Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021 ausgeschrieben, um jedes Jahr herausragende Werke der Kinder- und Jugendliteratur auszuzeichnen. Der Sonderpreis zeichnet im jährlichen Wechsel deutsche ÜbersetzerInnen, IllustratorInnen oder AutorInnen aus und wird 2021 im Bereich Übersetzung vergeben.

Die Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 wurden bereits im März bekannt gegeben, die Übersetzungen in den verschiedenen Sparten stammen von:

  •     Bilderbuch: Stefanie Kuballa-Cottone, Thomas Bodmer, Uwe-Michael Gutzschhahn, Marlena Breuer und Andrea Kluitmann;
  •     Kinderbuch: Gabriele Haefs und Thomas Weiler;
  •     Jugendbuch: Petra Bös und Ann Lecker;
  •     Sachbuch: Stefanie Ochel, Lena Dorn, Claudia Stein und Thomas Weiler;
  •     Preis der Jugendjury: Amelie Thoma, Henning Ahrens, Cordula Setsman, Kristian Lutze und Pauline Kurbasik.

Das Vorschlagsrecht kann auch 2021 von jedem wahrgenommen werden; der jeweilige Verlag reicht zwei Exemplare des Titels ein und entrichtet eine Titelgebühr von 49 Euro. Vom 1. Juli bis zum 30. September 2020 können Verlage Bücher einreichen, die 2020 erstmals erschienen sind bzw. erscheinen werden.
 
Der Deutsche Jugendliteraturpreis wird von drei unabhängigen Jurys vergeben und ist mit insgesamt 72.000 Euro dotiert. Der Sonderpreis „Gesamtwerk“ mit einer Preissumme von 12.000 Euro verbunden, der Sonderpreis „Neue Talente“ mit 10.000 Euro. „Alle Jurymitglieder haben nun ihre Arbeit aufgenommen und werden erstmals zur Leipziger Buchmesse 2021 ihre Auswahl für den Deutschen Jugendliteraturpreis präsentieren“, wie der Arbeitskreis Jugendliteratur bereits im April mitteilte

Die Ausschreibungsunterlagen und weitere Informationen zur Teilnahme finden sich auf der Website des Arbeitskreises für Jugendliteratur (AKJ).

(22.6.2020; zuletzt aktualisiert: 29.6.2020)