Der Vorstand und die Geschäftsführer:innen des DÜF im Jahr 1998. Foto: Deutscher Übersetzerfonds

Der Vorstand und die Geschäftsführung des DÜF im Jahr 1998 von links nach rechts: Burkhart Kroeber, Thomas Brovot, Rosemarie Tietze, Jürgen Jakob Becker; Foto © Deutscher Übersetzerfonds

Im online Magazin „TraLaLit“ erzählt die Initiatorin und Gründungsvorsitzende Rosemarie Tietze die Entstehungsgeschichte des Deutschen Übersetzerfonds. Ein Auszug:

„1994 wurde mir die Leitung des Freundeskreises übertragen. Laut Satzung „Präsidentin“ des Mini-Vereins, versuchte ich im ersten Jahr noch brav, das Spendenvolumen in die Höhe zu treiben, musste aber bald einsehen, dass wir über Kleckerbeträge nicht hinauskamen. Umfassend wirksam konnte nur eine überregionale staatliche Förderung sein. Als ich zu dieser Erkenntnis gelangt war, rief ich im Juni 1995 Jürgen Becker im (schon damals Übersetzer-freundlichen) Literarischen Colloquium Berlin an und sagte: „Könnten wir nicht mal zusammen eine Konferenz veranstalten, auf der wir klar darlegen, warum Übersetzerförderung unerlässlich ist – und zwar überregional?“ Jürgen Becker war sofort dafür, ebenso sein damaliger Chef Ulrich Janetzki, und so fand im März 1996 im LCB die erste Konferenz „Neue Wege der Übersetzerförderung“ statt.“

Die ganze Geschichte lässt sich auf tralalit.de nachlesen.

(27.9.2022)