P.E.N.-Jahrestagung 2007

P.E.N.-Jahrestagung 2007: Stärkung der Rolle der Übersetzer

Auf der Jahrestagung des deutschen P.E.N., die dieses Jahr unter dem Motto "Europa - Traum und Wirklichkeit" in Luxemburg stattfand, war viel vom Übersetzen und von den Übersetzern die Rede. Häufig zitiert wurde der dem Schweizer Schriftsteller Hugo Loetscher zugeschriebene, vermutlich aber auf Umberto Eco zurückgehende Satz, die Sprache Europas sei heute die Übersetzung. Gelesen haben zahlreiche Autoren, nicht wenige davon zugleich Übersetzer.

Wie üblich in geheimer Abstimmung und unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurden 26 neue Mitglieder zugewählt, darunter Ruth Keen, Klaus-Jürgen Liedtke und Lutz Wetzig. Mit Irmela Brender, Brigitte Burmeister, Werner Creuziger, Juri Elperin, Zsuzsanna Gahse, Swetlana Geier, Ragni Maria Gschwend, Karl-Heinz Jähn, Matthias Jendis, Frank Heibert, Burkhart Kroeber, Hans-Christian Oeser, Thomas Reschke, Helmut Scheffel, Christa Schuenke, Utta Roy-Seifert, Hans Skirecki, Andreas Tretner und Katerine von Hutten sowie den drei Genannten ist die Gruppe der Übersetzer im deutschen P.E.N.damit auf 22 Köpfe angewachsen.

Außerdem wurde auf der Jahrestagung in Luxemburg ein neues Präsidium gewählt, dem nunmehr auch Christa Schuenke als Beisitzerin angehört und das für zwei Jahre die Geschicke des deutschen P.E.N. gestalten soll. Christa Schuenke soll sich künftig darum bemühen, die Rolle der Übersetzer im P.E.N. selbst zu stärken, aber auch zu überlegen, wie sich der P.E.N. in der Öffentlichkeit wirksamer für die Belange der Literaturübersetzer einsetzen kann.