Werkstatt Textarbeit oder: Wie wird ein Text schön?

vom 12. bis 14. November 2004 in Hamburg

Ein sprachübergreifendes Seminar für ÜbersetzerInnen

ca. 12 Teilnehmer

Im Zentrum steht die praktische Arbeit an vorgelegten, schon ins Deutsche geholten Texten, die problematisch, verbesserungswürdig oder so gelungen sind, dass an ihnen jede Menge Typisches zu
lernen ist. Ergänzend kurze, gezielte Gesprächseinheiten zum Austausch darüber, was wir unter "gut" und "schön" verstehen, was wir können müss(t)en, wie wir unsere Rolle im Prozess der Textentstehung sehen, etc.

Die Themen im Einzelnen:

- Von roh zu fein: Studium der Unterschiede in verschiedenen Versionen eines Textes: Rohübersetzung, 1. und 2. Überarbeitung, Lektorat, Endfassung
(TeilnehmerInnen: Bitte verschiedene Versionen eigener Übersetzungen sammeln!)

- Unbefriedigende Übersetzungen: Analyse von ein bis zwei Abschnitten aus veröffentlichten Übersetzungen, die zu wünschen übriglassen. Aufdecken der Gründe, versuchsweise Überarbeitung. Ziel ist weder Kollegenschelte noch das Heruntermachen von Texten, sondern ex negativo das Herausschälen dessen, was wir von einer guten Übersetzung verlangen, und die Diskussion der “besseren” Lösungen, die uns einfallen.
(Textvorschläge willkommen)

- gemeinsame Arbeit an den von den TeilnehmerInnen mitgebrachten Textstellen.

- Übersetzungen im Vergleich: Analyse mehrfach übersetzter Texte. Unterschiede, Qualitäten, Atmosphäre, Rhythmus, Wortwahl, Syntax. Was gefällt uns, warum?

Seminarleitung: Karen Nölle-Fischer

Seminardauer: Freitag: 19.00 – 21.00 Uhr; Samstag: 10.00 – 18.00 Uhr; Sonntag: 10.00 – 13.00 Uhr

Teilnahmevoraussetzung: Publikationserfahrung (mindestens 2 Bücher)

Teilnahmegebühr: 60 Euro (Eigenanteil an Seminarkosten)

Einzureichen: Kurze Biobibliographie, Textvorschläge, Gesprächsbedarf.

Anmeldung: bis zum 15. September 2004 (Poststempel) an
Brigitte Jakobeit
Jungfrauenthal 14
20149 Hamburg

Organisation: Brigitte Jakobeit
Tel.: 040/48 61 92, E-Mail: b.jakobeit@gmx.de

Veranstalter: Bücherfrauen Hamburg und Hamburger Übersetzertreffen

Finanziert vom Deutschen Übersetzerfonds