv7

Ja, das gibt es: computerübersetzte Untertitel. „ Unsere Systeme sind dort schon seit mehreren Jahren im Einsatz und übersetzen täglich 15 Fernsehsendungen in verschiedene Sprachen.“ Interview mit dem Computerlinguisten Martin Volk von Harald Schödl in Computerworld, 18.02.11: http://tinyurl.com/6cylgyb

Tatsächlich zu empfehlen – die von Clemens Meyer übersetzten Hundegedichte. „ Auf der Buchmesse will er auch noch über ein anderes persönlichen Faible sprechen: Tattoos.“ BILD, 18.02.11: http://tinyurl.com/6lceewy

Interview mit dem VS-Vorsitzenden Imre Török. „ Ich setze lange auf Verhandlungen, aber wenn es sich abzeichnet, dass wir so nicht weiterkommen, müssen wir knallhart andere Wege beschreiten und ähnlich wie die Übersetzer gerichtlich die Vergütungsfrage klären lassen.“ Daniel Lenz im Buchreport, 17.02.11: http://tinyurl.com/67zwvlh

Javier Cercas’ „Anatomie eines Augenblicks“. „Dazu trägt auch der Übersetzer Peter Kultzen bei, dessen Sprachvermögen der ideale Resonanzapparat für Cercas' melodienreiches Spanisch ist.“ Paul Ingendaay in der FAZ, 11.02.11: http://tinyurl.com/69x4dg8

Alexander Nitzberg und Beate Rausch haben Daniil Charms übersetzt. „Ihr Charms liest sich frisch, zupackend und so effekthascherisch, wie es zu seiner aggressiven Wirkungsästhetik eben passt.“ Frank Schäfer in der Zeit, 10.02.11: http://tinyurl.com/5tta2g9

Susanne Lange las in Usingen. „‚Ich habe mich vergeblich an der Lektüre versucht, aber was Sie jetzt vorgelegt haben, ist frisch und spritzig’, gab es für die Übersetzerin im Anschluss an die Vorlesung ein dickes Kompliment eines Zuhörers.“ Frank Saltenberger in der Frankfurter Neuen Presse, 10.02.11: http://tinyurl.com/47uwpfj

Dario Fo und Franca Rame erinnern an ihren Übersetzer Peter O. Chotjewitz. „Franca und ich haben es immer gesagt: Für einen Schriftsteller oder Dramatiker ist es extrem wichtig, mit einem guten Übersetzer zusammenzuarbeiten, wenn man im Ausland bekannt werden will.“ Jungle World, 10.02.11: http://tinyurl.com/6y5tqdk

Betty Wahl und Christoph Rech haben ihren Traumjob gefunden: Übersetzer aus dem Isländischen. „Wer beginnt, diese Sprache zu lernen, kann sich oft nicht vorstellen, Isländisch jemals sprechen zu können.“ Frankfurter Neue Presse, 08.02.11: http://tinyurl.com/5vyqbk6

Die Übersetzerin Beate Thill würdigt den verstorbenen Autor Edouard Glissant. „In dieser intensiven Zusammenarbeit war er hochsensibel, anspruchsvoll und zuweilen skeptisch, weil er das Deutsche nicht verstand.“ Beate Thill in der Badischen Zeitung, 04.02.11: http://tinyurl.com/5ueptwy

Ricardo Piglias Roman „Ins Weiße zielen“. „Doch für den, der es mit der Reinheit der Genres nicht ganz so ernst nimmt, bietet Piglias Roman ein großartiges, und intelligentes Lesevergnügen von famoser stilistischer Brillanz auch in der deutschen Übertragung, die Carsten Regling mit bewundernswerter Souveränität besorgt hat. Nur manchmal tut der Übersetzer des Guten zu viel, wenn er die Verse berühmter Tangolieder, wie Carlos Gardels "Amores de estudiantes", in unmelodisches Deutsch übersetzt. Mit den Songs von Elvis Presley würde das auch keiner machen.“ Volker Breidecker in der Süddeutschen Zeitung, 03.02.11: leider nicht online.

Ein neues altes Kerouac. „All das lässt sich jetzt wieder entdecken und erleben, in der Wort- und Glückslawine, die Ulrich Blumenbach vor uns ausschüttet, der fabelhafte Übersetzer der ‚Urfassung’ von ‚On the Road’, so nennt der Rowohlt Verlag das.“ Georg Diez im Spiegel, 31.01.11: leider nicht online.

Reinhard Kaiser gewinnt den Wilhelm-Merton-Preis. „Kaiser dankte (...) nicht nur den Stiftern des Preises, sondern auch Weggefährten, die es schon früh verstanden hätten, Übersetzer am Erfolg der von ihnen bearbeiteten Werke teilhaben zu lassen.“ Florian Balke in der FAZ, 30.10.11: leider nicht online.

Interview mit der Norwegisch-Übersetzerin Gabriele Haefs. „Ich bin stocksauer, wenn Rezensionen den Übersetzer unterschlagen. Abgesehen davon sind Rezensenten oft inkonsequent: Gefällt ihnen die Übersetzung, schreiben sie, der Autor habe eine wunderbare Sprache. Gefällt sie ihnen nicht, schreiben sie, die Übersetzung ist schlecht.“ Interview von Petra Schellen in der taz, 30.01.11: http://tinyurl.com/5vudg4d

Interview mit dem Joyce-Kenner Fritz Senn. „Ich habe mir tatsächlich gedacht, man sollte einmal Extremübersetzungen machen: also Varianten, bei denen ein bestimmter Aspekt konsequent im Vordergrund steht – etwa Wortwiederholungen, Musikalität, der Umgang mit Metaphern oder Anspielungen, die sich nicht eins zu eins von einem Kulturraum in den andern übertragen lassen.“ Interview von as in der NZZ, 29.01.11: http://tinyurl.com/6j8c8ro

Ein zweisprachiges Band mit Gedichten von Pierre Ronsard, von Georg Holzer übersetzt. “Die Freude an dem hübsch aufgemachten Band wird geschmälert, da Holzer sich für eine gereimte Versübersetzung entschieden hat. Es ist bekannt, wie problematisch solche Übersetzungen - gerade aus den romanischen Sprachen - angesichts der Reimarmut des Deutschen sind. Der Not des Reimenmüssens begegnen die Übersetzer mit sprachlichen Verrenkungen, die oft schwer erträglich sind; Holzers Übersetzung macht da keine Ausnahme.” Joachim Heinzle in der FAZ, 28.01.11: leider nicht online

Ein Interview mit Harry Rowohlt. Das Thema: Übersetzen. „Wenn eine Frau etwas geschrieben hat, sollte sie auch eine Frau übersetzen. Es ist gut, wenn beide möglichst wesensverwandt sind. Robert Crumb ist übrigens der einzige Autor, den ich je übersetzt habe, der weder raucht noch trinkt.“ Interview von Lucie Machac in der Berner Zeitung, 27.01.11: http://tinyurl.com/6hct9gn

Die Übersetzerin Martina Jakobson im Porträt. „Der inhaltliche und sprachliche Forscherdrang und die Freude an der Arbeit mit Sprache sind unabdingbare Voraussetzung für den Literaturübersetzer – die Neu-Wollbacherin Martina Jakobson hat, wie sie zeigte, von beidem in großem Maß.“ Claudia Gabler in der Badischen Zeitung, 26.01.11: http://tinyurl.com/4euayhs

Neue Shakespeare-Übersetzungen, leicht anders. „(Markus) Marti hat nicht nur alle 154 Sonette ins Deutsche übertragen, sondern diese auch noch ins Walliserdeutsche versetzt, in eine Visper Variante, die das Idiom seiner Kindheit und Jugend ist.“ Martin Zingg in der NZZ, 26.01.11: http://tinyurl.com/46qm7kr

Immer diese deutschen Frauen: wissenswertes über Mori Ogai. „Wahrscheinlich ist hier die Wurzel für Ogais zweiter Karriere als Schriftsteller und Übersetzer zu suchen, denn kaum war er im September 1888 nach Japan zurückgekehrt, entfaltete er vielfältige Aktivitäten, vielleicht auch ausgelöst durch seine Beziehung zu einer Deutschen, die ihm nachgereist war, auf massiven Druck der Familie aber wieder die Heimreise nach Deutschland antreten musste.“ Rolf Brockschmidt im Tagesspiegel, 23.01.11: http://tinyurl.com/678hrzt

Camille de Perettis „Wir werden zusammen alt“. „Und ihr kongenialer Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel beherrscht das Register der Oulipo-Spielerei ebenso souverän wie das des betroffen machenden Lebensernstes bis ins hinterste Zimmer des Begonienheims.“ Joseph Hanimann in der FAZ, 23.01.11: http://tinyurl.com/6d8lamx

Zwei Koranübersetzungen, von Ahmad Milad Karimi und Hartmut Bobzin. „Das verbale Element des zugrunde liegenden arabischen Textes hat in Verbindung mit einer anderen Präposition (bi-) in der Tat diesen Sinn, z. B. in Sure 4 Vers 135: ‚Steht für Gerechtigkeit (. . .) ein!’“ Tilman Nagel in der NZZ, 22.01.11: http://tinyurl.com/6bqqson

Präzise und syntaktisch genaue Übertragungen der Lyrik des Salvatore Quasimodos. „Christoph Ferbers Entscheidung, das Adverb "ecco" mit dem biblisch anmutenden "siehe" zu übersetzen, mag den emphatischen Charakter verstärken, doch steckt die manierierte Rhetorik schon im Original.“ Maike Albath in der Süddeutschen Zeitung, 21.01.11: leider nicht online.

Raoul Schrott las aus seiner Ilias-Übersetzung. „Überhaupt sei Schrotts Sprache zu heutig, die Übertragung zu frei, zu flapsig, zu anzüglich.“ Badische Zeiting, 20.01.11: http://tinyurl.com/4zk2kzu

Wie rettet man einen unterschätzten Autor aus dem Fantasy-Regal? Mit Neuübersetzungen natürlich! „Mit Regina Rawlinson und Gerald Jung wurden zwei vielfach preisgekrönte Übersetzer für das ehrgeizige Projekt gewonnen.“ Buchreport, 19.01.11: http://tinyurl.com/66a4xe8

Die Schweizer Autoren Thomas Hürlimann und Melinda Nadj Abonji treffen ihre chinesischen Übersetzer – natürlich in Looren. „Sie sprechen im Restaurant Löwen mit ihren chinesischen Übersetzern über das literarische Übersetzen als ständiger Balanceakt.“ Zürcher Oberländer, 18.01.11: http://tinyurl.com/6xab795

Ulrich Blumenbach las in Bonn. „Dieser wirkt entspannt. Er weiß, dass das Publikum ihm an den Lippen kleben wird.“ Lisa Bradler auf campus-web.de, 17.01.11: http://tinyurl.com/6yegkad; Und Bruno Ganz war auch dabei. Ulrike Strauch im Bonner General-Anzeiger, 20.01.11: http://tinyurl.com/4gjz5oa

Zum Thema Erika Fuchs, Donald Duck-Übersetzerin und Micky Maus-Herausgeberin. „Manche meinen, Fuchs, die sich als erstes Mädchen auf einer Jungenschule durchsetzte und dort Abitur machte, habe womöglich mehr für die deutsche Sprachkultur getan als mancher hochgelobter Schriftsteller.“ Hele in der Mainpost, 17.01.11: http://tinyurl.com/6htzabl

Tatjana Pokorny schreibt über die junge Weltumseglerin Jessica Watson – deren Buch sie übersetzt hat. „Als ich den Auftrag zur Übersetzung bekam, war ich nur neugierig. Aber während der Arbeit an dem Text habe ich Jessica verstanden.“ Die Welt, 16.01.11: http://tinyurl.com/6ld33zw

Ein Interview mit Dennis Loy Johnson, dem New Yorker Verleger von Hans Fallada. „Ich bekam heraus, wer die Rechte hat und flog nach Berlin. Die Rechte-Inhaber waren ziemlich überrascht. Es war lange her, dass sich irgendjemand aus dem Ausland für Hans Fallada interessiert hatte.“ Interview von Iris Hellmuth im Hamburger Abendblatt, 15.01.11: http://tinyurl.com/62f5h8b . Und ein Artikel dazu. „Übersetzt wird hier kaum noch. Literarisch bleibt man gern in seinen Grenzen.“ Armgard Seegers, 15.01.11: http://tinyurl.com/6z3nyhs

Peter Gehrisch als Übersetzer und Herausgeber polnischer Lyrik. Er „sieht beim Übersetzen das Vernehmlichwerden ‚mit Herkunft, Wunden und Erklärungsnöten' verknüpft.“ Ralf Julke in der Leipziger Internet-Zeitung, 14.01.11: http://tinyurl.com/6hvaxfh

Iranische Coelho-Zensur als Waffe gegen seinen Übersetzer? „Die Zensur trifft den Autor erst in zweiter Linie, zu allererst zielt sie auf seinen Übersetzer und Verleger Arash Hejazi.“ Daniel Haas in der FAZ, 12.01.11: http://tinyurl.com/69hjhyr

Zum Tod von Gisela Perlet. „Sie galt als Doyenne der deutschen Dänisch-Übersetzer: Gisela Perlet aus Rostock, 1942 bei Magdeburg geboren, war der lebende Beweis, dass auch Übersetzer ein Werk haben können.“ FAZ, 13.01.11: leider nicht online Mordversuch auf den Übersetzer und Schriftsteller Pedro Galvéz in Schwabing. Susi Wimmer und Sebastian Schopp in der Süddeutschen Zeitung, 11.01.11: http://tinyurl.com/695mb65; Ralph Hub in der Abendzeitung, 12.01.11: http://tinyurl.com/63p8crf ; Berliner Kurier, 13.01.11: http://tinyurl.com/6dcdjyx

Die „drei Fragezeichen“ auf lateinisch. „‚Auch Jugendliche sollen auf Lateinisch unter der Bettdecke schmökern können', sagt Ulrich Krauße versonnen.“ Dietlind Ellerich in der Borkener Zeitung, 11.01.11: http://tinyurl.com/67vwkma ; BILD, 11.01.11: http://tinyurl.com/6hljkjq

Ein Porträt des tschechischen Übersetzers und Lektors Tomáš Dimter. „Und ich glaube, ich hab einen sehr guten Geschmack, Literaturgeschmack, und deshalb wollte ich das ja auch versuchen: Nicht nur als Übersetzer zu arbeiten, sondern eben auch als Verlagslektor.“ Martin Becker im Deutschlandradio Kultur, 11.01.11: http://tinyurl.com/6bcq423

Max Knight übersetzte Christian Morgenstern mal ins Englische. „Herausgefordert durch die geltende Meinung, dass sein Lieblingsdichter ‚praktisch unübersetzbar' sei, machte er sich zunächst daran, Morgensterns berühmten Lattenzaun in die neue sprachliche Heimat zu verpflanzen, und fand Gefallen am Geschäft.“ Angela Schrader im NZZ, 11.01.11: http://tinyurl.com/5tvg6qf

Ein Übersetzer zum Hören. „Wir erinnern im Gespräch mit dem Übersetzer Hanns Grössel an die dänische Dichterin Inger Christensen, deren ‚Unerhörtes Spiel' zu den Klassikern der 60er-Jahre gehört.“ Deutschlandfunk, 08.11.11: http://tinyurl.com/6yvbq8d

Cornelius Hell schreibt sehr persönlich über das Übersetzen und das Erinnern. „Ein Vater, der ständig übersetzt, schreibt und liest, ist ohnedies nicht der Wunschtraum eines Kindes.“ Die Presse, 07.01.11: http://tinyurl.com/6c2wc2u

Die Schriftstellerin und Übersetzerin Julia Schoch entdeckte Georges Hyvernaud. „Beim Durcharbeiten des Bücherstapels war mir ziemlich schnell klar: Das ist es!“ Interview von Dirk Becker in den Potsdamer Neuesten Nachrichten, 06.11.11: http://tinyurl.com/6kvdjgn

„Darf man so mit Homers Sprache umgehen?“ Zu Raoul Schrotts Neuübersetzung der „Ilias“. Kurzartikel und Video beim ZDF, 02.01.10: http://tinyurl.com/3a4je85

Ulrich Bossier entstaubte RL Stevensons „Schatzinsel“. „Bossier gelingt es, den Staub manch anderer Bearbeitung von den Sätzen zu pusten, ohne sie glatt zu bürsten; selten wird die Sprache etwas blumig und überbordend; meist kommt Bossier dem Ton des Originals nahe, ohne dabei antiquiert zu wirken.“ Ulrich Rüdenauer in der Frankfurter Rundschau, 02.01.11: http://tinyurl.com/39j65ab

 

Weiter zurückliegende Presselinks befinden sich im

 Archiv Übersetzer und ihre Arbeit

 

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Berufspolitisches Presse-Echo

Stand 20.01.2012:

Fördergelder streichen? „Auf dem Prüfstand steht auch die finanzielle Unterstützung der Stadt für das Europäische Übersetzer-Kollegium (EÜK). Für das Haus an der Kuhstraße gibt die Stadt einen jährlichen Pauschalzuschuss von 54 500 Euro. Diese Summe möchte die Stadtverwaltung in spätestens fünf Jahren auf Null zurückfahren.“ Rheinische Post, 11.01.12: http://tinyurl.com/6n4fw7t

Was hat sich im letzten Jahr getan? „Im Januar 2011 legte der Bundesgerichtshof erstmals höchstrichterlich tarifähnliche Sätze für LiteraturübersetzerInnen fest. Seitdem ist ein Jahr vergangen. Zum Anfang dieses Jahres darf man also fragen: Was hat sich getan? Wie geht es den deutschen LiteraturübersetzerInnen?“ Carla Baum in der taz, 03.01.12: http://tinyurl.com/7z7bb5p

"Die Methode Amazon". Astrid Herbold in ZEIT-Online, 21.12.11: http://tinyurl.com/88tdp4h

Kurt Flasch hat Dantes „Commedia“ in deutsche Prosa übersetzt. „Ich habe das Ganze als großen Plan gesehen, der mich überfordert. Vorbereitet habe ich mich sehr gut und auch alle Hilfsmittel gehabt sowie bedeutende Freunde, die ich fragen konnte. Aber ich hatte dauernd das Gefühl, Dante sei so groß, dass ich mir sogar körperlich klein vorkam. Oft dachte ich, ich könne das nicht. Ich schreibe Bücher und bin fröhlich dabei, aber in diesem Fall war es eine Fröhlichkeit am Rande des Möglichen.“ Interview von Norbert Mayer in der Presse, 14.12.11: http://tinyurl.com/cvh4kws

Martin Pollack erhält den Preis des polnischen PEN Clubs „für hervorragende translatorische Verdienste auf dem Gebiet der Übersetzung polnischer Literatur in eine fremde Sprache“. Kleine Zeitung, 14.12.11: http://tinyurl.com/bqou2ud

Der kürzlich verstorbene schottische Autor und Übersetzer Gilbert Adair verewigte hingegen seinen deutschen Übersetzer. „Sein deutscher Übersetzer Jochen Schimmang taucht als ‚inzwischen lieb gewonnener Freund’ auf Seite 38 des Krimis ‚Und dann gab’s keinen mehr. Evadne Mounts dritter Fall’ (2008) auf.“ Katrin Hillgruber im Tagesspiegel, 13.12.11: http://tinyurl.com/bte2n2n

Eine herrliche Überschrift ziert diese Besprechung von „Der Tunnel“ von William H. Gass.  „1995 erschienen, mit dem National Book Award ausgezeichnet und jetzt endlich von Nikolaus Stingl kongenial übersetzt, ist Gass’ ‚Großes Werk’ der Inbegriff einer Great American Novel: hypnotisch, poetisch, schwierig, ausschweifend, manchmal rasend komisch.“ Martin Halter in der Berliner Zeitung, 12.12.11: http://tinyurl.com/c9zvw6s

Darf ich mal ein Negativbeispiel aufführen? Nur eins, versprochen. Eine längere Buchbesprechung erwähnt die Übersetzerarbeit des Autors, seine stilistische Vollendung und auch noch sein „Hauch von Schnitzler, sein Schatten von Camus“ – aber nicht seine langjährige Übersetzerin. Susanne Mayer in der Zeit, 12.12.11: http://tinyurl.com/cmz3jka

Albatros-Preis an Ulrike Wasel und Klaus Timmermann (und Dave Eggers). Radio Bremen, 12.12.11: http://tinyurl.com/ct42xj6

Verena Auffermann zum Preis der Leipziger Buchmesse. „ Auch der Übersetzer-Preis rückt eine zu selten beachtet Profession in den Fokus der Aufmerksamkeit. Das ist eine grandiose Arbeit.“ Interview von Janina Fleischer in der Leipziger Volkszeitung, 12.12.11: http://tinyurl.com/c29x8ju

Mirjam Pressler übersetzte Leah Goldberg. „Auch im Deutschen reimt sich der Text - eine gelungene Übersetzung. Manchmal allerdings ist die Wortwahl nicht sehr subtil.“ Ayala Goldmann im Deutschlandradio Kultur, 09.12.11: http://tinyurl.com/bthcv7t

Eine nette, kleine Übersetzernennung zu „Zärtlich ist die Nacht“. „ Heroisch bemüht sich der Übersetzer Lutz-W. Wolff die Lässigkeit von Fitzgeralds Sprache im Deutschen herzubringen, eine Lässigkeit, die das Lächerliche nicht fürchtet.“ Fritz Göttler in der Süddeutschen Zeitung, 09.12.11: http://tinyurl.com/cjfkpfu

Alexander Nitzberg übersetzte Daniil Charms neu und schrieb auch im Nachwort über frühere Versionen. „ or allem reibt er sich an Peter Urban. Dieser kleinkarierte Hickhack soll den Leser aber nicht stören. Die Übersetzungen von Nitzberg (Gedichte) und Beate Rausch (Prosa) lesen sich jedenfalls sehr gut.“ Claus-Ulrich Bielefeld im Tagesanzeiger, 08.12.11: http://tinyurl.com/ca5p4yf

Immer wieder landen Übersetzer in aller Welt hinter Gittern; in diesem Fall in Thailand. „Der Mann hatte Auszüge aus dem 2006 erschienenen Buch ‚The King Never Smiles’ (Der König lächelt nie) übersetzt. Es handelt sich um eine kritische Königsbiografie des Journalisten Paul Handley, der lange aus Asien für die Zeitschrift ‚Far Eastern Economic Review’ berichtet hatte. Das Buch wurde in Thailand sofort verboten.“ Die Welt, 08.12.11: http://tinyurl.com/cgbtktj; siehe auch Freddy Surachai im Spiegel, 10.12.11: http://tinyurl.com/bpmleet

Ob Übersetzerinnen ein Händchen für die Auswahl von Büchern haben? Zum Verlag Edition Fünf. Ilka Kreutzträger in der taz, 07.12.11: http://tinyurl.com/7dlxrco

Über den Autor, Herausgeber und Übersetzer Walter Boehlich. „Er schreibt ja dann auch in diesen Thesen zur Übersetzung und Übersetzungskritik, übersetzen ist unmöglich. Und er hat ja noch sehr viele Bücher übersetzt. Er hat ja nicht aufgehört zu übersetzen. Er hat nicht aufgehört, sich an diesem Ideal, das er da formuliert, diesen sieben Thesen zum Übersetzen, zu versuchen dem gerecht zu werden.“ Joachim Büthe im Deutschlandfunk, 06.12.11: http://tinyurl.com/bscezlx

Brüder-Grimm-Preis für Reinhard Kaiser. Oberhessische Presse, 05.12.11: http://tinyurl.com/d55uxd6

Ist es klug, Bücher unter so vielen Kollegen aufzuteilen? Bei der Steve Jobs-Biographie vielleicht nicht. „Sechs Übersetzer haben im Akkord gearbeitet und dabei viel Unsinn von ‚nervenaufreibender historischer Resonanz’ produziert.“ Detlef Borchers in der FAZ, 04.12.11: http://tinyurl.com/d3gjz7s

Eine interessante Überlegung – sollten zB amerikanische Autoren ihre Werke selbst ins Deutsche übersetzen lassen und als E-Books vertreiben? „ Noch sind in Deutschland Verlage und Buchhandel die Bremser, und die Autoren zeigen sich wenig wagemutig. Darauf, dass das so bleibt, sollte man nicht setzen.“ Cora Stephan in der Welt, 03.12.11: http://tinyurl.com/d6mzz3o

Was wird aus Swetlana Geiers Haus in Günterstal? Der Slawist Franz Leithold regt an, „aus dem Haus ein Übersetzerzentrum zu machen, verbunden mit einem Stipendium für einen Übersetzer in Residence – einen Stadtschreiber der ganz besonderen Art.“ Bettina Schulte in der Badischen Zeitung, 01.12.11: http://tinyurl.com/ceutd9t

Nikola Madzirovs Gedichte. „Für diese Verse eines Südosteuropäers, der zum Weltbürgertum gezwungen ist, hat sein Übersetzer Alexander Sitzmann, Skandinavist und Slawist, lehrend in Wien, die richtige Sprache gefunden: empfindsam, aber nicht sentimental.“ Der Spiegel, 28.11.12: http://tinyurl.com/c7fd2g7

"Streit um angemessene Übersetzervergütung hält an. ‚Kalte Enteignung der Übersetzer'" Buchreport, 09.12.11: http://tinyurl.com/bvx3ftf

„Christian Sprang zur Übersetzer-Frage. Realos oder Fundis?“ Buchreport, 27.06.11: http://tinyurl.com/6ck844r

„VdÜ-Chef Hinrich Schmidt-Henkel über die Honorar-Fehde – ‚Marktmacht als langer Hebel'“ Buchreport, 16.06.11: http://tinyurl.com/5stl227

„Übersetzerverband wirft Verlagen systematischen Rechtsbruch vor – ‚Zynische Wahl: Friss oder stirb’“ Buchreport, 10.06.11: http://tinyurl.com/6xxcwqz

„Übersetzer vs. Verlage. Ein langwieriger Streit um ‚angemessene Honorare’“. Jörg Plath im Deutschlandradio Kultur, 10.06.11: http://tinyurl.com/6g6tyu6

Hanser reicht Verfassungsbeschwerde ein; VdÜ äußert sich zum Thema Vergütung. Buchreport, 18.03.11: http://tinyurl.com/5tvvrej

Übersetzer fordern bessere Bezahlung. Die Berliner Literaturkritik, 22.03.11: http://tinyurl.com/6fvg4yj

Börsenverein unterstützt Hanser-Verfassungsbeschwerde. Buchreport, 23.02.11: http://tinyurl.com/6d9vhsc

„Lost in Translation“. Ulrich Rüdenauer auf kultiversum, 04.02.11: http://tinyurl.com/5rnrgx6

„Vierzig minus ein Fünftel von sechzig“. Wieland Freund in der Welt, 02.02.11: http://tinyurl.com/6awb8bq

„Existenzbedrohliche Nachforderungen“. Buchreport, 01.01.11: http://tinyurl.com/6dvw5po

„Fallobst im Frühjahr“. Felicitas von Lovenberg in der FAZ, 31.01.11: http://tinyurl.com/4f9x9dm

Martin Lüdtke antwortet auf von Lovenberg, WDR3, 01.02.11: http://tinyurl.com/6xza6s4

„Das Verhandeln geht weiter“. Badische Zeitung, 22.01.11: http://tinyurl.com/5sceqah

„BGH erhöht Honorare für literarische Übersetzungen“. mediafon.de, 21.01.11: http://tinyurl.com/6lg7v2t

„Angemessene Honorierung von Übersetzern“. Neue Juristische Wochenschrift, 21.01.11: http://tinyurl.com/6bglpmb

„Weniger ist mehr“. FAZ, 21.01.11: http://tinyurl.com/6j6foaw

„Angemessene Vergütung muss Ziel von Verhandlungen sein“. Pressemitteilung der SPD-Bundestagsfraktion, 21.01.11: http://tinyurl.com/64bt7pu

„Was ist angemessen?“ Süddeutsche Zeitung, 21.01.11: http://tinyurl.com/5wt2xby

„Übersetzerhonorar - Wann ist dieses angemessen?“ www.juraforum.de, 21.01.10: http://tinyurl.com/6krr9bc

„Literaturübersetzer verlieren vor Bundesgerichtshof“. news.de, 21.01.11: http://tinyurl.com/5vzruje; auch Zeit Online: http://tinyurl.com/6eeu664

„Das Urteil ersetzt keine Vergütungsregel“. Buchreport, 20.01.11: http://tinyurl.com/6yq5kqs

Einige Vorüberlegungen zum BGH-Urteil in Sachen Vergütung. „Wer immer nur die Elendsfigur an die Rampe schiebt, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann das Publikum aus allen Wolken fällt, falls ihm auch mal ein Übersetzer im eleganten neuen Anzug begegnet. Denn so wünschenswert der Übersetzer im neuen Anzug ist, so wenig ist ihm zu wünschen, dass er als leibhaftiges Dementi der Elendsrhetorik seines Berufsverbandes durch die Welt laufen muss.“ Lothar Müller in der Süddeutschen Zeitung, 19.01.11: http://tinyurl.com/5rm4xpt

„VdÜ streicht Verhandlungsgespräch aus dem Kalender“. Buchreport, 16.12.10: http://tinyurl.com/39cyr92

„Random-House-Chef Joerg Pfuhl sagt Übersetzer-Einladung ab“. Buchreport, 14.12.10: http://tinyurl.com/39c5fkv

„S. Fischer-Justitiar Ochs sagt Übersetzern ab“. Börsenblatt, 10.12.10: http://tinyurl.com/3xufswj

„Übersetzerverband legt neuen Kompromissvorschlag vor - Neustart im neunten Jahr“. Buchreport, 09.12.10: http://tinyurl.com/2uvoal9

„Ein Kompromiss ist, wenn alle gleich laut lachen und gleich laut weinen“ - Interview mit Hinrich Schmidt-Henkel. Börsenblatt, 09.12.10: http://tinyurl.com/3xoomac

„Deutschland: Übersetzerstreit geht in die nächste Runde“. buecher.at, 09.12.10: http://tinyurl.com/2d8c9e5

„Die zweite Runde beim Bundesgerichtshof in Sachen Übersetzervergütung brachte Ende vergangener Woche Sicherheit nur in einem Punkt: Das Gericht sei sich darüber im Klaren, dass einzelne Aspekte der ‚angemessenen Vergütung’ von Übersetzern weiterer Klärung bedürften, sagte der Vorsitzende Richter Joachim Bornkamm.“ Börsenblatt, 13.09.10: http://tinyurl.com/3xo8ckr

Das Auswärtige Amt will Literatur- und Übersetzungsförderung kürzen. „Die Wende in der Auswärtigen Kulturpolitik unter Guido Westerwelle – sie vollzieht sich in aller Stille.“ Michael Bienert im Tagesspiegel, 05.03.10: http://tiny.cc/8pzUG

Übersetzer und Übersetzungen aus dem Deutschen brauchen mehr Lobby. "Am 19. Januar 2010 haben das Goethe-Institut und die Frankfurter Buchmesse in Partnerschaft das 2. Hearing zur Übersetzungsförderung veranstaltet." Goethe-Institut, 20.01.10:  http://tiny.cc/sx858

AG Publikumsverlage trifft sich in München. „Die Verleger wollen sich dar­über verständigen, wie nach dem Urteil des Bundes­gerichtshofs für beide Seiten akzeptable Vergütungs­regeln gefunden werden können.“ Börsenblatt, 20.01.10: http://tiny.cc/R6Cc9

VG Wort zahlt wieder Zuschüsse zur Altersvorsorge. Mediafon, 05.01.10: http://tiny.cc/NgY4L

Jahresrückblick erwähnt auch BGH-Urteil in Sachen Übersetzerhonorar. Laut Jörg Pfuel (Random House) sei „das Urteil des BGH ... konkret und flexibel genug, dass jeder Verlag mit seinen spezifischen Interessen daraus seine Vertragsmodelle entwickeln könne.“ Buchreport, 30.12.09: 
http://tiny.cc/DEfoV

VG Wort für Anfänger: “Auch Blogger können sich Tantiemen abholen. Technisch ist das aber gar nicht so einfach.” Ben Schwan in der taz, 30.11.09:
http://tiny.cc/ad7Cx

Digitalisierte Bücher brauchen auch Schutz: “Börsenverein begrüßt Stärkung des geistigen Eigentums”. Börsenblatt, 2.12.09:
http://tiny.cc/XHmIr

Knappe Reaktion auf den offenen Brief der Übersetzer: “Der Börsenverein hat den offenen Brief der Übersetzer als ‘wenig hilfreich' zurückgewiesen.” Börsenblatt, 2.12.09:
http://tiny.cc/uIe6T

Buchmarkt, 29.11.2009, Das Sonntagsgespräch - diesmal mit der Übersetzerin Lis Künzli, die in Sachen Vergütungsstreit "um Verständnis für die Hartnäckigkeit der Übersetzer wirbt":
http://www.buchmarkt.de/content/40569-das-sonntagsgespraech.htm

Börsenblatt, 26.11.2009, Hinweis auf den "Politikbrief", den der Börsenverein neuerdings herausbringt, mit der Möglichkeit, ihn als Datei herunterzuladen. In der ersten Ausgabe findet sich auch eine Stellungnahme zum sogenannten "Übersetzerstreit":
http://www.boersenblatt.net/348675/?t=newsletter

Buchreport, 23.11.2009, "Neue Vertragsflexibilitäten" - Jörg Pfuhl (Random House) und Hinrich Schmidt-Henkel (Verband deutschsprachiger Übersetzer) äußern sich zu möglichen Auswirkungen des BGH-Urteils:
http://tinyurl.com/ybsbger

Rheinischer Merkur, 12.11.2009, "Irgendwie geht's immer" - über die prekären Lebensbedingungen von Künstlern, u.a. am Beispiel des Schriftstellers und Übersetzers Jochen Schimmang:
http://www.merkur.de/2009_46__Irgendwie_geht.38463.0.html?&no_cache=1

Börsenblatt, 12.11.2009, zur Urteilsbegründung des BGH:
http://www.boersenblatt.net/347222/

Berufspolitisches Echo: Buchreport, 04.11.2009, "Ist das die Übersetzerlösung, Herr Kluge?" - Interview mit dem Lübbe-Geschäftsführer Klaus Kluge über das Modell der Festanstellung für Übersetzer:
http://tinyurl.com/ygv95uo

Berliner Morgenpost, 09.10.2009, "Übersetzer leben heute an der Armutsgrenze" - Kommentar zum BGH-Urteil:
http://tinyurl.com/ylfm6wn

Buchmarkt, 09.10.2009, "Vom Glück des Übersetzens: Schriftsteller und Übersetzer" - Steuerrechtler Dr. Martin Hartauer kommentiert das BFH-Urteil vom 23. Juli 2009:
http://www.buchmarkt.de/content/39869-hartauers-steuerrecht.htm

Buchreport, 08.10.2009, "VdÜ regt neue Gespräche an":
http://tinyurl.com/yku4q6p

Bösenblatt, 08.10.2009, "Verwirrung um BGH-Urteil":
http://www.boersenblatt.net/sixcms/detail.php?id=341913

Die Welt, 08.10.2009, "Mehr Geld für Übersetzer" - Uwe Wittstock zum BGH-Urteil:
http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4772205/Mehr-Geld-fuer-Uebersetzer.html

FAZ, 08.10.2009, Hannes Hintermeier über "Karlsruher Tarife":
http://tinyurl.com/y9wm583

Frankfurter Rundschau, 08.10.2009, "Übersetzer werden am Erfolg beteiligt":
http://tinyurl.com/yc4hd8p

Börsenblatt, 07.10.2009, "Übersetzerstreit: Entscheidung des Bundesgerichtshofs bestätigt 'Berliner Modell' der Verlage":
http://www.boersenblatt.net/341780/

Deutschlandradio Kultur, 07.10.2009, Fazit, 19:07 Uhr, "Das kann so nicht gemeint sein"- Antje Kunstmann zum Übersetzer-Urteil des BGH:
http://tinyurl.com/y8w79z5

Deutschlandradio Kultur, 07.10.2009, Interview mit dem Vorsitzenden des Übersetzerverbands, Hinrich Schmidt-Henkel:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1046697/
Audio-Dateien: (Einleitung) http://tinyurl.com/yet67cb (Gespräch) http://tinyurl.com/yby2sdo

Spiegel online, 07.10.2009, "Übersetzer bekommen größeres Stück vom Bestseller-Kuchen":
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,653750,00.html

Zeit online, 07.10.2009, "BGH gesteht Übersetzern höhere Honorare zu":
http://www.zeit.de/kultur/literatur/2009-10/bgh-literatur-uebersetzer

Deutschlandradio Kultur, 07.10.2009, Kultur heute, 17:37 Uhr: "Höhere Übersetzer-Honorare" - Dina Netz spricht mit Denis Scheck:
http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&playtime=1254935535&fileid=3df19e4d&/

Buchreport, 07.10.2009, 14.10 Uhr, "Viele Kreative bleiben auf der Strecke" - Börsenverein und Random House zum BGH-Urteil
http://tinyurl.com/yevpsve

Börsenblatt, 07.10.2009, "Übersetzern steht Erfolgsbeteiligung zu" - Bundesgerichtshof entscheidet über Übersetzerhonorare
http://tinyurl.com/yazenjr

iRights.info, 07.10.2009, "BGH-Urteil zu Übersetzerhonoraren" - eine Stellungnahme von Ilja Braun
http://irights.info/blog/arbeit2.0/2009/10/07/bgh-urteil-zu-ubersetzerhonoraren-2/

Perlentaucher, 05.10.2009, "Von Vergütern und Vergüteten" - ein Essay zum Vergütungsstreit vor der BGH-Entscheidung von Ilja Braun:
http://www.perlentaucher.de/artikel/5777.html

Buchreport, 01.10.2009, "Honorare auf der Waage" - Bestandsaufnahme zur Übersetzervergütung vor der Urteilsverkündung des BGH am 07.10.2009:
http://tinyurl.com/ycb6ybm

Börsenblatt, 30.09.2009, "Das Buch in schwarz-gelben Zeiten" - Torsten Casimir zum Regierungswechsel und dessen mögliche Folgen für die Branche:
http://www.boersenblatt.net/340938/

iRights.info, 29.09.2009, "Und der Zukunft zugewandt?" - Ilja Braun über die wichtigsten Entwicklungen der letzten neun Jahre in Sachen Urheberrecht:
http://www.irights.info/index.php?id=818

Börsenblatt, 25.09.2009, "Kulturflatrate ist reine Augenwischerei" - der Börsenverein kritisiert die Haltung der politischen Parteien:
http://www.boersenblatt.net/340644/

Südkurier, 24.09.2009, "Bestseller-Übersetzer kämpfen um jeden Cent" - Bericht über die siebten baden-württembergischen Übersetzertage in Stuttgart, mit so namhaften Teilnehmern wie Denis Scheck, Burkhart Kroeber und Vera Bischitzky:
http://www.suedkurier.de/news/kultur/kultur/art410935,3953650

FAZ, 22.09.2009, "Pfade nach Utopia" - Hannes Hintermeier über die jüngsten Entwicklungen zum Thema Google Book Settlement:
http://tinyurl.com/nbx25m

Frankfurter Rundschau, 22.09.2009, "Der Anti-Kapitalismus der Bürgerlichen" - Tobi Müller über die Kultur-Flatrate:
http://tinyurl.com/ycyngwb

Buchreport, 16.09.2009, "Im Börsenverein fehlt frischer Wind" - der Medienrechtler Prof. Dr. Thomas Hoeren begrüßt die Iniative der EU-Kommission, die das europäische Urheberrecht an das digitale Zeitalter anpassen will:
http://tinyurl.com/y8hok9h

FAZ, 08.09.2009, Kerstin Schwenn berichtet von einer Studie über die Altersarmut von Selbständigen: http://tinyurl.com/n8gerf

FAZ, 07.09.2009, "Schneller, Leute!" - Hannes Hintermeier über die EU-Anhörung zur Buchdigitalisierung: http://tinyurl.com/no88x8

Süddeutsche Zeitung, 07.09.2009, "Einigkeit und Brecht und Freiheit" - über die Haltung der EU zu Googles Digitalisierungsplänen:
http://www.sueddeutsche.de/computer/357/486769/text/

TAZ, 08.09.2009, "Wem gehört das Wissen" - Christian Rath über Googles Digitalisierungspläne und den Widerstand deutscher Verlage und Urheber:
http://tinyurl.com/nwzxff

TAZ, 08.09.2009, Rudolph Walter erzählt "Eine kleine Geschichte des Urheberrechts":
http://tinyurl.com/np9lru

Börsenblatt, 06.08.2009, "Ein Tag für die Übersetzer" - der VdÜ plant am 30.9.2009, Gedenktag des Bibelübersetzers Hieronymus, landesweit Lesungen:
http://www.boersenblatt.net/332693/

Die Welt, 05.08.2009, Hendrik Werner über die verspätete EU-Anhörung zum "Google Book Settlement":
http://tinyurl.com/lfcjfr

TAZ, 04.08.2009, Meike Richter über den möglichen Nutzen einer Kultur-Flatrate, "Zahnpasta kann nicht zurück in die Tube": http://tinyurl.com/m5ofpz
Und dazu noch ein Kommentar ("nette Idee, enorme Probleme") unter http://tinyurl.com/metau4

Börsenblatt, 03.08.2009, Sandra Schüssel über den Vormarsch der "Google-Cloud":
http://www.boersenblatt.net/332368/?t=newsletter

FAZ, 31.07.2009, Oliver Jungen über Googles Buchimperium, "Operation Parasitenverlag":
http://tinyurl.com/lxawfv

Perlentaucher, 30.07.2009, Ilja Braun über das umstrittene Google Settlement, "Digitale Schutzwälle":
http://www.perlentaucher.de/artikel/5627.html

Börsenblatt, 29.07.2009, Vergütungsstreit: Vorsitzender des VdÜ unternimmt neuen Anlauf: http://www.boersenblatt.net/331814/

Börsenblatt, 23.07.2009, Urheberrecht: Die deutschen Schriftsteller, Übersetzer und Verleger haben der SPD und Bündnis 90/Die Grünen einen Katalog von 16 Fragen zur Kulturflatrate vorgelegt. http://www.boersenblatt.net/331190/

Buchreport, 01.07.2009, Interview mit Hinrich Schmidt-Henkel:
http://tinyurl.com/nj8rmb

Buchreport, 26.06.2009, VdÜ will wieder verhandeln:
http://tinyurl.com/o66nah

Die Welt, 24.06.2009, Uwe Wittstock zur BGH-Verhandlung:
http://tinyurl.com/mw3qb8

Börsenblatt, 23.06.2009, zur BGH-Verhandlung:
http://www.boersenblatt.net/326573/

Süddeutsche Zeitung, 23.06.2009, Helmut Kerscher zum Vergütungsstreit:
http://www.sueddeutsche.de/l5B38S/2939270/Ungeheuer-schwierig.html

Freitag, 22.06.2009, Luis Ruby zum Vergütungsstreit:
http://www.freitag.de/kultur/0925-uebersetzerstreit-bgh-urheberrecht

Freitag, 20.06.2009, Katrin Schuster zum Vergütungsstreit:
http://www.freitag.de/kultur/0925-uebersetzter-streit-verlage

Buchmarkt, 18.06.2009, zum Vergütungsstreit:
http://tinyurl.com/m8enqd

beck-blog, 05.06.2009, Thomas Hoeren zum Vergütungsstreit:
http://blog.beck.de/2009/06/05/uebersetzer-streiten-vor-dem-bgh-dday-18-juni

irights.info/Arbeit 2.0, 04.06.2009, Matthias Spielkamp zum Vergütungsstreit:
http://tinyurl.com/q386yg

Tagesspiegel, 19.05.2009, Steffen Richter über das gewachsene Ansehen von Übersetzern:
http://www.tagesspiegel.de/ kultur/literatur/Uebersetzer- Literaturwerkstatt;art138, 2801244

immateriblog.de, 12.05.2009, Matthias Spielkamp zum Vergütungsstreit:
http://immateriblog.de/?p=590

Deutschlandfunk Kultur Heute, 03.05.2009, Pascal Fischer über das fünfte PEN Voices Festival in New York:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/959293/

Börsenblatt, 30.03.2009, zur Wiederwahl von Hinrich Schmidt-Henkel:
http://www.boersenblatt.net/314276

www.buecher.at, 30.03.2009, Deutscher Übersetzerverband steht hinter Hinrich Schmidt-Henkel:
http://tinyurl.com/d63d6l

buchreport, 30.03.2009, Warten aufs Gericht:
http://tinyurl.com/ckdvzw

Börsenblatt, 11.02.2009, VdÜ-Vorsitzender Hinrich Schmidt-Henkel zum Stand der Vergütungsverhandlungen:
http://www.boersenblatt.net/sixcms/detail.php?id=306356

Börsenblatt, 22.01.2009, Arche-Verleger Nikolaus Hansen zum Übersetzerstreit:
http://www.boersenblatt.net/303101/

Börsenblatt, 22.01.2008, Jörg Pfuhl zum Übersetzerstreit:
http://www.boersenblatt.net/303138/

Kunst & Kultur Nr. 4/08, Dezember 2008, Interview mit VdÜ-Vorsitzendem Hinrich Schmidt-Henkel:
http://www.kunstundkultur-online.de/kulturpolitik.html

Basler Zeitung, 19.12.2008, zur CEATL-Studie:
http://tinyurl.com/3uoq2a

MDÜ, Fachzeitschrift der Dolmetscher und Übersetzer: Schwerpunktheft 05/08 (Dezember)„Übersetzen literarischer und wissenschaftlicher Werke“, darin u.a. der Übersetzer Peter Klöss über den Kampf um eine angemessene Vergütung:
http://www.bdue.net/index.php?page=070500

Börsenblatt, 12.12.2008, „P.E.N. fordert Beteiligung an E-Book-Erlösen“:
http://www.boersenblatt.net/296462

Deutschlandradio, Radiofeuilleton, 12.12.2008, Jürgen König im Gespräch mit Übersetzer Ilja Braun:
Medium: MP3
Der Beitrag (5''31) kann hier nachgehört oder mit Rechts-Klick auf diesen MP3-Link heruntergeladen werden.

irights blog, 11.12.2008: „Übersetzer wollen an E-Book-Erlösen beteiligt werden":
http://irights.info/blog/arbeit2.0/2008/12/11/ubersetzer-wollen-an-e-book-erlosen-beteiligt-werden

Börsenblatt, 11.12.2008, „Übersetzer fordern Beteiligung an E-Book-Erlösen“:
http://www.boersenblatt.net/295768

www.buecher.at, 11.12.2008, „Mehr Geld für Übersetzerleistungen“:
http://www.buecher.at/show_content.php?sid=94&detail_id=1074

NZZ, Über die Kulturstiftung des Scheichs von Dubai, von Angela Schader, 08.12.2008:
http://tinyurl.com/6aatvp

NZZ, Über die Mohammed bin Rashid al-Maktoum Foundation, 08.12.2008:
http://tinyurl.com/5la67u

Börsenblatt, Urteile gegen Übersetzer, 28.11.2008:
http://www.boersenblatt.net/293961

Aufruf europäischer Intellektueller, 19.11.2008:
http://tinyurl.com/6s9s7t

Der Standard, 18.11.2008:
http://derstandard.at/?url=/?id=1226397084041

Börsenblatt Nr. 43/2008, S. 41: Interview mit Michael Naumann zum "Dauerclinch" mit den Übersetzern:
(nicht online)

JuLit, ZS des Arbeitskreises für Jugendliteratur, Heft 3 (2008), S. 54-57: Portrait des VdÜ, von Nicola Bardola:
http://literaturuebersetzer.de/pages/uebersetzer-archiv/julit08.htm

BDÜ Info NRW, 3. Ausgabe 2008, Nr. 27, Oktober 2008, Schwerpunkt Literarisches Übersetzen:
http://www.bdue-nrw.de/pdf/Bdue-info-Nrw-3-08.pdf
(PDF)

Politik und Kultur, Zeitung des Deutschen Kulturrats Nr. 06/08, Nov./Dez. 2008, Jürgen Jakob Becker über den Deutschen Übersetzerfonds:
http://www.kulturrat.de/puk/puk06-08.pdf
(PDF)

Buchreport, 28.10.2008:
http://tinyurl.com/5kzf9q

Kunst + Kultur Nr. 3, Okt./Nov.2008:
http://www.kunstundkultur-online.de/literatur.html

Buchmarkt, 14.10.2008:
http://www.buchmarkt.de/content/34391-vdue-will-gespraeche-ueber-verguetungsregel-wieder-aufnehmen.htm

Kulturzeit, 3sat, am 16.10.2008, u.a. mit Hinrich Schmidt-Henkel: http://www.3sat.de/kulturzeit/

Frankfurter Buchmesse, Newsletter, 09.10.2008:
http://www.buchmesse.de/de/unternehmen/presse_pr/newsletter/00786/index.html

buchreport Jg. 39, Nr. 40, 02.10.2008:
„Angestellte Übersetzer“, Einleitung online unter: http://www.buchreport.de/

DIE ZEIT, 01.10.2008: „Jetzt mal auf Deutsch“, von Susanne Mayer:
http://www.zeit.de/2008/41/Glosse-Lit

RBB Kulturradio, 26.9.2008, 8:10
Interview mit Hinrich Schmidt-Henkel zur Situation nach der Ablehnung des Entwurfs einer Gemeinsamen Vergütungsregelung: MP3 | Dauer: 6'28

Süddeutsche Zeitung, 24.09.2008:
„In der Wiederkäuerzone des Raubtierkapitalismus“ Zusammenfassung unter:
http://tinyurl.com/5pdksq

FAZ, 24.09.2008:
http://tinyurl.com/4thfy7

Pressemeldung VS, 24.09.2008:
http://vs.verdi.de/aktuelles/pressemeldungen/verguetungsregeln_vdue

Süddeutsche Zeitung, 23.09.2008:
„Geplatzt: Verband der Übersetzer lehnt Vergütungsvereinbarung ab“ (nicht online)

Buchreport, 22.09.2008, 11:09, Interview mit Hinrich Schmidt-Henkel:
http://tinyurl.com/424d4m

Buchreport, 22.09.2008, 10:09:
http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2008/09/22/zurueck-auf-los.htm

Buchmarkt, 22.09.2008, 12:47, Interview mit Hinrich Schmidt-Henkel:
http://www.buchmarkt.de/content/33919-uebersetzer.htm

Buchmarkt, 22.09.2008, 15:37, Interview mit Claus Varrelmann:
http://tinyurl.com/3e83ot

Buchmarkt, 22.09.2008, 7:49:
http://tinyurl.com/4wuty9

Börsenblatt 22.09.2008, Interview mit Gerlinde Schermer-Rauwolf:
http://www.boersenblatt.net/259470/

Börsenblatt 22.09.2008:
http://www.boersenblatt.net/259425/

Mediafon-Meldung 22.09.2008:
http://tinyurl.com/3o2k3l

Die Welt, 20.09.2008:
http://www.welt.de/welt_print/article2470479/Der-Wert-des-Uebersetzens.html

Cicero, September 2008, Interview mit Christa Schuenke & Thomas Wollermann:
http://www.cicero.de/97.php?item=2900

 

 

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