5. Baden-Württembergische Übersetzertage
16. - 20. November 2005
Veranstalter: Literarische Gesellschaft / Museum für
Literatur am Oberrhein, Karlsruhe
Programm:
Mittwoch, 16. November 2005, 18.00 Uhr
Eröffnungsveranstaltung
Begrüßung: Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann,
Literarische Gesellschaft Karlsruhe
Grußworte: Staatssekretär Michael Sieber, Ministerium
für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Dr. Michael Heck, Kulturreferent der Stadt Karlsruhe - „Warum
Übersetzertage?“
Ragni Maria Gschwend, Präsidentin des Freundeskreises
zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher
Übersetzungen e.V. - „Übersetzen heute.
Rolle und Funktion des Übersetzers“
Podiumsgespräch mit Barbara Böer Alves, bis 2005
Präsidentin des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer
e. V. und Helga Pfetsch, bis 2005 Vorsitzende des Verbands
deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher
Werke e. V.
Moderation: Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann
Anschließend Eröffnung einer Ausstellung übersetzter
Bücher und Gelegenheit zu Gesprächen mit Mitgliedern
beider Übersetzer-Verbände.
Donnerstag, 17. November 2005, 20.00 Uhr
„Übersetzer gestehen: Dem Inspektor auf der
Spur“
Ingrid Altrichter, Angela Tschorsnig, Claus Sprick und Willi
Zurbrüggen stellen – ausnahmsweise nicht angelsächsische
– Krimis vor und verraten, wie sie in ihrer "Sprachfälscherwerkstatt"
fremde kulturelle Zusammenhänge für deutschsprachige
Leser aufbereiten.
Freitag, 18. November 2005
14.30 Uhr: Workshop für Studenten der Pädagogischen
Hochschule Karlsruhe
„Kinderliteratur im Unterricht“ mit Irmela Brender
und Prof. Gérald Schlemminger
19.00 Uhr: „Autor trifft Übersetzer“
Einführung zum Thema „Interkulturalität und
Übersetzung“ und Moderation des Abends: Prof. Dr.
Andreas Kelletat, Germersheim
20.00 Uhr: „Deutsche Literatur in der Türkei
– türkische Literatur in Deutschland“
Walter Helmut Fritz und Yüksel Pazarkaya
Esmahan Aykol und Antje Bauer
Samstag, 19. November 2005
11.00 Uhr: „Aspekte des Übersetzens von Jugendliteratur“
Claudia Gliemann (Karlsruhe) stellt das von ihr aus dem Englischen
übersetzte Jugendbuch „Das Leben im alten Rom“
vor. Sie wird ausgewählte Passagen vorlesen und dabei
auch auf einzelne Aspekte der "Römerzeit" näher
eingehen.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Jugendbibliothek
im PrinzMaxPalais.
18.00 Uhr: „Stimmen aus der arabischen Welt“:
„Und du erwachst im silbernen Morgentau ... –
Literarische Streifzüge durch den Maghreb“ Regina
Keil-Sagawe (Heidelberg) liest aus ihren Übersetzungen
algerischer, marokkanischer und tunesischer Autorinnen und
Autoren und informiert über die aktuelle Literaturszene
des frankophonen Maghreb.
20.00 Uhr: „Kafka im Iran“
Kourosh Betsarkis (Karlsruhe) zeichnet nach, wie Kafkas Parabeln
im Labyrinth der Sprachen ihren Weg ins Persische gefunden
haben.
Maja Ueberle-Pfaff (Freiburg im Breisgau) stellt ihre Übersetzung
vor: „Lolita lesen in Teheran – Von der Sprengkraft
der Literatur“. Die iranische Literaturprofessorin Azar
Nafisi schildert in ihrem Erfahrungsbericht, wie sie mit einigen
ihrer Studentinnen in einem privaten Zirkel Klassiker der
westlichen Literatur las – und wie diese heimlichen
Treffen immer stärker auf das Leben der jungen Frauen
einwirkten und es veränderten.
Sonntag, 20. November 2005, 11.00 Uhr - Matinee: Sprache
und Musik
„Figaros Flehn und Flattern – Mozart in den
Fängen seiner Übersetzer“
Am Beispiel der Übersetzungen der sogenannten „Militärarie“
(„Non più andrai farfallone amoroso“) aus
Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Le Nozze di Figaro ins Deutsche
demonstriert Ragni Maria Gschwend wie der jeweilige Zeitgeschmack
zum Ausdruck kam, damit den Aufführungsstil prägte
und letztendlich das Mozartbild der jeweiligen Zeit bestimmte.
- Programmänderungen vorbehalten. -
Eine Veranstaltung mit Unterstützung des Ministeriums
für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
und des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe.
PrinzMaxPalais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe
Telefon 0721 / 133 – 4087
Fax 0721 / 133 – 4089
E-mail: info@literaturmuseum.de
Internet: www.literaturmuseum.de
bzw. www.literaturland-bw.de
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