Übersetzertag im LCB
Mittwoch, 24. Mai 2006, ab 16 Uhr
Wortklauber und Satzbauer. Übersetzer und Schriftsteller
– die Sprachwerker
Das Wörterklauben und Sätzebauen, das Basteln und
die Feinarbeit an der Sprache stehen im Mittelpunkt des Übersetzertages
2006 im LCB. Das gemeinsam mit dem Deutschen Übersetzerfonds
gestaltete Programm gewährt Einblicke in Problemlagen
und Lösungsstrategien des Übersetzens:
16 - 19 Uhr „Hilfe - ein Gedicht!“ Bei
Panik vor der Lyrik empfiehlt Christa Schuenke eine
Versfußpflege. In die Untiefen der Recherche
hinein und wieder hinaus führt die Sachbuchexpertin Irene
Rumler. „Auf ins Getümel!” –
unerschrocken gibt sich Cornelia Holfelder-von der Tann
bei ihrer Begegnung mit dem Historischen Roman. Josef Winiger
zeigt sein Sprachspielzeug, während Irmela
Brender kindgerecht übersetzt. Über den
Umgang mit Umgangssprache spricht Ulrich Blumenbach.
Die genannten Referenten haben Seminare des Deutschen Übersetzerfonds
geleitet und demonstrieren Beispiele aus der Workshoppraxis.
19 Uhr Pause mit Imbissangebot
20.00 Uhr Podiumsdiskussion mit Marcus Ingendaay, Katja
Lange-Müller, Jan Wagner, Anne Weber. Moderation: Denis
Scheck
Sprachschöpfer und Handwerker des Schreibens sind sie
beide – aber wie unterscheidet sich die Feinarbeit an
der Sprache bei Übersetzern und Schriftstellern? Denis
Scheck befragt Übersetzer, die „es” schon
getan haben, und die Autorin Katja Lange-Müller, die
einen Schreibkurs mit Übersetzern leitete.
Eintritt: 6 Euro / 4 Euro
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Deutschen Übersetzerfonds.
Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für
Wissenschaft, Forschung und Kultur.
Ort: Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder
5, 14109 Berlin (Bahnhof Wannsee)
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