Rechtsberatung und Rechtsschutz für Literaturübersetzer/innen im VS in ver.di

Mitglieder des VdÜ bzw. der Bundessparte Übersetzer im VS in ver.di erhalten Hilfe, Rat und Unterstützung in allen beruflich-rechtlichen Fragen, von Vertragsabschlüssen bis zur Rechtshilfe.

Kollegialen Rat in Vertrags- und anderen beruflichen Fragen geben alle Mitglieder des Vorstands.

Rat und Information erhaltet ihr auch beim ver.di-Beratungsnetzwerk von Freien für Freie, mediafon – per Beratungsanfrage über www.mediafon.net oder per Telefonvermittlung (Mo.-Fr. 10  bis 13 Uhr über Tel. 01805-75 44 44). Der Telefonkontakt zur Zentrale kostet 14 Ct./min aus dem Festnetz, mobil max. 42 Ct./min.

Rechtsberatung und Rechtsschutz bei ver.di

Wenn ihr die Beratung und Hilfe eines Anwalts braucht, ist der erste Schritt ein Antrag auf Rechtsschutz. Bitte wendet euch auf keinen Fall auf eigene Faust an einen Anwalt eurer Wahl, den müsstet ihr nämlich selbst bezahlen.

Seit dem Frühjahr 2013 liegt die Zuständigkeit für den ver.di-Rechtsschutz bei den Bezirken, denen wir zugeteilt wurden. Damit hat sich für Kolleginnen und Kollegen, die Rechtsschutz beantragen möchten, auch das Prozedere geändert:

1. Der erste Schritt vor dem Rechtsschutzantrag ist die Beratung durch den vom VS für zuständig erklärten Menschen auf Landesebene. Der Ansprechpartner/die Ansprechpartnerin (ver.di-Fachsekretäre für den VS) sind unter nachfolgendem Link zu finden: http://vs.verdi.de/ueber-uns/vorstaende/landesvorstaende

2. In Absprache mit den VS-Zuständigen geht dann der Rechtsschutzantrag an den zuständigen Bezirk. Die Empfehlung, wegen der spezifischen Materie einen Fachanwalt (Herrn RA Struppler von der Kanzlei Beisler & Struppler in München) zu beauftragen, kommt somit von einer zuständigen und kompetenten Stelle in ver.di. Der Rechtsschutz gewährende Bezirk schaltet dann auch den Anwalt ein.

3. Sobald das Prozedere anläuft, sollte eine Benachrichtigung an den VS-Geschäftsführer Heinrich Bleicher-Nagelsmann (vs@verdi.de) und an die Honorarkommission (luis.ruby@literaturuebersetzer.de) erfolgen. Beide (Heinrich Bleicher-Nagelsmann und HoKo) schaltet ihr bitte auch ein, wenn es klemmt.

Voraussetzungen für den Rechtsschutz in ver.di
Rechtsschutz ist eine – mitunter recht teure – Leistung der Gewerkschaft für ihre Mitglieder. Er wird solidarisch über die Beiträge finanziert, muss also auch an bestimmte klare Voraussetzungen gebunden sein, nämlich:
- Mitgliedschaft in ver.di
- Satzungsgemäße Beitragszahlung
- Erfüllung der Wartezeit: Der Rechtsschutz beginnt 3 Monate nach dem Eintritt
- Einschlägigkeit der Rechtsstreitigkeiten
- Aussicht auf Erfolg
- Schriftlicher Antrag

[ Musterbriefe: Aufforderung zur Vertragsanpassung bzw. Verjährung nach BGH-Urteil ]

[ Auszug aus der Rechtsschutzrichtlinie zu § 19 der ver.di-Satzung (PDF) ]

[ Formular der für Rechtshilfe erforderlichen Änderungsmitteilung (PDF) ]