Dreizehnte Übersetzerwerkstatt Deutsch und Französisch

im Europäischen Übersetzerkollegium Nordrhein-Westfalen in Straelen

21.–26. August 2006

Gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds und vom Centre de Traduction Littéraire an der Universität Lausanne


Seit 1994 gibt es dieses Werkstattgespräch jährlich, etwa 80 Kolleginnen und Kollegen haben bisher teilgenommen, viele von ihnen mehrmals. Ein ganzes Netz von Arbeitsbeziehungen und persönlichen Freundschaften ist daraus hervorgegangen. Die Begegnung ist aber nicht nur ein probates Mittel gegen die Einsamkeit unserer Arbeit, sie hat sich auch als ergiebige Form der beruflichen Fortbildung bewährt.

Das Arbeitsprinzip: Jeder Teilnehmer bringt einen Text aus eigener Werkstatt ein, und es wird ausschließlich über die eingebrachten Texte diskutiert. Die Veranstaltung ist also kein „Seminar“, sondern ein kollegialer Austausch zwischen professionellen Literaturübersetzern. Da jeder seine eigene Art des Herangehens an die Probleme und seine speziellen Kompetenzen hat, kann man sehr viel voneinander lernen. Außerdem erhält man endlich ein qualifiziertes Echo auf seine einsame Arbeit.

Die gemeinsame Verantwortlichkeit schafft eine Atmosphäre freundschaftlicher Kollegialität, in der niemand Angst vor einem Verriß zu haben braucht. Auch Berufsanfänger können von der Werkstatt profitieren, sie müssen sich allerdings schon intensiv mit den Problemen der Literaturübersetzung auseinandergesetzt haben.

Dank der Förderung durch den Deutschen Übersetzerfonds und das Centre de traduction littéraire der Universität Lausanne die Fahrtkosten erstattet werden (Bahn 2. Klasse, Flug nur in begründeten Ausnahmefällen und bei Frühbuchung). Die Unterkunft im Übersetzerkollegium ist kostenlos.

Anreise: Montag, 21. August, ca. 18 Uhr. – Abreise: Samstag, 26. August, ab 14 Uhr.

Anmeldung: Formlos ab sofort bis spätestens 10. Juli. Die Anmeldung gilt erst, wenn Text eingegangen ist, der in der Werkstatt diskutiert werden soll: Etwa drei Seiten aus einer Übersetzung, an der man gerade arbeitet, oder die zumindest noch nicht gedruckt ist. Es soll möglichst ein Text sein, den man selbst übersetzenswert findet. Beizulegen ist außerdem eine kurze Charakteristik des Autors und des Werkes, aus dem der eingereichte Text stammt (maximal eine Seite).

Bitte:
- Bei den Fotokopien auf gute Qualität achten
- Übersetzungstext mit genügend Zeilenabstand und rechtem Rand für Notizen
- Original und Übersetzungstext am linken Rand mit Zeilennummern versehen
- Übersetzernamen auch auf dem Originaltext vermerken


Anmeldung und nähere Auskünfte bei:
Josef Winiger
Ortsstr. 48
D-87662, Kaltental-Blonhofen
Tel. 08344 - 1212
E-Mail: josef@winiger.de

In Frankreich auch Auskunft bei:
François Mathieu
Tel. +33 1 46 56 09 23
E-Mail: francois.mathieu9@libertysurf.fr