Der VdÜ fragt bei seinen Mitgliedern in regelmäßigen Abständen anonymisiert Vertragsbedingungen ab. Die „Honorarumfrage Buch“ gibt einen Überblick über Verlagsverträge, Seitenhonorare, Absatz- und Lizenzbeteiligungen für die wichtigsten Genres und Sprachen.
 

Honorarumfrage Buch 2017/18

„Ob Klassiker, ob neue Stimmen aus aller Welt: Übersetzungen beleben und bereichern nach wie vor die deutsche Literaturlandschaft und sind eine tragende Säule der Buchbranche. Wer von dieser Vielfalt und Fülle am wenigsten profitiert, sind ausgerechnet diejenigen, die sie hervorbringen, wie unsere aktuelle Honorarumfrage wieder einmal belegt. Besonders alarmierend: Die Normseitenhonorare für Literaturübersetzungen sind 2017/2018 erneut gesunken. Inflationsbereinigt liegt der Durchschnittssatz von 18,72 Euro sogar 3,39 Euro unter dem des Jahres 2001. Die vom Gesetzgeber angestrebte Stärkung der Urheberinnen hat seit 2002 so gut wie keine Wirkung gezeigt, das muss sich jetzt im Sinn des „effet utile“ bei der Umsetzung der EU-Richtlinie in deutsches Recht dringend ändern. Nur so werden Übersetzerinnen und Übersetzer ihr Recht auf angemessene Vergütung durchsetzen und ihre zunehmend prekäre Lage verbessern können.“ – Patricia Klobusiczky, Erste Vorsitzende des VdÜ

Vollständige Honorarumfrage Buch 2017/18
 

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