Eine hinreißende, brillante Komödie! (Roland Barthes)

Madame Grossestittes will ungestörte Stunden mit ihrem Liebhaber verbringen. Deshalb übergibt sie ihre Tochter Zazie gleich bei der Ankunft an der Gare d’Austerlitz ihrem Bruder Gabriel, der als Frauendarsteller in einem Nachtclub arbeitet. Bei ihrem Onkel lernt die schelmische, unflätige Zazie Gabriels Frau Albertine kennen, den Taxifahrer Charles, Turandot, dem die Kneipe unten im Haus gehört, die Kellnerin Mado, den Papagei Laverdure und vor allem das überbordende Paris selbst. Zazie aber hat einen einzigen innigen Herzenswunsch – sie will einmal im Leben mit der Metro fahren! Doch die wird ausgerechnet an diesem Wochenende bestreikt. Dachten wir bisher! Aber nach sechzig Jahren kommt hier die erweiterte Ausgabe des Romans, mal schauen, was da passiert …
Zazie in der Metro ist eine mitreißend wilde, verspielt und deftig erzählte Geschichte über Paris, über die Sprachen des Alltags und über die hinreißende, abenteuerlustige, neunmalkluge Zazie, die so ziemlich alles auf den Kopf stellt.

Raymond Queneau, geb. 1903 in Le Havre, gest. 1976 in Paris, hinterließ ein umfangreiches, vielgestaltiges Werk. Von 1924 bis 1929 gehörte er zur Gruppe der Surrealisten, ab 1961 war er Mitglied von „Oulipo“, der „Werkstatt für potentielle Literatur“, zusammen u.a. mit Georges Perec und Harry Mathews.

Frank Heibert, geb. 1960 in Essen, lebt in Berlin. Übersetzer aus dem Englischen, Französischen, Italienischen und Portugiesischen, u.a. von Don DeLillo, Richard Ford, Alfred Jarry, George Saunders, Boris Vian und Tobias Wolff.

Die Buchpremiere wird am 28. Mai 2019 im Berliner FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum stattfinden. In Essen wird gelesen am:

Montag, 17. Juni 2019, 20.00 Uhr
Buchhandlung Proust
Am Handelshof 1
45127 Essen

Eine Veranstaltung im Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!,
eine Kooperation von Schreibheft – Zeitschrift für Literatur,
Literarische Gesellschaft Ruhr e.V. und
Buchhandlung Proust

Gefördert von der Alfred und Claire Pott Stiftung