Symposium „Europäische Sprachen – Kommunikation mit der Welt II“
„Die Identität Europas wird vom Netzwerk seiner Sprachen und Kulturen bestimmt“, heißt es in der Einladung. „Deshalb sollen die Europäer von heute und morgen polyglott sein. Zwar kann und will man sich dem Englischen als lingua franca nicht verweigern, jedoch gilt es, alternative Möglichkeiten zu finden, um Diversität und Reichtum der Sprachen im Dialog mit der Welt zu stärken. Die Übersetzung wird hier zur bedeutenden Kulturtechnik. Vertreter verschiedener Kontinente präsentieren unterschiedliche Strategien transnationaler kultureller Kreativität.“
Bei diesem Symposium soll die lateinamerikanische und europäische Literatur „als Laboratorium transkultureller Kreativität“ präsentiert werden, „mithin als Modell für Europa in der heutigen Phase der Globalisierung. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei dem Werk der mexikanischen Autorin Margo Glantz zu.
Margo Glantz steht als international renommierte und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Autorin im Mittelpunkt dieser Tagung (u.a. mexikanischer Premio Nacional de Literatura, 2004). Sie wuchs als Kind jüdischer russischer Auswanderer in Mexiko auf und verbrachte später längere Zeit u.a. in Paris und London. Ihr Werk thematisiert hegemoniale Verortungen und kreative Lösungen zur Entfaltung kultureller und sprachlicher Subjektivität in postkolonialen Kontexten.“
7.-8. Februar 2008
Goethe-Museum Düsseldorf auf Schloss Jägerhof, Jacobistr. 2, Düsseldorf (Zentrum)
Das Tagungsprogramm ist als PDF unter dieser Adresse abrufbar.