In der Fremdsprache wissen wir meist, wie wir uns fortbilden sollten – aber in der Muttersprache? Die Vormittage sind der traditionellen Textarbeit an eingereichten Übersetzungen gewidmet, nachmittags wird stilistische Wandlungsfähigkeit geübt und Heikles aus der Grammatik des Deutschen besprochen. Ein Thema ist diesmal das Präsens: Die – auf den ersten Blick – schlichteste aller Zeiten hat es in sich und kann vertrackt werden, sobald sie mit den Tempusgewohnheiten anderer Sprachen konfrontiert wird. Und ohnehin scheiden sich die Geister, wenn es darum geht, wann und wo Zeitensprünge ins Präsens sinnvoll sind oder wie Präsens als Erzählzeit im Deutschen „funktioniert“.

Leitung: Katja Lange-Müller (Schriftstellerin) und Rosemarie Tietze (Übersetzerin)
Ort: Europäisches Übersetzer-Kollegium Straelen
Bewerbungsschluss: 7. Januar 2019

Ausführliche Ausschreibung demnächst an dieser Stelle