DÜF-Seminar
Stolpersteine beim Übersetzen aus romanischen Sprachen
Analyseseminar für Literaturübersetzer
15. bis 20. Mai 2006
im Europäischen Übersetzer-Kollegium, Straelen
In diesem Seminar möchten wir typischen Ausdrucksformen
in den romanischen Sprachen nachspüren und Entsprechungen
im Deutschen finden. Wie wörtlich müssen und wie
wörtlich dürfen wir sein? Wie gehen wir mit Wiederholungen
um, mit Singular und Plural, gehäuften daß-Sätzen,
dem unterschiedlichen Gebrauch der Zeiten? Ist die Zeichensetzung
im Original sakrosankt? Wie lassen sich Endlossätze und
lästige Genitivketten ins Deutsche bringen? Welche Tricks
finden wir für die Übersetzung von Gerundien? Wie
unterscheiden wir, was dem Wesen der romanischen Sprachen
entspricht und was dem persönlichen Stil des Autors eigen
ist? Und wie können wir die herrliche Straelener Bibliothek
für unsere Arbeit nutzen? Diesen Fragen wollen wir uns
anhand der konkreten Arbeit an unseren Texten und in einem
regen Meinungsaustausch widmen.
Das Seminar richtet sich an Kollegen, die aus dem Französischen,
Spanischen, Katalanischen, Italienischen oder Portugiesischen
übersetzen.
Seminarleitung: Susanne Lange und Karin Krieger
Teilnahmevoraussetzung: Publikationserfahrung (mindestens
2 übersetzte Bücher)
Teilnahmegebühr (Eigenanteil an Seminarkosten,
Unterkunft und Mahlzeiten): 160 €
Einzureichen: Kurze Biobibliographie; 5 - 8 Manuskriptseiten
einer noch unveröffentlichten Übersetzung, möglichst
erzählende Prosa (mit Original)
Einsendeschluß: 10. April 2006 (Poststempel)
Stichwort "Romanistik-Seminar"
Europäisches Übersetzer-Kollegium
Postfach 1162
47628 Straelen
Finanziert vom Deutschen Übersetzerfonds |