Ein Deutschtraining für Literaturübersetzer·innen, die ihre Ausdruckskraft stärken und ihr sprachliches Sensorium verfeinern wollen. In der Fremdsprache wissen wir meist, wie wir uns fortbilden sollten – aber in der Muttersprache?

Unser Thema diesmal: Adjektive. Eine schlichte Wortart, oft unterschätzt oder gar gescholten, dabei erstaunlich wandlungs- und kombinationsfähig. Und sie verlangt Fingerspitzengefühl: Eine zu heftige Steigerung kann kippen, eine zwar schön gemalte, aber ausufernde Eigenschaftskette bremsend wirken. Zumal Farbkraft, Häufigkeit und emotionale Dichte der Adjektive in unseren Ausgangssprachen oft anderen Stilkonventionen gehorchen als im Deutschen.

Natürlich sind die Vormittage wieder der traditionellen Textarbeit gewidmet. Außerdem springen wir zwischen Stilregistern hin und her, modeln um und trainieren unser Urteil. Leitung: Katja Lange-Müller und Rosemarie Tietze

Wann & wo? 2. bis 6. Februar 2021
im Europäischen Übersetzer-Kollegium, Kuhstr. 15, Straelen

Teilnahmevoraussetzung: mehrjährige Berufserfahrung, Besuch von Seminaren (mind. ein Grundlagenseminar wie „Übersetzerwerkstatt“ im LCB oder „Wie redigiere ich mich selbst?“ im EÜK).
Bewerbungsschluss: 17. Dezember 2020 


Die Ausschreibung findet sich beim Deutschen Übersetzerfonds